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Forum 3. Liga Nord Handball
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Inselpower

Weltmeisterschaft live in der Pommernhalle

Startbeitrag von Inselpower am 02.02.2007 17:12



Auch das NDR hat Live-Berichterstattung angekündigt!
Mehr Infos zu diesem SUPER-EVENT auf der Homepage der HSV Insel Usedom
http://www.usedom-handball.de


Am Sonntag, ab 15 Uhr, können Handballfans in der Ahlbecker Pommernhalle die Handball-Weltmeisterschaft auf Großbildleinwand live erleben. „Wir wollen das Spiel um Platz drei und das Finale zeigen und gemeinsam der deutschen Mannschaft die Daumen drücken“, so Rolf Landau vom HSV Insel Usedom.
Zuvor können sich die Handballfreunde und Mitglieder des HSV schon auf die Höhepunkte einstimmen. Ab 13 Uhr misst sich der Fanclub „Inselpower“ in einem Spiel mit Senioren-Handballern des Vereins. Danach werden die F-Jugendmannschaften ihren Vorbildern nacheifern. Zusätzlich wird in der Pommernhalle eine Hüpfburg aufgebaut. Die Eltern der jungen Spieler werden ein Kuchenbuffet organisieren – und natürlich sorgen die bewährten Kräfte um Conny Seiffert für eine weitere, umfassende kulinarische Versorgung.

(von Lars Petersen, OZ 02.02.2007)

Antworten:

Super Stimmung in Ahlbecker „Pommernhölle“



Das hatten die Organisatoren des HSV Insel Usedom so nicht erwartet. Die Ahlbecker Pommernhalle war voll, mutierte wie immer bei guten Handballspielen zur „Hölle“ – die Stimmung war prächtig. Bereits zum „kleinen“ Finale waren zahlreiche Zuschauer in der Halle. Natürlich kamen zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen noch mehr Fans des Handballsports. Unter ihnen auch Andreas Horn aus Heringsdorf und Armin Golz aus Pudagla. Die beiden Freunde lobten das gute Flair in der Halle und waren von der Bombenstimmung überrascht. „Auf jeden Fall ist es hier besser als in der Wohnstube“, waren sich beide einig. Udo Hammerich sah vor den WM-Spielen seinem Sohn Max zu und blieb in der Halle. „Solche Spiele auf Großleinwand zu sehen, ist besser als vorm Fernseher.“
(Foto: L. Petersen, OZ 05.02.2007)


Deutsche Handball-Helden krönen sich zum Weltmeister

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist zum dritten Mal nach 1938 und 1978 Weltmeister. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand besiegte am Sonntag im Finale in Köln Polen klar mit 29:24 (17:13). Neben dem bis zu seiner Verletzung überragenden Torwart Henning Fritz hatte der Hamburger Torsten Jansen mit acht Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg. Mitgefiebert wurde auch in der Ahlbecker Pommernhalle, wo die Organisatoren des HSV Insel Usedom eine Großleinwand aufgestellt hatten.

PUBLIC VIEWING. In Ahlbeck organisiert der HSV Insel Usedom eine Live-Übertragung, bei der das Publikum außer sich ist.
Einen ruhigen Familientag mit Hupfburg, Kuchenbüfett, zwei clubinternen Handball-Partien und der Übertragung des WM-Finales auf einer Großleinwand: So oder so ähnlich hatten sich die Organisatoren des HSV Insel Usedom eigentlich den gestrigen Tag in der Ahlbecker Pommernhalle vorgestellt. Doch anstatt der vier Mannschaften à sieben Spieler und deren paar Angehörigen kamen fast 400 Zuschauer zum Public Viewing ins Kaiserbad und feierten ausgelassen. Damit hatte keiner gerechnet.
„Eigentlich haben wir die Spiele nur angesetzt, damit wir nicht ganz allein da sitzen“, erklärte Mitorganisator Michael Holtz das Vorprogramm. Als größter Handballverein der Region sei der HSV es seinen Zuschauern aber auch „schuldig etwas zur WM im eigenen Land zu machen“. Und so erfreuten sich der sechs- bis neunjährige Nachwuchs und die Oldies über reges Interesse bei ihren Freundschaftsspielen.
Unter den Akteuren auch Teile der Familie Witt: Vater Jürgen bei den Senioren, Marcus, Sohn Nummer zwei, in der F-Jugend. Zum Anwurf des WM-Finals komplettierten Mutter Sybille und Sohn Christoph (A-/B-Jugend) die Familie dann auf der Tribüne. Während sich der Kapitän der ersten HSV-Mannschaft, Tomasz Gala – mit drei Freunden wohl die einzigen Polen in der Halle – abseits auf einem Stuhl Platz nahm.
„Wir gewinnen mit zwei Toren Vorsprung“, schätzte Vater Witt vor Beginn des Finals. „Hoffentlich ist es so spannend wie gegen Frankreich“, fügte seine Frau Sybille hinzu. „Für die Polen ist das Erreichen des Endspiels schon ein großer Erfolg“, gab sich Tomasz Gala vorsichtig, der sicherheitshalber im HSV-Trikot erschien. Danach folgte ein Wechselbad der Gefühle für ihn, aber auch für die Witts. Etwa Kopfschütteln in der Anfangsphase bei überhasteten Abschlüssen der Deutschen, Jubel mit hochgerissenen Armen und geballten Fäusten nach der 12:8-Führung durch Christian Schwarzer. Zwischen drin immer wieder Fachsimpeleien: Schaffen sie‘s oder nicht.
Auf der anderen Seite rutsche Tomasz Gala immer tiefer in seinen Stuhl, stützte sich auf die Arme, schlug die Hände vor den Kopf, sagte sich „ein Spiel dauert 60 Minuten“ in der Halbzeitpause und lächelte wieder, als die Polen in der 47. Minute bis auf ein Tor herangekommen waren, um dann mit ansehen zu müssen, wie es die deutschen Fans vier Minuten vor Schluss nicht mehr auf den Bänken hielt. Mit rhythmischem Klatschen signalisierte das fachkundige Publikum, mittendrin die Witts, das der WM-Sieg sicher ist. Doch Tomasz bekam am Ende Trost und - ob er wollte oder nicht - eine Deutschland-Fahne auf die Haut gemalt.

(von Ulrich Wolfgang Hanke, Nordkurier 05.02.2007)


von Inselpower - am 05.02.2007 16:24
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