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Hüruper

SG Flensburg-Handewitt II - HSG Schülp-Westerrönfeld 32:22 (19:9)

Startbeitrag von Hüruper am 19.02.2007 09:19

Leichter Sieg für das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt

Handball-Regionalliga: Undramatischer 32:22-Erfolg gegen den designierten Absteiger HSG Schülp-Westerrönfeld

Handewitt/ki – Dramatik suchte man in der Wikinghalle vergebens. Schnell war klar, dass die SG Flensburg-Handewitt II gegen den designierten Absteiger HSG Schülp-Westerrönfeld ihren Erfolgszug durch die Regionalliga Nordost fortsetzen würde. Das Ergebnis 32:22(19:9). In der zweiten Halbzeit nutzte der Favorit aber nicht die Chance, das Torverhältnis erheblich aufzubessern. „Es ist schwer bei so einem destruktiven, langsamen Handball, wie ihn Schülp spielte 60 Minuten lang konzentriert zu Werke zu gehen“, hatte Trainer Matthias Hahn für seine Jungs Verständnis.

Unermüdlich „befeuerten“ die beiden Trommler aus dem Rendsburger Raum mit ihrer Leidenschaft ihre Schlaginstrumente. Doch schon nach gut zehn Minuten war klar, dass die „Paukenschläge“ nur den Abgesang ihres Teams aus der Regionalliga begleiteten. Ein 3:3 hielten die überforderten Gäste nach acht Minuten, dann machte das Junior-Team ernst. „Am Anfang waren wir noch etwas langsam auf den Beinen“, beobachtete Matthias Hahn, wie seine Truppe sich kontinuierlich absetzte. Schülp hatte nicht das Format und zudem auch das Pech mit einigen Holztreffern, um den Anschluss halten zu können. Als Jan Fegter praktisch mit dem Pausenpfiff nach „abgezockter Profi-Manier“ das 19:9 erzielte, betrug der Vorsprung erstmals zehn Treffer. Und in der zweiten Hälfte schien sich die Demontage des Schlusslichts fortzusetzen. Der eingewechselte Simon Herold parierte gleich einen Siebenmeter von Philipp Petriesas. Doch die „Underdogs“ operierten nun mit einer offensiven Abwehr, was dem SG-Team offensichtlich nicht so sehr behagte. „Wir haben mit unseren spielerischen Mitteln leider nicht rechtzeitig agiert und uns auf zu viel Kleinklein eingelassen“, kritisierte Matthias Hahn.

Schülp kämpfte sich auf 16:22 (46.) heran, hielt diesen Abstand bis zum 19:25 (51.), um dann aber endgültig auf verlorenem Posten zu stehen. Hahn hakte die Partie schnell ab: „Das nächste Spiel in Ellerbek will ich unbedingt gewinnen“, sagte er. „Es ärgert mich noch heute, dass wir im Herbst gegen dieses Team verloren haben.“ So passte es vielleicht sogar, dass der Coach in der zweiten Hälfte aus der Not eine Tugend machen konnte. Als Jacob Heinl (genähte Wunde am Finger) ausgefallen war, ließ er eine 5:1-Deckung als „Alternative“ zum 6:0-System praktizieren.

SG Flensburg-Handewitt II: N.-M. Römpke (bis 30.), Herold – Blasczyk (5), Heinl (4), Matthiesen (2), Johannsen (4), Bastian (2), Fegter (1), Nass (2), Clausen, Steffensen (8/1), K.-S. Römpke (4) HSG Schülp-Westerrönfeld: Töllner, Ziegler – Ambrosius (3), Moll, Schrader (1), Jüschke (4), Heitmann, P.-M. Petriesas (3/3), Paasche (2), P. Petriesas (2), Hohnsbehn (1), Seibel (1), Bötel (4/3), Cordes (1). – Zeitstrafen: 3:2. – Siebenmeter: 3:8. – Zuschauer: 186

(Quelle: Flensburger Tageblatt)

Einseitiger Handball-Nachmittag in Handewitt

HANDEWITT. Die SG Flensburg−Handewitt II siegt und siegt. Mit dem ungefährdeten 32:22 (19:9)−Erfolg gegen Schlusslicht HSG Schülp−Westerrönfeld stockte die Regionalliga−Reserve ihr Punktekonto auf zuletzt 22:2 Zähler auf.

Die Reiniger hatten gerade die letzten Spuren einer Feuerwehr−Musikparade beseitigt, da öffnete sich in der Handewitter Wikinghalle der gewohnte "Handball−Vorhang".

Die "Zweite" nahm ihre Pauke aber erst nach rund acht Minuten in Betrieb, als sie nach zähem Start (3:3) Betriebstemperatur erreichte. Dann ging aber alles ganz schnell. Beim 10:5 (14.) beantragte Schülps Trainer Gunnar Kociok seine Auszeit, acht Minuten später war der Vorsprung bereits auf 14:6 angewachsen, und spätestens zur Pause war der überforderte Gegner, der sich mit dem Abstieg schon abgefunden hat, mit seinem Latein am Ende.

Hilflosigkeit im Spielaufbau und harmlose Würfe ließen keine Zweifel am späteren Sieger aufkommen.

"Es ist schwer gegen so einen destruktiven, langsamen Handball, 60 Minuten lang konzentriert zu Werke zu gehen", ahnte SG−Trainer Matthias Hahn schon zur Pause.

So kam es dann auch. Einige Kleinigkeiten wie die Verletzung von Jacob Heinl (Wunde am Finger), daraus resultierende Umstellungen wie auch die nun offensive Abwehr−Variante der Gäste verursachten einen 15−Minuten−Hänger bei den Hausherren.

Beim 22:16 (46.) zog Matthias Hahn die "grüne Karte".

Danach wuchs der Vorsprung bald wieder auf alte Dimensionen an. Zwei Trommler ließen sich dennoch nicht aus dem Takt bringen. Sie waren nicht etwa von der Musikparade tags zuvor übrig geblieben, sondern waren extra für dieses einseitige Handballspiel vom Nord−Ostsee−Kanal angereist. Das sind wahre Fans.

SG Flensburg−Handewitt II: N.−M. Römpke, Herold − Blasczyk 5, Heinl 4, Matthiesen 2, Johannsen 4, Bastian 2, Fegter, Nass 2, Clausen, Steffensen 8/1, K.−S. Römpke 4

HSG Schülp−Westerrönfeld: Töllner, Ziegler − Ambrosius 3, Moll, Schrader 1, Jüschke 4, Heitmann, P.−M. Petriesas 3/3, Paasche 2, P. Petriesas 2, Hohnsbehn 1, Seibel , Bötel 4/3, Cordes 1

Jan Kirschner

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

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Schülp/Westerrönfeld in Handewitt auf verlorenem Posten

Handball-Regionalliga der Männer: Kociok-Schützlinge unterliegen „Junior-Team“ der SG Fle-Ha mit 22:32

Flensburg/hal – Erwartungsgemäß war die Hürde SG Flensburg/Handewitt II zu hoch für die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld. Gegen den Tabellenvierten verlor das Regionalliga-Schlusslicht gestern Abend in der Handewitter Wikinghalle klar mit 22:32 (9:19).

Schon vor dem Spiel hatte HSG-Trainer Gunnar Kociok klargestellt, dass die SG nicht zu der Art von Mannschaften gehöre, mit denen sich sein Team zu messen habe. Dass es daran keinen Zweifel gab, bestätigte das von Matthias Hahn trainierte „Junior-Team“ des Bundesligisten bald nach Anpfiff. Kociok schenkte einer veränderten Startsieben das Vertrauen und begann im Angriff mit Martin Ambrosius am Kreis, Philipp Petriesas und René Paasche auf der Halbposition sowie Patrick Petriesas und Ronny Hohnsbehn auf den Außen. Nur bis zum 5:7 gelang es der HSG allerdings, einigermaßen mitzuhalten. Danach nahm der in allen Belangen überlegene Gegner das Spiel fest in die Hand und ließ Westerrönfeld keine Chance mehr. Plötzlich stand es 5:13 gegen die HSG und schon beim 9:19 zur Pause waren keine Fragen mehr offen, wer gewinnen würde.

Zwar war Kociok durchaus locker in die Partie gegangen, blieb jedoch nicht lange entspannt. „Wir haben uns nicht so präsentiert wie ich das wollte. Mir waren das viel zu viele einfache Fehler und Unkonzentriertheiten, außerdem wurde nicht zurückgelaufen“, beschwerte sich der Trainer.

So besänftigte es ihn auch nicht, dass die zweite Hälfte mit 13:13 unentschieden ausging und sein Team kurzfristig auf 17:23 verkürzte. „Ich gehe in so einem Spiel nicht davon aus, zu punkten. Aber ich gehe davon aus, dass wir versuchen, vernünftigen Handball zu spielen und unsere Chancen auch reinzumachen“, monierte Kociok mehrere verworfene Bälle. „Das war ein ungleiches Spiel und ist eigentlich keinen Bericht wert“, maulte der Trainer weiter und vermied es, Einzel-Kritiken zu seinen Spielern abzugeben.

HSG Schülp/Westerrönfeld: Töllner, Ziegler – Ambrosius (3), Moll, Schrader (1), Jüschke (4), Heitmann, Ph. Petriesas (3/3), Paasche (2), Pa. Petriesas (2), Hohnsbehn (1), Seibel (1), Bötel (4/2), Cordes (1).

(Quelle: Landeszeitung)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 19.02.2007 12:16
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