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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Hüruper

DHK Flensborg - HSV Peenetal Loitz (Samstag 17 Uhr)

Startbeitrag von Hüruper am 22.02.2007 21:30

Loitz weckt Erinnerungen beim DHK

Handball. DHK Flensborg fordert am Sonnabend HSV Peenetal Loitz zum Revanche−Duell.

FLENSBURG. Es war der 14. Oktober 2006 im beschaulichen Loitz, als Handball−Regionalligist DHK Flensborg unsanft auf den Boden der Tatsache geholt wurde. Grund: Mit einer Serie von sechs Siegen in Folge war der SdU−Vertreter sensationell gut in die Meisterschaft gestartet und hatte bis dahin mit Tempo−Handball und einer bärenstarken Defensive die Gegner beherrscht.

An jenem Wochenende musste das Team von Trainer Christian Lutter zu Gast beim HSV Peenetal allerdings eine neue Erfahrung machen − Niederlage. Am kommenden Sonnabend erhält der DHK nun die Gelegenheit, sich für die 25:26−Pleite zu revanchieren, denn der HSV Peenetal Loitz gastiert ab 17 Uhr in Idrætshallen.

Verwundbarkeit

Und seit dem Auftritt im nördlichen Mecklenburg−Vorpommern bekam der Tabellendritte eines deutlich zu spüren − seine Verwundbarkeit im Liga−Alltag. Im Anschluss kamen die Flensburger in eigener Halle nicht über ein 28:28−Unentschieden gegen Stockelsdorf hinaus und waren damit endgültig "ernüchtert".

"Wir hatten erhebliche Probleme mit der 5−1−Abwehr und waren nicht in der Lage, sie zu lösen", erinnert sich Lutter an den Hauptgrund für die erste Saisonschlappe. Um dieses Manko zu beheben, hat der DHK seither viele Trainingseinheiten investiert und sieht sich entsprechend gerüstet für die anvisierte Revanche. Dazu Lutter: "Wir können solch" eine Aufgabe jetzt auch spieltechnisch lösen. Da bin ich mir ganz sicher."

Spielmacher

Gesteigerten Grund optimistisch zu sein, hat Lutter nach einer personellen Veränderung im Aufbau−Spiel. Mit Kim Jessen besetzte der DHK−Coach in Ludwigsfelde erstmals die Spielmacher−Position mit dem erfahrenen Rechtshänder und zeigte sich im Anschluss zufrieden. "Kim hat seine Sache richtig gut gemacht und sorgt vor allem für gewünschte Strukturen."

Gegen Loitz spricht also einiges dafür, dass Lutter erneut einer Rückraumbesetzung mit Søren Johansen (links) und Jan−Lasse Kohnagel (rechts) sowie Jessen im Zentrum das Vertrauen schenken wird.

Tal durchlaufen

Zudem sprechen die Rahmenbedingungen für die Gastgeber, die sich aus dem Leistungs−Tal langsam wieder rausgeworfen haben.

Nach der "Abfuhr" in Handewitt verzeichnete die Lutter−Auswahl wieder Formanstieg. Dem hartumkämpften Remis gegen die HSG Tarp−Wanderup folgte zuletzt ein überzeugender Auftritt beim Ludwigsfelder HC, der mit 32:21−Toren klar bezwungen wurde. "Dort wollen wir wieder ansetzen und den Trend fortsetzen", versichert Lutter.

Bestärkt in dem Vorhaben, einen überzeugenden Heimsieg zu landen, wird der DHK−Coach bei einem Blick auf die Statistik. Von den insgesamt 18 Pluspunkten holte Loitz nur zwei Zähler in der Fremde. Nur beim AMTV Hamburg (26:26) und bei der HSG Kropp−Tetenhusen (28:28) ging das Team von Gäste−Trainer Wolfgang Koch nicht leer aus. Allerdings musste sich der Tabellenneunte in seiner zweiten Regionalliga−Saison bis auf die Partie in Schwartau (22:36−Niederlage) auswärts nirgendwo eine echte "Packung" abholen, sondern erzielte viele knappe Ergebnisse.

Zusätzliche Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison schöpfen die Handballer aus "Meck−Pom" durch die Verpflichtung von Frank Wahl. Der in Flensburg bestens bekannten Rückraum− und Außenspieler verschlug es vor Ablauf der Wechselfrist vom "großen Nachbarn" Stralsunder HV nach Loitz.

Der Ex−SG−Spieler sorgt auf der Spielmacher−Position für "frischen Wind" und wird besonders motiviert in seiner "alten Heimat" an den Start gehen. Dazu Lutter: "Frank verfügt über viel spielerisches Potential und ist zudem torgefährlich. Mal sehen, was uns da am Sonnabend erwartet."

Verzichten wird Lutter am Wochenende auf die Dienste von Robert Koch, der umgeknickt ist und pausieren muss. Damit ruht die Hauptverantwortung auf der rechten Außenbahn auf den Schultern von Arne Zschiesche.

Ausrufezeichen

Außerdem konnte Keeper Alwin Berg aufgrund einer Grippe in der Woche nicht am Training teilnehmen. Dafür sorgte mit Christoph Peters der andere DHK−Torwart für positive Schlagzeilen. Der 20−jährige Schlussmann, der in der Auswärtspartie in Ludwigsfelde nach rund 20 Spielminuten bei Gleichstand eingewechselt wurde, bot eine gute Leistung und hatte mit seinen Paraden großen Anteil am klaren Erfolg.

Für das "Rematch" gegen den Landesmeister Mecklenburg−Vorpommerns aus dem Jahr 2005 stehen Lutter alle Spieler zur Verfügung.

"Wir fahren als Außenseiter nach Flensburg und wollen mal sehen, was passiert", blickt der HSV−Veranwortliche Frank Schumacher dem Spiel an der Förde recht entspannt entgegen.

Loitz wird mit dem stärksten Aufgebot antreten und liebäugelt mit einer Überraschung. "Die Heimniederlage gegen Bramstedt hätte uns nicht passieren dürfen und diese fehlenden Punkte müssen wir uns ja irgendwo wiederholen. Warum nicht in Flensburg?", fragt Schumacher, denn "im Hinspiel haben wir den DHK ja bezwingen können."

Volker Metzger

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

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