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Hüruper

HSG Kropp/Tetenhusen - ATSV Stockelsdorf 27:29 (14:10)

Startbeitrag von Hüruper am 12.03.2007 09:17

Kropper Handballer stehen vor dem Absturz in die Oberliga

KROPP. Eine ganz bittere Niederlage setzte es für die Handballer der HSG Kropp−Tetenhusen: Gegen den direkten Kontrahenten um den Regionalliga−Klassenerhalt, den ATSV Stockelsdorf, unterlag man trotz guter Leistung mit 27:29 (14:10).

Für die Mannschaft von Trainer Kai Nielsen wird es in den verbleibenden sieben Saisonspielen somit immens schwer, den Abstieg zu verhindern.

Die Bedeutung dieses Duells war den Kroppern wohl bewusst. Und so starteten sie mit viel Elan, einer starken Deckung und einem gewohnt sicheren Keeper Dirk Heinemann in die Partie.

Über 4:1 und 9:6 führten die Hausherren zum Pausentee mit 14:10 und waren guter Hoffnung, die "lebenswichtigen" Punkte in Kropp zu behalten.

Nach Wiederbeginn war die HSG−Welt bis zum 17:13 (38.) noch in Ordnung, dann war Kai Nielsen ob des Kräfteverschleiß seiner Truppe zusehends zum Wechseln gezwungen.

Der "zweite Anzug" wollte an diesem Tag jedoch nicht so recht passen, der komfortable Vorsprung schmolz in Windeseile zum 19:19−Gleichstand (45.). Im Schlussviertel entwickelte sich dann ein typisches Abstiegsduell, in dem um jeden Zentimeter verbissen gekämpft wurde. Kropp legte in der Regel vor, "Stodo" glich jedoch prompt aus.

Das 27:26 (57.) von Rechtsaußen Boris Hohnsbehn sollte die letzte HSG−Führung bedeuten: Danach leisteten sich die Hausherren drei eklatante "Leichtsinnsfehler" (Nielsen), die die Gäste eiskalt in Form von Gegentreffern bestraften.

Am Ende jubelte somit der ATSV Stockelsdorf über einen glücklichen 29:27−Sieg, während sich das HSG−Lager zusehends mit dem Abstieg in die Oberliga auseinander setzen muss.

HSG Kropp−Tetenhusen: Heinemann, Koch − Sievers, Carstens, Henrich, Greve (2), Thomas, Hennings (2), R. Kobs (2), S. Kobs (4), M. Plöhn (6/6), Hohnsbehn (6), L. Plöhn (5)

Haupttorschützen Stockelsdorf: Molt, Peter Kasza (je 6)

Schiedsrichter: Brandt/ Döhler (Hamburg)

Zuschauer: 150

Florian Bleifuß

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

Antworten:

Am Ende fehlten Kraft und Konzentration

Regionalliga, Männer: HSG Kropp-Tetenhusen verliert 27:29 gegen Stockelsdorf / Abstieg rückt näher

Kropp/bei – Für die Männer der HSG Kropp-Tetenhusen rückt der Abstieg aus der Handball-Regionalliga näher. Die Richtung weisende Partie gegen den ATSV Stockelsdorf wurde trotz einer über weite Strecken starken Leistung mit 27:29 (14:10) verloren.

Niedergeschlagenheit auf der einen, Jubel auf der anderen Seite. Für die Gäste um ihren neuen Coach, den ehemaligen Bundesliga- und achtfachen Nationalspieler Jens Lüdtke (THW Kiel/VfL Bad Schwartau), war der doppelte Punktgewinn ein Meilenstein in Richtung Klassenerhalt. Ausschlaggebend für den „Stodo“-Triumph war jedoch weniger der prominente Neu-Trainer als der deutlich ausgeglichenere Kader der Gäste. In der Breite war Stockelsdorf an diesem Tag besser aufgestellt und legte in der Schlussphase entscheidend zu.

Klammert man eben diese Schlussphase aus, so erinnerte die Kropper Leistung an die guten Speiel aus der Hinrunde. Eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft, eine starke Defensive um den vor allem im ersten Durchgang glänzenden Torwart Dirk Heinemann sowie gute Ansätze im Angriffsspiel – all das brachte die HSG im ersten Durchgang auf die Platte. Über 8:3 und 12:7 hieß es zur Pause 14:10 – ein Ergebnis, das bei besserer Chancenverwertung noch deutlich höher hätte ausfallen können.

Nach Wiederbeginn konnte die Truppe von Trainer Kai Nielsen den komfortablen Vorsprung noch bis zum 17:13 (40.) halten. Anschließend kam Stockelsdorf stetig näher, nicht zuletzt weil Nielsen seiner Stamm-Formation zunehmend Verschnaufpausen zugestehen musste. Somit hieß es Mitte des zweiten Durchgangs 19:19. Von nun an ging es Tor um Tor, wobei die HSG sogar noch mit 27:26 (57.) in Führung ging. Zum erhofften Sieg sollte dies jedoch nicht langen: „Youngster“ Nico Greve verzeichnete in dieser Phase zwei unglückliche Aktionen – urplötzlich lag Stockelsdorf mit einem Treffer vorne. Dann scheiterte Boris Hohnsbehn am erfahren Jörg Engelhardt im Gäste-Tor, im Gegenzug machte Stockelsdorf mit dem Treffer zum 29:27 (60.) dann alles klar.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte HSG-Coach Kai Nielsen. „Wir haben lange Zeit alles richtig gemacht, am Ende fehlten Kraft und Konzentration um die Partie zu gewinnen.“

HSG Kropp-Tetenhusen: Heinemann, Koch – Sievers, Carstens, Henrich, Greve (2), Thomas, Hennings (2), R. Kobs (2), S. Kobs (4), M. Plöhn (6/6), Hohnsbehn (6), L. Plöhn (5).
Stockelsdorf: Molt, Peter Kasza (je 6)
Schiedsrichter: Brandt/ Döhler (Hamburg)
Zuschauer:150

(Quelle: Flensburger Tageblatt)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 12.03.2007 09:27
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