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Hüruper

HSG Schülp/Westerrönfeld - HSG Kropp/Tetenhusen 29:27 (13:11)

Startbeitrag von Hüruper am 30.04.2007 11:13

Schülp reißt Kropp mit in den Abstiegssumpf

Nach 18 Spielen ohne Sieg haben die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld wieder den Gewinn zweier Punkte feiern können. Leidtragender im Derby war ausgerechnet die HSG Kropp/Tetenhusen, für die nach dem 27:29 (11:13) die Chancen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga drastisch gesunken sind.

Westerrönfeld – „Man muss schon ein ganz großer Optimist sein, um daran zu glauben, dass wir nicht absteigen. Die Chancen sind fast null“, so Kropps Trainer Kai Nielsen, dessen Team bis zur 20. Minute noch 8:7 führte und nach dem Ausgleich nicht wieder an den Drücker kam.

Vor allem der Rückraum der Gäste war in der Heidesandhalle ein Totalausfall. Reiner Kobs, mit bis dahin 148 Toren erfolgreichster Werfer, fand überhaupt nicht ins Spiel und blieb in Hälfte zwei ohne Treffer. Viel erfolgreicher waren auch sein Bruder Steffen, sowie Mittelmann Nico Greve nicht, so dass Nielsen die Alternativen ausgingen. „Da fehlt uns einfach der zweite Anzug. Wenn es nicht läuft, können wir nicht adäquat wechseln“, sagte Nielsen, dessen Team nur sieben Mal „von hinten“ traf.

Ganz anders diesmal die Wurfausbeute bei den Westerrönfeldern: Philipp Petriesas, der ab der 37. verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, Jens-Christian Woldt und vor allem Nils Bötel glänzten mit schönen Würfen und widerlegten diesmal ihren Trainer, der allzu oft über mangelnde Durchschlagskraft geklagt hatte. Wie schon im Oberligaderby vor zwei Jahren war es vor allem Malte Plöhn, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Eiskalt vom Siebenmeterstrich und mit einer guten Quote von Linksaußen traf er wieder zweistellig. „Die Tore von außen gingen mir gegen den Strich, denn da wurde sich nicht an klare Absprachen gehalten. Ansonsten war die Deckung und die Einstellung sehr gut“, bemerkte Gunnar Kociok. Nach dem 13:11-Pausenstand blieb es in der zweiten Hälfte weiter eng. Das 16:13 war die erste Drei-Tore-Führung der Gastgeber. Kropps Torhüter Norman Koch ließ sich einen Tempogegenstoßpass von Dany Jüschke wegblocken, der auf Philipp Petriesas ablegte. Beim 19:19 war Kropp wieder dran. Anders als in den Spielen zuvor scheiterten die Westerrönfelder diesmal jedoch nicht an ihren Nerven, sondern gingen erneut in Führung – und gaben sie nicht mehr her. Die Schlussphase ab dem 22:20 war ein Spiegelbild des gesamten Spiels: Während bei den Gastgebern nur noch die Rückraumspieler Nils Bötel und Jens-Christian Woldt trafen, fielen alle Kropper Tore von Außen durch Boris Hohnsbehn und Malte Plöhn. „Wir konnten nicht annähernd unsere Leistung der vergangenen Wochen zeigen. Dabei hätten wir die Punkte so nötig gehabe. Der Sieg ist für Schülp hoch verdient“, sagte Nielsen. Viel emotionaler war Gunnar Kocioks Reaktion: „Endlich ist diese Serie von Niederlagen vorbei. Es ist aber ein komisches Gefühl, vielleicht Zünglein an der Waage zu Kropps Abstieg zu sein.“ Jan HallerHSG Schülp: Töllner, Ziegler – Bötel 8, Ph. Petriesas 7/2, Jüschke 6, Woldt 4, Dubbe 3, Pa. Petriesas 1, Hohnsbehn, Heitmann, Ambrosius, Schrader, Seibel. HSG Kropp: Heinemann, Koch – M. Plöhn 11/6, Hohnsbehn 7, S. Kobs 4, Hennings 2, R. Kobs 2, Greve 1, Sievers, Carstens, Henrich, Thomas, Henningsen, L. Plöhn.

(Landeszeitung vom 30.04.2007)

HSG Kropp-Tetenhusen patzte beim Schlusslicht

SCHÜLP. Die Aufholjagd der Regionalliga−Handballer der HSG Kropp−Tetenhusen ist am Sonnabend jäh gestoppt worden: Im Nachbarschaftsduell bei der bereits als Absteiger feststehenden HSG Schülp−Westerrönfeld unterlag man mit 27:29 (11:13) und muss nun aller Voraussicht nach den bitteren Gang in die Oberliga antreten.

"Wir müssen uns nichts vormachen. Betrachtet man das Restprogramm der gefährdeten Teams, so sind wir quasi abgestiegen", zog Trainer Kai Nielsen schonungslose Bilanz.

Zwar haben die Kropper am nächsten Wochenende noch den direkten Kontrahenten TSV Ellerbek in der heimischen Geestlandhalle zu Gast, der letzte Spieltag führt das Nielsen−Team jedoch zum "Überflieger" der Regionalliga, dem LHC Cottbus.

Dabei hätte sich Kropp mit einem Sieg beim Schlusslicht in eine glänzende Ausgangslage für den Saison−Endspurt katapultieren können.

Doch bereits nach wenigen Minuten wurde offensichtlich, dass die Gäste nicht an die guten Leistungen der jüngsten Vergangenheit anknüpfen konnten.

Die Defensive stand bei weiten nicht so stark wie zuletzt und im Angriff entwickelte vor allem der Rückraum viel zu wenig Durchschlagskraft. So musste man nach ausgeglichenem Spielverlauf (10:10, 28.) die Hausherren unmittelbar vor der Pause auf 13:11 davon ziehen lassen.

Nach Wiederbeginn versuchten die Kropper mit verschiedenen Varianten eine Besserung zu erwirken, scheiterten jedoch mehrfach an den eigenen Unzulänglichkeiten.

Lediglich beim 19:19−Ausgleich (45.) durch einen Siebenmeter von Malte Plöhn keimte Hoffnung auf.

Anschließend zog Schülp jedoch wieder davon und kam über 25:23 (56.) zu einem verdienten 29:27−Erfolg.

HSG Kropp−Tetenhusen: Heinemann, Koch − Sievers, Carstens, Henrich, Greve (1), Thomas, Hennings (2), R. Kobs (3), S. Kobs (4), M. Plöhn (9/6), Hohnsbehn (8), Henningsen, L. Plöhn.

Florian Bleifuß

(Flensborg Avis, 30.04.2007)

Schülp reißt Kropp wohl mit in die Oberliga

27:29 im Derby: Nielsens Team fast abgestiegen

Westerrönfeld – Nach 18 Spielen ohne Sieg haben die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld wieder zwei Punkte feiern können. Leidtragender im Derby war ausgerechnet die HSG Kropp-Tetenhusen, für die nach dem 29:27 (13:11) die Chancen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga drastisch gesunken sind. „Man muss schon ein ganz großer Optimist sein, um daran zu glauben, dass wir nicht absteigen. Die Chancen sind fast null“, so Kropps Trainer Kai Nielsen, dessen Team bis zur 20. Minute noch 8:7 führte und nach dem Ausgleich nicht wieder an den Drücker kam.

Vor allem der Rückraum der Gäste war ein Totalausfall. Reiner Kobs, mit bis dahin 148 Toren erfolgreichster Werfer, fand überhaupt nicht ins Spiel und blieb in Hälfte zwei ohne Treffer. Viel erfolgreicher waren auch sein Bruder Steffen, sowie Mittelmann Nico Greve nicht, so dass Nielsen die Alternativen ausgingen. „Da fehlt uns einfach der zweite Anzug“, sagte Nielsen.

Die Schlussphase ab dem 22:20 war ein Spiegelbild des gesamten Spiels: Während bei den Gastgebern nur noch die Rückraumspieler Bötel und Woldt trafen, fielen alle Kropper Tore von Außen durch Hohnsbehn und Plöhn. „Wir konnten nicht an unsere guten Leistung anknüpfen. Dabei hätten wir die Punkte so nötig gehabe. Der Sieg ist für Schülp hoch verdient“, sagte Nielsen. Jan HallerHSG Schülp: Töllner, Ziegler – Bötel (8), Ph. Petriesas (7/2), Jüschke (6), Woldt (4), Dubbe (3), Pa. Petriesas (1), Hohnsbehn, Heitmann, Ambrosius, Schrader, Seibel. HSG Kropp: Heinemann, Koch – M. Plöhn (11/6), Hohnsbehn (7), S. Kobs (4), Hennings (2), R. Kobs (2), Greve (1), Sievers, Carstens, Henrich, Thomas, Henningsen, L. Plöhn.

(Schleswiger Nachrichten, 30.04.2007)

Gruß
Michael

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