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vor 10 Jahren, 8 Monaten
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HHSR

HSV Insel Usedom - BFC Preußen Berlin 25:22 (16:9)

Startbeitrag von HHSR am 10.12.2007 18:26

HSV Insel Usedom - BFC Preußen Berlin 25:22 (16:9)

Kategorie: 1. Männer
Das HSV-Team bot keine überragende Leistung. Unterm Strich bleiben die zwei Siegpunkte. Einzig Lars Müller spielte eine gute Partie.

Preußencoach Peter Frank zollte dem tollen Pommernhallen-Publikum Respekt. In ihm sah er den entscheidenden Pluspunkt beim HSV-Erfolg. So waren sich die Trainer beider Mannschaften einig, dass die Berliner auf Grund des couragierten Auftretens in der zweiten Halbzeit durchaus einen Punkt verdient hätten. Dagegen hatte aber vor allem ein HSV-Akteur etwas: Lars Müller avancierte zum Matchwinner. Der Keeper des HSV war immer dann präsent, wenn es eng wurde. Mit seinen 19 Paraden kompensierte er die mangelhafte Durchschlagskraft seiner Mitspieler im Angriff. Allzu oft wurde wieder im „Alleingang“ gearbeitet. Hier setzt die Kritik von HSV-Trainer Jörn Schläger ein: „Daniel Holtz hat sich viele Würfe geleistet, die er nicht nehmen darf.“ Der HSV kam schlecht ins Spiel. Erst nach vier Minuten warf Gleß das erste Tor – 1:0. Danach sah es so aus, als wollten die Gastgeber keinen Treffer mehr, Holtz und G. Wicht vergaben Siebenmeter. Es dauerte bis zur 9. Minute bis Gleß das 2:2 erzielte. Zum Glück waren die Gäste auch nicht effektiver, oder sie fanden in Lars Müller ihren Meister. Ab dem 3:5 war es vor allem Gleß (5 Tore in der ersten Hälfte), der endlich wieder einmal sein Leistungsvermögen zeigte und zusammen mit den Brüdern Wicht (Eik/3 Tore und Gordon/2) für das 11:8 sorgte. Gala – bis dahin in Manndeckung – erhöhte auf 13:8 (20.). Dann bekam Gleß zwei Minuten, eröffnete ein „Zeitstrafenfestival“ bis zur Pause. Teilweise standen nur noch vier HSV-er auf der Platte. Doch die Abwehr hielt und Amoedo parierte zwei Siebenmeter. Mit 16:9 nach 30 Minuten konnten alle zufrieden sein. Doch nach dem Wechsel präsentierten sich die Gastgeber äußerst schwach. Der BFC verkürzte auf 12:16. Noch einmal kam der HSV weg. Holtz (2 Treffer) und E. Wicht (2) bauten auf 20:12 aus. Dann aber gab es zwölf Minuten keinen HSV-Treffer. Berlin kam auf 20:21 heran. Noch „enger“ wurde es, als Gleß zwei Minuten bekam. Doch zum Glück gab es Müller! Wieder einmal war es Gordon Wicht, der einen wichtigen Treffer markierte. Mit dem 24:21 schien alles gelaufen. Doch dann musste Bruder Eik vom Feld, wieder spielten nur vier HSV-er. Preußen verkürzte auf 22:24. Noch waren knapp zwei Minuten zu spielen. Erst als Gleß sieben Sekunden vor dem Ende das 25:22 erzielte, konnten 600 Fans in der Pommernhalle aufatmen .
„Wir wollten zwei Punkte und ein schönes Spiel. Leider haben wir nur die zwei Punkte geholt. Doch wir haben 15 Punkte und sind damit schon jetzt im Soll der Hinrunde. Alles andere ist nun Zugabe“, so HSV-Trainer Jens-Peter Teetzen.
Aufstellung HSV: Müller, Amoedo; E. Wicht 5, Rinderle, Holtz 2, Reetz, Gala 4, Teetzen (n. e.), Babatz (n. e), Leow 2/1, Klepp 1/1, Gleß 7, Witt, G. Wicht 4.
Strafzeiten: HSV 8 – Gala, E. Wicht, Gleß (je zwei), Rinderle, Witt; BFC 3.
Siebenmeter: HSV 6/2; BFC 6/4 (Amoedo parierte zwei Würfe).

(von Lars Petersen, OZ 10.12.2007)

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