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Plauderforum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Miss Piggy, HanneM, Veronika Ehrenberg, Inge1, Sternchen*

Kurzer Bericht

Startbeitrag von Sternchen* am 11.01.2007 22:43

Nächtliches Hallo!

Also,sieht nicht gut aus mit Gögas Arm,ist tatsächlich kaum nicht zu gebrauchen,da hatte der Chirug garnicht so unrecht.

Am 15.muß Göga zu dem Spezi,zu dem unsere Fußballer und sonstige Privatmenschen hinkommen,wenn der nix anderes hinbekommt,gibs Gips für einige Wochen,denn:

Der Muskel hängt am seidenen Faden,eine falsche,schwere Bewegung/Belastung und er ist für IMMER ab,der kann nicht repariert werden.

Und er muß die Medikamente erstmal weiter nehmen,bis die Entzündung,die inzwischen da ist,weg ist,da hilft nix,sie nicht zu nehmen,ist ja nur für ne Zeit lang.

Wann er jedoch wieder arbeiten gehen kann,steht in den Sternen,son Mist.

So,bis Morgen dann und gute N8
von Sternchen*

Antworten:

Ach Sternchen,
da hoffen wir mal auf den Spezi und drücken weiterhin alle verfügbaren Daumen.

Auch bis morgen,
gute Nacht Inge

von Inge1 - am 12.01.2007 01:34

oooh Sterni,

das hört sich ja überhaupt nicht gut an.......wird ja
wohl eine langwierige Sache werden ;o) Tut mir echt leid für ihm.
Bestell ihm bitte liebe Grüsse und gute Besserung von uns dreien.

Für dich ist das ja wohl auch nicht soooooo toll....der Mann so lange
zu Hause......das wäre was für mich.....mir haben die zwei Wochen über
die Feiertage erst mal wieder für eine Weile gereicht ......lololololo



Liebe Grüsse nach Bremen
aus dem nicht ganz so stürmischen Rodgau


von Veronika Ehrenberg - am 12.01.2007 10:16
Ach Sternchen,

jetzt hab ich so Daumen gedrückt. Na hoffen wir, dass der Spezi helfen kann.

Ich stimme Vero zu - ich würde auch verrückt werden, wenn ich meinen Männe längere Zeit zu Hause hätte. Männer bringen den ganzen Rythmus durcheinander. Machen wieder Unordnung - wo man grade aufgeräumt hat.

Da ich früh aufstehe und gleich Ordnung mache - er dann paar Stunden später aus dem Bette kriecht - dann wieder anfängt zu frühstücken ..... oh Hilfe.......

Ich fürchte mich schon vor der Rente ...... zum Glück ist`s unter normalen Umständen da noch weit hin.

Meine Tante erzählte mir oft, dass sie meinem Onkel anfangs oft den Hals umdrehen hätte können - er ihr total auf den Wecker ging - er auch ekelig wurde, ständig hier umräumte - mal da. Er stellte ihr die Küche auf den Kopf und räumte aus Langeweile alles anders um - da er es so praktischer fand.... zum Glück ging es ihm gesundheitlich anfangs da noch gut und er hatte einige Hobbys. Sonst wäre sie durchgedreht. Er wollte dann auch nur immer mit ihr zusammen sein - wollte Unterhaltung.

Ich drücke Euch weiter die Daumen und wünsche ihm baldige Besserung.

LG Rita

von Miss Piggy - am 12.01.2007 10:55
Hi *chen

das hört sich ziemlich blöd an,

mein Dad hatte damals einen Arbeitsunfall und ein rechter Arm wuchs nach den Brüchen nicht richtig zusammen, er mußte immer neu gebrochen und geschient werden.
Daraufhin war er fast 1 Jahr zu Hause.

Er hat zu Hause alles durcheinander gebracht, auf einmal wollte er die Haushaltskasse führen,
kümmerte sich um unsere Schulaufgaben(was letztendlich nicht schlecht war, was wir 3 Mädels aber als Einmischung empfanden) und kontrollierte unsere Freizeit.
Das war das erste mal, das meine Mutter von Scheidung sprach, da sie sehr selbstständig war und ist und Berufstätig war, da war das ein Graus.

Sie sind heute immer noch, nach 50 Jahren zusammen und wir können über die Situation früher nur lachen.

Wenn ich daran denke, wie mein Vater eine Hühnersuppe gekocht hat,
Huhn, Gemüse und Nudeln zusammen und immer wieder Wasser nachgeschüttet und immer größere Töpfe wurden gebraucht,
bekomme ich einen Lachanfall, Aber er wußte es ja besser

und bis heute hat er nicht das selbst gemachte Eis uns gemacht, da er es besser könnte als die Eisdiele,
ab und zu schmiere ich es ihm aufs Butterbrot ;0))))))

Hauptsache sein Arm wurde damals wieder ok und er konnte arbeiten.

Drücke euch die Daumen

Gruß
Hannelore

von HanneM - am 12.01.2007 10:56
Hallo Hannelore,

meine Tante und mein Onkel feierten vor gut 5 Jahren Goldene Hochzeit ;-)

Heute lacht meine Tante auch drüber. Auf der goldenen Hochzeit wurden "Stanzl" gesungen - auch über die Anfangszeit, wo mein Onkel daheim war. Er wurde ziemlich "dableckt" wie wir sagen - er nahm es mit Humor.

Denke, beide Seiten brauchen halt viel Geduld in so einer Zeit. Aber Du hast recht, das wichtigste ist, dass es alles wieder heilt.

Und Sternchens Nerven werden sich hinterher dann genauso regenerieren, wie die meiner Tante.
Wer weiß, vielleicht genießt Sternchen es auch im Moment noch .... das sie ihren Liebsten daheim hat.

Meine Tante genießt inzwischen die gemeinsamen Ausflüge und Urlaube. Sie sind beide mit 80 Jahren noch relativ fit und lustig drauf. Sie haben immer versucht jede Situation so gut es ging - auch wenn es widrige waren - mit etwas Humor als Ausgleich zu meistern. Das bewundere ich - kann ich leider nicht immer.

Thema Suppe - meine Mutter erkrankte als ich ca. 12 J. war an Brustkrebs und war oft nicht zuhause - viele Klinikaufenthalte - Reha etc.
Meine große Schwester übernahm entweder das Kochen oder mein Vater.
Mein Vater ein Suppenliebhaber - vor allem Nudelsuppe, versuchte sich auch darin. Aber es wurde jedesmal ein Nudelsterz (Nudelpudding). Und dann in einem riesigen Topf, dass wir zu viert gut 3 Tage hinessen hätten können.

Oder meine mittlere Schwester - sollte Eier kochen. Sie hat den Tag vorher die Anweisung erhalten Würstl warm zu machen. Die waren aber total verkocht, weil sie nicht zurückgedreht hat, sonder auf voller Stufe die Würstl regelrecht gekocht.
Mein Vater erklärte ihr daraufhin, sie soll bitte nur das Wasser heißwerden lassen - Würstl rein und dann zurückdrehen, bzw. könnte sie ja ganz aus machen - die Würstl werden schon warm.
O.k., sie Wasser heiß werden lassen - Eier rein - Ofen aus. Eier nach ca. 5 Min. raus und abgeschreckt (was nicht nötig gewesen wäre ;-)) Wir alle gedacht es wären harte Eier, Ei aufgeschlagen - Soße kam entgegen....

Ja, aber so haben wir alle durch frühe Selbstständkeit das Kochen gelernt - lernen müssen.

Lache da heute auch noch über einige Geschichten.

Oder als meine Schwester ihren 1. Quark-Käse-Kuchen machen wollte. Sie hatte die Angewohnheit sämtliche Schüsseln rauszuräumen, während des Backens nicht mal wieder Platz zu machen. Irgendwie nahm sie den Kuchen auch noch zu früh aus dem Ofen - der war noch gar nicht fertig.
Da er heißt war - sie vorher keinen Platz machte, lief sie mit dem Kuchen durch die Küche - aber wie - und murmelte ständig "wo stell ich den jetzt hin - wo stelle ich denn jetzt nur hin..." Wir alle konnten nicht mehr vor lauter lachen - denn sie hüpte rum wie Rumpelstilzchen. Es kam, was kommen musste - Problem hat sich erledigt, sie ließ ihn fallen....
Das war übrigens die gleiche Schwester - die sich im Eierkochen versuchte....

Nein,.... falls ihr Euch fragt, ob ihre Familie schon verhungert ist ... sie kocht heute ausgezeichnet.

LG Rita

von Miss Piggy - am 12.01.2007 11:27
Hi Rita,

eigentlich darf ich ja gar nichts sagen,

es wurde bis vor paar Jahren behauptet, ich kann nicht KKP kochen.

1. Kaffee, entweder zu stark oder Bodenseekaffee

2. Kartoffeln, entweder zerkocht oder halbroh

3. Pudding, der brannte grundsätzlich an und jeder weiß wie das stinkt.

Mittlerweile bin ich 47 Jahre und so langsam kann ich es, aber Kochen ist und bleibt nicht mein Ding,
lieber tapeziere ich oder repariere etwas,
dies muss ich auch noch an meine Tochter weiter gegeben haben,
Kochen iiiiiieh,
aufräumen ok, und da sie heute so fleißig war, habe ich ihr ein Essen mit ihrem Freund bei ihrem Chinesen gesponsert, und die Männer gehn heute Abend essen und ich ja auch.

Manchmal schäme ich mich dafür das es mir nicht so Spass macht, wenn ich aber für die gesamte Familie zu Festen koche, das wird immer gut.

So muss mich fertig machen, werde bald abgeholt.

Schönes Wochenende

Gruß
Hannelore




von HanneM - am 12.01.2007 16:27
Hi Hanne,

also Kaffee kochen muss bei uns auch mein Mann. Ich bin keine Kaffeetrinkerin, nur selten, ich mache ihn auch entw. zu stark oder zu dünn.

Pudding kochen muss der große Sohn - bei mir klumpt er gerne mal - ich mag Pudding kochen auch nicht.

Eine Spitzenköchin bin ich auch nicht gerade - aber meine Familie ist zufrieden und recht pflegeleicht :-)

Bei mir wird es immer besser wenn wir für uns sind - wenn Besuch kommt bin ich so nervös, da geht schon mal was daneben, da improvisiere ich immer. Ich mache immer Dinge, die ich weiß, dass sie gelingen.

Allerdings sind meine Salatbuffets sehr beliebt bei Festen und da muss ich immer welche machen.

Der Onkel meines Mannes meinte bei unserer Verlobungsfeier "Die kannst Du heiraten - verhungern tust Du schon mal nicht"

Was ich absolut nicht kann ist abschätzen - ich koche immer zu viel. Besonders wenn Besuch kommt - dann fragt jeder immer "und wo bleiben die anderen?" Beim ersten mal ich ganz blöd naiv "welche anderen?" - "Na die, die den Rest dann aufessen was übrig bleibt - wir dachten schon, Du hast die halbe Armee mit eingeladen..."
Ich habe immer Angst, es könnte wer verhungern oder verdursten bei mir.

Wenn wir Geburtstage feiern, dann haben wir für den nächsten Tag auch gleich noch genügend zu Essen.

Siehste, dafür kann ich nicht tapezieren - malern ja, aber tapezieren? Nicht wirklich. Kleine Bastelarbeiten sind o.k., aber so wirklich handwerklich, da habe ich absolut nicht das Händchen.

Aber dafür bin ich ja verheiratet ..... :-)

LG Rita

von Miss Piggy - am 12.01.2007 17:16
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