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Informationen zum Thema:
Forum:
Plauderforum
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Chilie, Agnes69, Miss Piggy

@Agnes

Startbeitrag von Miss Piggy am 14.02.2007 06:56

Liebe Agnes,

ich hoffe, es geht Dir inzwischen etwas besser. Komme leider nicht ganz so viel dazu ins Forum zu schauen oder mails zu schicken.
Aber ich denke oft an Dich.
Hoffe, Du bekommst das bald hin mit den Nebenwirkungen.

So, bin schon wieder weg - langer stressiger Tag.
Kommunionunterricht am Nachmittag - Muffins backen für`s Faschingsfrühstück in der Schule - arbeiten und aufräumen - Kostüm aufbügeln usw. und so fort. Der ganz normale Wahnsinn eben ;-))

LG Rita

Antworten:

Hallöchen, Rita!

Lieb, dass Du nachfragst!

Ich fühle mich mal so, mal so. Je nachdem, wie Belastung, Nerven und Medis gerade zusammenspielen, aber die Grundstimmung ist positiv.
Eine ausführlichere Beschreibung findest Du im Erwachsenenforum in Chilies Thread.

Heute hat meine Kleine Geburtstag. Sie feiert einstweilen aber mehr mit Oma und Opa, weil ich gerade für diesen Tag meinen Schädel-MRI-Termin bekommen habe. Abends dann, wenn Papa zu Hause ist, lassen wir sie noch ordentlich hochleben, und nächsten Montag sind dann ihre Freunde zur Party da.

Wünsche Dir noch einen schönen Tag, Du Fleißige!

Liebe Grüße
Agnes

von Agnes69 - am 14.02.2007 09:17
Hallo Agnes,

na dann richte doch mal Deiner Süßen liebe Grüße aus und

Ich werde jetzt Muffins backen für die Kids morgen in der Schule.
Werde meine kreative Ader etwas ausleben lassen.

Dir alles Gute für Deinen Termin.

LG Rita

von Miss Piggy - am 14.02.2007 09:32
...wenn Du mit einem Daumen auch zufrieden bist, dann drück ich den ganz fest für Dich, daß da was gescheites dabei rauskommt!

Vielleicht krieg ich ja die großen Zehen noch dazu....

*ganz fest an Dich denk*

Chilie



von Chilie - am 14.02.2007 10:58
Hallo Ihr Lieben!

Rita, ich habe L. die Smileys gezeigt, und sie haben ihr sehr gut gefallen - danke!

Die Untersuchung war kein Problem. Gott sei Dank habe ich nur in Bergwerken Anflüge von Klaustrophobie. Die "Röhre" macht mir nix. Laut war's zwar ziemlich, aber damit hatte ich schon gerechnet, und sie haben meine Ohren mit Polstern bedeckt, so war's zum Aushalten.

Als der Röntgenologe meinte, sie würden es ZUERST EINMAL ohne Kontrastmittel versuchen, richtete ich ihm von der Neurologin aus, dass ein KM gar nicht notwendig wäre, weil sie keinen Befund der Blutgefäße brauche, sondern zur Absicherung der Diagnose nur (mehr pro Forma) eine eventuelle Blutung oder einen Tumor im Frontalhirn ausschließen wolle.

Habe zwar zwangsläufig spätestens im Zuge meiner drei Schwangerschaften und Geburten (zwei davon mit Wehentropf) meine Nadelphobie weitgehend überwunden, aber was nicht sein muss...

Der Arzt wollte sich aber nicht festlegen, und murmelte irgendwas von "...falls es diese 'Entzündung' ist..." Häääh? ADS eine Entzündung? Ich frage mich, ob ER keine Ahnung hat, oder annahm, ICH hätte keine...

Wie auch immer - sie brauchten kein KM, und schickten mich mit der Nachricht, alles sei in Ordnung, nach Hause.

Danke für Euer Interesse!

Liebe Grüße
Agnes

von Agnes69 - am 14.02.2007 20:22
Hi Agnes,

na super. Das auch überstanden. Ich finde ab und an solche genauen Untersuchungen gar nicht schlecht - man weiß nie. Vorsorge ist immer besser.

Beim 1. Mal in der Röhre hatte ich auch totalen Bammel. Ich kann Enge auch überhaupt nicht haben, hab ja Platzangst. Enge Fahrstühle etc. für mich ein Greuel.

Aber ich hab mir vorher schon vorgenommen, an was ganz schönes zu denken und irgendwie ging das dann immer.

Vor allem, die meinten, wenn ich es nicht mehr aushalte, könnte man abbrechen, ich soll nur ein Zeichen geben, aber man müsste von vorne anfangen - da dachte ich mir immer - durchhalten Rita - durchhalten. Noch mal von vorne - bin ich blöd - ne, das schaffen wir jetzt.
Und als ich das 1. Mal "überlebt" habe - war das 2. Mal kein Problem mehr.

Junior musste vorletztes Jahr wegen seiner Migräne. Da war die Diagnose noch nicht gestellt - noch keine Behandlung - und er zappelig wie noch mal was. Ich habe nächte vorher nicht geschlafen - weil ich mir dachte, super, die werden mich wieder blöd anmachen, wenn er nicht ruhig liegen bleiben kann. Ich die vorher aufgeklärt, bitte nicht schimpfen, bitte ruhig mit ihm reden - habe ihn vorbereitet, weiß aber nicht, ob das klappt.

Zum Glück war die total nett - was aber gar nicht nötig gewesen wäre. Junior war so fasziniert - hatte null Panik und lag 20 Min. total brav und ruhig da drin - ist sogar einmal kurz eingenickt ;-)
Als ich ihn fragte, ob er denn kein mulmiges Gefühl gehabt hätte, also mir war beim 1. Mal mulmig - kam die Antwort: "Wieso - warum, weshalb? Ist doch überhaupt nicht schlimm - liegt man einfach nur drin - tut ja nicht weh - warum um Himmels willen ich vor so was Angst hätte"

LG Rita

von Miss Piggy - am 14.02.2007 21:58
Komm grad erst in's Forum.

Na, dann kann ich meinem Daumen ja wieder die Freiheit schenken!
Freu mich, daß es gut ausging.

Habe heute das Fäden ziehen an 7 versch. OP-Narben an nur einer Hand überstanden.
Der letzte und längste Faden wurde dann im Liegen gezogen ;-)
Jaja, auch der größte Brocken schwächelt manchmal....

Dafür war ich anschließend gleich gaaanz tapfer zur Krankengymnastik.

Liebe Grüße
Chilie



von Chilie - am 15.02.2007 16:00
Hallo Chilie!

Braves Mädchen! Ja, solche Patienten mögen wir Physios!

Das mit dem "Lagewechsel" ist nur allzu verständlich. Da gibt es noch ganz andere Geschichten:

Bei meinem Bruder reicht oft schon der Gedanke an dergleichen. Als er Zivildiener war, musste er auch einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Da wurde nur BESCHRIEBEN, wie man stark blutende Wunden versorgt - kippt der Lackel doch in voller Länge vom Stuhl!

Hat's so arg wehgetan, oder war's nur so gruselig?
Wie auch immer - *trööööst!* im Nachhinein!

Schönen Abend noch!
Agnes





von Agnes69 - am 15.02.2007 20:08
Liebe Agnes,

herzlichen Dank für Dein Mitgefühl.

Also wenn ich bei Blut umkippen würde, hätte ich meinen Beruf verfehlt.
Es tat schon weh, aber das war nicht der Auslöser.
Ich glaub, ich bin einfach noch nicht so fit, wie ich gerne sein will.
Irgendwie komm ich mir selber nicht nach.
Ich kann's nicht anders beschreiben.

Bin schon wieder brav und übe mit meinem Handgelenk.
Dann freut sich mein Physio. So fleißige Patienten wie mich hat er eh selten.

So, jetzt werd ich mal nachlesen gehen. Komme ja kaum mit.

Liebe Grüße
Chilie



von Chilie - am 16.02.2007 13:22
Liebe Chilie!

Ich glaube, nach einer OP ist man oft irgendwie von der Rolle. 2005 musste ich mir ein Lipom aus der Brust entfernen lassen. Ging alles tadellos. Fühlte mich total fit.

Am Tag nach der Entlassung bildete ich mir ein, ich könne mit dem Fahrrad (nicht weit!) zum Arzt, um die Bestätigung für den Pflegeurlaub meines Mannes zu holen (er musste ja wegen der Kids in der Woche zu Hause bleiben).

Mein Arzt war auf Urlaub. Also zur Vertretung. Da musste ich eine Weile bei der Anmeldung stehen, und bemerkte so langsam, dass ich doch nicht ganz so fit war, wie ich gedacht hatte. Als mir die Sekretärin dann sagte, dass sie nicht zuständig seien, dass ich zum Hausarzt meines Mannes müsse, kippte ich zwar nicht um, aber ich begann aus heiterem Himmel zu heulen, wie ein kleines Kind. Verstand mich selbst nicht, aber ich hatte einfach keinerlei innere Kraft - alles ganz windelweich innendrin - komisches Gefühl!

Sag mal - in welchem "blutigen Geschäft" bist Du denn tätig? Kann sein, dass Du das schon mal geschrieben hast. Sowas fällt mir leider leicht "runter"...

Als ich vor der Berufswahl stand, dachte ich: 'Medizinischer Beruf? Nee! Kann doch kein Blut sehen!' Dann meldete ich mich doch bei Physio an - einfach, weil ich keine Ahnung hatte. Ich dachte, das sei nur Massage und sowas. Im Laufe der Ausbildung merkte ich dann, dass das eine Führung von oben gewesen sein musste. Denn ohne ausreichend darüber informiert zu sein, hatte ich einen Beruf erwischt, der mir wirklich viel Freude machte.

Ich sah im Krankenhaus zwar die eine oder andere unappetitliche Wunde, aber das machte mir kaum was aus. Ich kam drauf, dass ich es nur nicht aushalten konnte, zuzusehen , wie irgendwo aktiv hineingeschnitten wurde. Da ich mich mehr auf Interne und Neurologie spezialisierte, war es aber sowieso nie nötig, bei OPs zuzusehen. (Wenn man mehr mit orthopädischen oder unfallchirurgischen Patienten arbeitet, ist das zwar auch keine Pflicht, aber recht empfehlenswert.)

Ich bin ja schon seit über 10 Jahren in "Babypause", aber ich habe in letzter Zeit die ersten Schritte unternommen, um in Form von Hausbesuchen wieder den einen oder anderen Patienten zu betreuen. Ich hoffe, es wird bald etwas daraus!

Also brav weiterüben, aber Schmerzgrenze respektieren - gelle?

Schönen Abend!
Agnes





von Agnes69 - am 16.02.2007 20:16
Hallo Agnes,

bitte entschuldige, daß ich erst heute antworte. Hatte gestern irgendwie nicht den Nerv, in's Forum zu gehen.

Mich plagen z. Zt. heftige Herzklopfen. Da ich diese Probs. vor der OP nicht hatte, versuch ich gerade, die Ursache herauszufinden.
Tachykardie steht ja als Nebenwirkung bei MPH. Aber auch eine Reduzierung brachte keine Verbesserung.

EKG, Blutwerte und Druck sind i.o. Jetzt probiere ich es mit Magnesium und Kalzium. Habe auch das Gefühl, es hilft langsam. Aber die kleinste Belastung lässt mein Herz bis zum Hals schlagen. Unangenehm! Und es dauert auch immer, bis ich wieder "runter" komme. Dabei hab ich die gleiche Unruhe und Zittern wie vor den Medis. Ich fühl mich soo unwohl.

Um Deine Frage zu beantworten: ich komme aus der Pflege. Habe aber schon vor 25 Jahren, mit der Geburt meines Ablegers, aufgehört.

Während meiner Ausbildung war ich auch im OP. Das war mir der liebste Platz. Besonders die Unfallaufnahme. Da hab ich so richtig funktioniert wenn echt Stress war. Heute weiß ich auch, warum ;-)
Und auch, warum ich mir um's ver...... nicht merken konnte, was in welcher Anzahl in die Instrumentenkisten kam. Sonst wäre ich vermutlich dort hängen geblieben.
Das dürfte nun Deine Frage beantwortet haben, gell?

Nun üb ich fleißig (bis an die Schmerzgrenze) mein Handgelenk wieder flott zu bekommen. Der Daumen wird, da mit Draht ruhiggestellt, noch geschont bis Mitte März. Und dann langsam, gaaanz langsam!

Wie läuft es eigentlich mit Deiner Einstellung?
Wenn Du Lust und Laune hast, schreib doch mal im Erw.-Forum.

Ich wünsch Euch schöne tolle Tage. Genießt die Ferien und das schöne Wetter. Bei DEN Noten brauchen Deine Kleinen ja bestimmt nix lernen!

Seid herzlich gegrüßt
Chilie



von Chilie - am 18.02.2007 14:03
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