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Plauderforum
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Siggi_O, dariana, Angelika (TanteGela), Britta F., Konstance, Dagmar D., ulmi205, ClaudiaW

Wie haltet Ihr es mit Fernsehen/Computer/Gameboy ?

Startbeitrag von Siggi_O am 05.02.2006 07:46

Guten Morgen zusammen,

bei uns gibt es im Augenblick ständig Diskussionen und Streit über die Dauer beim Fernsehen, Gameboy oder Computerspielen.

Bei uns lautet die (theoretische) Regel, 40 Minuten pro Tag, in
der Realität wird es eher eine Stunde.

Trotz der eher eingeschränkten Zeit, kreisen aber die Gedanken
meines Sohnes nur darum. Er erzählt mir selten irgendwas, was
beim Sport oder in der Schule war, aber ständig, welche Heldentaten er beim Computerspielen verbracht hat.


Bei folgender Hausaufgabe bin ich dann fast ausgeklinkt:
Thema: "Was bringt Freude in mein Leben?"

Antwort meines 9jährigen:
Gameboy, Fernsehen, Computer, Playstation (die er aber
nicht bekommen wird :hot:)

Urghh...

Ich würde am liebsten mal für eine Zeitlang, Gameboy und
Computer ganz verbannen. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Viele Grüße

Siggi

Antworten:

Hallo Siggi!

Unsere Erfahrung ist, dass je mehr man reglementiert und meckert, Gameboy, Fernsehen und PC um so interessanter werden und einen großen Platz im Leben einnehmen.

Vielleicht haben wir einfach Glück gehabt, dass unser Fuzzi Fernsehen z.B. als nicht so interessant empfunden hat, oder auch, dass er sich immer gerne interessante Sendungen angesehen hat.

Mit dem PC haben wir es so gehalten, dass ein Passwort drauf war, jedenfalls etwa bis er 15 war.

So konnten wir halbwegs steuern, dass er erst die Hausaufgaben erledigt hat und dann erst an den PC durfte.
Da hat er sich dann seine Bücher geschnappt und gelesen, Radio gehört etc.

Je größer sie aber werden, und je mehr PC und Internet bei den Hausaufgaben zum Einsatz kommen klappt das natürlich nicht mehr.

Und ganz ehrlich, ich finde 40 - 60 Minuten am Tag ziemlich wenig.
Stell Dir vor, man würde Dir z.B. das Lesen so stark beschränken.

Vielleicht würde ich ihm erlauben 2 x 45 Minuten mit den Medien zu verbringen, die ihm gefallen.
Und ich denke ebenso, dass man "Erfolge" am Gameboy auch ruhig würdigen darf.

Sieh es als Training für die Konzentration *g* und sag Deinem Sohn, dass es beachtlich ist, wie gut er sich darauf konzentrieren kann.......und dass ihm das Konzentrieren sicher auch in anderen Bereichen immer besser gelingen wird.

Übrigens, wenn man als Erwachsener mal so ein Spiel probiert, also ich habe mich gewundert WIE miserabel ich dabei abgeschnitten habe.

Angelika (TanteGela)



von Angelika (TanteGela) - am 05.02.2006 10:08
Hallo Angelika,

danke für Dein offenes Wort.



Und ganz ehrlich, ich finde 40 - 60 Minuten am Tag ziemlich
wenig. Stell Dir vor, man würde Dir z.B. das Lesen so stark
beschränken.


Wir hatten schon mal großzügigere Lösungen, die bis zum letzten Sommer auch funktioniert haben, danach leider nicht mehr.

Ohne Compi wusste er gar nichts mehr mit sich anzufangen und war total angespannt. Es kam zum Krach mit seinem besten Freund, weil er nur noch Gameboy spielen wollte.

Durch die - ich gebe zu - drastische Verkürzung der Zeiten, hat
sich das gebessert.

Aber großes Lob an meinen Sohn: Nach wie vor fragt er, ob er an die Compi darf. Und dass dann eine halbe Stunde für einige Spiele zu wenig ist, ist mir auch klar

Bei aller - hier heimlichen Meckerei - gehe ich auch darauf ein,
wenn er sich freut. Einfach weil ich mich selber freue, dass er mich überhaupt teilhaben lässt- immerhin bekomme ich so auch mit, was er spielt. (Meine eigenen Versuche am Gameboy waren übrigens recht kläglich)

Wir wollen nachher nochmal zusammen reden.


Schönen Sonntag und nochmals vielen Dank

Siggi

von Siggi_O - am 05.02.2006 12:08
Bei uns ist das Computerspielen und Fernsehen auch streng reglementiert, wenn ich dem Entling da freie Hand lasse macht er auch nichts anderes mehr. Er hat sogar heimlich, morgends vor dem Aufstehen gespielt und deswegen hat auch er ein Passwort auf seinem Computer und kann nicht selbstständig dran.

Trotzdem, ca. 1 Stunde ist nicht wirklich viel und der Entling darf normalerweise nachmittags etwa eine Stunde spielen und abends immer Gallileo, also nochmal ca. ne Stunde, fernsehgucken. Allerdings kommt er nicht jeden Tag dazu sich an den Computer zu setzen, schließlich haben wir noch andere Termine. Ich versuche normalerweise schon, ihm sein Vergnügen zu erlauben, denn je mehr man das relementiert, desto wichtiger wird das Ganze. Sagte ja auch Angelika schon.

Er muss sich aber auch schon mal von mir anhören, dass ich jetzt einfach keinen Bock hab 2 Stockwerke hoch zu latschen, nur weil ich ihm den Compi starten muss, dann muss er warten, bis ich eh aus anderen Gründen hoch muss. Schließlich soll er merken, dass es besser ist, wenn Mama ihm vertrauen kann. ;-))



von ulmi205 - am 05.02.2006 18:51
Hallo,

in unserer heutigen Tageszeitung ist ein interessanter Bericht, der den Bildungserfolg von Schülern in Abhängigkeit zum Medienkonsum sieht.

___________________________

Kriminologe für Bildschirmverbot in Kinderzimmern

Ministerin von der Leyen gegen schärfere Gesetze / Studie macht Fernsehen und Computerspiele für schlechte Noten verantwortlich

Je mehr Zeit Kinder mit Fernseher, Computer oder Spielkonsole verbringen, desto schlechter sind sie in der Schule und desto anfälliger sind sie für Jugendgewalt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung niedersächsischer Kriminologen.








Counter Strike (ap)


Hannover · Der Leiter des Niedersächsischen Kriminologischen Forschungsinstituts, Christian Pfeiffer, fordert eine Art Bildschirmverbot für Kinderzimmer. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) lehnte allerdings schärfere Gesetze zur Einschränkung des Mediengebrauchs von Kindern ab.

Bei der Untersuchung des Hannoverschen Instituts zu "Gewalt und Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen"wurden 6000 Kinder der 4. Klasse und 17 000 Jugendliche der 9. Klasse in elf Städten und Landkreisen quer durch die Bundesrepublik sowie im Bundesland Thüringen befragt. Danach unterscheidet sich der Medienkonsum grundlegend nach drei groben Mustern: Geschlecht, Nationalität und Region. So besitzen und benutzen Jungen erheblich mehr Fernseher, Computer oder Konsolen als Mädchen, ausländische Kinder und Jugendliche mehr als deutsche, und norddeutsche mehr als süddeutsche, wie Pfeiffer erläutert. Damit sieht er die Ergebnisse der Pisa-Untersuchung voll bestätigt.

Nach den Angaben des Kriminologen verbrachten Zehnjährige durchschnittlich 137 Minuten an Schultagen und 204 Minuten an freien Tagen vor dem Bildschirm. Kinder ohne eigenes Gerät brachten es "nur" auf 83 Minuten an Schul- und 130 Minuten an freien Tagen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung Anfang 2005 hatte mehr als ein Drittel der Zehnjährigen (36,1 Prozent) einen Fernseher im Kinderzimmer, fast ebenso viele (36 Prozent) einen PC, 26,8 Prozent eine Spielkonsole und 22,4 Prozent ein Videogerät.

Die Auswirkungen auf die schulischen Leistungen maß die Untersuchung bei den Viertklässlern an den Übertrittsempfehlungen fürs Gymnasium. Danach wird fast der Hälfte der Kinder (47 Prozent), die kein eigenes Gerät besitzen, der Übertritt empfohlen. Bei den Kindern mit eigenem Gerät war es mit 22,1 Prozent nur gut jeder Fünfte.

Laut Pfeiffer konsumieren Kinder, die ein eigenes Gerät im Zimmer haben, mehr gewaltverherrlichende Filme und Spiele: "Wer als Zehnjähriger über den eigenen Fernseher verfügt, schaut drei Mal häufiger Filme, die wegen ihres brutalen Inhalts eigentlich erst ab 16 oder 18 frei gegeben sind." Gerade in Actionfilmen und Gewaltexzessen von Computerspielen würden aber Gewalt legitimierende Männlichkeitsnormen besonders gefördert.

Wer seinen Kindern einen eigenen Computer ins Zimmer stelle in der Hoffnung, dass sie dann für die Schule im Internet recherchierten oder an Klassenarbeiten feilten, tue ihnen keinen Gefallen, meinte der Kriminologe.

Familienministerin von der Leyen lehnt schärfere Gesetze gegen den Medienmissbrauch von Kindern gleichwohl ab. "Kein noch so restriktives Gesetz verhindert den Missbrauch, wenn es im Elternhaus keine Medienkultur gibt", so die Politikerin. ap

[www.fr-aktuell.de];

von Dagmar D. - am 05.02.2006 21:12
Ein schwieriges Thema....

Ich hab da auch immer zwischen den Stühlen gehangen.

Auf der einen Seite sah und sehe ich die Notwendigkeit der Reglementierung - auf der anderen Seite waren mir Fernsehen, Compi und Co nicht wichtig genug, um meine Kinder zum Lügen zu erziehen.

Man muss sich schon darüber im Klaren sein, dass die Freunde ebenfalls diese Dinger im Zimmer stehen haben. Was ich hier verbiete, wird beim Nachbarn gespielt.

Ich habe in erster Linie immer versucht, dass bei uns gespielt wurde. Ich habe mir dann die Spiele auch mit angesehen und auch meine Kommentare dazu abgegeben, die nicht immer willkommen waren. Trotzdem habe ich sie mir nicht verkniffen. Es gab auch Spiele, da habe ich dann ein Kopierverbot ausgesprochen. Es durfte gespielt werden, aber nur in meinem Beisein und eine Kopie in unserem Haus war strengstens untersagt. Wie langweilig ;-)!

Vieles hat sich bei uns dadurch erledigt, dass Junior in einer Ganztagsschule ist und erst um 16.00 oder 17.00 Uhr nach Hause kommt. Er ist dann manchmal so erledigt, dass er noch nicht mal Lust auf den Compi hat und einfach nur seine Ruhe haben will. Dafür nutzte er dann das Wochenende umso intensiver ;-).

Letzten Juli hat er sich einen Computer gekauft, den er sich vom Taschengeld zusammengespart hat. Ich bin ehrlich, in der Zwischenzeit hätte ich das Ding am liebsten aus dem Fenster geworfen. Ich wusste nicht, wie ich das richtig regeln soll. Ich hab's dann mit Bücherausgleich versucht, so nach dem Motto: Du darfst Compi spielen, wenn du dafür auch Bücher liest. Das hat mehr oder weniger mäßig geklappt.

Dann war mein Vorschlag: Wenn Compi - dann richtig! Ich habe ihm ein Programmierbuch für Teenies gekauft, das auch recht gute Kritiken hat. Er hat sich dann auch damit befasst, aber nicht bis zum Schluss.

Vor ein paar Wochen kam er dann auf einmal von sich aus an und meinte: Weißt du, eigentlich will ich gar nicht so lange vor dem Ding sitzen. Ich mache ihn einfach nur an, weil ich etwas nachsehen will und dann bleibe ich stundenlang davor hängen und merke nicht, wie die Zeit vergeht. Dann ruft auch noch xyz an und wir machen im Netz etwas zusammen und auf einmal ist es Abend und ich habe wieder einen Tag verplempert (!!!)

Diese überraschende Selbsterkenntnis habe ich dann erst einmal kommentarlos entgegengenommen ;-). So etwas muss man sacken lassen und bloß nicht elternmäßig antworten. Bei Pubis kann das dann unvorhergesehene Reaktionen auslösen ;-).

Ich glaube aber, dass da etwas dran ist. Sie sitzen davor und merken nicht, wie die Zeit vergeht und hinterher fehlt sie dann.

Mittlerweile spielt er noch, hat aber die kreative Seite des Compis entdeckt. Im Moment bastelt er an kleinen Videos, die er dann mit musikalischen Elementen zusammenstrickt. Die Programme dafür hat er sich selbst zusammengesucht.

Das ganze wird also anspruchsvoller. Ich warte es mal ab.

ADS-ler neigen ja zu diesen visuellen Dingen. Viele landen ja auch nicht umsonst im IT-Bereich. Es passt einfach zu ihnen.

Das Problem ist, dass es keine Lösung gibt. Sein oben erwähnter Freund ist noch ein ganz anderes Kaliber, wobei Junior ganz klar sagt, dass ihm die Spiele zu blöd sind und er keine Lust, hat sich damit zu befassen.

Schwieriges Thema.

VG

Claudia



von ClaudiaW - am 05.02.2006 21:37
Hallo zusammen!

Also wenn ich lese, dass 36,1% der 10-jährigen einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben, dann klappen mir die Fußnägel hoch.

Das ist etwas, das mir total gegen den Strich geht, und dann wundert mich auch nicht, dass Kinder morgens unausgeschlafen in die Grundschule kommen!!

Allerdings ist auch ein Faktor, was die Kinder vorgelebt bekommen.
Wenn von morgens bis abends die Glotze einfach nur "an" ist, gehört die Berieselung offensichtlich zum Familienleben dazu.

Bei uns ist Fernsehen *ein* Medium zur Informationsbeschaffung, bzw. (ich geb´s zu) für mich die mittägliche Talk-Show, die mir das Bügeln etwas erträglicher macht.

Und auch bei Kindern und Jugendlichen sollten die Eltern wissen, was sie sich im Fernsehen angucken (und wann), bzw. welche Spiele sie am PC machen.

Als Fuzzi ca. 14 war, wurde entweder hier oder bei Freunden "Dungeon-Master" gespielt. Grässlich!
Aber die Zeit ging schnell vorbei, und dann kam die Aera der interaktiven Spiele.

Dadurch kann man durchaus sein Allgemeinwissen ergänzen, und wenn die Spiele dann auf Englisch sind, tut der SPieler noch was für seine Fremdsprachenkenntnisse.

Mir fällt da immer wieder der olle Paracelsus ein, der sagte so sinngemäß, dass eigentlich jedes Ding ein Gift sei, nur die Dosis entscheide, ob wirklich giftig oder nicht.

Angelika (TanteGela)



von Angelika (TanteGela) - am 06.02.2006 07:24
Vielen Dank für Eure Antworten! Ich werde nochmal über alles
nachdenken.

Mein Sohn findet interessanterweise unsere jetzige Regelung
gar nicht so schlecht. Er sagt, er könnte halt nicht ausmachen,
ob er eine halbe oder zwei ganze Stunden gespielt hätte.

Übrigens hatte ich auch vergessen zu erwähnen, dass in den
40 Minuten seine Lieblingssendung "Wissen macht Ah!" nicht
enthalten ist - somit kommen wir dann schon auf 1 bis 1,5 Stunden.

Heute hat er allerdings so lange an den Hausaufgaben gesessen,
dass ihm gar keine Zeit fürs Compi-Spielen mehr blieb :(

Viele Grüße

Siggi

von Siggi_O - am 06.02.2006 23:04
meine 8 jährige darf sponge bob , der hyperaktive schwamm ( täglich )gucken
die simpsons ( täglich )und clever , die wissensshow ( 1x pro woche )gucken alle zusammen
die kleine hat einen fernseher im zimmer für die playstation , der nicht ans netz angeschlossen ist
an spielen haben wir nur adventure spiele und spiele mit der tanzmatte und sing star ( karaoke )
die playstation wird etwa 2 x die woche genutzt , davon 1 x mit uns eltern zusammen
der pc der kinder steht ebenfalls im kinderzimmer und wird für die schule genutzt sowie für lernspiele und konzentrationsspiele
der pc wird an etwa 4 tagen genutzt von beiden kindern

der game boy wird ausschliesslich ausserhalb der wohnung genutzt ..auf längeren fahrten sowie bei längeren wartezeiten

ich versuche einen zeitlich vernünftigen umgang mit den medien zu schaffen...das modell jeden tag 1 stunde irgendwas funktioniert bei uns nicht..also machen wir es mehr interessenlastig und nach möglichkeit zusammen

die grosse , 11, hat auch einen tv im zimmer , aber sie ist auf einer ganztagsschule und kommt erst um 17.00 uhr nach hause..da bleibt neben den simpsons , die wir gemeinsam schauen nicht viel zeit für anderes

oftmals ist der komsum auch weniger als oben geschildert , weil wir durch diverse freizeitaktivitäten oder termine schlichtweg " vergessen " die medien zu nutzen

ein negativbeispiel hab ich auch..meine kinder machen den tv oder pc selbstständig aus...wir haben manchmal ein kind zu besuch welches zu hause absolutes medienverbot hat..die eltern machen den tv erst an , wenn die tochter im bett ist...pc oder ähnliches dulden sie gar nicht..dieses kind kommt nur wegen der unterhaltungselektronik zu uns..alle versuche meiner tochter es zum spielen von bspw. gesellschaftsspielen oder barbie etc zu bewegen scheitern...beim letzten mal sprach ich dann ein machtwort als sie vom tv nicht wegzubewegen war und sie antwortete mir lankonisch .. " dann kann ich auch nach hause gehen "..mir tat es für meine tochter etwas leid , aber ich antwortete ihr " das wirst du dann tun müssen "

ich halte medienkonsum für entspannend , spannend , förderlich und interessant WENN die medien nicht als babysitter fungieren

liebe grüsse
dariana

von dariana - am 08.02.2006 08:01
Mein Sohn ist auch acht und ein Hypie. Bei uns sind Sendungen wie Sponge Bob nicht erlaubt. Generell schaue ich bei Zeichentrick dreimal hin, wie hektisch die Sache so ist. Wickie ist z.B. o.k.
Die Simpsons liebe ich persönlich sehr. Ich bezweifle aber doch stark, ob das was für Kinder ist.
Zum Glück steht mein Sohn sehr auf Wissenssendungen wie Gallileo, Wissen macht AH!, Löwenzahn und Maus.
Ansonsten laufen bei uns eher DVD`s, hauptsächlich Astrid Lindgren und Ähnliches.

Gruß,

Britta F.

von Britta F. - am 09.02.2006 18:15
Britta F. schrieb:



Mein Sohn ist auch acht und ein Hypie. Bei uns sind Sendungen
wie Sponge Bob nicht erlaubt.

Mein Sohn hat auch eine zeitlang Sponge Bob gerne geschaut.
Ich war damals abends medikamentös noch nicht eingestellt
und musste flüchten. Daher kann ich gut verstehen, dass
Du nicht möchtest, dass Dein Sohn ihn sieht.


Zum Glück steht mein Sohn sehr auf Wissenssendungen wie
Gallileo, Wissen macht AH!, Löwenzahn und Maus.
Ansonsten laufen bei uns eher DVD`s, hauptsächlich Astrid
Lindgren und Ähnliches.

So machen wir es i.d.R. auch.

Gruß
Siggi

von Siggi_O - am 12.02.2006 08:07
hallo :-)

meine tochter liebt sponge bob , WEIL er so ist wie sie

sponge bob ist ein hyperaktiver schwamm und ich finde es gut , dass sie sich dadurch nicht so alleine fühlt in ihrer " andersartigkeit "


aber ich habe das eingangsposting sicher falsch verstanden , wenn ich mir die reaktionen einiger ansehe

nun gut...genug gerechtfertigt und das " pädagogisch - wertvoll-deckmäntelchen " durfte auch im schrank bleiben

viele grüsse

dariana

von dariana - am 12.02.2006 21:06
Hallo Dariana,

wenn Deine Tochter Sponge Bob liebt (und ihr die Sendung
bekommt), warum nicht?

Mir tat es nur immer wieder weh, in welche Situationen der Knabe
stolperte (*gr* ) - und abends war der mir einfach zu schrill.

Mir ging es auch weniger ums Fernsehen, als darum, dass mein
Sohn so auf Gameboy- und Computerspielen fixiert ist, wenn
wir keine feste REgeln haben, spielt er bis zum Erbrechen -
er ginge dann nicht raus, würde sich nicht verabreden, Lego-
spielen oder Lesen könnten wir glatt vergessen.
(alles so schon erlebt)

Daher mein Eingangsposting. Da mein Mann und ich selber
sehr computerverliebte IT-ler sind, wundert es uns nicht, aber
ein bisschen lenken wollen wirs schon. Hat also gar nichts
mit pädagogisch-wertvoll zu tun ;)

Gruß
Siggi

von Siggi_O - am 13.02.2006 05:45
Hallo dariana,

wollte Dich auf keinen Fall angreifen!! Jeder muß das für sich selbst entscheiden! Und wenn es Deiner Tochter bekommt, spricht sicher nichts dagegen-wobei ich bezüglich der Simpsons bei meiner Meinung bleibe, daß diese Sendzung zwar herrlich anarchistisch ist, aber nix für Kinder. Wir als Erwachsene können diesen Humor einordnen, aber Kinder...na, ich weiß nicht!

Ich habe aber nichts gegen Sponge Bob persönlich, sondern eigentlich nur gegen alle Sendungen dieser Art. Hat aber mit pädagogisch wertvoll nichts zu tun, denn ich habe als Kind oft Bugs Bunny, Tom und Jerry und Ähnliches gesehen und mein Sohn darf diese ganzen Zeichentrick-Geschichten nicht sehen, weil ich eben festgestellt habe, daß sie ihm nicht bekommen und er davon nur noch aufgedrehter wird.

Also, nichts für ungut... ;-)

Liebe Grüße,

Britta

von Britta F. - am 13.02.2006 12:51
Hallo zusammen,

Sohnemann, 9 Jahre jung:

2x in der Woche für 1ne Stunde Computer ( freies Spielen; meistens "Need For Speed Underground",es ist ein Autorennspiel)
jedoch nur, wenn alle Hausaufgaben vollständig erledigt sind.

Am Wochenende bis zu 2 Stunden am Stück, meistens mit Papa das Autorennen oder "Age of Empire" ( Strategiespiel ) zusammen.

Zwischendurch ab und zu ein wenig Lernsoftware als Unterstützung zum alltäglichen Lernen.

Gameboy spielt er so gut wie gar nicht; wenns hoch kommt 1x die Woche eine halbe Stunde.
Fernsehen: Samstags: "WasistWas" 17:20 Uhr.

Playstation gibt es bei uns nicht.


Eine Eieruhr steht immer im Flur, damit die Zeiten auch eingehalten werden. Angefangene Runden dürfen aber noch zu Ende gespielt werden.

Gruß Konstance



von Konstance - am 14.02.2006 19:05
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