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Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 8 Monaten
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Rüdiger Seidel

Vorbericht MTV Vorsfelde - TSV Barsinghausen

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 16.09.2004 05:47

Chance für Rottstock und Kornau

Handball-Oberliga der Männer: MTV Vorsfelde empfängt TSV Barsinghausen – Nefe setzt auf die Jugend

Von Jens Frede

VORSFELDE. Aus der Not eine Tugend machen will Trainer Enrico Nefe vom Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde. Da seine etatmäßigen Rückraumspieler ihn in den vergangenen Partien nicht überzeugt haben, sollen es nun die jungen Akteure richten. Gegen Schlusslicht TSV Barsinghausen am Samstag (19.15 Uhr, Im Eichholz) will der Coach Fabian Rottstock und René Kornau mehr Spielanteile geben.

Bisher zierte sich Nefe, die beiden Youngster über längere Zeit im Rückraum einzusetzen: "Man braucht in der Oberliga schon sehr viel Erfahrung, um sich gegen die hart zupackenden Deckungsspieler zur Wehr zu setzen. Ich wollte die jungen Spieler langsam an die Aufgaben heranführen."

Doch nun sieht der MTV-Trainer keinen anderen Ausweg. "Dariusz Davidovic und Tomas van Dumen wirken zurzeit auf dem Feld zu gehemmt, haben keinen Drang zum Tor. Außerdem stehen sie mir im Training in dieser Woche nicht zur Verfügung, um daran zu arbeiten, Rottstock und Kornau schon. Daher habe ich mich entschieden, ihnen mehr Spielanteile im Rückraum zu geben", sagt Nefe.

Das Vertrauen auf die eigene Jugend ist jedoch auch mit viel Risiko behaftet. Gegen Barsinghausen brauchen die Vorsfelder unbedingt einen Sieg, um nicht schon nach dem dritten Spieltag am Tabellenende zu stehen. Zurzeit hat der MTV Vorsfelde nur den neunten Platz inne. "Dies ist ein Vier-Punkte-Spiel. Ein Sieg ist eminent wichtig", betont Nefe.

Seine Taktik baut jedoch nicht nur auf den jungen Rückraum auf, sondern auch auf eine sehr aggressiv agierende Abwehr. Nefe: "Mit einer offensiven 5:1-Deckung soll Druck auf den gegnerischen Rückraum entstehen, um zum einen unsere Innenverteidigung zu entlasten und zum anderen zu leichten Ballgewinnen und Tore aus Tempogegenstößen zu kommen."

Doch um diese Taktik zu realisieren, braucht er alle seine Schützlinge beim Training. "Ohne ständiges Einüben dieser Strategien in der Abwehr ist es fast unmöglich, einen fließenden Ablauf im Spiel zu ermöglichen. Doch ich habe zu selten alle Spieler zusammen. So muss ich hoffen, dass sie während der Partie sich gegenseitig helfen, um die Laufwege des Gegner zu blockieren."

Quelle: newsclick (Wolfsburger Zeitung)

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Re: Vorbericht MTV Vorsfelde - TSV Barsinghausen (aus Barsinghäuser Sicht)

TSV steht schon unter Zugzwang

Handball: Oberliga

Von Peter Kollander
Nach 0:4 Punkten muss der TSV Barsinghausen am 3. Spieltag der Handball-Oberliga beim MTV Vorsfelde antreten und steht natürlich schon unter Zugzwang (Sonnabend, 19.15 Uhr). TSV-Trainer Matthias Haase drücken zurzeit viele Sorgen, denn auf dem Spielfeld läuft es nicht rund und die Umstellung der Abwehr ist doch sehr schwierig. Gegen die TSG Emmerthal wirkten die TSVer eine Halbzeit lang verunsichert und ließen den Gegner fast ungehindert seine Treffer setzen. Es fehlen die Abwehrrecken Baae, Ertel und Lützelberger, die in der Mitte ein Bollwerk darstellten. Sehnsüchtig wartet man an der Bergamtstraße, dass Christian Eggers zurück aus Australien kommt, denn er gilt als knallharter Abwehrspieler. Körperlich ist die TSV-Abwehr den gegnerischen Angreifer einfach unterlegen. Dazu kommt noch Verletzungspech, denn Kapitän Lars Kruse muss pausieren und Außenspieler Sven Reuter verließ schon nach einem Kurzeinsatz humpelnd die Spielfläche. Die Vorzeichen an der Bergamtstraße sind alles andere als rosig vor dem Gastspiele beim MTV Vorsfelde, der allerdings auch nicht sorgenfrei ist.
Ob Kruse und Reuter in der Wolfsburger Vorstadt mitwirken können, erscheint zumindest sehr fraglich. Also muss Trainer Haase experimentieren, die jungen Spieler aufrichten und vor allem den Deckungsverband zu einer Einheit kitten. Als die Verpflichtung des Linkshänders Michael Peters vom VfL Bad Nenndorf platzte, hätten die Verantwortlichen noch einmal sich umsehen müssen, um wenigstens für die Defensive Verstärkungen zu engagieren. Der Angriff um die jungen Paul Schirmer, Rolf Dombrowski und Arne Bischoff kann sicherlich Oberliga-Ansprüchen gerecht werden, aber die Abwehr ist der neuralgische Punkt. Kommen die Gegner frei zum Wurf sind auch die sicherlich guten TSV-Torleute Björn Elies und Marc Daseking überfordert.
Vielleicht braucht die Mannschaft auch nur mal ein Erfolgserlebnis, um wieder energischer zur Sache zu gehen. In Vorsfelde haben die Haase-Schützlinge die nächste Chance.


Kein Vorbeikommen: Barsinghausens Rolf Henning (links) bleibt am Emmerthaler Soenke Koss hängen. Deppe

Quelle: Neue Presse (Calenberger Zeitung)

von Rüdiger Seidel - am 17.09.2004 05:14
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