Eintracht Celle - Hohnhorst/Haste

Startbeitrag von Bernd S. am 19.09.2004 21:08

Eintracht Celle - Hohnhorst/Haste 26:26 (10:11). Auch im zweiten Auswärtsspiel hat die SG Hohnhorst/Haste ein Unentschieden erreicht. „Wir sind die Remis-Könige“, meinte SG-Coach Michael Evers. In diesem Falle ist es eher ein klarer Punktverlust. „Über das ganze Spiel gesehen haben wir einen Punkt verloren“, zog Evers das Fazit. Der MTV Post Eintracht Celle war nicht so stark wie erwartet. Mit einer konstanten 6:0-Deckung stand die SG in der Abwehr sicherer als noch zuletzt bei der Niederlage gegen den TuS Bergen. Lediglich in der Schlussphase des Spieles zeigten sich Abstimmungsprobleme, die letztendlich für das Unentschieden verantwortlich waren. Insgesamt war das SG-Spiel auf Sicherheit ausgelegt, hohes Tempo wurde vermieden um technische Fehler in Grenzen zu halten. Im Angriff nahm sich die SG deutlich weniger „Lustwürfe“, wartete mehr auf die sichere Gelegenheit. „Wenn wir da noch besser werden, sieht das ganz gut aus“, blickte Evers in die Zukunft. Zu Beginn geriet die SG durch Fehlversuche 5:8 in Rückstand. Erst mit stärker auf Sicherheit bedachtem Spiel glich die SG zum 9:9 aus, führte zur Pause 11:10. Nach dem Wechsel führte die SG 17:13 und 20:17, spielte souverän. Die Abwehrprobleme in der Schlussphase brachten dann doch noch den Punktverlust.

SG: Reichardt 8, Wengler 4, Kowalski 4, Hillebrandt 4, Winkler 2, Höflich 2, Kirsten 1, Freier 1.



Quelle: Schaumburger Zeitung

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Re: Eintracht Celle - Hohnhorst/Haste (cellesche-zeitung.de)

Quelle: www.cellesche-zeitung.de

Niebuhr-Endspurt sichert MPE zur Premiere Punkt

Das hatten sie sich anders vorgestellt, die Handballer von MTV Post Eintracht Celle. Zur Premiere in der Oberliga gegen die SG Hohnhorst/Haste reichte es vor rund 250 Zuschauern nur zu einem 26:26 (10:11). Sascha Niebuhr, mit zehn Treffern bester MPE-Torschütze, sorgte am Ende für das halbwegs versöhnliche Ende.

Da ist noch jede Menge Luft nach oben. „Das ist aber ein sehr positiver Sichtwinkel“, meinte Jürgen Jeske, Trainer des Handball-Oberligisten MTV Post Eintracht Celle, nach dem 26:26 (10:11) seiner Mannschaft zur Premiere in der neuen Spielklasse gegen die SG Hohnhorst/Haste. „Wir können mit diesem Ergebnis absolut nicht zufrieden sein. Da haben wir in der Vorbereitung bessere Leistungen gezeigt als heute.“

Dabei waren die ersten 15 Minuten der Partie keineswegs so schlecht. Miroslav Jovicic war es vorbehalten, mit dem Treffer zum 1:2 das erste MPE-Tor in der Oberliga zu erzielen. Mit dem 5:4 gingen die Hausherren zum ersten Mal in Front (10.). Und als dann nach 20 Minuten beim 8:5 ein Drei-Tore-Vorsprung zu Buche stand, schien die Partie den gewünschten Verlauf zu nehmen. „Da war ich auch mit der Deckung ganz zufrieden“, so Jeske.

Jetzt schlichen sich jedoch zunehmend Fehler im Aufbauspiel der Celler ein. Jeske: „Wir haben in dieser Phase vor allen Dingen bei schnellen Gegenstößen zu oft die falsche Entscheidung zum Abschluss gesucht.“ Und so gingen die beiden Teams mit einer 11:10-Führung für die Gäste in die Kabine.
Nach dem Wechsel mussten die Hausherren dann ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Bis zum 13:13 konnten sie jedes Mal wieder ausgleichen, dann zogen Hohnhorst gar auf 17:13 und 18:14 davon. Die Celler ergingen sich meist in Einzelaktionen und Würfen aus dem Rückraum, an den Kreis kam so gut wie gar kein Ball. Und auch die Deckung ließ viele Lücken auf. „Wir haben die 6:0-, 5:1- und sogar die 4:2-Deckung probiert, nichts hat hingehauen.“ Da machte sich dann das Fehlen des Abwehrstrategen Jörg Mathée besonders bemerkbar.

Erst in den letzten 15 Minuten lief es wieder etwas besser. Und das war dann auch die Viertelstunde des Sascha Niebuhr. Er übernahm jetzt viel Verantwortung und brachte sein Team Tor um Tor heran. Mit seinem zehnten Treffer stellte er dann in der Schlussminute den Endstand her.

„So, wie das Spiel gelaufen ist, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, meinte MPE-Coach Jeske. Dabei glaubt er aber nicht, dass seine Mannschaft im Kopf noch nicht in der Oberliga angekommen ist und mit der lockeren Fortsetzung der Siegesserie aus der Verbandsliga ausgegangen ist. „Ich hatte eher den Eindruck, da waren einige übermotiviert. Zu Beginn wollte jeder etwas bewegen. Und wenn man dann viele Fehler auf seinem Konto angehäuft hat, dann wackelt eben ab und zu die Hand beim Torwurf.“ Mit einer konzentrierten Leistung, so Jeske, sei dieser Gegner zu schlagen gewesen.

Am kommenden Sonnabend reisen die Celler zum ersten Auswärtsspiel zum MTV Rosdorf. Mal schauen, was dann herausspringt.

MTV Post Eintracht Celle: Henze, Höfermann im Tor – Beschnidt (2/1), Dönitz, Niebuhr (9/1), Güth (3), Weiser (2), Jovicic (5), Krikli (3), Petkovic (2), Kakuschke.

von TNagler - am 20.09.2004 09:45
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