Vorbericht MTV P/E Celle - TSV Barsinghausen

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 08.10.2004 05:35

TSV im Kellerduell unter Druck

Handball: Verantwortliche bleiben gelassen, aber die Anhänger werden unruhig

von Peter Kollander
Am Sonntag um 17 Uhr gastiert der TSV Barsinghausen in der Handball-Oberliga beim Neuling MTV Post Eintracht Celle. Beide Mannschaften sind in der laufenden Meisterschaftsrunde noch sieglos und stehen unter Druck. Den will die TSV-Chefetage zwar Trainer Matthias Haase und dem Team nehmen, setzt nach wie vor auf Gelassenheit im Umfeld. Doch der TSV-Anhang auf der Tribüne wird langsam unruhig, denn die Fans sind in den Vorjahren verwöhnt worden.
In Celle müssen die Haase-Schützlinge energischer auftreten als beim Pokal-Aus in Himmelsthür. Vor allem die Abwehr bereitet große Sorgen, denn mit 126 Gegentoren sind die TSVer die Schießbude der Liga. Hier muss der Hebel angesetzt werden, denn der Angriff erzielte bisher durchschnittlich 25 Treffer und liegt damit im Soll.
Die Barsinghäuser Abwehr agiert zu zaghaft – zuletzt griff lediglich Arne Bischoff härter zu, während seine Nebenspieler bei den Aktionen der Gegner zumeist in der Rolle des Zuschauers verharrten. Dadurch bekamen die beiden TSV-Torhüter Björn Elies und Marc Daseking größte Probleme, den Kasten sauber zu halten. In Celle wird es auch ein Spiel der Nerven werden, denn beide Seiten müssen unbedingt punkten.
Star der Gastgeber ist Miroslav Jovicic, der in der vergangenen Saison vom Drittligisten TSV Burgdorf in die Herzogstadt wechselte. Er hält die Fäden in der Hand und bildet mit Kreisspieler Constantin Krikli (in zwei Spielen 11 Treffer) ein gutes Duo. Hier müssen die TSV-Deckungsspieler frühzeitig die Anspiele stoppen. Des weiteren haben die Celler im linken Rückraum mit Eigengewächs Sascha Nieburh und dem von der SG Hohnhorst/Haste gekommenen Paul Weiser wurfstarke Spieler, die zu beachten sein werden. Außerdem bereitet der schnelle Außenspieler Björn Güth (früher SpVg Laatzen, zuletzt Torschützenkönig bei der TS Großburgwedel in der Verbandsliga) jeder Abwehr Kopfzerbrechen, denn er ist enorm schnell. Die Barsinghäuser dürfen sich möglichst keine Fehlwürfe erlauben und müssen zudem blitzschnell von Angriff auf Deckung umschalten.
Personell hat sich die Lage für die Barsinghäuser verbessert. Trainer Haase kann wieder auf Björn Schrage, Alexander Lehre und Sven Reuter zurückgreifen. Marcel Szot kehrt zurück in die Reserve. Weitere Veränderungen sind nicht zu erwarten, denn Kapitän Lars Kruse ist noch nicht wieder fit.

Björn Schrage ist wieder dabei und hofft auf den ersten Barsinghäuser Saisonsieg. Deppe
Quelle: Neue Presse (Calenberger Zeitung)

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