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vor 13 Jahren, 9 Monaten
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Rüdiger Seidel

Vorbereicht Hohnhorst - Alfeld / Nenndorf - Stadtoldendorf

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 06.11.2004 08:48

Michael Evers erwartet eine Trotzreaktion

SG Hohnhorst-Haste gegen SV Alfeld / VfL Bad Nenndorf empfängt TV Stadtoldendorf

Handball (hoh/hga). Es ist das Aufeinandertreffen zweier zuletzt in der Männerhandball-Oberliga auffälliger Mannschaften. Die SG Hohnhorst-Haste gehört zu den Verlierern des vergangenen Wochenendes, kassierte beim Lehrter SV eine herbe 23:36-„Klatsche“. Der SV Alfeld hingegen war der Gewinner, stellte mit dem 49:25-Erfolg über den VfL Bad Nenndorf einen neuen Oberligarekord auf.


VfL Bad Nenndorf - TV 87 Stadtoldendorf. Der VfL Bad Nenndorf steht in der Männerhandball-Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Abstiegskampf ist für den VfL nichts unbekanntes, so schlecht wie in dieser Saison war es noch nie. Immer mehr zeigt sich, dass der Kader nicht nur zu klein ist, für einige ist die Oberliga noch wenigstens eine Klasse zu hoch. Den absoluten Negativrekord erlebte der VfL am vergangenen Wochenende bei der 25:49-Niederlage gegen den SV Alfeld. „Die Mannschaft hat sich zu früh aufgegeben. Jetzt können sie zeigen, wie sie das für sich aufgearbeitet haben“, meint VfL-Coach Axel Kliver. Es wird erwartet, dass die Mannschaft die nicht eben ruhmreiche Art und Weise der Niederlage entsprechend aufarbeitet. Gegen den Aufsteiger TV 87 Stadtoldendorf wird kämpferische Qualität gefragt sein. Kampfkraft bewiesen die Gäste am vergangenen Wochenende bei ihrem 31:29-Erfolg über den TuS Bergen. Für den VfL heißt es daher wieder einmal an die Grenzen zu gehen. Zwar sind zusätzliche Mittel um den Kader zu verstärken vorhanden, aber das kann dauern. Da ist es nachvollziehbar, dass der Ruf nach den „Alten“ lauter wird. Bislang wird der Ruf allerdings nicht gehört. „Das stößt auf wenig Resonanz, als Aushilfe für ein Spiel nutzt es wenig“, sagt Kliver zu der Situation. Mit 0:12-Punkten ist der VfL Tabellenletzter, schon einiges vom rettenden Ufer entfernt. Spielerisch ist die Mannschaft durchaus nicht schlecht, die Frage wird sein, wie lange die Kondition reicht. Eine Chance gibt es immer, gerade weil der VfL eine bessere Einstellung als in Alfeld gezeigt an den Tag legen muss.

Anwurf: Sonnabend, 16.15 Uhr (Kreissporthalle).

SG Hohnhorst-Haste - SV Alfeld. Die Rollen für die morgige Partie sind verteilt, wobei die SG unter gewaltigem Druck steht, Wiedergutmachung zu leisten. Äußerst unsanft wurde die SG daran erinnert, dass das Auftaktprogramm eher leichtere Gegner bescherte. Schon beim ersten richtig starken Gegner schien die Mannschaft alles vergessen zu haben, was Handball ausmacht. Von Spielwitz keine Spur, keine Einstellung, kein Kampf. In der Abwehr präsentierte sich die SG als passive Einheit, der Angriff sah jeden Fehler bestraft. Das Ergebnis war eine gründliche Lektion, die der SV Alfeld natürlich wiederholen möchte. Vor allem die SG-Abwehr muss endlich einmal ihre Daseinsberechtigung überzeugend darstellen. Aggressiv nach vorn arbeiten, dem SV-Rückraum keine ruhige Sekunde gönnen, heißt es für die Gastgeber. Für den Angriff hingegen gilt es Ruhe zu bewahren und erarbeitete Chancen nutzen, sonst tritt Lektion eins in Kraft: Jeder Fehler wird gnadenlos bestraft. Eine Trotzreaktion erwarten die Fans, und nicht die. „Sie wissen was sie falsch gemacht haben“, sagte SG-Coach Michael Evers. „Ich erwarte, dass sie die Fehler abstellen, sonst brauchen wir gar nicht erst antreten“, formuliert Evers seine Erwartungen zurückhaltend. Auf ein Unterschätzen seitens der Gäste sollte die SG nicht bauen, dazu ist die Mannschaft zu erfahren.

Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

Quelle: Schaumburger Zeitung, 06.11.2004

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