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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Rüdiger Seidel

Paul Schimer - Basches "Sportler des Jahres " ??

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 14.01.2006 08:09

Bericht aus der heutigen Deister-Leine-Zeitung über die Kandidaten zur Wahl als Barsinghausens Sportler des Jahres - einer von ihnen ist Basches Paul Schirmer:

Symbolfigur des Barsinghäuser Handballs

Paul Schirmer (21) schon ein absoluter Leistungsträger im Team des Oberligisten

Barsinghausen/Bad Nenndorf (sei). Ausgerechnet im Ort des größten Erzrivalen wohnt Paul Schirmer, Leistungsträger des Handball-Oberligisten TSV Barsinghausen. Beim VfL Bad Nenndorf lernte der heute 21-Jährige sogar das Handballspielen, ehe er vor fünf Jahren in die A-Jugend des TSV B wechselte.



Perfekte Kombination aus Kraft und Technik: Paul Schirmer (links) träumt davon, mit dem TSV Barsinghausen in die Regionalliga aufzusteigen. Foto: Serreck

So gesehen, ist Schirmer eigentlich kein Eigengewächs des TSV Barsinghausen. Und dennoch darf er als solches angesehen werden. "Ich habe damals schon immer zu Barsinghausen gehalten", gesteht der äußerst talentierte und umworbene Rückraumspieler. Der Grund: Sein Vater Jürgen Schirmer war einst als Kreisläufer für die Tore des TSV B zuständig. Später nahm "Wuschel", wie er von den TSV-Fans gerufen wurde, seinen Sohn Paul mit zu den Regionalligaspielen in die Glück-Auf-Halle. Seine Liebe zum TSV wuchs also vom Kindes alter an.

Mit sechs Jahren begann Paul damit, Bälle im VfL zu werfen. Schnell kristallisierte sich sein Talent heraus. Wegen der besseren sportlichen Perspektive wechselte Schirmer, der damals noch als Linksaußen wirbelte, weil es ihm für den Rückraum an der nötigen Körpergröße fehlte, in die A-Jugend des TSV B. Der Schritt zahlte sich aus. Unter Trainer Roland Schwörer und später bei Marc Brandes machte Schirmer noch einmal einen Sprung. Inzwischen wurde er zum Rückraumakteur umfunktioniert. Längst kompensiert er das fehlende Körpermaß eines typischen Rückraumspielers mit exzellenter Technik und klugem Passspiel. Heute gehört der Medizin-Student (3. Semesteran der Uni Hannover) schon zu den absoluten Leistungsträgern der I. Herren.

Schirmer ist auch Symbolfigur für die neue Handball-Generation beim TSV B. Die Zeiten, als in der Glück-Auf-Halle Handball eher gekämpft wurde, gehören der Vergangenheit an. Längst hat unter Trainer Stefan Wyss eine gepflegte, technisch versierte und facettenreiche Spielkultur Einzug erhalten. Schirmer trug einen entscheidenden Anteil zur Richtungsänderung bei.

Seine Begabung blieb natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen. Angebote, zum Teil von höherklassigen Vereinen, lehnte der junge Spielgestalter aber ab. Beim TSV B könne er schließlich sein Studium mit dem Leistungssport auf einen Nenner bringen.

Gleichwohl verfolgt der Techniker das Ziel, irgendwann noch einmal höher zu spielen. Am liebsten mit seinem TSV Barsinghausen in der Regionalliga. "Beim TSV B tut sich was. Stimmung und Umfeld sind super", schwärmt der ballgewandte Spieler, der in der Jugend übrigens auch im HVN-Auswahlkader stand und sogar zur DHB-Sichtung eingeladen wurde, von der positiven Stimmung rund um die Glück-Auf-Halle.

Quelle: Deister-Leine-Zeitung, 14.01.2006

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