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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Rüdiger Seidel, Bernd S., Sven Petters

Vorbericht Pokalspiel HSG Nörten/A. - TSG Emmerthal

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 03.02.2006 06:25

Gelassen gegen EmmerthalHandballmänner der HSG Nörten-Angerstein fordern Oberligist heraus

NÖRTEN-HARDENBERG. "Wir werden die Aufgabe gelassen angehen." Dietmar Böning-Grebe, Trainer der Handball-Männer der HSG Nörten-Angerstein, strahlt Ruhe aus vor dem Viertelfinalspiel im HVN-Pokal gegen Oberligist TSG Emmerthal, das am Samstag um 19.15 Uhr in der Halle "An der Bünte" beginnt.

Der Oberligasechste um seinen Spielertrainer Sönke Koß ist auf allen Positionen sehr gut besetzt und hat mit Linksaußen Dean Wood, Rechtsaußen Lars Knoke und Kreisläufer Heiko Heemann weitere wurfstarke Spieler. "Die Gäste sind eindeutiger Favorit. Doch der Pokal hat bekanntlich eigene Gesetze", macht Böning-Grebe seiner Mannschaft Mut.

Nach dem Punktspielsieg in Bad Nenndorf am vergangenen Wochenende sei die Stimmung in der Mannschaft hervorragend. Auch personell gehe es mit dem vom Verletzungspech arg gebeutelten Team wieder aufwärts. Zwar fallen Lars Leonhardt und Thorsten Klein gegen Emmerthal noch einmal aus, dafür steht aber Christian Cardis nach längerer Zwangspause wieder im Team. Wahrscheinlich kommt auch Jens Knöchel zum Einsatz und ein Spieler aus der Reserve ergänzt den Kader.

Für die nähere Zukunft ist Verstärkung in Sicht. Mit dem Linkshänder Tim Riedel vom MTV Rosdorf meldet die HSG Nörten-Angerstein einen Neuzugang. Der A-Junior soll die Mannschaft auf halbrechts verstärken und ist ist ab 19. Februar spielberechtigt.

Dietmar Böning-Grebe, eigentlich auch kein großer Freund des Pokalwettbewerbs, hat dennoch Geschmack daran gefunden: "Am folgenden Wochenende sind wir in der Verbandsliga spielfrei. Deshalb können wir im Pokal gegen Emmerthal alles geben. Mit etwas Glück überstehen wir ja vielleicht auch die fünfte Runde und kommen ins Halbfinale."(PRG)

Quelle: HNA 02.02.2006

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Re: Vorbericht HSG Northeim - TuS Bergen

Jetzt lockt der Pokal Northeimer Handballmänner wollen gegen Bergen ins Halbfinale

Northeim. Eigentlich haben die Handballmänner der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse den Pokal-Wettbewerb des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) nicht besonders ernst genommen, weil die Verbandsligaspiele aboslute Priotität haben. Aber jetzt winkt der Mannschaft von Trainer Carsten Barnkothe der Einzug ins Halbfinale, wenn ihr am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle des Corvinianums gegen den Oberligisten TuS Bergen ein Sieg gelingt.

"Wenn wir unter die letzten Vier kommen, nehmen wir am DHB-Pokal teil und dann wäre ein Spiel gegen einen Bundesligisten möglich", beschreibt Barnkothe die Ausgangslage. Entsprechend motiviert geht seine Mannschaft die durchaus lösbare Aufgabe gegen die Gäste aus der Lüneburger Heide an, wenn auch die ungewohnte und ungeliebte Corvihalle ein kleines Handikap ist.

TuS Bergen kämpft zurzeit als Vorletzter der Oberliga gegen den Abstieg. Probleme im Rückraum, eine dünne Personaldecke und eine "Kopfblockade" haben die Mannschaft von Dennis Hallmann in dieser Saison noch nicht richtig in Tritt kommen lassen.

Ganz anders die Gastgeber. Die Northeimer haben mit sieben Spielen hintereinander ohne Niederlage einen tollen Lauf. Die stark verjüngte Mannschaft hat zueinander gefunden und behauptet sich augenblicklich prächtig in der Verbandsliga.

Doch zu viel Erfolg kann auch zu selbstsicher machen. Deshalb heißt es gegen TuS Bergen besonders konzentriert zu sein. Immerhin winkt die attraktive Runde der letzten Vier, die am 4./5. März an einem noch nicht festgelegten Ort ausgetragen wird. Samstags finden die beiden Halbfinals statt, am Sonntag das Endspiel. "Wenn wir gegen Bergen gewinnen sollten, werden wir eine Bewerbung für Northeim als Austragungsort abgeben", kündigt Carsten Barnkothe an.

Aber zunächst muss die Hürde Bergen genommen werden, die trotz der momentanen Schwächephase des Gastes nicht unterschätzt wird. Mit Klaus Drewes im Rückraum und den beiden Außen Hansjörg Borkmann und Henrik Löbens verfügen die Gäste über torgefährliche Angreifer. Die Northeimer bauen aber auf ihre Stärken. Aus der sicheren Deckung heraus mit den beiden reaktionsschnellen Torhütern Marc-Oliver Wode und Maik Wilfer wollen sie Bergen mit präzisen Gegenstößen beispielsweise über die beiden schnellen Außen Dennis Friedrichs und Jan-Henrik Schmidt zermürben.

"Aus dem Rückraum müssen wir unsere Quote noch verbessern", fordert Carsten Barnkothe von seinen langen Männern Oliver Kirch, Kevin Schiffer und Rainer Pischke.

Plus für Northeim: Der Kader steht komplett zur Verfügung. Um die Trainingshalle, die nur über Stehplätze verfügt, für die Zuschauer attraktiver zu gestalten, wird die HSG Stühle und Bänke am Spielfeldrand aufstellen.

Die Runde der letzten Vier haben übrigens die Frauen der HSG Northeim bereits kampflos erreicht, weil der BV Garrel, Spitzenreiter der Oberliga Nordsee, auf die Reise nach Northeim verzichtet und lieber 250 Euro Strafe zahlt.

Die Northeimerinnen tragen stattdessen am Samstag das Oberliga-Nachholspiel beim MTV Rosdorf aus. Vorschau dazu auf der Südniedersachsen-Sportseite.(ZHP)

Quelle: HNA 02.02.2006

von Rüdiger Seidel - am 03.02.2006 06:28

Re: Vorbericht HSG Northeim - TuS Bergen


Am Ende gewinnt die TSG Emmerthal mit 30:28 bei der HSG Nörten-Angerstein !!!



von Sven Petters - am 05.02.2006 17:44

Bergen gewinnt Pokalspiel

Bergen gewinnt mit 29:34



von Bernd S. - am 05.02.2006 19:43

Re: Spielbericht Northeim -Bergen

Hürde Bergen war zu hochHandball-Pokal: HSG Northeim verliert mit 29:34 und scheidet aus
Von Hans-Peter Niesen

northeim. "Das schaffen wir noch",war Jochen Schlemm, Vorsitzender der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse noch in der Pause überzeugt. Doch die Hoffnung trog: Im Handball-Pokalschlager gegen den Oberligisten TuS Bergen kassierten die eine Klasse tiefer in der Verbandsliga spielenden Gastgeber in der Northeimer Corvi-Halle eine verdiente 29:34 (11:14)-Niederlage.

"Wir haben in der Defensive kein Rezept gefunden, um Bergen zu stoppen. Bergen war heute einfach die bessere Mannschaft", anerkannte Northeims Trainer Carsten Barnkothe neidlos die Leistung der Mannschaft aus der Lüneburger Heide.

Während die Northeimer enttäuscht waren über die vergebene Chance, in die Runde der letzten Vier im Kampf um den Pokal des Handball-Verbands Niedersachsens einzuziehen, freute sich Bergens Trainer Dennis Hallmann sichtlich: "Unser Aufwärtstrend setzt sich fort", sagte er und äußerte sich optmistisch, dass seine Mannschaft doch noch den Klassenerhalt in der Oberliga schafft.

Die Northeimer werden jetzt die Kräfte voll auf die Verbandsliga konzentrieren und versuchen, dort Platz zwei zu behaupten. Doch das wird nur funktionieren, wenn sie die Fehler aus dem Pokalspiel abstellen. Dass heißt, vor allem von Beginn an voll konzentriert zu spielen. Das stellte Northeims Torwart Marc-Oliver Wode bereits in der Pause fest. "Wir spielen undizipliniert."

Doch da lag die HSG nur drei Tore zurück. Rainer Pischke, Kevin Schiffer mit einem Siebenmeter und Michel Skala hatten den bis dahin bereits auf sechs Tore davon geeilten Gästen aus Bergen innerhalb von zwei Minuten noch die komplette Pausenfreude vergällt.

Doch die kurze Aufholjagd war nach dem Seitenwechsel schnell beendet. Bergens Wirbelwinde machten innerhalb von fünf Minuten sechs Tore. Northeim konnte mit zwei Treffern durch Skala und Kai Kühn jedoch nicht dagegen halten. Der Sechs- bis Sieben-Tore-Vorsprung von Bergen wurde dann Normalität. Torwart Wode versuchte dann zwar noch einmal, seine Mannschaftskameraden wach zu rütteln: "Es kann nicht angehen, dass wir uns abschlachten lassen." Doch der lautstarke Appell verhallte.

In der Schlussphase lieferte die HSG dann allerdings zumindest ncch einige schöne Spielzüge ab. André Kühn und Kai Hungerland warfen noch einige sehenswerte Tore, aber an der Niederlage änderte dies nichts mehr. Hungerland erzielte mit insgesamt sechs Treffern die meisten Tore für die Northeimer.

E HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse: Wode, Wilfer - K. Kühn 3, Strupeit 2, A. Kühn 1, Schiffer 4/2, Hungerland 6, Skala 2, Schmidt 1, Ludwig 1, Kirch 4/1, Pischke 5.

Quelle: HNA, 05.02.2006

von Rüdiger Seidel - am 06.02.2006 06:51
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