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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Rüdiger Seidel

Spielbericht Pokalspiel Edewecht - Hohnhorst/Haste

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 06.02.2006 06:23

Achtbares Ergebnis für SG

Hohnhorst-Haste verliert in Edewecht

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste ist im Viertelfinale des HVN-Pokals ausgeschieden. Beim VfL Edewecht II unterlag die SG mit einem achtbaren 29:35 (13:20).

Der Gegner setzte dabei aus der im Pokal gemeldeten Kreisoberliga-Mannschaft nur zwei Spieler ein, der Rest kam aus der Regionalliga. Dies ist nicht nur auf sportlichem Gebiet verwerflich, der Kreisoberliga-Status bescherte dem VfL nur Heimspiele beruhend auf erlaubter Täuschung.

Im Bewusstsein dieser Tatsache hatte die SG zu Beginn zu viel Respekt. Erst als der Respekt schwand, zeigte die SG eine annehmbare Leistung. In Hälfte eins trug dieser Respekt zu einem 0:5 und 3:9-Rückstand bei, "wir haben zuerst ohne Abwehr gespielt", wie Siegesmund feststellte. Nach einer Auszeit, verbunden mit klaren Worten des Coaches, steigerte sich die SG dann zu einer "Oberligareifen" Abwehrleistung. Am 13:20-Pausenrückstand änderte das nichts mehr.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber souverän durch. 18:26, 23:31, die Abstände blieben immer gleich. Insgesamt war Siegesmund nicht unzufrieden. Nicht zufrieden war der Coach mit vier verworfenen Siebenmetern in der zweiten Hälfte. Aus dem Rennen um die Teilnahme im DHB-Pokal ist die SG noch nicht, die Verlierer des Viertelfinales spielen zwei weitere Teilnahmeberechtigungen aus.

SG: Güth 6, Gümmer 6, Wengler 4, Engel 3, Hilbig 3, Boutaba 3, Daseking 2, Kirsten 1, Höflich 1.

Quelle: Schaumburger Zeitung, 06.02.2006

Antworten:

Re: Spielbericht aus Sicht des VfL Edewecht

Sonntag, den 05.02.2006:

Durchschnittliche Leistung sichert Teilnahme im DHB-Pokal !
VfL bezwingt Oberligist SG Hohnhorst/Haste sicher mit 35:29

Edewecht. Mit einem auch in der Höhe verdienten 35:29 (20:12) – Erfolg über den Oberligisten SG Hohnhorst/Haste, schafften die Handballer des VfL Edewecht am heutigen Nachmittag nicht nur das Vorrücken in die Vorschlussrunde des HVN-Pokals, sondern gleichzeitig auch das vorrangige Ziel, die erstmalige Teilnahme am DHB-Vereinspokal, der in der kommenden Saison ausgespielt wird.

VfL-Coach Holger Niekamp musste zu dieser Partie mit Wendler, Matzke, Vogel, Koslowski und dem Langzeitverletzten Steinert zwar auf gleich fünf Akteure verzichten, doch tat das der von Beginn an deutlichen Überlegenheit der Gastgeber keinen Abbruch. Vom Anpfiff an diktierten die Edewechter das Geschehen, lagen schnell mit 5:0 in Führung, und schufen, nach einer kleinen Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit (10:8), noch vor der Pause die Entscheidung herbei, als sie sich deutlich auf 20:12 absetzten.

Die keineswegs schwachen Gäste, die, wie VfL-Coach Holger Niekamp befand, durchaus einen gepflegten Ball zu spielen verstanden und vor allem von den Außenpositionen gefährlich waren, gaben sich aber nicht auf, kämpften verbissen weiter und hielten die Partie im zweiten Durchgang zumindest offen.

Im sicheren Gefühl des Sieges ließen es die Gastgeber nun aber auch etwas gemächlicher angehen. Zudem nutzte Niekamp die Gelegenheit, munter durch die Reihen zu wechseln, so dass auch die drei aus der „Zweiten“ aushelfenden Haase, Lübbing und Barre ausreichend Einsatzzeiten bekamen und ihre Aufgaben durchaus ansprechend meisterten.

Vor allem Keeper Barre verdiente sich in der Schlussviertelstunde reichlich Sonderapplaus, als er gleich drei Strafwürfe und zwei freistehende der Gäste in Folge entschärfen konnte! Ansonsten ragte noch Kreisläufer Schäfer, der den beruflich verhinderten Matzke vertrat, mit einer sehr ansprechenden Leistung und sechs blitzsauberen Treffern heraus.

Letztlich langte aber eine insgesamt durchschnittliche Vorstellung der Ammerländer, die vor allem aus dem Rückraum wesentlich durchschlagskräftiger als die Gäste wirkten, um auch diese Pokalrunde zu überstehen.

VfL-Aufstellung:

Tor: Alken, Barre – Feld: Schäfer (6), Wolterink (4), Buyny (5), Heisig (5), Lübbing (1), Haase (2), Reil (5), Redeker (5), Spoede (2).

Quelle: Online-Redaktion VfL Edewecht (05.02.2006)

von Rüdiger Seidel - am 06.02.2006 06:26

Re: noch ein Spielbericht aus Sicht des VfL Edewecht

Montag, den 06.02.2006:

VfL hat sein Pokalziel erreicht
HANDBALL: Edewechter bezwingen gestern Hohnhorst/Haste ungefährdet 35:29

Keine Blöße gaben sich die Edewechter Handballer gegen Oberligist Hohnhorst/Haste. Mit dem Sieg haben die Ammerländer die erste Hauptrunde auf Bundesebene erreicht.

EDEWECHT - Mit einer zwar nur mäßigen, dennoch ungefährdeten Leistung gewannen die VfL-Handballer gestern im Pokal in eigener Halle gegen Oberligist Hohnhorst/Haste mit 35:29. „Der Sieg hätte deutlicher ausfallen können, wenn wir etwas konzentrierter gespielt hätten“, meinte Trainer Niekamp hinterher. Enttäuscht war er aber nicht, denn angesichts einer frühen Führung war es verständlich, dass der Regionalligist irgendwann die Zügel schleifen lässt. Zudem nutzte Niekamp die Überlegenheit, um einiges auszuprobieren.

Doch zunächst stellte er allerdings seine beste Sieben aufs Feld, die schnell für eine klare Führung sorgte. Zur Pause lagen die Edewechter mit 20:13 vorne. Nach dem Wechsel bekamen die Spieler Chancen, sich zu empfehlen, die in den Punktspielen weniger Einsätze haben. Reil und Buyny zeigten auf den halben Rückraumpositionen ihre Qualitäten.

Zufrieden war Niekamp auch mit der Leistung von Maik Schäfer: „Er hat seine Aufgabe im Innenblock wirklich gut gemacht“. Zudem kamen aus der zweiten Mannschaft Dennis Haase und Nicolas Lübbing zum Einsatz und konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen. Empfohlen für die erste Mannschaft hat sich besonders Torwart Michael Barre. Nicht nur drei Siebenmeter sondern auch zahlreiche freie Würfe hielt der Torwart-Altmeister.

Durch den Sieg schafften die Edewechter die Qualifikation für die erste DHB-Pokal-Hauptrunde. Auf einen Erstbundesligisten kann man da zwar noch nicht treffen, aber es kursierte der Name eines ebenso attraktiven Wunschgegners: Zweitligist Varel.

Christoph Buyny (rechts) legte sich in der Partie mächtig ins Zeug und erzielte fünf Treffer.

VfL Edewecht: Barre, Alken – Reil (5), Redeker (5), Spoede (2), Buyny (5), Heisig (5), Wolterink (4), Lübbing (1), Schäfer (6), Haase (2).

Quelle: HP VfL Edewecht/Ammerländer Nachrichten (06.02.2006)




von Rüdiger Seidel - am 06.02.2006 11:33
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