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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Rüdiger Seidel, Don Jupp, Haster Express

Spielbericht Barsinghausen - Stadtoldendorf

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 27.02.2006 05:48

Wölfel und Linz retten 34:31 gegen TV Stadtoldendorf

Packendes Kampfspiel in der GAH

Barsinghausen (uw). Der Handballoberligist TSV Barsinghausen kann doch noch gewinnen. In einem echten Spitzenspiel schlugen die Hausherren den TV Stadtoldendorf mit 34:31 (18:16) und untermauerten damit ihren dritten Tabellenplatz.

Etwa 300 begeisterte Fans in der Glück-Auf-Halle sahen eine rassige Begegnung mit allem, was das Handballherz begehrt: Tempo, intensive Zweikämpfe und tolle Tore. Bis zum Stand von 9:9 (15.) ging es bei wechselnder Führung hin und her. Dann bekam die Deckung um einen starken Keeper Wolfgang Linz den Gästerückraum besser in den Griff und erzwang Ballgewinne, die immer wieder zu erfolgreichen Gegenstößen umgemünzt wurden. Eine Minute vor dem Wechsel hieß es folgerichtig 18:13 für die Hausherren.

Die letzten 60 Sekunden hatten es allerdings in sich. Statt den Ball ruhig auszuspielen, kassierte die Wyss-Sieben drei Gegentreffer und ihr Trainer eine Bankstrafe wegen Meckerns nach einem durch die schwachen Unparteiischen nicht geahndeten Foul an Maximilian Wölfel.

Nach der Pause sorgte ein Doppelpack von Rolf Dombrowski zum 23:19 (36.) kurz für Entlastung, aber nicht für Ruhe. So sah Stefan Wyss nach erneutem Reklamieren Rot (41.). Das Team behielt jedoch kühlen Kopf und erhöhte auf 29:24 (45.). Entschieden war die Partie auch damit aber noch nicht, denn drei vergebene Siebenmeter brachten Stadtoldendorf wieder auf 30:31 (53.) heran.

Erst Maximilian Wölfel mit drei Toren und Wolfgang Linz sicherten unter dem Jubel von den Rängen endgültig den doppeltem Punktgewinn.

TSV Barsinghausen: Wolfgang Linz, Marc Daseking; Arne Bischoff (5), Bastian Bruns (4), Sven Reuter (3), Paul Schirmer (5), Patric Daseking (1), Cordt Ziemer (2), Olaf Seegers (1), Maximilian Wölfel (9), Rolf Dombrowski (3), Lars Kruse (1).

Quelle: Deister-Leine-Zeitung, 27.02.2006

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Re: Spielbericht Obernkirchen - Emmerthal

Fehlerquote zu hoch: 29:34-Abfuhr für den MTV Obernkirchen

Trainer Frank Käber ratlos / Bergstädtern droht der Sturz in die Abstiegszone

Handball (hoh). In der Männer-Oberliga bleibt der MTV Obernkirchen in eigener Halle für die Konkurrenz nur ein Punktelieferant! Vor knapp 50 Zuschauern kassierten die Bergstädter mit einer desolaten Mannschaftsleistung eine 29:34-Abfuhr gegen die TSG Emmerthal.



Jens Thielke (Mitte) spaziert durch Emmerthals Abwehr und trifft für Obernkirchen. Foto: ph

Damit rutscht der MTV in die bedrohliche Nähe der Abstiegszone! Nach dem Schlusspfiff verharrte MTV-Trainer Frank Käber niedergeschlagen und regungslos auf der Wechselbank. "Wir haben es nicht geschafft, die richtige Einstellung zum Spiel zu finden! Die Niederlage war nicht notwendig. Aber mit 13 Fehlwürfen und 14 technischen Fehlern kann es am Ende nicht reichen", befand der total enttäuschte Käber.

Dabei begannen die Bergstädter engagiert und erfolgreich. Der treffsichere Jens Thielke hielt den Gegner mit fünf Treffern in Folge auf Distanz. Gordon Wahl erzielte die 6:4-Führung (13.). Matthias Jebsen markierte aus spitzem Winkel sogar den 10:7-Vorsprung (18.). Doch in der Folgezeit wurden die MTV-Aktionen immer hektischer. Das Käber-Team agierte teilweise kopf- und hilflos. In doppelter Unterzahl vollstreckte der flinke Dean Wood zum 11:11-Ausgleich (24.). Lars Knoke (8 Tore) besorgte die 12:11-Führung der TSG-Rumpftruppe, die nur mit zwei Wechselspielern angereist war.

"Das kann doch nicht so schwer sein", schrie MTV-Abwehrorganisator Stephan Eick unzufrieden und versuchte seine Nebenleute wachzurütteln. Wiederum Jens Thielke traf zum 13:12-Vorsprung, ehe Emmerthal in Überzahl mit einem Tempogegenstoß über Wood eine knappe 14:13-Pausenführung vorlegte.

Nach dem Wechsel nutzten die cleveren Gäste geschickt ihre Freiräume und bestraften die haarsträubenden MTV-Fehler eiskalt. Der Tabellenfünfte zog mit 29:20 in Front (49.). "Nicht so lustlos", polterte der angefressene Eick und gab das Zeichen zur Aufholjagd. Im MTV-Kasten wehrte Michael "Hexer" Edler gleich serienweise Bälle ab. Die Bergstädter kämpften plötzlich und verkürzten durch drei Treffer von Manuel Schnitker sowie Gordon Wahl zum 27:30-Anschlusstreffer (57.). Dann beförderte Schnitker ein Abspiel unbedrängt ins Aus. Emmerthal konterte über den agilen Sönke Koß (8 Tore) und Tobias Keller zum glatten 34:29-Auswärtssieg.

In der zweiwöchigen Spielpause kommt auf MTV-Trainer Frank Käber viel Arbeit und Einzelgespräche zu. "Ich werde die Mannschaft in Ruhe auf das harte Restprogramm vorbereiten!" Eine schwierige Situation für alle MTV-Verantwortlichen.

MTV: Jens Thielke 13, Wahl 4, M. Thielke 1, Thiemann 2, Jebsen 2, Schnitker 3, Tavarnay 1, Eisenhauer 3.

Quelle: Schaumburger Zeitung, 27.02.2006

von Rüdiger Seidel - am 27.02.2006 05:51

Re: Spielbericht Hohnhorst/Haste - Alfeld

André Rudolph überragend, Philipp Daseking eiskalt

SG Hohnhorst-Haste landet einen 31:28-Überraschungserfolg über den Tabellenzweiten SV Alfeld

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga für eine echte Überraschung gesorgt. Gegen den Tabellenzweiten und hohen Favoriten SV Alfeld gewann die SG in eigener Halle 31:28 (13:16).



Marc Wengler (l.) und Co. zeigten gegen den Tabellenzweiten SV Alfeld eine starke Mannschaftsleistung. Foto: hga

Es war ein mannschaftlich geschlossener Auftritt mit einigen positiven Zacken nach außen. So hielt SG-Torhüter Andre Rudolph herausragend, parierte in Hälfte zwei drei Siebenmeter. Philipp Daseking stellte erneut seine Qualitäten im Tempogegenstoß unter Beweis, als er beim Stand von 16:19 (35.) durch drei Tempogegenstöße in Folge den erstmaligen Ausgleich zum 19:19 (38.) für die SG erzielte.

"Wir fangen immer erst nach 15 Minuten an, wenn wir das noch mal weg bekommen, dieses langsame Herantasten an die eigene Leistung, müssen wir uns nicht so einen Stress machen", sagte SG-Coach Marc Siegesmund.

Das Spiel begann wie allgemein erwartet, die Gäste aus Alfeld brachte die SG Hohnhorst-Haste schnell 2:6 (9.) in Rückstand. Wirklich schlechter war die SG zu diesem Zeitpunkt nur in Punkto Chancenverwertung, hier traf der SV Alfeld besser. So war die SG zur Aufholjagd gezwungen, während die Gäste in völliger Fehleinschätzung der SG versuchten, bereits jetzt das Spiel nur noch zu verwalten. Auf 13:16 kam die Siegesmund-Truppe zur Pause heran, Dasekings Ausgleich zum 19:19 ließ das Spiel neu beginnen.

Farbenprächtiger wurde es auch, Michael Peters (drei Zeitstrafen) und Björn Güth (Foulspiel) sahen auf Seiten der SG Hohnhorst-Haste Rot, beim SV Alfeld ging Goran Krka nach einem Foul an Martin Engel vorzeitig zum Duschen. Die Gäste versuchten nun ihrerseits, das Spiel zu entscheiden, aber da sprang kein Funke mehr über. Im Gegensatz dazu rannte die SG an, glich ein 20:24 (43.) zum 24:24 (46.) aus, ging mit einer 27:25 (50.)-Führung in die Schlussphase. "Wir haben geackert, gemacht und getan, haben die Alfelder richtig unter Druck gesetzt. Nur so kann man gegen sie gewinnen. Das gefällt ihnengar nicht", meinte Siegesmund. "Es hat jeder Spieler mit Dampf agiert", lobte der SG-Trainer den Einsatzwillen seiner Mannschaft. Der Erfolg war hart erkämpft, am Ende genoss die SG den Beifall der Fans.

SG: Engel 6, Wengler 6, Daseking 5, Peters 4, Hilbig 4, Gümmer 3, Boutaba 2, Güth 1.

Quelle: Schaumburger Zeitung, 27.02.2006

von Rüdiger Seidel - am 27.02.2006 05:54

Re: Spielbericht Schöningen - Celle

Engagiert, aber nicht clever genug

Handball-Oberliga: Schöningen unterliegt dem Tabellenführer Celle mit 26:30 – Strittige Entscheidung

Von Bernd Westphal

Das war Werbung für den Handball-Sport. Der Meisterschaftsfavorit MTV Celle entführte aus der Schützenbahn-Halle in Schöningen durch einen 30:26 (18:15)-Sieg zwar beide Punkte, doch der Oberliga-Neuling TC Schöningen ließ keinen Klassenunterschied erkennen.

Kai-Olaf Reinemann war trotz der Niederlage zufrieden. "Nur in Sachen Cleverness konnten wir nicht mithalten. Dort ist bei der Mannschaft noch Potenzial vorhanden, das wir nutzen müssen", sagte der Spielertrainer. "Es war mehr möglich als eine knappe Niederlage. Es gab Spielmomente, da hätten wir Celle ins Wanken bringen können."

Die Reinemann-Sieben leistete sich zu Beginn viele technische Fehler und lief stets einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Kai-Olaf Reinemann düpierte beim 6:7 (12. Minute) die gesamte Celler Abwehr, indem er einen Freiwurf direkt verwandelte. Zwei Minuten später flog Konstantin Krikli in den Kreis und erzielte im Nachwurf das 10:8 für den Gast.

In der 20. Minute war der Turnclub auf Augenhöhe und glich zum 12:12 aus. Das Spiel wurde immer besser. Die Schöninger gingen an ihre Leistungsgrenze. Die Mannschaft von Gäste-Trainer Martin Kahle konnte sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein. "Es gibt immer wieder kurze Phasen der Unkonzentriertheit, in der unsere Linie verloren ging. Das nutzt ein Gegner von solch einem Kaliber natürlich aus", sagte Reinemann. Binnen sechs Minuten zog Celle auf 18:14 davon.

Die Abwehr, meist im 6-0-Verbund, spielte stark. Oliver Sievert hielt seine Mannen gut zusammen, und Timo Wagner und Stephan Dreyzehner stellten ebenfalls ihre Klasse unter Beweis. "Dieses Spiel war eine Herausforderung für uns, das aber auch bei vielen Akteuren an die Substanz ging", sagte Reinemann. Ging im ersten Drittel noch viel über die Außen, als sich Sascha Warsawa gut in Szene setzen konnte, so verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Mitte. Reinemann zeigte seine Qualitäten mit acht Toren aus dem Rückraum.

Häufig versuchten die TC-Angreifer Celles Torwart Jörg Oehus mit Hebern zu überlisten. Doch meist roch der den Braten und pflückte die Bälle runter. Nur Dennis Wedrich, Kai-Olaf Reinemann und Steven Klose hatten damit Erfolg.

Die Entscheidung fiel in der 42. Minute. Raul del Pino stieg hoch, wurde gefoult und verfehlte das Tor. Die Schiedsrichter verhängten eine Zeitstrafe gegen Celle, gaben aber trotzdem Abwurf. "Eine völlig unverständliche Entscheidung. Davon ließ sich meine Mannschaft irritieren und kassierte einen 22:27-Rückstand", beklagte sich Reinemann.

Für einen Sieg leistete der TC sich zu viele Fehler. Die Schöninger trafen sechsmal Holz, davon allein Reinemann dreimal. Die Mannschaft war über die Außen und die Kreisläufer nicht erfolgreich genug. Jeweils sechs Tore auf diesen Positionen sind zu wenig. Trotz der starken Rückraumspieler, die eine clevere Mannschaft wie Celle mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekam, müssen die Spielanteile besser verlagert werden.

"Celles Mittelmann Miroslav Jovicic hatten wir gut im Griff. Es war unsere beste Saisonleistung", sagte Reinemann.

TC (Tore): Dreyzehner, Wagner – Reinemann (8), Wedrich (2), Gerken, Sievert, del Pino (3), Marco Schöttke (2), Zeitel (4), Tobias Libbe (3), Warsawa (3), Falk und Steven Klose (1).



Sascha Warsawa springt mit aller Kraft in den Kreis und lässt Celles Dirk Pauling machtlos stehen. Der Schöninger warf drei Tore.
Foto: Oliver Bauer

Quelle: newsclick (Braunschweiger Zeitung), 27.02.2006

von Rüdiger Seidel - am 27.02.2006 06:02

Eyendorf - Bergen / Schöningen - Celle

Für den TuS Bergen wird die Lage immer schlimmer

Der MTV Post Eintracht Celle bleibt in der Handball-Oberliga der Männer auswärts weiter ohne Punktverlust. Beim TC Schöningen gewann die Mannschaft von Martin Kahle mit 30:26. Anders der TuS Bergen. Die stark abstiegsgefährdeten Berger verloren erneut. Der Klassenerhalt rückt damit in immer weitere Ferne.

Der TuS Bergen hat nach vierwöchiger Pause im Abstiegskampf einen erneuten Dämpfer erlitten. In Eyendorf verlor das Team von Trainer Dennis Hallmann mit 29:32. Da der MTV Großenheidorn als direkter Konkurrent gewonnen hat, ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen damit noch größer geworden, als er ohnehin schon war. Spitzenreiter MTV Post Eintracht Celle löste hingegen die Pflichtaufgabe beim TC Schöningen und gewann mit 30:26.

TC Schöningen –
MTV Post Eintracht Celle
26:30 (15:18)

Das Wichtigste war das Ergebnis. Zwar lieferte Oberliga-Spitzenreiter MTV Post Eintracht Celle in Schöningen nicht gerade ein großes Spiel ab, aber der Sieg war nie wirklich in Gefahr. Trainer Martin Kahle war dennoch nicht restlos zufrieden: „Wir haben uns unnötig schwer getan.“ Ein Grund dafür war auch die Verletzung von Dirk Pauling, der im Training umgeknickt war. In der Abwehr kämpfte sich der 38-Jährige durch, im Angriff wurde er ab der 15. Minute nicht mehr eingesetzt.
Pauling lieferte in der Deckung wie auch der Rest des Teams in der ersten Halbzeit nicht die beste Leistung ab, so kamen die Schöninger zu vielen leichten Treffern. „Wir haben nicht richtig gestanden, das ist aber im Laufe des Spiels besser geworden“, fasst Kahle zusammen.

In der zweiten Halbzeit war dann wieder einmal Jörg Oehus der Garant für den Celler Erfolg. Der Routinier im MPE-Tor parierte nicht nur einen Siebenmeter, sondern auch mehrere hundertprozentige Chancen des TC aus dem Spiel heraus. Im Angriff verwarfen die Celler hingegen zu viele Bälle. „Wir haben den Vorsprung verwaltet“, berichtet Kahle. „Es war ein Pflichtsieg“, fasst er zusammen. „Nach dem Kantersieg vor einer Woche ist es uns schwer gefallen, den Schalter umzulegen.“ Am Ende hat es wieder geklappt, MPE bleibt auswärts ohne Punktverlust.

MTV Post Eintracht Celle: Thimm, Oehus (ab 15.) – Jovicic (7), Beschnidt (6), Krikli (5), Dönitz (3), Weiser (3), Darwicki (2), Pauling (2), Matthée (2), Kakuschke

MTV Eyendorf –
TuS Bergen
31:28 (15:14)

Diese Niederlage hat wehgetan. „Wir hatten uns mehr erhofft“, sagt Holger Thiel. Aber der Teammanager des TuS Bergen muss nach der Partie in Eyendorf konstatieren, dass die Gastgeber die Halle verdient als Sieger verlassen haben. Durch die erneute Niederlage wird die Luft immer dünner. Wenn die Berger mit gerade einmal fünf Punkten jetzt noch den Klassenerhalt schaffen würden, wäre das eine Überraschung. „Aufstecken werden wir definitiv nicht“, sagt Thiel.

Der TuS kam nicht richtig in die Partie, der Spielfluss fehlte nach der vierwöchigen Pause. In der Abwehr machten die Gäste es dem Gegner leicht, ließen vor allem die Außenspieler agieren. In der ersten Hälfte lagen die Berger fast die ganze Zeit hinten, in der 17. Minute gar mit 6:10. Es wurde etwas besser. Durch einen Zwischenspurt kam die Mannschaft von Dennis Hallmann noch einmal heran. In der zweiten Hälfte gingen sie gar in Führung (22:20, 42.), dann aber trafen die Eyendorfer in fünf Minuten sechs Mal, die Berger nur ein Mal. Davon erholten sie sich nicht mehr, zumal in den letzten Minuten der TuS fast ständig in Unterzahl agieren musste. Das aber sei laut Thiel nicht für die ärgerliche Niederlage ausschlaggebend gewesen – Eyendorf war einfach besser.

TuS Bergen: Hövermann, Fischer – Friedrichs (1), Gehnke, Rodehorst, Sonnenberg (4), Drewes (7), Dehning, Flader, Blancbois, Löbens (4), Brammer (1), Brokmann (8/4), Guse (3).


Helge Buttkereit

26.02.2006 21:46; aktualisiert:26.02.2006 21:48

Quelle: Cellesche Zeitung



von Haster Express - am 27.02.2006 11:52
Trotz Niederlage zufriedene Gesichter beim TV 87 (26.02.2006)
Hensel-Team verliert mit 34:31 (18:16) knapp gegen TSV Barsinghausen
Einen Tabellenplatz nach unten rutschten die Handball-Herren des TV Stadtoldendorf nach der dritten Auswärtsniederlage in Folge am vergangenen Sonntag. Mit 34:31 (18:16) verlor das Team von TV-Trainer Michael Hensel jedoch nur knapp gegen den TSV Barsinghausen und konnte am Ende mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein.

Alles verlief zunächst wie geplant, der TV 87 spielte von der ersten Minute an konzentriert und „hellwach“, wie im Vorfeld vom Trainer gefordert. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften richtig vom Gegner absetzen. Nach einem ausgeglichenen 9:9 in der 15. Minute hakte es jedoch plötzlich im Spiel der Homburgstädter, wenige Minuten später traf der TSV zum 14:10. Probleme in der Deckung und viele erfolgreiche Gegenstöße des TSV machten es der Mannschaft um Björn Schubert und Dominik Niemeyer unmöglich, den Rückstand des TV 87 bis zur Pause auszugleichen, 18:16 zeigte die Anzeigetafel nach 30 Minuten.

In der Glück-Auf-Halle des TSV in Barsinghausen blieb das Glück auch in der zweiten Halbzeit auf Seiten der Gastgeber. Zwar kam die Mannschaft des TV 87 selbstbewusst und zielstrebig ins Spiel zurück, doch auch in der 45. Minute führte der TSV Barsinghausen um Torjäger Paul Schirmer noch mit vier Toren und 29:24. Nichtsdestotrotz kämpften sich die Homburgstädter wieder heran, trafen fünf Minuten vor Schluss zum 31:30 Anschluss und hätten das Spiel um ein Haar wenden können. Am Ende konnten jedoch auch überragende 13 Treffer von Björn Schubert die knappe Niederlage des TV 87 nicht verhindern.

„Im Vergleich zu den vorherigen Auswärtsspielen war das eine ordentliche Leistung“, zeigt sich Michael Hensel nicht übermäßig verärgert über den Punktverlust. „Wenn man hinten nicht gut steht, helfen vorn auch 31 Tore nicht weiter“, scherzte er. Zwar hat der TV Stadtoldendorf im Kampf um die Tabellenspitze bereits nicht mehr viel mitzureden, doch auf seinem derzeit fünften Platz kann sich das Team mit Blick nach unten in die Tabelle über ein gutes Polster freuen. „Wir spielen um die goldene Ananas, also um einen Platz zwischen Rang drei und Rang sechs“, illustriert Hensel seine Erwartungen für die noch ausstehenden Spiele in der Oberliga-Saison.
Zur Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen den Tabellenersten MTV Post Eintracht Celle am 12. März in der Rumbruchshalle bleiben der Mannschaft nun zwei Wochen Zeit, um ihre gute Leistung nochmals zu steigern.

TV Stadtoldendorf:
Martin Nolte, Ingmar Rusch, Markus Bartsch - Tobias König, Sebastian Stenzel (2), Jan-Christoph Ahlers, Florian Backhaus, Dominik Niemeyer (4/3), Sebastian Froböse (2), Magnus Wegener (3), Tobias Mieleke, Björn Schubert (13), Timo Heiligenstadt (1), Tobias Walter, Florian Glombik (3).

Julia Schwekendiek (TAH)

von Don Jupp - am 01.03.2006 17:13
Laut Torschützenliste hat Björn Schubert sogar 16 Tore geworfen - und zufriedene Gesichter sehen meiner Meinung aber anders aus als die der TV-Mannen am vergangenen Sonntag.

Sei's drum - der Glücklichere hat gewonnen

Gruß nach Stadtoldendorf
Rüdiger

von Rüdiger Seidel - am 01.03.2006 19:30
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