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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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vor 11 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
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tore, Bernd S., b-w-dynamite, Don Jupp, Rüdiger Seidel, HBoeckler

Spielplan Schaumburg-Cup

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 16.08.2006 15:07

Meldung aus Deister-Aktuell (Anm. Das Turnier findet natürlich nicht auf dem Sportplatz, sondern in der Sporthalle am Sportplatz in Waltringhausen statt):


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weitere Schaumburg-Cup Infos

Berichte aus Schaumburger Nachrichten von heute :

„Schaumburg-Cup“ als erster Form-Check
Fünf Teams stellen sich der ersten echten Standortbestimmung der Saisonvorbereitung
Waltringhausen (hga). Zum sechsten Mal treten am 19. und 20. August in der Sporthalle „Am Radbach“ in Waltringhausen hochklassige Handball-Mannschaften an, um den Gewinner des „Schaumburg-Cups“ zu ermitteln. Bei dem von den Schaumburger Nachrichten präsentierten Turnier spielen außer dem Landesligisten und Gastgeber HSG Schaumburg Nord die Oberligisten SG Hohnhorst-Haste, MTV Großenheidorn und TSV Barsinghausen. Der Verbandsligist VfL Bad Nenndorf komplettiert das Teilnehmerfeld.
Die Spielzeit beträgt zweimal 25 Minuten, ohne die Möglichkeit eines „Time-outs“. Gespielt wird im Modus „jeder gegen jeden“, alle Teilnehmer absolvieren vier Spiele. So bietet dieses Vorbereitungsturnier die Chance, die Ergebnisse der bisherigen Trainingsarbeit sehr genau zu überprüfen. Es ist die erste richtige Standortbestimmung – und traditionell schenken sich die Teams beim „Schaumburg-Cup“ nichts. Ein solches Turnier kann sich für die heimschen Teilnehmer als wertvoll erweisen, haben sie doch alle in erster Linie eines im Sinn: besser spielen und abschneiden als in der Saison 2005/06. Denn die vergangene Spielzeit war von Abstiegsängsten gekennzeichnet, die möglichst keines der Teams noch einmal erleben möchte.
Der „Schaumburg-Cup“ wird bereits am heutigen Freitag eingeläutet. Ein Turnier von Regions-Mannschaften aus dem WSL-Bereich wird ab 18 Uhr ausgespielt. Die Teilnehmer sind: HSG Schaumburg Nord II und III, VfL Bad Nenndorf III, HSG Idensen-Wunstorf und MTV Großenheidorn IV.
Ohnehin stimmt der Rahmen. Es ist an alles gedacht. An beiden Hauptturniertagen wird eine Hüpfburg für Spaß sorgen. Am morgigen Sonnabend ab 14 Uhr wird zusätzlich die Jugendfeuerwehr Waltringhausen die Kinder mit Spielen unterhalten. Ebenfalls ab 14 Uhr wird den Jüngsten am Sonntag mit einem großen „Kinder-Spaß-Fest“ sowie einem Handball-Mini-Turnier reichlich Abwechslung beschert. In einem eigens errichteten Zelt werden Kaffee und Kuchen angeboten, zusätzlich sorgen Grillwaren für die nötige Stärkung – alles zu zivilen Preisen. Dies alles gelingt nur mit Hilfe von Sponsoren, von denen eine ganze Reihe beteiligt ist: Sparkasse Bad Nenndorf, Möbel-Heinrich, „FAIR“, Schaumburger Privat-Brauerei, Shell-Station Karl Ludwig Ertmer, Sport-Meisolle, Bäckerei Frenzel, Firma Werkhausen. Präsentiert wird das Turnier von den SN.

Spielplan des „Schaumburg-Cups“:
Sonnabend, 19. August: 14 Uhr SG Hohnhorst-Haste – HSG Schaumburg Nord; 15.15Uhr MTV Großenheidorn – TSV Barsinghausen; 16.30Uhr VfL Bad Nenndorf – SG Hohnhorst-Haste; 17.45Uhr TSV Barsinghausen – HSG Schaumburg Nord; 19 Uhr MTV Großenheidorn – VfL Bad Nenndorf.
Sonntag, 20. August: 11 Uhr SG Hohnhorst-Haste – TSV Barsinghausen; 12.15 Uhr HSG Schaumburg Nord – MTV Großenheidorn; 13.30 Uhr TSV Barsinghausen – VfL Bad Nenndorf; 14.45 Uhr SG Hohnhorst-Haste – MTV Großenheidorn; 16 Uhr VfL Bad Nenndorf – HSG Schaumburg Nord.

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Was gibt’s Neues bei der SG Hohnhorst-Haste?
Handball-Oberligist SG Hohnhorst-Haste hat sich für die neue Saison qualitativ verstärkt. Mit Tim Kirchmann und Paul Weiser sind zwei Spieler neu im Kader, die mit ihren unterschiedlichen Anlagen SG-Coach Marc Siegesmund mehr taktische Möglichkeiten geben. Kirchmann mit seiner bekannten Stärke im Zweikampf und Weiser als Distanzschütze aus dem Rückraum werden die SG unberechenbarer machen. Das ist auch nötig, denn die angestrebte Verpflichtung eines weiteren Linkshänders kam nicht zustande. So ist Oliver Gümmer in der Hinsicht „Alleinunterhalter“, aber Siegesmund wird seine taktischen Möglichkeiten sicher so einsetzen, das Gümmer nicht auf verlorenem Posten steht.
Die SG hat in der Saisonvorbereitung mit Blick auf die notwendige körperliche Verfassung hart gearbeitet. Diesbezüglich musste etwas getan werden. Bei der SG gab es aber auch – wie bei den meisten anderen Oberligisten – weitere Defizite, die für die vielen Niederlagen mit verantwortlich gewesen sind. Da ist zunächst einmal das mangelnde Selbstvertrauen, an dem Siegesmund ständig arbeiten lässt. „50 Prozent des Spieles findet im Kopf statt“, erklärt der Coach. Mit dem Selbstbewusstsein hat für Siegesmund auch die zum Teil indiskutable Chancenverwertung, die arg verbesserungswürdig erscheint. „Technische Fehler werden ebenso vom Selbstvertrauen wie von den Fragen ‚Was treibe ich gerade, und was will ich?‘ beeinflusst“, setzt Siegesmund die Liste fort. „Mein Job ist es, den Jungs dabei zu helfen, diese Fragen beantworten zu können“, so Siegesmund weiter. „Auch die taktische Disziplin ist immer zu verbessern. Aber daran müssen selbst Bundesliga-Teams ständig arbeiten“, stellt der Coach fest.
Dabei sieht der SG-Trainer seine Mannschaft auf einem guten Weg, was auch für die verbesserte Einstellung gilt. Bei der Abwehrarbeit sind für Siegesmund Zeitstrafen auf Grund von Undiszipliniertheiten ein Thema. Hier werde eine bessere Abstimmung helfen, übermotivierte Aktionen zu vermeiden. Ein goldener Mittelweg zwischen Tempo und Sicherheit ist das Ziel. Dabei sieht Siegesmund einen direkten Zusammenhang zwischen Selbstvertrauen und mannschaftlichem Gefüge. „Ist die Mannschaft gefestigt, kann man höheres Risiko spielen“, meint Siegesmund, weist aber gleichzeitig darauf hin, das der Gegner dabei ebenfalls zu beachten ist.
Die Frage nach den Führungsspielern ist bei der SG noch nicht beantwortet. Siegesmund sieht Martin Engel auf bestem Wege dahin. „Das geht aber nicht von heute auf gleich“, gibt der Coach Engel die nötige Zeit zur Entwicklung. Im Übrigen sei da noch Daniel Hilbig, der mit seiner Erfahrung die Mannschaft motivieren könne und zudem als Kapitän eine herausgehobene Stellung habe, führt Siegesmund seine Gedanken weiter.
„Wenn wir miteinander spielen, können wir etwas reißen. Jeder muss seinen Platz im Gefüge kennen und ausfüllen“, fordert Siegesmund von seiner Mannschaft. Schneller, explosiver und durchdachter soll das Spiel der SG werden. Dazu erwartet der Trainer von seiner Mannschaft den Klinsmann’schen Teamgeist. Als Meisterschaftsfavoriten benennt Siegesmund den TV Jahn Duderstadt und die HG Rosdorf-Grone.
Der Kader: André Rudolph, Ingo Henze, Daniel Hilbig, Martin Engel, Oliver Gümmer, Marc Wengler, Benjamin Hillebrandt, Philipp Daseking, Tim Kirchmann, Paul Weiser, Björn Güth, Christian Höflich. Trainer: Marc Siegesmund. Physiotherapeut: Axel Weber. Betreuer: Bärbel und Fred Koch. hga

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Wohin geht’s beim VfL Bad Nenndorf?
Coach Saulius Tonkunas steht beim Verbandsligisten VfL Bad Nenndorf vor einer klaren Aufgabe: Der Litauer soll aus der stark verjüngten Mannschaft – Durchschnittsalter 22 Jahre – ein Team mit Zukunft formen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist der endgültige Wechsel vom Spielertrainer Tonkunas zum Nur-noch-Trainer Tonkunas zu sehen. „Es soll mehr Kontinuität in die Trainingsarbeit kommen“, erklärt Caspar Lücke, in der Spartenleitung für die Belange der „Ersten“ zuständig. Immerhin seien in den vergangenen vier Jahren sechs Trainer für die Mannschaft zuständig gewesen.
Mit der Verpflichtung von Jan Juretzka (MTV Großenheidorn), Nils Allnoch (TSV Barsinghausen), Michael Peters (SG Hohnhorst-Haste) und Torhüter Björn Elies (SG Zweidorf-Bortfeld) machte der VfL den zweiten Schritt. „Wir haben Wert darauf gelegt, Spieler aus der Region zu verpflichten, die teilweise sogar schon eine längere Bindung zum VfL haben“, sagte Lücke. In der vergangenen Saison gelang der Klassenerhalt nur mit Unterstützung erfahrener Spieler aus der Reserve. In der bevorstehenden Saison soll es der jetzige Kader selbst und ohne Hilfe richten.
Es muss auch darauf hingewiesen werden, das die Verbandsliga in der vergangenen Saison ungewöhnlich schwach war. Die Tatsache, dass der VfL als Drittletzter nur um einen Punkt schlechter stand als der Tabellendritte, ist ein sicheres Indiz dafür. Eine Wiederholung eines nervenaufreibenden Abstiegskampfes will der VfL um jeden Preis vermeiden.
Das Bad Nenndorfer Team litt unter einer teils mehr als schlechten Chancenverwertung, die Lücke auf mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und den hohen Erfolgsdruck zurückführt. Im Training habe die Mannschaft ständig gezeigt, das sie es könne. „Dieses Selbstvertrauen aus dem Training müssen sie auf ihr Spiel übertragen“, fordert Lücke. Gleichwohl ist es mit dem Selbstbewusstsein allein nicht getan. Der in der Rückrunde der vergangenen Saison gezeigte Siegeswille muss in die kommende Saison mitgenommen werden, weiß Lücke. „Es findet sich ein intaktes und geschlossenes Mannschaftsgefüge“, stellt Lücke fest und hofft auf leistungsfördernde Effekte.
Es müsse gelingen, den guten Teamgeist auf das Spielfeld zu übertragen, um vor allem immer noch auftretenden Disziplinlosigkeiten entgegenzuwirken, führt Lücke aus. Interne Strafen seien da wenig hilfreich. „Dass mit einem guten Teamgeist Berge versetzt werden können, hat die deutsche Fußballnationalmannschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Tonkunas sei jetzt gefordert, seine Erfahrung auf das Team zu übertragen, so Lücke. Alles in allem setzt der VfL – auch bei den Neuzugängen – auf das Prädikat „Teamplayer“ und will mit gut abgestimmten Tempospiel seine Fans überzeugen. „Es ist Aufbruchstimmung zu spüren“, zeigt sich Lücke optimistisch.
Der Kader: Robert Gerland, Björn Elies, Tim Brockmann, Yannick Nolte, Jan Juretzka, Nils Allnoch, Michael Peters, Martin Zieschank, Stefan Oberheide, Henning Zhorzel, Olaf Gümmer, Jens Kohrn, Raik Lübke, Sven Lübke, Daniel Becker, Christian Teuber. Trainer: Saulius Tonkunas. Betreuer: Frank Stüber, Anne Steinert. hga

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Quo vadis HSG Schaumburg Nord?
Die HSG Schaumburg Nord ist Gastgeber des „Schaumburg-Cups“ und will die Gelegenheit nutzen, bei den Fans genügend Lust auf die kommende Saison zu machen. Dabei muss die HSG zurzeit noch ohne Neuzugänge auskommen. So entsteht eine Situation, die die Mannschaft und ihren Trainer Michael Evers noch vor Beginn des ersten Punktspieles unter großen Druck setzt. Die dringend nötige Auffrischung des Kaders schlug aus vielen Gründen fehl. Jetzt ist es an der Zeit, das die Mannschaft die ihr oft nachgesagte Stärke unter Beweis stellt.
Evers glaubt einiges an Verbesserungspotenzial ausgemacht zu haben. Auch bei der HSG stehen die schlechte Chancenverwertung und mangelnde Disziplin ganz oben auf der Liste der abzuschaffenden Missstände. Evers betrachtet aber kein Defzit isoliert, sieht vielmehr alles miteinander verwoben. Das fängt bei der Mannschaftsstruktur und -zusammensetzung an. „Alles geht nur, wenn man ein Team ist und dieses nicht nur sagt, sondern auch lebt“, stellt Evers heraus. Immer „Friede, Freude und Eierkuchen“ sei nicht erstrebenswert. Über Probleme müsse in vernünftiger Weise das gesprochen werden, betont der Coach. Ein von allen akzeptierter „Häuptling“ wäre da schon wichtig. „Das ist das schwierigste, denn der fehlt im Moment. Deswegen hapert es hier und da deutlich an der Disziplin“, sagt Evers.
Die Konsequenz aus mehr Disziplin würden eine eine bessere Torausbeute, sprich eine effektivere Chancenverwertung, und eine sattelfestere Abwehr sowie deutlich weniger Zeitstrafen sein. Dabei hat Evers nicht nur die Zeitstrafen wegen Meckerns im Auge. Für den HSG-Trainer gehört die taktische Disziplin in der Abwehr ebenso dazu. „Wenn sich einzelne nicht daran halten, stehen die anderen im Regen.“
Im Spiel selbst erwartet Evers ebenfalls einige Änderungen. „Taktisch wollen wir flexibler sein, uns schneller und besser auf den Gegner einstellen, ohne unser eigenes Spiel zu vernachlässigen“, fordert der Trainer. Dazu gehöre eine Steigerung im spielerischen und kämpferischem Bereich.
Evers erwartet zudem ein anderes Auftreten seiner Mannschaft. „Ohne Kampf geht gar nichts. Man muss beißen können. Vor allem müssen der Zuschauer und der Gegner sehen, das die Mannschaft brennt“, stellt Evers klar heraus. Getreu dem Motto „Es wird niemand gekrönt, der nicht zuvor gekämpft hat“ verlangt Evers die deutlichste Steigerung im Zweikampfverhalten. Als Favoriten für die kommende Saison hat Evers den SV Aue Liebenau, den VfL Stadthagen und den VfL Bad Nenndorf II auf dem Zettel.
Der Kader: Arne Donak, Lars Struckmeier, Sebastian Wille, Byron Asche, Lars Hecht, Marc Steinmeier, Florian Günzel, Felix Lattwesen, Maximilian Braun, Martin Hinze, Torben Menzel, Tomasz Czerwinski, Thomas Winkler, Matthias Jantze, Hannes Stramer, Tobias Windheim. Trainer: Michael Evers. Kotrainer: Rolf Deckert. Betreuer: Dirk Göbel. Physiotherapeut: Oliver Bremer. hga

von tore - am 18.08.2006 07:44

noch mehr Infos

Berichte aus Schaumburger Nachrichten von heute :

MTV Großenheidorn hat junge Mannschaft
Der MTV Großenheidorn geht mit einer sehr jungen Mannschaft in die kommende Oberligasaison. Das Durchschnittsalter von 23 Jahren birgt zwei Dinge in sich. Zum einen ist die Struktur der Mannschaft auf Zukunft ausgerichtet, zum anderen hat MTV-Coach Stephan Lux die nicht einfache Aufgabe, eine Menge junger Spieler an die Oberliga heran zu führen. Mit Sven Seegers, Patrick Kaatze, Pascal Babin und Patrick Zumbrock stehen vier Spieler im Kader, die noch in der vergangenen Saison bei den A-Junioren spielten. Nun haben diese Spieler eine Saison in der A-Junioren-Regionalliga hinter sich, wo einiges an Härte und Durchsetzungsvermögen gefragt war. „Das Grundprinzip haben sie verstanden, jetzt geht es weiter“, freut sich Lux auf die neue Saison.
Das ständige Nachführen von „Eigengewächsen“ verhindert eine „Söldnermentalität“, die Identifikation der Zuschauer mit der Mannschaft ist sehr hoch. Und gerade diese Identifikation will Lux verstärken. „Es muss zu sehen sein, dass wir für den MTV Großenheidorn spielen“, Lux erwartet, das die Spieler wie ein Mann auftreten. Im Zusammenhang mit den jungen Spielern wäre ein Führungsspieler gefragt. Aber auch hier fordert Lux die erfahrenen Spieler insgesamt auf, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. „Sie müssen zeigen, wir machen das schon länger, jetzt schaut her, so geht es“, erläutert Lux seine Vorstellungen. Insbesondere sind Bertrand Salzwedel, Milan Djuric und Timm Franzke angesprochen, dem Nachwuchs Vorbild und Lehrer zu sein.
Lux selbst hat die vergangene Saison, die vom Abstiegskampf geprägt war, akribisch analysiert. Als Folge dieser Analyse steht an oberster Stelle die Forderung nach mehr Disziplin. 16 Rote Karten, zwei Ausschlüsse, diverse Strafzeiten pro Spiel – insgesamt spielte der MTV in jedem Spiel 21 Minuten in Unterzahl. „Dieser Wert muss als Saisonziel annähernd halbiert werden“, fordert Lux folgerichtig. Die Analyse erbrachte auch positive Werte. So kassierte der MTV in der Hinrunde der vergangenen Saison im Schnitt 31 Gegentore, in der Rückrunde waren es nur noch 27. Konsequenz aus diesen Werten: Das Abwehrverhalten muss weiter verbessert werden.
„In diesem Bereich sind Ressourcen, da müssen wir uns verbessern“, stellt Lux fest. Dazu gehören für Lux unter anderem gute Torhüterleistungen. Was insgesamt auf die Mannschaft zukommt, ist für Lux klar: „Unsere Spieler müssen viel lernen“. Damit ist in erster Linie wieder der Nachwuchs gemeint, auf den vor allem im taktischen Bereich einiges zukommt. Ein Youngster wird die Blicke vermehrt auf sich ziehen: Sven Seegers. Für viele Handballkundige ist Seegers ein Riesentalent, der auf der Position des Mittelmanns noch von sich reden machen wird. Bei der Angabe des Meisterschaftsfavoriten zeigt Lux zwiespältiges. „Die beste Besetzung hat der TV 87 Stadtoldendorf, mein Favorit ist dennoch die TG Münden“, meint Lux.
Der Kader: Götz Heuer, Lars Wagner, Thomas Bartke, Timm Franzke, Marian De Salvo, Milan Djuric, Bertrand Salzwedel, Björn Tessmann, Maiko Lindemann, Dennis Lehnhoff, Sven Seegers, Christoph Lindemann, Bastian Lubs, Sebastian Nülle, Patrick Kaatze, Pascal Babin, Patrick Zumbrock, Dennis Meuter. Trainer: Stephan Lux, Co-Trainer: Matthias Haase. Betreuer: Dieter Marahrens, Rolf Bierla, Physiotherapeut: Marc Walter. hga

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Wyss-Sieben ist auch dabei

Mit vier neuen Spielern im Kader bereitet Coach Stefan Wyss den TSV Barsinghausen auf die Spielzeit 2006/07 vor. Benjamin Köhler und Julian Frädermann kommen aus der eigenen A-Jugend, Rene Behnisch (MTV Herrenhausen) und Bastian Harendt (TuS Empelde) sind „echte“ Neuzugänge. Der TSV ist im Teilnehmerfeld des diesjährigen „Cup´s“ die einzige Mannschaft mit einer erfolgreich absolvierten Saison 2005/06. Als Dritter beendete der TSV die Spielzeit und begeisterte seine Fans fast die gesamte Saison. Diese Leistung weckt Begehrlichkeiten bei den Fans, so werden Mannschaft und Coach kaum weniger Druck spüren als ihre Turniergegner. Eine Wiederholung dieses Erfolges wird dennoch schwierig werden, die Oberliga gilt als wesentlich ausgeglichener als zuletzt.
„Den Fans soll weiter attraktiver Handball geboten werden“, kündigt Marc Brandes von der Teamleitung des TSV an. Dabei zielt der TSV in Richtung Identifikation Mannschaft – Zuschauer. „Um die Unterstützung der Fans zu festigen, sind unsere Neuverpflichtungen aus der Region und dem eigenen Verein“, sagt Brandes. Eines gilt in jedem Fall für alle Beteiligten: Auf den Lorbeeren ausgeruht wird nicht. „Wir wollen unseren Tempohandball weiter ausbauen“, erklärt Brandes hierzu. Dazu gehört, dass erfahrene Spieler wie Olaf Seegers, Bastian Bruns und Cordt Ziemer ihre Erfahrung an junge Spieler weitergeben.
Eine Tatsache löst bei Brandes Freude aus. „Ich bin froh, das wir mit Stefan Wyss weiter für die Zukunft der Mannschaft zusammen arbeiten können – das macht richtig Spaß“, Brandes hält die Verpflichtung von Wyss vor einigen Jahren für einen echten Glücksfall für den TSV. Eine Wiederholung des 3. Tabellenplatzes der vergangenen Saison ist aus Sicht von Brandes schwierig. „Der 3. Platz ist ein hehres Ziel, die Liga wird sich nach meiner Ansicht schnell in zwei Klassen teilen“, meint Brandes. Bei den Meisterschaftsfavoriten sind es drei Teams die für Brandes in Frage kommen. „Ich tippe auf den TV 87 Stadtoldendorf, die TG Münden und den TV Jahn Duderstadt.“
Der Kader: Wolfgang Linz, Marc Daseking, Arne Bischoff, Bastian Bruns, Ralf Dombrowski, Lars Kruse, Sebastian Reichardt, Sven Reuter, Paul Schirmer, Olaf Seegers, Cordt Ziemer, Maximilian Wölfel, Benjamin Köhler, Julian Frädermann, Rene Behnisch, Bastian Harendt. Trainer: Stefan Wyss. Teamleitung: Marc Brandes, Gerd Köhler. Betreuer: Alfons Dreger. hga

von tore - am 19.08.2006 05:18

Schaumburg-Cup:Haste-Basche

Endstand nach 2*25Minuten 25:25
Der Ausgleichstreffer für Basche fiel in letzter Sekunde durch einen direkten Freiwurf gegen eine pennende Haster Abwehr.
Beide Trainer experimentierten sehr viel mit ihren Aufstellungen, ließen die "Hosen" vor dem Saisonstart noch nicht herunter.
Haste wirkt jedoch im Vergleich zur letztjährigen Mannschaft erheblich verbessert. Ich denke, die sind für die eine oder andere Überraschung gut.

Schönen Sonntag,

DJ :cool:



von Don Jupp - am 20.08.2006 11:15

Re: Schaumburg-Cup:Haste-Basche

Gibt es denn schon Ergebnisse von den Spielen, oder warten wir am Mo. auf HGA.

Grüße an Gerd, der wird dir Berichte schon möglich machen.

Wünsche mir im Forum mehr Informationen aus Heidorn, vielleicht kann ja der Kontakt zu Björn Teßmann (Tessi) verstärkt werden, dann geht da was. Tessi ist ja neben seinen Qualitäten auf dem Feld auch Chef des IT- Auftrittes des MTV(I. Herren)

von HBoeckler - am 20.08.2006 19:28

Re: Schaumburg-Cup:Haste-Basche

Heidorn gewinnt gegen Schaumburg-Nord mit einem 7m in der letzten Sekunde durch Berti Salzwedel.

Gegen Haste wurde unentschieden gespielt. Ausgleich in letzer Sekunde für Haste, durch Konter von Tim Kirchmann, nach fragwürdiger Stürmerfoulentscheidung gegen Heidorn.

Aus meiner Sicht ein ansehliches Spiel, umkämpft aber fair, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Tore absetzen. Dass es für Heidorn nicht zum Sieg gerreicht hat, lag wohl an der Chancenauswertung, drei 7m und einige "Freie" und Konter wurden vergeben.

Alles aus meiner Sicht vom Spielfeld, lass mich aber gerne korregieren.

von b-w-dynamite - am 20.08.2006 21:21

Re: Schaumburg-Cup:Haste-Basche

aus SN von heute

Am Ende fehlt der SG nur ein einziges Tor
Siegesmund-Sieben landet beim „Schaumburg-Cup“ auf Platz zwei / TSV Barsinghausen gewinnt
Waltringhausen (ni). Am Ende hat der SG Hohnhorst/Haste nur ein einziges Tor gefehlt, dann hätte sich das Team von Coach Marc Siegesmund den Sieg beim von den SN präsentierten „Schaumburg-Cup“ gesichert. Im vorletzten Turnierspiel reichte es für die SG im Duell zweier Handball-Oberligisten gegen den MTV Großenheidorn „nur“ zu einem 23:23. Hätten Philipp Daseking und Co. nur einen Treffer mehr zustande gebracht als die Seeprovinzler, hätte das Team im Abschlussklassement punktgleich mit dem Staffel-Rivalen TSV Barsinghausen (7:1) gelegen und aufgrund des besseren Torverhältnisse den „Pott“ geholt. Enttäuschend präsentierte sich Verbandsligist VfL Bad Nenndorf. Die Kurstädter holten in vier zweimal 25-minütigen Spielen nicht einen Zähler.
„Wir sind knapp an einem Siebenmeterschießen vorbeigeschrammt“, kommentierte Stefan Böttcher den knappen Turnierausgang. Der stellvertretende Vorsitzende des Veranstalters HSG Schaumburg Nord fand insgesamt nur lobende Worte für den Auftritt der drei Oberligisten. „Dieses Trio hat diese Veranstaltung wie angekündigt sehr ernst genommen und wirklich sehr guten Handball geboten.“ In seinen Augen seien die Barsinghäuser alles in allem einen Tick „souveräner und abgeklärter“ gewesen. „Die haben sich keine Blöße gegeben.“
Auch HSG-Chef Jörg Hasselbrink lobte das Niveau der sportlichen Darbietungen in der an beiden Tagen mit jeweils rund 250 Zuschauern gut besuchten Waltringhäuser Sporthalle. „Die Oberligisten spielen auf einem hohen Level – und sie stehen voll im Saft. Hier wurde schneller, attraktiver Handball geboten.“ Die Hohnhorster Mannschaft hält er für deutlich stärker als noch in der vergangenen Zittersaison. „Da ist die Handschrift des Trainers deutlich zu erkennen. Das Team spielt schneller und wesentlich sicherer. Die SG hat starke Neuzugänge und sehr gute Außen.“
Das Team des Veranstalters selbst kam erst am zweiten Tag ins Rollen. „Am Sonnabend haben wir immer nur in der 1. Halbzeit gut mitgehalten“, so Hasselbrink. „Nach der Pause hatten wir kräftemäßig gegenüber den Oberligisten nicht mehr genug entgegenzusetzen.“ Gegen den MTV Großenheidorn stand die HSG bei der knappen 22:23-Niederlage knapp vor einer Überraschung. Beim Turnierausklang gegen den Lokalrivalen VfL Bad Nenndorf sorgten die Gastgeber mit einem 32:20-Triumph für einen bemerkenswerten Abschluss einer gelungenen Veranstaltung. „In den letzten beiden Spielen hat sich die Mannschaft deutlich gesteigert – konzentrierter und abschlussstärker agiert als am ersten Tag“, lobte HSG-Vize Böttcher.
Die Ergebnisse:
SG Hohnhorst-Haste – HSG Schaumburg Nord 32:19, MTV Großenheidorn – TSV Barsinghausen 21:22, VfL Bad Nenndorf – SG Hohnhorst-Haste 18:27, TSV Barsinghausen – HSG Schaumburg Nord 32:19, MTV Großenheidorn – VfL Bad Nenndorf 22:21, SG Hohnhorst-Haste – TSV Barsinghausen 25:25, HSG Schaumburg Nord – MTV Großenheidorn 22:23, TSV Barsinghausen – VfL Bad Nenndorf 28:19, SG Hohnhorst-Haste – MTV Großenheidorn 23:23, VfL Bad Nenndorf – HSG Schaumburg Nord 20:32.
Abschlusstabelle
1. TSV Barsinghausen 7:1 Punkte, 107:84 Tore
2. SG Hohnhorst-Haste 6:2 Punkte, 107:85 Tore
3. MTV Großenheidorn 5:3 Punkte, 89:88 Tore
4. HSG Schaumburg Nord 2:6 Punkte, 92:77 Tore
5. VfL Bad Nenndorf 0:8 Punkte, 78:109 Tore

von tore - am 21.08.2006 05:33

Re: Schaumburg-Cup:Haste-Basche

Zitat

Wünsche mir im Forum mehr Informationen aus Heidorn, vielleicht kann ja der Kontakt zu Björn Teßmann (Tessi) verstärkt werden, dann geht da was. Tessi ist ja neben seinen Qualitäten auf dem Feld auch Chef des IT- Auftrittes des MTV(I. Herren)

Bist du denn dort nicht mehr am Ball ?
auf der HP von Heidorns Erster steht ja leider auch nix aktuelles.



von Bernd S. - am 23.08.2006 09:13
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