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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd S., Oliver Jahns

Spielberichte 5. Spieltag Eyendorf - Großenheidorn

Startbeitrag von Bernd S. am 08.10.2007 05:32

MTV meldet sich zurück
Großenheidorner siegen mit 33:22 in Eyendorf

Großenheidorn (hga). Der MTV Großenheidorn hat sich in der Handball-Oberliga eindrucksvoll rehabilitiert. Beim MTV Eyendorf gewannen die Seeprovinzler 33:22 (21:7), beherrschten den Gegner nach Belieben. Stephan Lux sah seine Mannschaft vor der Begegnung am Scheideweg, forderte gegen einen Gegner – „der nicht auf Augenhöhe ist“ – einen klaren Sieg.
Ab dem 8:4 hatten die Gastgeber keine Chance mehr, die Lux-Sieben schaltete den gegnerischen Rückraum aus und kam mit vielen Toren über die zweite Welle zu einer 16:6-Führung. „In der ersten Halbzeit sind wir mit ihnen Karussell gefahren“, beschrieb Lux den Spielverlauf, der in der für Oberligaverhältnisse ungewöhnlichen 21:7-Halbzeitführung endete. Nach dem Seitenwechsel ließen die Großenheidorner nach.
„Im Gefühl des sicheren Sieges kehrte der Schlendrian ein, aber das kann ich diesmal entschuldigen“, erklärte Lux, der mit Bertrand Salzwedel und Maiko Lindemann zudem zwei Leistungsträger verletzungsbedingt nicht dabei hatte.
An der deutlichen Überlegenheit der Seeprovinzler änderte auch der Schludrian nichts, wie die 25:12-Führung zeigt. 33:18 (58.) führte der MTV kurz vor dem Ende, versuchte noch einmal richtig zu zaubern und bekam vier Kontertore, die allerdings gerade zur Kosmetik für die Gastgeber reichten. „Wir haben ganz souverän gewonnen, dass ist ein Schritt weiter in unserer Entwicklung“, bilanzierte Lux.
MTV Großenheidorn: Franzke 7, Mu-schelknautz 6, de Salvo 4, Christoph Lindemann 4, Seegers 4, Lubs 3, Wenzel 2.

Quelle: Schaumburger Nachrichten

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Re: Spielberichte 5. Spieltag Alfeld - Haste

SG verliert 29:30

Hohnhorst-Haste (hga.). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Handball-Oberliga beim SV Alfeld 29:30 (16:18) verloren. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel per Siebenmeter mit der Schlusssirene. Wer jedoch darauf gewartet hatte, dass die SG ihre zuletzt gezeigten Leistungen steigerte, sah sich enttäuscht.
„Unser Rückraum war ein Schatten seiner selbst, wir kriegen das Ding einfach nicht durch“, sagte ein ratloser SG-Coach Marc Siegesmund. In der ersten Halbzeit ging es zunächst hin und her, dann gelang es der SG Hohnhorst-Haste Druck aufzubauen, die Folge war eine 12:8-Führung. Doch die SG machte nicht weiter, die Linie ging verloren, das 14:14 die Folge. Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nicht schlecht aus, die Siegesmund-Truppe führte 23:20, zu Beginn der Schlussphase noch 28:26. „Wir führen eigentlich sicher und stellen das Handballspielen ein“, ärgerte sich Siegesmund.
Wie schon zweimal in der Saison zuvor agierte die SG Hohnhorst-Haste zu zögerlich, zeigte fast so etwas wie Angst vor dem Erfolg. Niemand übernahm die Verantwortung, es fehlte der letzte Siegeswille. Vor dem gegnerischen Tor mangelte es an Abgeklärtheit, klare Chancen wurden vergeben.
Die Gastgeber aus Alfeld, spielerisch mit erheblich weniger Mitteln ausgestattet als die SG, kämpfte hingegen um jeden Ball. Und so kam es, wie es kommen musste: Auf Grund der Einstellung und über 60 Minuten nicht wirklich guten Abwehr kassierte die SG den entscheidenden Treffer, gab einen fast sicheren Auswärtssieg aus der Hand.
SG Hohnhorst-Haste: Wengler 6, Güth 6/1, Daseking 6, Engel 5/2, Kirchmann 3, Krikli 2, Hillebrandt 1.

Quelle: Schaumburger Nachrichten

von Bernd S. - am 08.10.2007 05:33

Re: Spielberichte 5. Spieltag Alfeld - Haste

Der Bericht gibt das Spiel im Großen und Ganzen zutreffend wieder. Ein Teil der Wahrheit fehlt aber: die teilweise maßlose Selbstüberschätzung bei Haste (u.a. Zitat des Spielers Höflich beim Time Out: Alfeld kann ja gar nichts oder Zitat Trainer Siegesmund nach dem Spiel zu Zeitungsreportern: Ich kann nicht verstehen wie man gegen solch eine Pflaumen/Zwiebelmannschaft wie Alfeld noch verlieren kann).

Sicherlich war der Erfolg glücklich und Haste über weite Strecken die spielerisch bessere Mannschaft. Aber eine Spitzenmannschaft ist man nur, wenn es gelingt, seine Überlegenheit auch in Siege umzumünzen. Und dazu fehlt es bei einigen Hastern etwas an der Einstellung. Hätten alle eine solche Einstellung an den Tag gelegt wie der überragende Goalie Andre Rudolph hätte Haste das Spiel schon im ersten Abschnitt deutlich entscheiden müssen. Im übrigen war es eine klasse kämpferische Leistung der jungen SVA Truppe, die den wesentlich routinierteren Gegner niederrang. Die SVA hat nach dem Regionalligaabstieg praktisch ihre ganze Stammsieben und nahezu alle Routiniers auf ein Mal verloren und die Abgänge nur durch den 19- jährigen Leihspieler Christoph Triks im Tor (gestern überragende Leistung) sowie eigene Talente aus der A-Jugend (gute Leistung von Conrad Melle im Aufbau) und der II.Mannschaft ersetzt. Man geht den Weg, auf eigene Leute zu setzen. Ein Weg, den z.B. auch Großenheidorn nach 1-2 Jahren Neuaufbau z.Zt. mit einigem Erfolg geht, der aber halt seine Zeit braucht.

von Oliver Jahns - am 08.10.2007 13:02
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