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vor 10 Jahren, 3 Monaten
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Bernd S.

Wut und Trauer in der Jahresversammlung in Haste

Startbeitrag von Bernd S. am 27.02.2008 08:55

SG bleibt nach Querelen eigenständig
Wut und Trauer in der Jahresversammlung in Haste / Uli Robock bedauert die Entscheidung


Kleine SG oder große Spielgemeinschaft? Die für die Handballer der SG Hohnhorst/Haste längst zermürbende Frage ist beantwortet: Die Spieler aus Hohnhorst und Haste bleiben eigenständig und werden nicht mit den Spielern vom VfL Bad Nenndorf und der HSG Schaumburg Nord kooperieren. Die Entscheidung dazu fiel während der Jahresversammlung der SG Hohnhorst/Haste.
Hohnhorst/Haste. Glücklich sind die Handballer mit dem Entschluss nicht, doch nach den Querelen mit den anderen Vereinen habe man gar nicht anders gekonnt. „Wir sind sehr traurig, dass es zu so einer Entscheidung kommen musste“, sagte Ulrich Robock während der Versammlung im Haster Bürgerhaus. Robock, der der SG seit 2002 vorstand und den Posten nun an Heinz-Otto Witte abgab, zeigte sich verärgert über den Umgang der anderen Vereine mit der SG. Als „unehrenhaft“ bezeichnete Robock deren Verhalten. Schmutzige Wäsche werde er jedoch nicht waschen, das Thema große Spielgemeinschaft sei für ihn erledigt.
Es hätte so einfach sein können. Die SG Hohnhorst/Haste wäre in eine große Spielgemeinschaft eingetreten und hätte somit nicht nur alle Klassen besetzt, sondern darüber hinaus auch die Weichen für die Jugend gestellt. So aber bleibt alles beim Alten und vor allem bleibt unbeantwortet, wie mit dem Nachwuchs künftig umgegangen werden soll. Und das erscheint der SG Hohnhorst/Haste höchst problematisch. Denn die Nachwuchsspieler, die seit Jahren in einer großen Spielgemeinschaft – der JSG – spielen, müssen nun, sobald sie das Höchstalter für diese Klasse überschritten haben, wieder in ihren ursprünglichen Verein integriert werden. So sieht es die entsprechende Präambel vor.
In der Folge werden wieder ganze Mannschaften und Freundschaften auseinandergerissen, verdeutlichte Robock die Problematik. Wie hat es dazu kommen können, wo doch die Schwierigkeiten nicht erst seit gestern bekannt sind? Der Vorsitzende hat eigenen Aussagen nach keine Ahnung. „Ich weiß es nicht“, sagte er in der Versammlung. Mehr als zwei Jahre habe man die Idee von einer großen Spielgemeinschaft verfolgt und diskutiert und am Ende hätten die anderen Vereine die Spieler der SG Hohnhorst/Haste regelrecht ausgebootet. „Der VfL und die HSG wollen uns nicht und ich weiß einfach nicht warum“, sagte der Vorsitzende kopfschüttelnd.
Verärgert sei er über die Art und Weise, wie man mit der SG umgesprungen sei. Laut Robock wurde die SG von der HSG eingeladen, doch anstatt über das Für und Wieder einer Kooperation zu diskutieren, habe man der SG lediglich mitgeteilt, dass man sie nicht dabei haben wolle. „Mit solchen Leuten kann und will ich nicht verhandeln“, echauffierte sich Robock. Die Spieler sehen das genauso. „Wir sollten uns ganz schnell trennen und wieder auf uns konzentrieren“, war unter lauter Zustimmung aus dem Plenum zu hören.
Für Robock ist das Thema „vom Tisch“. Und nicht nur für ihn. Auch dessen Nachfolger, Heinz-Otto Witte, der ohne Gegenstimme in den Vorsitz gewählt wurde, will die große Spielgemeinschaft vorerst nicht wieder diskutieren. Robock appellierte während seiner letzten Amtshandlung an alle, „keinen neuen Kriegsschauplatz zu eröffnen“. Mit Blick auf den Nachwuchs bat er alle, sich vernünftig zu trennen. „Im Interesse unserer Kinder.“ ede

Quelle: Schaumburger Nachrichten

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