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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 5 Monaten
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Bernd S., Sascha23

15. Spieltag: Rosdorf - Großenheidorn

Startbeitrag von Bernd S. am 12.01.2009 05:00

MTV: Punkt erkämpft
«Großenheidorn» (hga). Die Zahl 13 hat dem MTV Großenheidorn Glück gebracht. In der Handball-Oberliga blieb der MTV im 13. Spiel in Folge ohne Niederlage und erreichte bei der starken HG Rosdorf-Grone ein 29:29 (11:15). „Wenn ich den Spielverlauf betrachte, bin ich zufrieden“, erklärte Coach Stephan Lux. Das treffe allerdings nicht für die Schlussminuten zu. Denn nachdem es lange Zeit nach einem Erfolg der Gastgeber ausgesehen hatte, kam der MTV noch heran. Timm Franzke scheiterte jedoch eine Minute vor dem Ende beim 29:29 mit einem Siebenmeter am Rosdorfer Torhüter Sascha Kurzrock. Lux musste auf seinen etatmäßigen linken Rückraum verzichten: Peter Muschelknautz und Christoph Lindemann werden noch länger verletzt fehlen. So setzte der MTV auf seine mannschaftliche Stärke – demonstriert bereits vor dem Spiel. Bertrand Salzwedel und Torhüter Götz Heuer, am Vortag noch fiebergeplagt, stellten sich in den Dienst der Mannschaft, Youngster Thorben Buhre wurde von Lux direkt von einer Feier zum Spiel gefahren. „Das zeigt, dass man will.“ Als schleppend kennzeichnete Lux den Verlauf der ersten Hälfte. Mit einer 4:2-Abwehr stellte der MTV die Gastgeber vor Probleme. Bis zum 8:8 (20.) waren die Gäste gut im Spiel, ehe zu große Ungeduld in Unterzahlsituationen für Abspielfehler sorgte. Als Folge lief der MTV in Konter und lag zur Pause 11:15 hinten. Bis dahin stand das Spitzenspiel – immerhin traf der Tabellenzweite auf den Fünften – auf keinem hohen Niveau. Beide Teams leisteten sich viele Fehler. Die Pause schien dem MTV nicht viel geholfen zu haben: Über 14:18 (35.) und 20:24 (47.) blieben die Seeprovinzler kontinuierlich vier Tore in Rückstand. In der 48. Minute stellte Lux seine Abwehr auf 3:2:1 um – und die Rosdorfer wiederum vor Probleme. Von der 45. Minute an stand Heuer im Tor, und die Seeprovinzler entwickelten mehr Druck auf die Gastgeber. Bei Überzahlsituationen zeigte die Lux-Sieben nun die nötige Disziplin, Salzwedel traf zum 24:25 (52.). In der Schlussphase brachte Lux auf der linken Seite mit Christian Reese und Buhre seine beiden A-Junioren. „Da haben sie gezeigt, was geht“, lobte der Coach. Das traf besonders für Reese zu, der mit seinem Treffer zum 28:28 (57.) erstmals für den MTV ausglich. Noch einmal gingen die Gastgeber in Führung. Mit Sven Seegers stellte ein weiterer junger Spieler den 29:29-Endstand her (59.). Mit vier vergebenen Siebenmetern war Lux nicht einverstanden, wohl aber mit dem In-Erfüllung-Gehen seines vor Spielbeginn geäußerten Wunsches: „Hauptsache vor Haste stehen.“ Dieser ging durch das Unentschieden in Erfüllung.
«MTV Großenheidorn: »Salzwedel 7, Seegers 5, Franzke 4/3, Teßmann 3, de Salvo 3, Maiko Lindemann 3, Reese 2, Rauls 2.

Quelle: Schaumburger Nachrichten

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15. Spieltag: Basche - Haste

Konditionelle Vorteile bei der SG
«Haste» (hga.). Solche Ausflüge in die Nachbarschaft würde Handball-Oberligist SG Hohnhorst-Haste gerne öfter unternehmen, vor allem, wenn sie so ausgehen. Die Mannschaft von Coach Marc Siegesmund fertigte den TSV Barsinghausen in dessen eigener Halle mit 36:23 (14:13) glatt ab. „Die Mannschaft mit der besseren Kondition hat gewonnen“, konstatierte Siegesmund trocken. Im Vorfeld der Partie hatten die Gäste auf ihre Konditionsarbeit in der Weihnachtspause gesetzt und schienen von der Wirkung dieser Trainingsfron im Spiel überzeugt. „Meine Mannschaft hat ihnen den Zahn gezogen“, erklärte der SG-Coach. In der 2. Halbzeit brachen die Gastgeber schlicht und ergreifend zusammen. Zwei SG-Akteure ragten mit jeweils zehn Treffern heraus: Michael Peters und Paul Schirmer. Während Schirmer mit einem Pferdekuss aus Hälfte eins durchspielte und sechs Siebenmeter verwandelte, erzielte Peters seine Treffer ohne Strafwürfe. „Sie haben beide richtig Feuer gemacht. Ein Riesenlob an Michi“, gab es verbale Streicheleinheiten vom Trainer. Im ersten Spielabschnitt tat sich die SG schwer, es fehlte die letzte Konsequenz. Nach der 6:5-Führung (10.) gerieten die Gäste mit 8:10 in Rückstand – eine Folge von Fehlern im Angriff und Tempogegenstößen der Gastgeber. „Wir kamen mit ihren Anspielen an den Kreis nicht klar“, meinte Siegesmund. Es summierten sich Kleinigkeiten: In der Abwehr gelangten Abpraller immer wieder zum Gegner. Die Pause tat bei den Siegesmund-Schützlingen ihre Wirkung. „Wir hatten danach eine gnadenlos gute Abwehr, und ‚Basche‘ wurde zusehends müde“, resümierte Siegesmund eine überragende zweite Hälfte. Ab dem 20:18 (40.) gab es für die Gastgeber in der SG-Abwehr kein Durchkommen mehr. Die Gäste ihrerseits kamen stets mit Feuer und Tempo aus der Abwehr heraus. Beim 30:20 (50.) für die SG war die Partie entschieden. „Das hat meinen Jungs richtig Spaß gemacht“, zeigte sich Siegesmund zufrieden. „Kompliment an meine Mannschaft – die zweite Hälfte war allererste Sahne“, bilanzierte der Coach, der Tim Kirchmann und Simon Witte schonte. Der deutliche Sieg zog nicht nur eine Verbesserung des Torverhältnisses nach sich, sondern auch das Vorrücken auf Platz vier der Tabelle.
«SG Hohnhorst-Haste:» Peters 10, Schirmer 10/6, Dönitz 5, Engel 3, Blanke 3, Daseking 3, Bruns 1, Ban 1.

Quelle: Schaumburger Nachrichten

von Bernd S. - am 12.01.2009 05:01

Re: 15. Spieltag: Kommentar (SN)

Das fängt ja gut an
Kommentar
Das neue Jahr in der Handball-Oberliga fängt ja gut an: Zumindest aus Sicht der beiden Schaumburger Klubs. Der MTV Großenheidorn bestätigt seine herausragende mannschaftliche Geschlossenheit, die SG Hohnhorst-Haste zeigt endlich gegen einen schwachen Gegner Konsequenz, Biss und Effizienz. Das war im bisherigen Saisonverlauf nicht immer so. Schon einmal attestierte SG-Coach Marc Siegesmund seiner Mannschaft Lernfähigkeit, die allerdings nicht lange anhielt. Ob sich die Spieler damals selbst zu sehr unter Zugzwang gesetzt haben oder das Umfeld zu viel erwartet hat, ist letztlich egal. Wer nach der Spitze, wer nach den Sternen greift, muss mit diesem Druck fertig werden. Ganz oben ist dieser noch weit höher – und die Luft weitaus dünner. Dass Siegesmund Spieler wie Tim Kirchmann und Simon Witte beim 36:23 in Barsinghausen nicht einsetzen musste, deutet auf einen Fortschritt im mannschaftlichen Gefüge hin. Die SG kompensierte das Fehlen im Derby problemlos. Inwieweit dieser Fortschritt allerdings ein bleibender ist, wird sich bereits am nächsten Wochenende zeigen: Dann geht alles von vorn los, dann müssen sich Paul Schirmer und Co. erneut beweisen und Erwartungen und Hoffnungen zu erfüllen versuchen. Beim MTV Großenheidorn sind Mannschaft und Trainer da bereits weiter: Selbst auf stark angeschlagene Spieler kann sich Coach Stephan Lux verlassen. Genauso wichtig ist eine andere Tugend des MTV, die auch beim 29:29 in Rosdorf zu sehen war: Die Seeprovinzler lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen und spielen ihren Stiefel herunter. Um derart erfolgreich zu sein, braucht es enorme Disziplin – und die hat Lux seinen Schützlingen eingebläut. Der Erfolg gibt ihm Recht. Dazu setzte er in der Schlussphase auf seine Youngster, wieder mit Erfolg – und mit Übersicht. Die Einsatzzeiten bleiben relativ kurz, denn zu viele Talente sind regelrecht verbrannt worden – es braucht Geduld, um ein Spitzenspieler zu werden.
Heinz-Gerd Arning

Quelle: Schaumburger Nachrichten

von Bernd S. - am 12.01.2009 05:03

Re: 15. Spieltag: ALLE Spielberichte OL, RL; Eiche mit Neuzugang

Spieltagsübersicht 15. Spieltag: Keine Überraschungen am Sonntag
Während sich die Spitzenteams am Samstag die Punkte teilten, gab es am Sonntag keine Überraschungen mehr. Lediglich der Dingelber Sieg in Stadtoldendorf kann als kleine Sensation gewertet werden. Im Derby behielt die SG Hohnhorst/ Haste klar die Oberhand und besiegte den TSV Barsinghausen in der Glück-Auf-Sporthalle mit 36:23. Tabellenführer Burgdorf ließ beim 42:28 gegen Emmerthal nichts anbrennen, Altwarmbüchen bleibt nach der Niederlage gegen Vorsfelde Schlußlicht.
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Rückkehr mit Niederlage und neuen Schuhen
Mit einer blamablen Leistung und der darausfolgenden blamablen 26:33 (14:17)–Niederlage kehrten die Regionalligahandballer der TG Münden vom Tabellenletzten ATSV Habenhausen zurück.
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Plitzko will nicht mehr: Studium kostet viel Kraft
Handball-Regionalliga: Torhüter verlässt Oebisfelde / Meinel: "Ein Verlust für uns"
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von Sascha23 - am 12.01.2009 05:29
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