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Bimmelbahn-Forum
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Niels K., MBxd2

Parallelverkehr vom Feinsten

Startbeitrag von MBxd2 am 12.01.2007 19:33

Thema ist dabei die DBG zwischen Oschatz und Glossen und der Omnibusverkehr Heideland. Ich glaube ein solch ausgeprägter Parallelverkehr zwischen Zug und Bus sucht nach Seinesgleichen.

Ich hatte heute der KBS 502 einen Besuch abgestattet, die ja zum Fahrplanwechsel ein Zugpaar dazugewonnen hat und nun auch zweimal an Werktagen die Gesamtstrecke bis Glossen befährt. Und mir fiel beizeiten auf, dass sich die Busaktivitäten rund um den Zug häuften.
Zuhause einmal nachgeschaut und Tatsache: es gibt nur einen Zug auf der Teilstrecke Mügeln-Glossen und an Schultagen einen Mügeln-Naundorf, der nicht von einem oder mehreren Bussen verfolgt oder überholt wird.
Gleich 3 Buslinien und besagter Zug streiten sich um die Unmengen (....) von Fahrgästen. Dabei trennen Bus und Zug meistens weniger als 5 Minuten voneinander (natürlich fährt der Bus zuerst...)

Früh morgens beim Schülerzug nach Oschatz findet das Ganze seinen Höhepunkt. 3 Busse und der Zug im Abstand von gerade einmal 10 Minuten (6.54 der Zug, 6.59 Linie 803 parallel, 7.00 ein Direktbus nach Oschatz und weil einer nicht reicht um 7.04 gleich nochmal die Linie 803). Da kann die DBG wahrscheinlich noch froh sein, dass immerhin 22 Schüler und ein Berufspendler den Zug nutzten.

Meine Meinung: wenn ich mich als Verkehrsverbund für den Erhalt und die Unterstützung des Zuges entscheide, sollte ich mich nur für den Zug entscheiden und nicht für Zug und Bus (und schon gar nicht beides zur selben Zeit).
Oder hat dieser "aufeinander abgestimmte Schwachsinn" einen bestimmten Grund, den ich bisher nicht entdeckt habe?

Auf jeden Fall wünsche ich der DBG viel Glück bei dem Kampf gegen den Bus.

Viele Grüße

Peter

Antworten:

"Tödlicher" Parallelverkehr

MBxd2 schrieb:

Zitat

...
Oder hat dieser "aufeinander abgestimmte Schwachsinn" einen
bestimmten Grund, den ich bisher nicht entdeckt habe?

Auf jeden Fall wünsche ich der DBG viel Glück bei dem Kampf
gegen den Bus.

Viele Grüße

Peter


Die Frage nach diesem "aufeinander abgestimmten Schwachsinn" stellst Du am besten dem Torgau-Oschatzer Landrat Schöpp, der hier wohl den Spagat zwischen der Erhaltung des "Wilden Roberts" und dem profitablen Arbeiten des 100% kreiseigenen Busbetriebs OVH schaffen will. Übrigens, besagter Herr Schöpp ist gleichzeitig auch Verbandsvorsitzender des Leipziger Zweckverbands Nahverkehr, der bis Oktober die SPNV-Leistungen zwischen Oschatz und Mügeln bestellte und auch derzeit den "touristischen" Verkehr der Döllnitzbahn bezuschußt. Interessant wird es, wenn nach der nächsten Reform -der Reform wegen- der LK Torgau-Oschatz mit Delitzsch "verheiratet" wird. Der Berg der finanziellen Probleme wird damit sicherlich nicht kleiner.

Und wieso "Kampf gegen den Bus"? Das ist aussichtslos! Nur die optimale Zusammenarbeit mit dem Bus kann beide Unternehmen retten! Beispiele dafür gibt es -in der näheren (Freiberg), wie auch weiteren (Oberwiesental) Umgebung- genug.

Gruß aus OZ von Niels

von Niels K. - am 12.01.2007 21:20
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