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Werkbahn-Forum
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10
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Jürgen Wening, Martin Schiffmann, Jens Merte, Ulrich Neumann, Lars Ridder

Werkbahn Oberursellok 1918 für Siershahn

Startbeitrag von Ulrich Neumann am 09.06.2013 18:53

Gibt es eigentlich eine Publikation von Oberursellokomotiven.
Seit Jahren habe ich eine Zeichnung und die dazugehörige Beschreibung aufgehoben, weil ein bekannter Autor mal was über die Feldbahnen in meiner Region schreiben wollte und mich seit über 15 Jahren hängen läßt.
Die Zeichnung ist ca A4, die Beschreibung von 1922 für eine Tonfirma.
Itschert in Siershahn, dafür gibt es auch eine Gleisskizze.
Wer benötigt sowas mal für einen Beitrag?

Anmerkung: finde es sehr amüsant, wie sich manche hier beharken.
Das ist aber nicht der Sinn meiner Beiträge!
Wenn sich die Herrschaften nicht benehmen können, ist Schluß damit!!!
Dann gibt es eine Privatvorstellung für Jens.

Antworten:

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Ich habe schon vor Jahren von einem Feldbahnfreund gehört, der angeblich eine Oberursel-Chronik plant. Möglicherweise planen dies aber auch eine Reihe von unterschiedlichen Feldbahnfreunden.
Auch zum Thema Hatlapa sollte es mal eine Chronik in Druckform geben, auch da hört man seit Jahren nix mehr von.

Aus meiner aktiven Zeit in Feldbahnmuseen weis ich aber mittlerweile, dass viele Feldbahnfreunde (wohlgemerkt: nicht alle!) ihre eigenen Möglichkeiten weit überschätzen:

- sei es die Herausgabe von Schriften
- oder die Restaurierung von Feldbahnloks
- die Herrichtung eines Museumsgeländes
- der Bau eines Lokschuppens in massiver Bauweise, und nicht eine brandlastige Holzkonstruktion
- fehlende finanzielle Mittel
- fehlendes techn. Know-How
- fehlende Sammlungskonzepte zur Schaffung eines thematisch erkennbaren Konzepts, was die langfristige Sicherung des Museums anbelangt und auch dazu beiträgt, öffentliche Finanzmittel einzuwerben
- ziellose Sammelwut und blindes Raffen von Fahrzeugen, damit diese "bloss nicht" in die Hände anderer Feldbahnfreunde gelangen

Ein "Reinigungsprozess", sowie er im Bereich der 1435 mm- Museumsbahnen seit einiger Zeit im Gange ist, wird auch früher oder später die Feldbahnszene erreichen, auch wenn viele hier mitlesende Feldbahnfreunde jetzt den Kopf schütteln werden und den Umstand als rein hypothetisch abtun werden.

Glück Auf!

Martin

von Martin Schiffmann - am 17.06.2013 07:00

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Lieber Martin,

wie in jedem Hobbybereich gibt es auch bei den Feldbahnern eine große Anzahl unterschiedlicher Charaktere mit unterschiedlichen Talenten und unterschiedlichen Möglichkeiten. Prinzipiell ist das eine Ansammlung von Menschen, die einen einigermaßen repräsentativen Querschnitt durch die Gesellschaft darstellen. Naturgemäß müssen sich darunter auch Menschen befinden, die die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen...

Meine 2 Cents dazu:

- Die Hatlapa-Geschichte, denn das ging gegen mich, ist durchaus nicht vergessen. Allerdings sind die Organisation/der Aufbau eines Museums, eine Ehe, ein Kind und ein sehr stressiger Beruf dazwischengekommen. Insofern muß man in gewissen Lebensabschnitten Abstriche machen, wenn man es sich mit den Menschen, die einem am nähesten sind, nicht verscherzen will. Das heißt aber nicht, dass ich die Sachen nicht wieder aufgreife und forciere, wenn ich die Zeit dafür habe.
- Dass ich mich hierbei nicht überschätze und so was kann, weißt Du, wenn Du z. B. den letzten Werkbahnreport (Nr. 16) aufmerksam gelesen hast.
- Auch wir haben einen "brandlastigen" Holzlokschuppen gebaut. Dies war eine bewusste Entscheidung, denn a) müssen Kosten und Nutzen aufgewogen werden, b) wollten wir den Schuppen ganz im Stil der 20er/30er Jahre haben, c) wollten wir ihn selbst bauen. Erfahrungsgemäß brennt nicht jedes Holzgebäude automatisch irgendwann ab - ich kenne hier keine Statistiken, aber es wird sich schon in engen Grenzen halten. Wir finden ihn sehr gelungen. Deine Meinung?
- Bei den restlichen genannten Punkten fühle ich mich nicht angesprochen; im Sinne anderer qualitativ gut arbeitender Feldbahnsammlungen möchte ich aber anmerken, dass ich froh bin, dass über den Umweg eines "ziellosen udn gierigen Raffsammlers", eines "ungeordneten und konzeptlosen Museumsgeländes", eines "finanziell schlecht gestellten Fahrzeugbesitzers", eines "technischen Laien" usw. schon viele Fahrzeuge vor der Verschrottung gerettet wurden. Dass nun ein Verteilungsprozess stattfindet, das ist logisch und gut so. Auf diese Art entstehen wertvolle Museen mit greifenden Konzepten.
- Zu guter Letzt interessiert mich aber persönlich, Martin, weswegen Du so gerne öffentlich angreifst und das offenbar aus einer unangreifbaren Stellung heraus: Nämlich weil Du, wie Du oben angibst, selbst wohl keinen praktischen Beitrag zur Rettung wertvoller Fahrzeuge leistest. Was soll das also bzw. wie würdest Du großer Vordenker Dir die Organisation der Szene wünschen? Das würde mich wirklich interessieren!

Viele Grüße

Jürgen

von Jürgen Wening - am 18.06.2013 11:00

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Sehr schöne Zeichnung und danke für's Einstellen! Darf man fragen, an welche Firma die Lok ging? Und kann jemand die Typenbezeichnungen von Oberursel mal sachkundig aufdröseln?

2a22F.

Die 22 ist der Motortyp. Aber der Rest?`

Grüße

Jürgen

von Jürgen Wening - am 18.06.2013 11:45

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Hallo Jürgen,

vermutlich geht es um die Tonzeche Oberdreis im Westerwald. Siehe auch die Lokliste im Bahn-Express:
[www.merte.de]

Grüße

Lars

von Lars Ridder - am 18.06.2013 12:17

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Danke Lars,

da steht aber

Oberursel FNr. ?/1922, Typ 6a22 A, 30/32 PS, B-bm, 600 mm
21.10.1922 geliefert an Martin & Pagenstecher GmbH, Köln-Mülheim, für Tonzeche Guter Trunk Marie, Raubach-Western

Typ 6a!

Kann natürlich sein, dass der Offerte verschiedene Typenzeichnungen beigelegt wurden oder sich die Typen sehr ähnlich waren. Vielleicht kennt sich ja jemand mit den Typenbezeichnungen aus?

Grüße

Jürgen

von Jürgen Wening - am 18.06.2013 12:39

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Hallo Jürgen,

besten Dank für Deine Antwort, die ich aber nicht unkommentiert im Raum stehen lassen möchte:

Zitat:
" Die Hatlapa-Geschichte, denn das ging gegen mich, ist durchaus nicht vergessen. "


Ich habe Dich hier beim Schreiben dieses Beitrages nicht bewusst angreifen wollen. Beim Schreiben der Zeilen erinnerte ich mich an eine Aussage von Jens aus der Zeit, wo Jens und ich die Ruhrthaler-Chronik erstellten, dass auch eine Hatlapa-Chronik in Arbeit ist. Im Gegensatz zu Hatlapa haben wir das Projekt damals erfolgreich abgeschlossen, was viele andere Projekte bis heute nicht von sich sagen können. Die Umstände , die zur Verzögerung Deines Projektes führten kann ich akzeptieren, trotzdem sind wir dann wieder beim Thema "Selbstüberschätzung" - in Deinem Fall in Sachen Zeitmanagement - tut mir leid dass ich das jetzt hier an dieser Stelle doch mal sagen muss. Das soll jetzt aber nicht der Anfang einer "Feldbahnvendetta" zwischen uns sein, denn es gibt ja gottlob noch ein Leben nach der Feldbahn ;-)


Zitat:
" Dass ich mich hierbei nicht überschätze und so was kann, weißt Du, wenn Du z. B. den letzten Werkbahnreport (Nr. 16) aufmerksam gelesen hast."

Den habe ich gelesen, und mit bezug auf Hatlapa muss ich da jetzt doch an die Sache mit den Hochzeiten und dem vielen Tanzen denken.....

Zitat:

"Deine Meinung?"

Ich kenne Euren Schuppen nicht, kenne also die Bauweise nicht, die aber nach Deinen Worten überwiegend Holz als Baustoff beinhaltet.
Ich bleibe dabei, als Techniker lehne ich die Errichtung eines Holzschuppens zur Unterbringung von techn. Denkmälern / Exponaten aus Brandschutzgründen konsequent ab. Ich habe schon von einigen Lokschuppenbränden in Holzbauweise erfahren, wo wertvolle Exponate ein Raub der Flammen wurden. Ich kann mich eigentlich immer nur wundern, wenn einige Feldbahnvereine und Privatsammler mir stolz ihre hervorragend und mit erheblichem finanziellen Aufwand restaurierten Loks präsentieren, aber der Lokschuppen aus finanziellen Gründen ein hoch brandlastiges Holzbauwerk darstellt, das zudem oftmals bis in die letzte Ecke mit Werkzeugen und sonstigem "Krempel" vollgestopft ist.
Ich habe da vielleicht eine etwas andere Sichtweise wie Du: Bevor ich Loks aufwendig restauriere, habe ich im Interesse einer langfristigen Erhaltung dieser dafür zu sorgen, dass eine angemessene Unterbringung der Lok sichergestellt ist - eine Diskrepanz, die bei m.E. viel zu vielen Sammlern zu beobachten ist.


Zitat:
"- Bei den restlichen genannten Punkten fühle ich mich nicht angesprochen"

Der Beitrag richtete sich auch nicht explizit gegen bestimmte Personen wie z.B. Dich. Ich gebe hier kund, was mir in 25 Jahren Museumsbahngeschichte untergekommen ist.
Die PN's, die ich aufgrund eines Beitrages im Feldbahnforum erhalten habe, bestätigen voll und ganz meine kritischen Anmerkungen in Richtung Feldbahnszene.

Zitat:
" Dass nun ein Verteilungsprozess stattfindet, das ist logisch und gut so. Auf diese Art entstehen wertvolle Museen mit greifenden Konzepten."

Aha, Sammelwut wird jetzt mit einem "Verteilungsprozess" entschuldigt?
Früher, also bis ca. 1995 dachte ich auch, man müsse alles retten, bevor es zum Schrotthändler geht. Mittlerweile sieht die Realität in der Museumsbahnszene (alle Spurweiten) aber immer öfters anders aus (ausser bei Euch vielleicht):

Die Loks müssen in 2013 oftmals vor den vermeintlichen "Rettern" selbst gerettet werden:

- es werden von Vereinen und Privatsammlern Loks (sei es aus aktiven Feldbahnbetrieben oder von Denkmalsockeln oder aus Spielplätzen) weggeholt - also sprichwörtlich zusammengerafft- damit sie nur ja nicht in die Hände anderer Feldbahnfreunde fallen (Stichwort Neidkultur)

- es werden gut erhaltene Loks mangels geeigneter Unterstellfläche im Freien gelagert und die Loks verwahrlosen in kürzeren Zeitabständen wie es beim Vorbesitzer der Fall gewesen wäre.

- verändertes Freizeitverhalten und Nachwuchsmangel bescheren einer handvoll Leute Arbeit und Kosten für die nächsten 100 Jahre, sodaß ein überquellender Hof für Arbeitsvorrat für die nächsten zwei Generationen sorgt.

- das Ableben von Schienenfahrzeugsammlern beschert den Hinterbliebenen oftmals große Sorgen, da diese erfahrungsgemäß das Hobby nicht immer teilen.
Hinzu kommt, dass viele Eisenbahnfreunde das eigene Ableben bis auf den sprichwörtlich "letzten Atemzug" verdrängen und sich nicht rechtzeitig um den Erhalt des eigenen Nachlasses kümmern. Aktuell kommt mir da ein Fall aus dem Bergischen Land in den Sinn, wo der Tod eines bekannten und emsigen Straßenbahnfreundes die Hinterbliebenen vor Probleme stellt - ein Artikel selbst in meiner Tageszeitung im April/Mai zeigte eine prekäre Lage dort vor Ort.




Zitat:
" Zu guter Letzt interessiert mich aber persönlich, Martin, weswegen Du so gerne öffentlich angreifst und das offenbar aus einer unangreifbaren Stellung heraus: Nämlich weil Du, wie Du oben angibst, selbst wohl keinen praktischen Beitrag zur Rettung wertvoller Fahrzeuge leistest. "

Jürgen, dass ist das , was ich an "Feldbahnfreunden" wir Dir so "liebe": Keine Ahnung von Hintergründen, aber schnell mal ein paar Halbwahrheiten ins Netz gestellt: Wenn ich mich nicht mehr mit Feldbahnfahrzeugen befasse, heißt dass dann zugleich, dass ich generell nicht mehr mit der Erhaltung von Schienenfahrzeugen befasst bin??
Um Deine doch große Neugier ein klein wenig zu befriedigen: Seit mehr als 20 Jahren befasse ich mich mit der "Verwertung" der Hinterlassenschaften von gescheiterten Eisenbahnfreunden und derer Museen, Sammlungen etc. Da habe ich schon so manches Pferd vor der Apotheke kotzen sehen, und im Rahmen der zunehmenden "Finanzkrisen" kotzen immer mehr.......

Anbei eine Liste der letzten Jahre, vielleicht kannst Du ja noch aktuelle Ergänzungen beitragen?


Schiffmann’s Schwarzliste der gescheiterten Projekte von Eisenbahnfreunden im Maßstab 1:1

(Hinweis: Das ist eine reine Aufzählung von Fakten, nicht der Ursachen!!!)

Bayern
• Localbahn Aischgrund e.V. in Adelsdorf (1435 mm)
• Lokalbahn ArGe Fichtelgebirge in Naila-Marxgrün (1435 mm)
• Museumseisenbahn Dollnstein-Rennertshofen (1435 mm)
• Museumsbahnbetrieb von DGEG bzw. BLV auf der Tegernseebahn (1435 mm)
• Museumseisenbahn Fünfstetten – Monheim des BEM (1435 mm)
• Steinachtalbahn-Staffelsteiner Eisenbahnfreunde (SSEF) (1435 mm)
• Unterfränkisches Eisenbahnmuseum in Gemünden (1435 mm)

Baden-Württemberg
• Dampfbahn Kochertal e.V., Gaildorf – Untergröningen (1435 mm)
• Jagstalbahn unter Regie der DGEG bzw. später SWEG (750 mm)
• Museumsbahn Achern – Ottenhöfen unter DGEG-Regie (1435 mm)
• SMS-Strassenbahn-Museum in Schönau/Steinachtalbahn (1000 mm/1435 mm)

Brandenburg
• Ziesar-Bücknitzer Eisenbahn in Bücknitz bei Genthin (1435 mm)

Hamburg
• Eisenbahnmuseum im Bw Hamburg-Wilhelmsburg (1435 mm)

Hessen
• DGEG-Schmalspurmuseum Viernheim (600/900/1000 mm)
• Eisenbahnfreunde Walburg e.V. in Hess.-L.-Walburg (1435 mm)
• Feld- und Kleinbahnverein Nidderau e.V. (600 mm)
• Fulda-Werra-Express der Hersfelder Eisenbahnfreunde (1435 mm)
• Fuldaer Kleinbahn in Eiterfeld-Arzell (600 mm)
• Odenwald Eisenbahn-Freunde e.V. in Wald-Michelbach (1435 mm)
• Offenbacher Lokalbahnverein in Offenbach (1435 mm)

Mecklenburg-Vorpommern
• Klützer Ostsee-Eisenbahn in Klütz b. Grevesmühlen (1435 mm)
• Eisenbahnmuseum Röbel – HeiNaGanzlin (1435 mm)

Niedersachsen
• Deutsches Werkbahnmuseum i.G. in Hannover (1435 mm)
• Museumsbahn Voldagsen – Duingen der DBG (1435 mm)
• Privatsammlung Lüneborg in 21379 Echem (600 mm)
• SKGB in Holm-Seppensen (600 mm)
• „Wilde Erika“, Strecke Büsenbachtal-Süd – Sültenkamp (600 mm)

Nordrhein-Westfalen
• Arge Hist. Eisenbahnfahrzeuge e.V. (AGHE) in Krefeld (1435 mm)
• BSW Gruppe „V 200“ in Krefeld (1435 mm)
• Dampfbahn Rur-Wurm-Inde in Jülich, Düren und Mönchengladbach (1435 mm)
• Eisenbahn-Amateur-Club Jülich (EAKJ) in Jülich (1435 mm)
• Eisenbahnfreunde Darfeld/Westmünsterland (1435 mm)
• Eisenbahn Zollverein e.V. in Essen/Ruhrgebiet (1435 mm)
• Eisenbahnfreunde Olpe in Olpe (1435 mm)
• Eisenbahnmuseum Brühl/Zuckerfabrik in Brühl bei Bonn (1435 mm)
• Eisenbahnmuseum Maximilianpark in Hamm/Westf. (1435 mm)
• Emscher-Park-Eisenbahn (EPEG) im Ruhrgebiet bzw. Krefeld (1435 mm)
• Euregio-Eisenbahn Ahaus-Alstätte (EEA) in Alstätte/Westf. (1435 mm)
• Förderverein Vennbahn e.V. in Stolberg b. Aachen (1435 mm)
• Heimatmuseum Wilnsdorf (Siegerland) (600 mm)
• Niederrheinisches Verkehrsmuseum in Krefeld (1435 mm)
• Privatsammlung von Rolf Kerberg in Krefeld (1435 mm)
• Privatsammlung von Christian U. im Raum Aachen (1435 mm)
• Privatsammlung Rhein-Ruhr von Herrn W. im Ruhrgebiet (1435 mm)
• „Schluff“-Triebwagenfahrten der NIAG der ehem. Moerser Kreisbahn (1435 mm)
• Schwalmtalbahn in Viersen (Strecke Viersen - Dülken – Brüggen) (1435 mm)
• Schwerter Museums-Straßenbahn (SMS) in Schwerte/Ruhr (1435 mm)
• Westf. Almetalbahn Paderborn - Büren (1435 mm)
• Westfälisches Eisenbahnmuseum / Freundeskreis für Eisenbahnen (FE) in Münster (1435 mm)

Und im Nahbereich des benachbarten Belgien:
• Li Trimbleu bei Verviers (1000 mm)
• Privatmuseumsbahn von Walter L. in Hombourg/Montzen (1435 mm)
• Vennbahn V.o.E. in Raeren (1435 mm)
• Verein „Kolenspoor“ im Kempener Steinkohlerevier (600 mm/1435 mm)

Rheinland-Pfalz
• BSW-Freizeitgruppe 44 508 in Siershahn/Westerwald (1435 mm)
• Eisenbahnfreunde Vulkaneifel e.V. in Daun/Eifel (1435 mm)
• Historische Eisenbahn Birkenfeld e.V. in Birkenfeld/Nahe (1435 mm)
• Privat-Kleinbahn Adenau/Eifel (600 mm)

Sachsen
• Eisenbahnmuseum im Bw Torgau (FdE Torgau) (1435 mm)
• Feld-, Wald- u. Wieseneisenbahn Ottendorf e.V. in Ott. (600 mm)
• Lausitzer Grubenbahn in Knappenrode/Lausitz (900 mm)
• Museumsbahn der Freunde der Kohrener Eisenbahn e.V. (1435 mm)
• Waldeisenbahn Buschhaus e.V. in Großdobritz (600 mm)

Sachsen-Anhalt
• Kleinbahnfreunde Löbejün e. V." (KBFL) in Löbejün (600 mm)
• Werklok-Sammlung in „Ferropolis“ bei Gräfenhainichen (1435 mm)
• “Zorger Willem“ Museumsbahn (600 mm)

Schleswig-Holstein
• Museumsbahn „Hein Schüttelborg“ in Malente-Gremsmühlen (600 mm)
• Rendsburger Eisenbahnfreunde (REF) im Bw Neumünster (1435 mm)

Thüringen
• Eisenbahnmuseum im Bw Gerstungen (1435 mm)
• FKBG Kleinbahn Ellrich-Zorge (600 mm)




Glück Auf!

Martin


Länderliste der gescheiterten Projekte ergänzt
Schwarzliste nach Leserhinweis ergänzt

von Martin Schiffmann - am 18.06.2013 17:19

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Zitat
Jürgen Wening
Sehr schöne Zeichnung und danke für's Einstellen! Darf man fragen, an welche Firma die Lok ging? Und kann jemand die Typenbezeichnungen von Oberursel mal sachkundig aufdröseln?


Moin Jürgen,

eine Oberursel-Loktypenübersicht für 1921 aus Oberursel-Unterlagen ist unter http://www.werkbahn.de/eisenbahn/lokbau/typen/typen_oberursel.htm zu finden.

Die hier gezeigte Lok - da greife ich jetzt Ulrich etwas vor, er hat es mir vor ein paar Tagen schon auf meine Nachfrage dankenswerter Weise "verraten" - sollte bei Itschert in Siershahn laufen. Ob das wirklich so war, ist aber nicht 100% sicher.


Beste Grüße

Jens

von Jens Merte - am 18.06.2013 20:33

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Zitat
Jürgen Wening
Oberursel FNr. ?/1922, Typ 6a22 A, 30/32 PS, B-bm, 600 mm
21.10.1922 geliefert an Martin & Pagenstecher GmbH, Köln-Mülheim, für Tonzeche Guter Trunk Marie, Raubach-Western

Typ 6a!


Und es ist eine A = zweiachsige Lok, die Zeichnung zeigt aber eine F = dreiachsige Lok.

Die oben genannte ist genau genommen:

Oberursel FNr. 7208/1922 - Deutz-Kommisionsnummer 050045, Typ 6a22 A, B, 600 mm
21.10.1922 geliefert an Martin & Pagenstecher GmbH, Köln-Mülheim, für Tonzeche Guter Trunk Marie, Ransbach/Ww.

Zu dem Zeitpunkt arbeitete Oberursel schon mit Deutz zusammen und die Oberursel-Lokomotiven wurden (zumindest zum Teil) über Deutz Verkauft und tauchen so in den Deutz-Lieferbüchern (mit Oberursel-FNr. und Deutz-Kommisionsnummer) auf.

Ja, ein Buch über die Oberursel-Lokomotiven wäre schön, aber die Quellenlage ist wohl eher zu dürftig. Zum RR-Museum in Oberursel habe ich Kontakt, aber da ist nicht viel über den Lokbau vorhanden. Vermutlich gingen die Unterlagen schon in den 1920er Jahren an Deutz, sind dort (Archiv in Köln) aber heute nicht mehr vorhanden (bzw. nur Rudimente).


Beste Grüße

Jens

von Jens Merte - am 18.06.2013 20:41

Re: Werkbahn Oberursellok 1918

Danke, Jens, für die Infos! Und der nachgestellte Buchstabe (A, F) gibt also Auskunft über die Achsfolge?

von Jürgen Wening - am 19.06.2013 10:16
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