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L-NV - Straßenbahn, Bus und Eisenbahn in Leipzig
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19
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
carsten L.E., Sebastian Naumann, Thomas Thiele, Reiko K, Sascha Claus, truestepper, Ronny Kraus, Bernd, Andreas M, Ein Reudnitzer

Olympiatunnel und die Folgen für die Straba

Startbeitrag von Andreas M am 24.10.2003 08:44

Hallo allerseits;

Wie denkt Ihr denn über den Olympiatunnel? Was hat er für Folgen für das westlichiche LEer Tramnetz?

Ich denke wenn sich dieses Ding auch nach Olympia noch betriebswirtschaftlich rechnen soll kommt die Straba um empfindliche Küzungen im Westteil nicht drumherum. Wer nimmt in Grünau schon die Straba wenn die S-Bahn viel schneller ist.
Auch wird man wohl die RBs aus Gera und Weisenfels mit einfädeln müssen. Die Fernzüge fahren ja über Gröbers. Dementsprechend bleiben für Leutzsch nur noch Güterzüge und die Strecke über Mökern kann stillgelegt werden.

Folglich ergibt sich für mich folgende Therorie: (Hirngespinnst von mir )

Linie 1
Wird wohl so bleiben, da keine direkte S- Bahn verknüpfung
Linie 2
schwer zu sagen.
Linie 3
Einkürzung mind. bis Großzschocher nach KNH bleibt RB nach Gera evtl. Einrichtung eines HP in KNH Nord (Höhe Hstl. Seumestr.)
Strbf Angerbrücke - Kleinzschocher wird wohl weiter Sinn machen.
Linie 7
Besteht wohl keine Gefahr
Linie 8
wird entfallen da S-Bahn Verbindung zum Leuschnerpl.
Linie 14
Wird spätestens eigestellt wenn der Tunnel gebaut werden sollte. (Bauarbeiten)
Linie 15
Ihr Überleben hängt wohl von der Annahme der S- Bahn und der Entwicklung von Grünau ab.

*Verbindung Saalfelder Strasse wird nicht gebaut da die Verteilerfunktion von Plagwitz aus weiter die 60 übernehmen kann.
* Sinnvoll wäre m. E. eine Strabaquerverbindung in Grünau (Höhe Alleecenter) dann könnten die 1 und 15 ihre Endstellen tauschen und vom S-Bhf. Alleecenter die Verteilerfunktion übernehmen.

So jetzt hab ich genug gesponnen bin auf euer mitspinnen gespannt.

Andreas

Antworten:

Hallo,

ich stimme dem größten Teil der Befürchtungen zu. Doch ich denke nicht, dass die S-Bahn in Grünau die zwei Straßebahnstrecken nicht ersetzen würde. Denn die Strecken der Linien 1 bzw. 15 liegen doch schon weiter weg von der S1. Was ich mir vorstellen könnte, dass auf beiden Strecken im Zuge des Einwohnerrückgangs aus Grünau nur noch ein 10-min-Takt ohne Ergänzungslinien (momentan Linien 2 und 8) angeboten werden könnte. Doch trotzdem sehe ich die aktuelle LVB-Strategie so: Bis zum eventuellen Bau beider Tunnel bleibt das bisherige Straßenbahnnetz erhalten. Danach werden nur noch die Strecken der Linien 7, 11, 15 und 16 langfristig erhalten bleiben, da sie durch hohe Investitionen erst stadtbahngerecht ausgebaut werden sollen. Beim rest bin ich mir auch nciht so sicher. Am schlimmsten gefährdet sehe ich momentan die Strecken Felsenkeller - S.-Bf. Plagwitz (da fahren kaum Leuet mit!), Bayr. Platz - R.-Lehmann-Straße (Straßenbahnverkehr sollte hier eigentlich nach Fertigestellung der Neubaustrecke durch das alte Messegelände total eingestellt werden!) und Connewitz, Kreuz - Markkleeberg-West (die S-Bahn soll nach Fertigstellung des City-Tunnels eine attraktivere Anbindung in die Innenstadt schaffen; Straßenbahn ist in Markkleeberg zu langsam, hohe Investitionen bei BÜ S.-Bf. Markkleeberg-Mitte, Straßenbahn ist Markkleebergs Stadtplanern im Weg, da Rathausstraße zwischen Hauptstraße und Ring zu einer verkehrsberuhigten Fußgängerzone umgebaut werden soll).

Lassen wir uns mal überraschen, wie sich der Leipziger Nahverkehr in Zukunft entwickelt und ob wir überhaupt den Olympiazuschlag bekommen. Wir wissen noch gar nicht, was überhaupt im Jahr 2012 auf dieser Welt los ist!

Viele Grüße
Sebastian Naumann

von Sebastian Naumann - am 24.10.2003 15:28
Wie soll denn der Olympiatunnel ungefähr verlaufen, vorrausgesetzt wir bekommen Olympia, wovon ich aber ausgehe :) ???

Gibt es irgendwo eine Grafik oder ähnliches zu finden?

Gruß

Bernd

von Bernd - am 24.10.2003 18:45

Olympiatunnel - Verlauf

Der "Olympiatunnel" stellt die geforderte Eisenbahnanbindung her und hat in etwa folgenden Verlauf: Von Plagwitz über Angerbücke, Sportforum (in etwa in Höhe Feuerbachstraße) unter dem Waldstraßenviertel durch, Goerdelrring, und in einer Kurve nach Nordosten westlich zwischen Hauptbahnhof und Parkhaus entlang. Im Gleisvorfeld des Hbf soll er auftauchen und (später) mit einer großen Brücke die Strecke gen Dresden erreichen.

Der Verlauf ist vielen Zwängen unterworfen, alles in allem noch nicht fixiert. Er wird Bestandteil der Bewerbung sein. Die Anzahl und Lage der Haltepunkte ist, wie viele andere Details noch nicht festgelegt.

mfg

von carsten L.E. - am 24.10.2003 19:27
Hallo,

in der LVZ habe ich mal eine Skizze über denn Verlauf des Olympiatunnels gesehen und ausgeschnitten. Wie der Tunnel verlaufen soll, wurde ja schon beschrieben.

Viele Grüße

Sebastian Naumann

von Sebastian Naumann - am 25.10.2003 17:37
Lässt es sich so formulieren: Wenn Olympia kommt, kommt auch der dieser 2. Tunnel?

von Ronny Kraus - am 25.10.2003 20:34
Wenn Olympia kommt, wird dieser Tunnel im Zeitraum 2006 - 2011 gebaut. Die Planungen werden in jedem Falle bis 2005 abgeschlossen sein.

Viele Grüße aus Reudnitz-Thonberg.

von Ein Reudnitzer - am 25.10.2003 22:52

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Hallo Carsten,
ich hab dazu mal ne Frage,
wie sehen nach dem Bau dieses Tunnels eigentlich die Linienverläufe aus. Betrifft dies nur die S-Bahn oder auch den Regionalverkehr? Kürzen die S-Bahnen der S1 dann zum Hauptbahnhof ab, ohne Leutzsch zu bedienen. Oder wird da sogar noch irgendwas stillgelegt??

MfG aus DD

von truestepper - am 26.10.2003 15:34

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Linienverläufe und Auswirkungen sind allesamt noch völlig unklar. So richtig deutliche Vorteile entstehen m.E. nicht. Grünauer sind zwar irre schnell in der Stadt, aber viele Verbindungen wird es dann nicht mehr oder völlig anders geben.

Parameter: Bahnsteiglänge 140m, Bahnsteighöhe 550 mm, alle Stationen mit zwei Bahnsteigkanten (in der Nachnutzung) elektrische Vollbahnen als Nutzung. Für Details ist es zu früh.

mfg

von carsten L.E. - am 26.10.2003 22:59

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Hallo!

So wie Carsten den Linienverlauf dargestellt hat, sieht es wirklich so aus, als ob Leutzsch außen vor bleibt.

Aber er schreibt auch, dass die S-Bahn im Vorfeld des Hbf auftaucht und in Richtung Wurzen rollen soll. Das passt aber nicht zur aktuellen Planung, die Linie nach Wurzen über Citytunnel-Bayer Bf und Stötteritz zu führen. Dazu müsste die S-Bahn aber von Norden in den Hbf einfahren.

Gab es da nicht auch mal eine Skizze, nach der die "Olympia-S-Bahn" parallel zum Elsterflutbecken fährt und nahe der heutigen Blockstelle Elsteraue in die Strecke Leutzsch-Möckern "einbiegt"?

Ansonsten käme man meiner Meinung nicht umhin eine fünfte Linie zu fahren.

mfg
Thomas.

von Thomas Thiele - am 26.10.2003 23:07

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Hallo,

ja, diese Skizze gab es. Oder wurde die durch eine neue ersetzt? Denn die Skizze laut LVZ sagt, dass der Tunnel parallel zum Elsterflutbecken verläuft und dann nahe der Blockstelle Elsteraue in die momentan bestehende Strecke einmündet. Denn dadurch würde noch der verhältnismäßig stark frequentierte Hp. Möckern von allen Zügen bedeint werden - nur Leutzsch würde nicht mehr so stark frequentiert werden, da hier mindestens nur noch die Züge aus Richtung Weißenfels durchfahren würden. Doch laut LVZ soll die jetzige Strecke von Plagwitz über Industriegelände West und Leutzsch nach Hauptbahnhof weiterhin bestehen bleiben.

Warten wir doch auf die nächsten Veröffentlichungen.

Viele Grüße
Sebastian

von Sebastian Naumann - am 27.10.2003 07:54

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Guten Nachmittag,

Industriegelände West wird es dann eh nicht mehr geben. Die Station soll ein paar Hundert Meter in Richtung Leutzsch verschoben werden und dann unter der Georg-Schwarz-Straße liegen, deren Namen sie dann auch tragen soll. Eigentlich ist diese Station künftig nicht unwichtig, birgt sie doch auch ein gewisses Umsteigepotential zwischen S 1, Tram 7 und Bus 80.

Ich denke schon, dass es am vernünftigsten wäre die S-Bahn über Gohlis, Coppiplatz und Möckern zu führen. Dort könnte man in dann Richtung Leutzsch und Stadion verzweigen. Die eine Route wie jetzt über Leutzsch, LIndenau und Plagwitz nach Grünau. Die andere mit 2 Halten zwischen den Stadien (am Flutbecken) und dann als Tunnelstrecke mit 2 bis 3 weiteren Halten weiter in Richtung Plagwitz. Dort gibt es dann mehrere Möglichkeiten. Entweder wie die erste Route auch nach Grünau oder aber nach Lausen oder Markkleeberg-West oder auch über Großzschocher und Knauthain in den Südraum (Neuseenland/ Belantis/ Zwenkau).

Die Jahnallee sollte der Straßenbahn erhalten bleiben. So könnte die Straßenbahn im Bereich der vorderen Jahnallee unter die Erde verschwinden und hinter dem Waldplatz im offenen Einschnitt geführt werden. Nach Kreuzung der Marschnerstraße könnte sie ja am Sportforum wieder auftauchen.

Ich denke, dass diese Variante billiger kommt, als die S-Bahn auf ganzer Länge unter die Erde zu verlegen.

So, genug gesponnen. Lassen wir uns überraschen.

mfg Thomas.

von Thomas Thiele - am 27.10.2003 15:47

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Die in der LVZ veröffentlichte Skizze war die "Urversion" (sofern es überhaupt eine solche gibt...) mit Verlauf von Angerbrücke - Stadion - Möckern. Diese Version ist aber derart unwirtschaftlich, dass der neue o.g. Verlauf als Machbarkeit untersucht wurde/wird. Die Unwirtschaftichkeit hängt vor allem mit dem Bündelungsabschnitt Möckern - Hbf zusammen, der betrieblich im "Olympiafall" keine deutlichen Leistungsreserven übrig lässt. Außerdem "müssen" die Stadionzüge in den City-Tunnel eingefädelt werden, der so viele Züge wie benötigt werden zusätzlich (!) gar nicht verkraftet. Von der Betriebsstabilität ganz abgesehen. Es werden nur nicht nach jeden Überlegungen neue Erkenntnisse an die Presse gegeben...

Der jetzige Olympiatunnel ist ein völlig separater Netzbaustein und kann beliebig mit Zügen "gefüttert" werden, bis zum 3 Minuten Takt. Möckern - Markranstädt würde ich als RE weiterlaufen lassen, mit bahnsteiggleichem Anschluss an die verlängerte Grünauer S-Bahn in Markranstädt. Die S-Bahn könnte dann immer nach Merseburg, der RE Richtung Weißenfels fahren.

Ob die Tangenten Möckern - Leutzsch (heute der bestausgelastete Abschnitt) und Paunsdorf - Völkerschlachtdenkmal so stark sind, weil sie Aufkommen haben oder weil sie eigentlich Bestandteile von Radialen sind, wäre entscheidend ob ein Restbetrieb sinnvoll ist.

mfg
cs

von carsten L.E. - am 27.10.2003 16:48

Re: Olympiatunnel - Verlauf

Hallo,

Carsten schrieb:
Ob die Tangenten Möckern - Leutzsch (heute der bestausgelastete Abschnitt) und Paunsdorf - Völkerschlachtdenkmal so stark sind, weil sie Aufkommen haben oder weil sie eigentlich Bestandteile von Radialen sind, wäre entscheidend ob ein Restbetrieb sinnvoll ist.

Dem würde ich zufügen: Diese Tangenten sind vielleicht nach der eventuellen Inbetriebnahme der beiden neuen Tunnel nicht mehr ganz sinnvoll, doch weiterhin bestehen lassen kann man die ja trotzdem.

Man denke z.B. an folgenden eventuell auftretenden Fall: Tunnelarbeiten. Dann müsste man die Züge um die Tunnel herum zum Hauptbahnhof fahren lassen. Als Alternative gäbe es dann eben die Strecken Plagwitz - Leutzsch - Hbf. bzw. Markkleeberg - Stötteritz - Anger-Crottendorf - Leipz. Ost - Hbf. Zwar wird an einer (nach der Fertigstellung des Citytunnels) Stilllegung der Strecke von Stötteritz über Sellerhausen nach Leipzig Ost gedacht, da diese Strecke sehr viele Brücken und Kunstbauten besitzt, welcher öfters mal saniert werden müssten. Aber in die andere Strecke über Möckern und Leutzsch nach Plagwitz wurde schon einiges investiert. (Damals hatte aber auch noch niemand an Olympia bzw. einen Olympia-Tunnel gedacht!)
Doch mal ehrlich, was ist den Fahrgästen nun bei einer eventuellen Sperrung einer der beiden Tunnel lieber:
- Eine Umleitung zum Hbf. analog der alten Streckenführung; auch wenn sanierungsbedürftige Kunstbauten nur mit 10 km/h befahren werden können. oder
- Das Ende der Zugfahrt im letzten Bahnhof vor dem Tunnel und ein weiterer Transport der Fahrgäste durch die LVB zum Hauptbahnhof. (Falls nicht schon die entsprechenden Straßenbahnstrecken stillgelegt sind!)

Im übrigen gibt es beim Bau der Tunnel noch einen hier im Forum noch gar nicht genannten Aspekt zu berücksichtigen: der Fahrzeugeinsatz.
Es wird immer wieder gemunkelt, dass die derzeit bei DB Regio eingesetzten Züge nicht brandsicher und daher für den Citytunnel nicht zugelassen werden können. Als müssten extra für den City-Tunnel neue Züge gebaut werden, welche für den City-Tunnel ohne Probleme zugelassen werden können. Bei der CD-Rom über den City-Tunnel sieht man schon neue, bisher unbekannnte Elektrotriebwagen in den Haltepunkten des Tunnels. Vielleicht werden diese Fahrzeuge bald in der Leipziger Region die Hauptlast tragen?

Warten wir es doch ab und lassen uns überraschen.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian

von Sebastian Naumann - am 29.10.2003 17:08
Hallo Miteinander.

Die Strecke über Leipzig Ost -Sellerhausen soll bzw. wird doch schon saniert. Oder sollete das nur wegen der Verbindungskurve auf die Wurzener Strecke passieren?

Die Brücke über diese Strecke soll doch glaub 2005 saniert werden. Zumindest werden da ein Teil der Gärten wegkommen die in den Dreieck sind. Diese gehen für die erforderliche Fläche (Zufahrtsstraßen etc.) des Baus drauf. Wenn der Citytunnel fertig ist färt die S-Bhn nach Wurzen nach Stötteritz. Wast wird aus den Halt Sellerhausen? Wird er nur von den Regionalbahnen nach Döbeln bzw. Bad Lausick angebunden?

Bis Bald
Reiko


von Reiko K - am 30.10.2003 21:39
Was wird da schon saniert? Als ich letztens dort lang gefahren bin, war weit und breit keine Sanierung der Gaschwitzer Strecke zu sehen. Die wird ja eh mit Inbetriebnahme City-Tunnel aufgegeben.

Der Halt Sellerhausen (unten) bleibt für die Dieselstrecke erhalten, die RB aus Grimma halten hier. Zukünftig soll die Strecke im 30 Minuten Takt betrieben werden.

mfg
cs

von carsten L.E. - am 31.10.2003 14:45

Halbstündlich nach Grimma

carsten L.E. schrieb:
Zitat

Der Halt Sellerhausen (unten) bleibt für die Dieselstrecke
erhalten, die RB aus Grimma halten hier.
Vor einiger Zeit (oder isses doch schon länger her?) war das noch nicht sicher.
Zitat

Zukünftig soll die Strecke im 30 Minuten Takt betrieben werden.
Halbstündlich bis Grimma dieseln?



von Sascha Claus - am 31.10.2003 18:46

ja

ja, das ist vorgesehen!

Fahren nicht bereits heute schon Verstärkerzüge nach Grimma? Ich habe den Fahrplan nicht so genau im Kopf....

Die RB nach Borsdorf (und weiter nach Brandis, Grimma / Großbothen und Döbeln usw...) halten schon lange in Sellerhausen u.Bf. Schließlich benutzen die auch die Dresdner Schiene.

Die RB nach Geithain fahren "ohne Bahnsteigkante" auf ihrem neuen einen Gleis durch.

Welche Bedeutung hat der Hp noch? Das Felix-Klein-Gymnasium nebenan, welches für ordentlich Aufkommen sorgt, wird geschlossen, das Wohngebiet ist so groß nicht, um neben Bus- und Tramanschluss ausreichend Potenzial zu liefern.... Und in welche Richtung? Stadt- oder Landwärts?

mfg
CS

von carsten L.E. - am 31.10.2003 20:47

Re: ja

Hallo,

ja Carsten, du hast Recht, im Berufsverkehr verkehren schon Verstärkerzüge (oder besser gesagt: Verstärkertriebwagen) nach Grimma, so dass ein annähernder 30-min-Takt erreicht wird. Zur der Entscheidung des Bestellers (ZVNL), die RB Leipzig - Meißen zwischen Leipzig und Grimma durchgängig im 30-min-Takt fahren zu lassen, kann ich nur gratulieren, da auch die Verstärkertriebwagen, welche meist solo verkehren, genau so wie die Züge Richtung Großbothen und Döbeln brechend voll sind. Wenn der Muldentalkreis ab August 2004 den MDV-Tarif akzeptiert, denke ich, dass auf dieser Verbindung die Fahrgastzahlen aufgrund des guten Angebots und den dann noch billigeren Fahrpreisen die Fahrgastzahlen weiter steigen werden. Ich denke mal, dass dann bald alle Triebwagen gen Grimma und Döbeln als Doppeltraktion verkehren müssten.

Na, lassen wir uns überraschen, wie dann alles abläuft!

Viele Grüße
Sebastian

von Sebastian Naumann - am 01.11.2003 18:40
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