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Forum:
L-NV - Straßenbahn, Bus und Eisenbahn in Leipzig
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
carsten L.E., Seb. Naumann, Andreas M, DAvE!, Sascha Claus, Stefan156, Jörg L.E.

LVB und größere Ereignisse

Startbeitrag von Stefan156 am 19.02.2005 12:20

Hallo,
warum bekommen es die LVB offensichtlich nicht hin, bei größeren Ereignissen (Konzerte etc.) mal ein paar Einsatzwagen bereitzustellen??? Jedenfalls fuhren gestern nach dem Rammstein-Konzert (12.000 Besucher!) nur die normalen Kurswagen, leider alle als Zweiwagenzüge, so dass ich in einer total überfüllten 15 zum Hbf fahren "durfte". Dafür kam in der Gegenrichtung eine Bahn als Einrücker zur Angerbrücke.
Hoffentlich wird das bei den anstehenden Fußball-Großereignissen besser!
MfG
Stefan

Antworten:

Hallo,

ich glaube mir müssen der LVB noch jede menge beibringen, auch wenns nicht hilft.

und zur Fußball-Weltmeisterschaft in 475 Tagen ... da wollen sie sogar mit 70Meter fahren!



von DAvE! - am 19.02.2005 15:32
Mal kurz und knapp geantwortet: Ist ne Kostenfrage.Wenn der jeweilige Veranstalter keine Extrabahnen bestellt gibts auch keine.Wenn was fährt dann kann man sogar von Kulanz seitens der LVB sprechen.Umsonst gibts nix mehr.Gutes Beispiel war vor einigen Monaten der Streit der Messe GmbH und den LVB um Messesonderzüge.



von Jörg L.E. - am 19.02.2005 16:41
Hallo,

@DAvE!
Du hast wieder mal was durcheinander gehauen. Die LVB wollten zu Olympia mit 70 Meter langen Zügen fahren, wozu natürlich das bestehende Netz hätte abgerissen und neu aufgebaut werden müssen. :joke:
Warum einige hohe Angestellte des LVB-Konzerns auf die ernsthaft gemeinte Idee kommen, dass im Leipziger Straßenbahnnetz Straßenbahnzüge mit einer größeren Länge als 45 Meter freizügig im Fahrgasteinsatz eingesetzt werden können, bleibt freilich zu hinterfragen. Zur WM jedoch wird der komplette momentan bestehende Fahrzeugpark, ergänzt durch zwölf NGT XXL und ca. zehn bis zwölf Leoliner, zum Einsatz gelangen. Die 70 Meter langen „Superzüge“ bekommt Leipzig zum Glück nicht – so etwas ist in einem neu gebauten Stadtbahnbetrieb wie z.B. in Hannover möglich, aber Leipzig ist nun mal (zum Glück) ein klassischer Straßenbahnbetrieb.

MfG Sebastian

von Seb. Naumann - am 19.02.2005 18:58
Zitat

Du hast wieder mal was durcheinander gehauen. Die LVB wollten zu Olympia mit 70 Meter langen Zügen fahren, wozu natürlich das bestehende Netz hätte abgerissen und neu aufgebaut werden müssen.
Warum einige hohe Angestellte des LVB-Konzerns auf die ernsthaft gemeinte Idee kommen, dass im Leipziger Straßenbahnnetz Straßenbahnzüge mit einer größeren Länge als 45 Meter freizügig im Fahrgasteinsatz eingesetzt werden können, bleibt freilich zu hinterfragen.
Warum einige hohe Mitschreiber des L-NV-Forums auf die ernsthaft gemeinte Idee kommen, dass im Leipziger Straßenbahnnetz Straßenbahnzüge mit einer größeren Länge als 45 Meter freizügig im Fahrgasteinsatz eingesetzt werden sollten, bleibt freilich zu hinterfragen. :)

Die 70m-Züge (WIMRE waren es 80m) sollten nur auf der Nord-Süd-Achse (10/11) eingesetzt werden, so dass sich der Aufwand in Grenzen hielte.



von Sascha Claus - am 19.02.2005 19:29
80 m lange Züge sind laut BOStrab (Betriebsordnung Straßenbahn, das ist eine Vorschrift) gar nicht erlaubt!

Auf der 10 / 11 sollte es die 70 m "Olympia-Züge" auch nicht geben, sondern auf einem separatem Netz in Ost-West-Richtung.

mfg

von carsten L.E. - am 19.02.2005 22:47
Hallo,

also ich habe noch nie gehört, dass die 70-m-Züge nur auf bestimmten Teilnetzen eingesetzt werden sollten. Trotzdem hätte man alles noch einmal neu planen müssen: Der Goerdelerring z.B. ist für zwei 45-m-Züge ausgelegt - wenn diese Haltestelle hätte umgebaut werden sollen, damit zwei 70-m-Züge in ihr Platz fänden, dann nur mit einer kompletten Neutrassierung aller Schienen. Das selbe trifft natürlich auch auf nahezu alle anderen Haltestellen zu. Ich denke, dass die Sache mit den 70-m-Zügen nicht ernsthaft von den LVB verfolgt wurde - angenommen wir hätten Olympia 2012 bekommen, dann hätte auch die LVB-Geschäftsführung eingesehen, dass auf dem jetzigen Netz keine beliebig langen Fahrzeugeinheiten im Fahrgastverkehr einsetzbar sind. Wenn schon 2,30 m breite Wagen an den Haltestellen nicht durch kommen, wie soll es dann mit längeren Zugeinheiten aussehen?

MfG Sebastian

von Seb. Naumann - am 20.02.2005 13:49
@Sebastian:

Die 70m Einheiten waren als neue Stadtbahnen mit 2,65m Breite a la Hannover auf einem separaten Netz vorgesehen. Ein Übergang ins normale Netz war nicht vorgesehen und wäre auch nur auf Außenästen wegen des Gleismittenabstandes denkbar gewesen, allerdings auch nur mit den üblichen Anpassungen.

mfg

von carsten L.E. - am 20.02.2005 19:31
Weisst du etwas genaueres über dieses "separate Netz"?
Endpunkte? geplante Linienverläufe? ...

Könntest du es uns bitte zur Verfügung stellen.

Danke Andreas

von Andreas M - am 21.02.2005 20:21
Das "sparate" Netz bestand aus der Verbindung "Olympia-Gelände" - "Hauptbahnhof". Die Planungen wurden abgebrochen, da sich der Grund erübrigt hatte.

mfg

von carsten L.E. - am 22.02.2005 20:32
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