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Forum:
L-NV - Straßenbahn, Bus und Eisenbahn in Leipzig
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Oesis, Sebastian03, Senny, LBT

Zukünfige LSA am Hauptbahnhof

Startbeitrag von Sebastian03 am 14.02.2006 14:10

Mich würde mal interessieren, wie an der neuen Haltestelle Hauptbahnhof die zukünftigen LSAs realisiert werden. Wird es Richtung Goerdelerring ähnlich wie dort auch extra Abfahrtsignale geben? Und werden die Einfädelungen an der Wintergartenstr. respektive an der Goethestr. auch noch separat mit Signalanlagen geregelt oder wie früher mit Vorfahrtsregelungen?

Sebastian

Antworten:

Zum ersten ja, zum zweiten frag bloß nicht. Die LSA Leipzigs schaffen einfachste Anforderungen nicht (Beispiele: eigentlich fast Jede) und sollen das was dort vorgesehen ist realisieren :mad:
Vorfahrtsregelungen sollen durch LSA übernommen werden...

von Oesis - am 14.02.2006 19:45
Huhu,

Zitat

Die LSA Leipzigs schaffen einfachste Anforderungen nicht (Beispiele: eigentlich fast Jede) und sollen das was dort vorgesehen ist realisieren
Vorfahrtsregelungen sollen durch LSA übernommen werden


Also was die Vorfahrtsregelungen angeht, so ist Leipzig ein ganzes Stück besser als gleichgroße Metropolen. Und das bei einer Kreuzung wo 3 oder 4 Linien durch müssen eine Vorfahrtsregelung für die Bahn ein Genickbruch wäre brauchen wir ja hier nicht weiter zu diskutieren. Besser wäre du nennst mal LSA´s wo es wirklich zu Problemen kommt. Fang aber bitte nicht mit Waldplatz oder Augustusplatz/Johannisplatz an. Das Thema haben wir schon mehrfach durchgekaut. Und wem es nicht passt, dass seine Bahn auch mal paar Sekunden an ner Ampel steht, der sollte sich nen Hubschrauber besorgen. Vielleicht gehts ja damit schneller. :-)

Das musste jetzt mal raus. Immer diese ewige gejammer über angeblich nicht richtg funktionierene LSA´s. Buse und Bahnen sind nicht die einzigen hier, die durch Leipzigs Straßen fahren.


MfG Senny

von Senny - am 14.02.2006 19:54
Es geht bei den meisten LSA´s nicht um die Vorrangsschaltungen für die Straßenbahn, sondern darum, daß trotz (A)nforderung der Strab. ewig lange Wartezeiten entstehen. Ich könnte hier über 50 !!! LSA´s aufzählen, an denen die Straßenbahnbeeinflussung nicht ordentlich funktioniert. Einige Beispiele sind z.B. G-Schwarz-/Merseburger Straße - trotz (A) stadtwärts teilweise 2 Minuten Wartezeit, Jahnallee stadtwärtige Einfahrt in den Bf. Angerbrücke fast immer über 2 Minuten Wartezeit - Nachfolgezüge werden unötig behindert, Mockau/Post stadtwärts - bei der Einfahrt geht das (A) an und dann von alleine wieder aus, so daß man als Fahrer aussteigen darf und sich mit den Schlüsselschalter neu anmelden muß.

> Immer diese ewige gejammer über angeblich nicht richtg funktionierene LSA´s. Buse und Bahnen sind nicht die einzigen hier, die durch Leipzigs Straßen fahren.<

Es ist richtig, daß Busse und Bahnen nicht die Einzigsten im Leipziger Straßenverkehr sind. Aber es kann nicht sein, das der ÖPNV an vielen LSA´s benachteiligt wird. Ich hatte letztens von B.-Ehrenberg bis nach Sommerfeld (Li. 7) 10 Minuten Verspätung - abends gegen 22.00 Uhr - nur weil man mit der Bahn an fast jeder LSA sinnlos lange steht.
Das Beste wäre, alle LSA´s würden im Festprogramm laufen und alle Verkehrsteilnehmer die gleiche Zeit "Grün" + "Frei" haben.

von LBT - am 14.02.2006 23:14
Zitat

Es geht bei den meisten LSA´s nicht um die Vorrangsschaltungen für die Straßenbahn, sondern darum, daß trotz (A)nforderung der Strab. ewig lange Wartezeiten entstehen.


Und ich weiß auch nicht, wo das Problem liegt, diese Schaltungen für die Tram zu optimieren. Denn bei einer sinnvollen Programmierung profitieren sowohl ÖPNV als auch Individualverkehr. Bei frühzeitiger Anmeldung an einer LSA kann diese in aller Ruhe und passgenau den Individualverkehr sperren und die Tram durchlassen, danach dann gleich wieder den Individualverkehr bevorzugen.
Es geht doch gar nicht darum, ewig eine Strecke für die Tram freizuhalten, sondern nur darum, dass eine Tram nicht abbremsen muss, weil die (A)nforderungsschaltung ihren Namen nicht wert ist. Hier kann eine intelligente Steuerung die Tram schnell noch durchlassen, ohne dass der andere Verkehr ewig warten muss. Bei manchen Kreuzungen habe ich aber das Gefühl, dass die Tram allenfalls geduldet wird und eigentlich nur die Autos bei der Verkehrsbeeinflussung zählen.

von Sebastian03 - am 15.02.2006 09:33
Huhu,

Ich geb euch mal noch nen Tip zu den Steuerungen der LSA´s. Es gibt Schaltungen da bekommt die erste Bahn in der Reihe beispielsweise sofort grün, danach bekommt der kreuzende Verkehr grün und diese Grünphase ist zwangsweise auf eine bestimmte Länge fest eingestellt. Kommt keine Bahn verlängert sich die Grünphase für den kreuzenden Verkehr. Kommt ne Bahn haben die halt nur die vorgegebene Zeit grün. Solche Schaltungen machen an den Stellen Sinn, wo viele Bahnen fahren oder z.b. eine Hauptverkehrsstraße/Bundesstraße kreuzt. Und mal schnell eben einer Bahn grün geben ist auch leichter gesagt. In den meisten Fällen bekommt ja noch der IV der paralell geführt wird mir grün. Und Fussgänger benötigen dann doch ne bestimmte Zeit die auch voreingestellt ist. Somit doch eine längere Wartezeit für die Kreuzenden. Und bei 4 Bahnen (Angerbrücke) hast du ganz schnell ein Chaos erzeugt.

Zitat

Das Beste wäre, alle LSA´s würden im Festprogramm laufen und alle Verkehrsteilnehmer die gleiche Zeit "Grün" + "Frei" haben.


Auch wenn das "A" aufleuchtet bedeutet es noch lange nicht, das es die LSA beeinflusst. Genauso gut kann sie da auch im Festprogramm laufen. In der Regel bleiben alle Leuchtelemente in Betrieb und werden wenn nötig nur zugehangen. Da das "A" aber nichts mit der Verkehrssicherheit zu tun hat und man zusätzlich noch einen Steiger benötigt um es zuzuhängen bleibt es eben an.

Wenn an bestimmten LSA`s der Stadt immer die selben Probleme mit Verspätungen auftreten, müsste man das in der Angerbrücke ja mitbekommen. In so einem Fall ist es Sache der LVB sich mit dem Stadt und deren Ämter in Verbindung zu setzen um eine Lösung zu finden. Die LVB selbst haben keinen Möglichkeit an den Steuerungen was zu ändern und die Stadt macht es aus purer Lust und Laune auch nicht. Am besten ihr wendet euch mit solchen Dingen selber mal per Mail an die LVB. Aber so lange der Fahrplan im Großen und Ganzen eingehalten wird ist sowas eher sinnlos.

MfG Senny

von Senny - am 15.02.2006 10:03
Senny schrieb:

Zitat

Huhu,

Besser wäre du
nennst mal LSA´s wo es wirklich zu Problemen kommt.


Ich könnte Dir jetzt nicht nur Beispiele bringen, sondern ganze Straßenzüge, aber das sprengt den Rahmen.
Ein Beispiel und das ist mit eines der Beliebtesten: die LSA am Arbeitsamt, wo der Gegenzug trotz eigener Anforderung dafür sorgt, daß man Rot bekommt...
Aber wenn ich nur (heute wieder) an die G.SchumannStr. denke, sehe ich nur noch Rot :mad:

von Oesis - am 16.02.2006 01:21
Sorry, das war doppelt...

von Oesis - am 16.02.2006 01:22
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