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L-NV - Straßenbahn, Bus und Eisenbahn in Leipzig
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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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X-Bus Netz

Startbeitrag von Jörg L.E. am 03.03.2006 11:59

Was mir immer wieder in Leipzig auffällt ist, daß es keine richtig schnellen,konkurrenzfähigen Verbindungen zu den wichtigsten Zielen gibt.
Auch finde ich daß die Verbindungen der Außenbereiche untereinander recht dürftig sind. Um z. Bsp. von Taucha nach Markkleeberg oder Liebertwolkwitz zu kommen fährt man entweder über den Hbf oder den meist verwinkelten Weg mit einer Takttechnisch schlecht ausgestatteten Buslinie.

X-Linien sollten nur Halte innerhalb des Ortskern/Mittelpunkt oder an wichtigen Umsteigepunkten haben. Desweiteren sind sie nur ergänzend zum bestehen Angebot zu betrachten. Ein Verkehrsangebot tagsüber sollte daher ausreichend sein. Beim Wochend- und Feiertagsverkehr besteht ein gewisses Risiko daß diese hingegen nur heiße Luft transportieren.

Hier dazu folgende Ideen:

X1 Hauptbahnhof - S-Bf. Lützschena( mit Halten am Coppiplatz,Lindenthal und im GVZ)

X2 Hauptbahnhof - Saalepark (mit Halten an der Angerbrücke,Rückmarsdorf und Dölzig)

X3 S-Bf. Markkleeberg - Bf. Markranstädt ( mit Halten am Cospudener See/im Sommer,Huttenstraße,Ratzelstraße und Schönauer Ring, eventuell noch Miltitz)

X4 S-Bf. Taucha(künftig) - Wahren (mit Halten Krätzbergstraße,Neutzscher Straße,Mockau/Post,Delitzscher Straße,Landsberger Straße und S-Bf. Olbrichtstraße)
(eventuell noch weiter bis Lindenau)

X5 S-Bf. Taucha(künftig) - S-Bf. Markkleeberg (mit Halten in Sommerfeld,Engelsdorf/Gymnasium,Baalsdorf,Holzhausen,Liebertwolkwitz,Wachau und Markkleeberg-Ost/Endstelle 11)

X6 S-Bf. Markkleeberg - Thekla (mit Halten an der Raschwitzer Straße,Moritz-Hof,Probstheida,Kolmstraße,Mölkau/Gemeindeamt,S-Bf. Paunsdorf und GG Nordost / Braunstraße)
(eventuell weiter bis zum BMW-Werk oder Mockau/Post)

Der Takt sollte weitgehend bei 30 Minuten liegen in der HVZ, ansonsten alle 40-60 Minuten.

Viel Spaß beim auseinandernehmen dieses Vorschlages. :D

Antworten:

...als ein überlagertes Verkehrssystem? Quasi zwischen S-Bahn und Straßenbahn?
Vielleicht eher noch in der Variante Marschrutki.
Auf jeden Fall würden alle diese Varianten das System Straßenbahn in Leipzig von innen aushöhlen.
FTB

von FraTo - am 03.03.2006 13:29
wenn aushöhlen, dann von außen...

X1 und X2 sind radiale Schnellinien, die anderen nur an der Peripherie.

bei X1 weiß ich nix zu sagen

X2 ist im Prinzip der Vorgänger der 131. Dieser Vorgänger (Nummer habe ich vergessen) wurde von einem Kleinunternehmer
betrieben und hatte einen eigenen Tarif. Aber unter 1 Stunde ab Angerbrücke kommt man anscheinend nicht, deshalb weiß ich nicht, obs was bringt, zusätzlich eine Schnell-Variante zu
installieren.

Aber X3 bis X6 würden einem erheblichen Mangel des Netzes abhelfen, nämlich lange
periphere Verbindungen. Als die 79 über Probstheida hinaus zum Cospudener See verlängert wurde, war das genial, es wurden vier Straßenbahnschienen verbunden (15,16/10,11,9).
Den Halbstundentakt fände ich sogar angemessen, so groß wird der Bedarf nicht sein.

Die großen Netze haben alle lange periphere Verbindungen (bestimmt alle...), nur unseres nicht.

von sfn - am 03.03.2006 14:34
Zitat

X1 Hauptbahnhof - S-Bf. Lützschena( mit Halten am Coppiplatz,Lindenthal und im GVZ)


Das entrpciht doch weitestgehend der S10. Und die ist nun mit SIcherheit nicht so gut gefüllt, dass sie neben der 10+11 noch mehr Konkurrenz vertragen könnte.

ciao
Daniel

von Dase - am 03.03.2006 14:45
Zitat

Das entrpciht doch weitestgehend der S10. Und die ist nun mit SIcherheit nicht so gut gefüllt, dass sie neben der 10+11 noch mehr Konkurrenz vertragen könnte.


Der X1 verkehrt wie folgt. Hauptbahnhof - Gerberstraße - Chausseehaus -G.-Schuhmann-Straße- Landsberger Straße - Louise-Otto-Peters-Allee - GVZ - Lützschena(S-Bf.)

Sinn und Zweck dieser Linie ist es aber Fahrgäste schnell und unkompliziert zum GVZ zu bringen. In den nächsten Jahren wird sich dieses zu einer umfangreichen Dienstleistungs- und Industrieregion entwickeln. Und mit dem 190er besteht im Moment kein attraktives Angebot. Die Weiterführung zum S-Bahnhof Lützschena sollte dazu dienen S-Bahn Fahrgästen aus dem anhaltinschen / Schkeuditz einen optimalen Anschluss zu bieten.

Ein Jobangebot vor einigen Jahren im GVZ musste ich leider absagen da KEIN optimales Nahverkehrsangebot(zu meiner Arbeitszeit) parat stand. Einen Führerschein hatte ich noch nicht. Heutzutage wäre das ganze für mich kein Problem(mit dem Auto). ;-)



von Jörg L.E. - am 03.03.2006 15:50
Also nach meinem Eindruck ist die Konkurrenz der X1 zur S10 nicht sehr groß (und erst recht nicht zur Straßenbahn 10 + 11). Der Bus würde mit Lindenthal und dem GVZ zwei Punkte attraktiv anbinden, die bisher auch nur mit (langsameren Normal-)Buslinien erreichbar sind. Wer von Lützschena ins Leipziger Zentrum will, ist freilich mit den Bahnen ausreichend gut bedient - in dem Fall würde die Verknüpfung aber die Anbindung von Lindenthal + GVZ in Richtung Schkeuditz/ Halle deutlich verbessern.

von Peter E. - am 03.03.2006 15:58
@ Jörg L.E.

... da haben wir wohl parallel geschrieben. :-)

von Peter E. - am 03.03.2006 16:02
X-Busse sind nütze, um mangels Schnellverbindungen größere Lücken zu füllen. In Berlin hat man das einfach dort, wo früher mal S-Bahnen waren, die noch nicht reaktiviert sind. Es gibt dafür in und um Leipzig m.E. keinerlei Grund, außer wenn man die 131 fliegen lassen könnte.

von waldkauz - am 04.03.2006 07:02
Zitat

Aber X3 bis X6 würden einem erheblichen Mangel des Netzes abhelfen, nämlich lange periphere Verbindungen. Als die 79 über Probstheida hinaus zum Cospudener See verlängert wurde, war das genial, es wurden vier Straßenbahnschienen verbunden (15,16/10,11,9).

Aber muss das als Expresslinie sein, die viele Haltestellen und damit Potenziale ungenutzt lässt? Ich glaube kaum, dass sich durch einige Halte weniger viel Zeit sparen lässt. Wo keiner ein- oder aussteigen will, wird ja eh nicht gehalten und wo viel gestiegen wird, lohnt sich bald ein X-Halt.

Busspuren und Ampelvorrang dürften viel mehr Zeit einparen, wenn denn für ersteres Platz wäre.



von Sascha Claus - am 04.03.2006 11:18
[/quote]Auch finde ich daß die Verbindungen der Außenbereiche untereinander recht dürftig sind. Um z. Bsp. von Taucha nach Markkleeberg oder Liebertwolkwitz zu kommen fährt man entweder über den Hbf oder den meist verwinkelten Weg mit einer Takttechnisch schlecht ausgestatteten Buslinie.
Zitat


Das ist wirklich ein Schwachpunkt, der mich seit Jahren maßlos ärgert. Gerade im Leipziger Süden ist es echt zum verrückt werden. Zum Beispiel die Verbindung vom Süden (Markkleeberg/ Connewitz) nach Osten (Stötteritz/Anger Crottendorf). Nach dem Aus der Linie 22 wird nun mit dem ach so tollen neuen S-Bahn Netz auch noch die letzte S-Bahn Verbindung gekappt und man muss wieder über die Innenstadt. An der S-Bahn habe ich bisher gemocht, dass man (im Gegensatz zur Tram) Stadtteile verband ohne über den HBF tingeln zu müssen.

Letztens wollte ich um kurz nach Mitternacht von der Kurt Eisner / K. Liebknecht-Str. nach Hause (ich wohne in Marienbrunn). Natürlich fuhr keine Linie 10 mehr, so dass ich (obwohl in der Südvorstadt und mit Reiseziel weiter nach Süden)erst nach Norden zum HBF tingeln musste, da auch die Linie 60 nicht mehr fuhr. Dort konnte ich dann in die Linie 16 steigen, aber besonders fahrgastfreundlich ist das nicht.

Im Norden gibt es mit der Linie 90 doch eine Querverbindung, warum nicht im Süden? Aber bitte nennt jetzt nicht die Linie 60, wenn das Süden ist, dann wohne ich wohl am Südpol!


von IngoKoer - am 04.03.2006 11:21
Hallo Jörg,

super, dass sich aml jemand mit einem solchen "Problem" befasst.

Aber vorweg was zu Berlin. Hier gibts ja auch die Xer. Die zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur an stark frequentierten Haltestellen (inkl. aller S+U-Bahnhöfe) halten, was die Reisezeit erheblich auf den wichtigen Strecken verkürzt und daher sehr beliebt sind. Geafhren wird meist alle 10 oder 20 Minuten (teilw. alle alle 5 Minuten) und dass an sechs bzw. siieben Tagen die Wochen. Angefangen hat alles 1996 mit dem X26 von U Vinetastr. über Bornholmer Str. - Seestr. zum Schloss Charlottenburg und X9 vom Bf. Zoo über Ersnst-reuter-Platz - Jungfernheide zum Flughafen Tegel. Durch die wieder geschloosen Ringbahn (S41, S42) und der wiedereingeführten Tram nach Westberlin (Wedding) wurde der X26 1999 hinfällig. Mittlerweile sind es nach dem "X-Boom" Ende der 90er 11 Linien geworden. Bei der Umstellung aufs MetrNetz Ende 2004 standen sie allerdings zur Debatte; doch nach heftigen Protesten sind fast alle Xer geblieben. Die 15 Linien der MetroBusse fahren zwar sehr oft, halten aber an jeder Haltestelle.....

Nun zum X-Netz in Leipzig: Radial- bzw. Tanginentallinien erachte ich schon als sinnvoll, der ja sonst der meist umständlich und zeitintensive Weg übern Hbf genommen werden muss, um von A nach B zu kommen. Allerdings würde ich die Xer außerhalb Leipzigs an fast allen Haltestellen halten lassen, was für die "Dörfler" attraktiv sein dürfte, wenn an jeder Haltestelle ihres Ortes zu- bzw. ausgestiegen werden kann. So ist es ja auch beim 100er, der ja nur am Hbf und Connewitzer Kreuz häkt, aber in zwenkau halt überall. So auch der X2 in Rü-dorf und Dölzig; X3 in Miltitz und Markranstädt; X4 auch an der M.-Erzberger-Str. in Taucha; X5 weiß ich nicht, wie er zw. taucha und Sommerfeld fährt...; X6 in Markkleeberg. Aber ansonsten erst mal ne gute Idee für Lpz und Umgebung. Auch würde ich einen 20-Min-Takt auf einigen Linien für tragbar halten....

Sven

von bvg-berlin - am 04.03.2006 13:44
Hallo,

X1 Hauptbahnhof - S-Bf. Lützschena( mit Halten am Coppiplatz,Lindenthal und im GVZ)

Das GVZ ist mit zwei S-Bahn-Stationen angeschlossen, die auch mit Buslinien bedient werden.
Vom Coppiplatz ist es mit 1 mal Umsteigen erreichbar.

X2 Hauptbahnhof - Saalepark (mit Halten an der Angerbrücke,Rückmarsdorf und Dölzig)

Gibts schon und schneller geht es warscheinlich auch nicht.

X3 S-Bf. Markkleeberg - Bf. Markranstädt ( mit Halten am Cospudener See/im Sommer,Huttenstraße,Ratzelstraße und Schönauer Ring, eventuell noch Miltitz)

Es gibt die 65, die diesen Laufweg weitgehend abdeckt und deren Fahrzeit mit 28 Minuten zwischen Markkleeberg und Schönauer Ring mit

von Michael B - am 04.03.2006 16:47
Zitat

Das GVZ ist mit zwei S-Bahn-Stationen angeschlossen, die auch mit Buslinien bedient werden.
Vom Coppiplatz ist es mit 1 mal Umsteigen erreichbar.


Lützschena und ???
Am Coppiplatz kann man sicherlich umsteigen.Aber die Busse die raus zum GVZ fahren nicht gerade in nem klasse-Takt.

Zitat

Gibts schon und schneller geht es warscheinlich auch nicht.


Die aktuelle Variante kann ja bestehen bleiben. Die 44 Minuten aktuelle Fahrtzeit sind aber verbesserungsfähig.

Zitat

Es gibt die 65, die diesen Laufweg weitgehend abdeckt und deren Fahrzeit mit 28 Minuten zwischen Markkleeberg und Schönauer Ring mit


von Jörg L.E. - am 04.03.2006 17:44
Jörg L.E. schrieb:

Zitat

Das GVZ ist mit zwei S-Bahn-Stationen angeschlossen, die auch
mit Buslinien bedient werden.
Vom Coppiplatz ist es mit 1 mal Umsteigen erreichbar.

Lützschena und ???
Am Coppiplatz kann man sicherlich umsteigen.Aber die Busse
die raus zum GVZ fahren nicht gerade in nem klasse-Takt.


Hallo,

dem kann ich nur zustimmen.
Wenn die Verbindung raus in GVZ nicht so unatraktiv wäre, ich würde schon längs mein Auto stehen lassen und auf Arbeit mit dem Bus fahren....aber nein...
Zum BMW Werk fährt eine LVB Buslinie, warum nicht auch zu Porsche?

Im unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Automobilbauers ist ja auch noch u.a. die Deutsche Post und Thyssen angesiedelt, Fahrgäste gäbe es sicherlich genügend, nur ist halt das Angebot derzeit nicht gerade überzeugend...

Um das mal am Fahrplan von Auto Webel zu verdeutlichen.

Laut MDV Fahrplanauskunft fährt der erste Auto Webel Bus 5:50 Uhr am Hbf ab und ist 6:10 Uhr an der Haltestelle Radefeld, GVZ/ Porsche.
Dumm nur das bei Porsche/ Thyssen 6 Uhr Schichtbeginn ist und somit diese Busverbindung für Beschäftigte der zuvor genannten "Betriebe" nicht nutzbar ist.
Eine zeitigere Verbindung gibt es laut MDV Auskunft nicht.

MfG
Oliver

von Oliver W. - am 04.03.2006 18:09
Hallo,

wäre es nicht möglich, nur Busse zu den Schichtbeginnen verkehren zu lassen? In Dresden macht man das auf der Linie 80. Nur zum Schichtwechsel werden dort einige Kuse zum ZMD geschickt. Vielleicht wäre das auch eine preiswerte und wirksame Methode mehr Leute für den ÖPNV zu begeistern.

Grüße aus DD.
Micha

von MichaDD - am 04.03.2006 19:06
Hallo,
also die 15 Minuten von M'berg zum Schönauer Ring mußt du mir mal vormachen. Als alteingesessener Großzschöcherlicher hab ich in der Woche tagsüber Probleme, den einen wie den anderen Punkt in weniger als 10 Minuten zu erreichen - mit dem PKW ohne irgendwelche Haltestellenaufenthalte...
MfG Uwe

von 1418 - am 04.03.2006 19:24
Hallo,

Der 172er fährt aber mit der Kirche um`s Dorf. So wie du mit dem Auto von Taucha nach Markkleeberg fährst so verkehrt auch der X-Bus. Schnell und direkt. Der 172er bleibt für die Feinabstimmung und ist somit sogar noch für Extrawege zu haben. Er muss ja nicht mehr auf`s Tempo drücken sondern nur noch Gebiete erschließen. Die Fahrtzeit dürfte bei maximal 35 Minuten liegen. Mit`m Auto gehts auch kaum schneller. Und da wo das Auto steht(wichtige Kreuzung weil Ampel) kann der X-Bus im selben Wartemodus gleich seine Fahrgäste "wechseln".

Der 172 benötigt 26 Minuten von Liebertwolkwitz nach Sommerfeld. Das ist vollkommen ausreichend. Wie groß soll denn das Fahrgastaufkommen deiner Meinung nach sein, wenn du noch eine zusätzliche Linie haben willst.
Die S-Bahn wird die Strecke von Markkleeberg nach Taucha in etwas über 20 Minuten schaffen..

Aber die Fahrtzeit des 80ers dann. Klar gibt es künfig eine schnelle S-Bahn. Von der haben aber die Leute in Portitz,Mockau und Eutritzsch nix.

Mockau - Wahren: 19 Minuten
Euttritzsch - Wahren: 16 Minuten
Wie oben bereits geschrieben, holt man durch Einsparen von Halten kaum Zeit heraus, insofern ist eine Expresslinie unnütz.
Portitz - Wahren 37 Minuten (etwas lang, aber wie groß ist das potentielle Fahrgastaufkommen)

Die aktuelle Variante kann ja bestehen bleiben. Die 44 Minuten aktuelle Fahrtzeit sind aber verbesserungsfähig.

Toll, wenn man die Übergangszeit vom Hbf zum Busbahnhof mit einrechnen kann (das sind immerhin 4 Minuten). Wenn die Jahnallee wieder frei ist, wird sich die Fahrzeit um 3 Minuten verkürzen. Die Fahrzeit beträgt dann also 37 Minuten.

Wenn der 79er einen Schlenker machen würde über den Moritz-Hof würden sich sicherlich viele Fahrgäste und die Händler im Moritz-Hof freuen. Genanntes gilt aber nur in Relation Markkleeberg-Thekla. Momentan startet/endet der 79er ja hervorragend.


Der Bus fährt bereits zum Moritz-Hof. Er könnte weiter zum S-Bahnhof Connewitz oder nach Markkleeberg verlängert werden, sofern dies die Verkehrsführung zulässt. Hier hätte man eine Querverbindung, die ich als wichtig erachte, insbesondere dann, wenn die S-Bahn nicht mehr über Stötteritz fährt. Für einen Theklaer dürfte der Moritz-Hof wohl eher uninteressant sein.

Lützschena und ???
Am Coppiplatz kann man sicherlich umsteigen.Aber die Busse die raus zum GVZ fahren nicht gerade in nem klasse-Takt.


Das Problem könnte also mit Taktverbesserungen gelöst werden. Der 190er ist ja im Prinzip eine Schnellbuslinie, zumindest auf Leipziger Gebiet.
Eventuell könnte man das Gebiet mit einer Quartiersbuslinie erschließen, die Anschluß von und zur S-Bahn hat. Diese würde vom Rathaus über den Hp. Stahmeln und das GVZ erreichen. Letztendlich würde er über die Autobahn nach Kursdorf und zum Flughafen-Bahnhof fahren.
Damit hätte das GVZ gleich einen Anschluß aus Richtung Magdeburg und zukünftig auch Erfurt.

Im Übrigen kann ein Verkehrsunternehmen nicht auf jeder Relation Direktverbindungen anbieten.

MfG
Michael

von Michael B - am 04.03.2006 21:23
Zitat

Der 172er fährt aber mit der Kirche um`s Dorf. [...] Der 172er bleibt für die Feinabstimmung und ist somit sogar noch für Extrawege zu haben.

Also fährt er alle 5-10min, damit auch vor und nach jedem X gleich ein 172 kommt um die Fahrgäste anzuliefern und abzuholen.



von Sascha Claus - am 04.03.2006 23:58
Zitat

Also fährt er alle 5-10min, damit auch vor und nach jedem X gleich ein 172 kommt um die Fahrgäste anzuliefern und abzuholen.


Jeweils jede Linie alle 30 Minuten dürfte ausreichen. Die Queranschlüsse dürften im übrigen wichtiger sein als die fast streckengleiche Linie.
P.S. Schau doch mal nach Bremen. Wenn das Konzept so miserabel wäre würde es die dortigen Schnelltramlinien 1S , 3S und 4S nicht geben. Scheint wohl angenommen zu werden. Ach ja die Linien 1,3 und 4 fahren auch noch. Und das im 10min-Takt. Zur Feinabstimmung.
Und in Berlin wird das auch jahrelang praktiziert. Selbst in München wird über eine Stadt-Umland-Bahn nachgedacht. Nicht jeder Fahrgast in Leipzig der schnell von A nach B will muss auch über den Hbf geschickt werden.
Zeit ist Geld. Und für mich als Pendler zählt nunmal in erster Linie wie ich schnellstmöglich auf Arbeit und zurück komme. Die Straßen werden immer großzügiger ausgebaut. Als Nahverkehrsbetreiber sollte ich mir da schon etwas kreativeres einfallen lassen als Taktausdünnung und Streckenstilllegung um Fahrgäste in die Verkehrsmittel zu locken. Wer ein Auto hat nutzt in solch einem Fall dann doch lieber dieses.Und Arbeitsplätze entstehen nun auch nicht mehr nur im Stadtkern.
Deswegen halte ich in den nächsten Jahren ein DB-Halt in Radefeld auch für sinnvoll. Da hat zwar die LVB nix von aber ich sprach ja gerade von Schnelligkeit und Kreativität.



von Jörg L.E. - am 05.03.2006 15:00
Hallo,

wenn du genau hinschauen würdest, würde dir auffallen, dass die Bremer Linien auf das Zentrum zulaufen und nicht tangential verlaufen. Abgesehen fahren die Linien 1S und 3S nur während des morgendlichen Berufsverkehrs, die 4S auch nachmittags, aber auch nur alle 20 Minuten.

Berlin hat ganz andere Verkehrsbedürfnisse. Jeder Bezirk hat seine eigenen Zentren, die an die restlichen Gebiete im Bezirk und an andere Bezirke angeschlossen werden muss, wehalb es in Berlin auch tangentiale Schnellbusse gibt.

Ich wiederhole es nochmal: Ein Verkehrsunternehmen kann nicht auf jeder Strecke ein Angebot machen, wenn die Nachfrage dies nicht rechtfertigt.

EIn S-Bahn-Halt in Radefeld könnte in der Tat Sinn machen.

MfG
Michael

von Michael B - am 05.03.2006 17:42
[172 als Ergänzung zum Schnellbus]
Zitat

Jeweils jede Linie alle 30 Minuten dürfte ausreichen. Die Queranschlüsse dürften im übrigen wichtiger sein als die fast streckengleiche Linie.

Das heißt, wer am Dorfplatz aus der Xdings aussteigt, darf eine halbe Stunde auf die 172 warten oder laufen oder geich die langsamere 172 nehmen?



von Sascha Claus - am 06.03.2006 12:13
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