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L-NV - Straßenbahn, Bus und Eisenbahn in Leipzig
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50
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
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Senny, carsten L.E., Bärli, Tatra Leipzig, Flips, Sascha Claus, TLpz, LBT, DAvE LE, Yoeto, ... und 8 weitere

Manchmal hab ich Angst (Fahrer und Signale)

Startbeitrag von Flips am 26.05.2006 19:36

Hallo,

nach dem letzten Tram-Unfall an der Lindenthaler beobachte ich ab und zu wirklich mal die Signalstellung bei der LVB. Und dabei habe ich mich heute morgen wirklich gewundert.

Ich möchte hier keine Fahrer anschwärzen und geschweige denn Kurs-Nr. und Zeiten nennen, aber heute morgen im sogenannten Berufsverkehr (zwischen 7 und 8) auf der 3/13 hat ein Fahrer/in insgesamt 5 gesperrte Signale überfahren.... (Bautzner-, Hohenticheln-, Karolus- und Teslastr. und dann noch das Signal an der Einfahrt zum Praktiker.... Wozu sind diese Signale eigentlich da? Oder gelten sie an Brückentagen nicht?

Okay, vielleicht war das heute mal die Ausnahme, aber ich denke, solange FahrerInnen so damit umgehen, wird es Unfälle intern und mit dem Individualverkehr geben.....

Grüße, Peter

Antworten:

5 mal gegen Gesperrt gefahren?!? - bist du dir sicher, dass du auch die richtigen Signale gesehen hast?

von smt-dd - am 27.05.2006 01:54
Hast du im letzten Wagen gesessen???

von TLpz - am 27.05.2006 07:38
Hallo,

nein, ich bin mir sicher. Und nein, ich habe im 1 Wagen auf dem einzelnen Platz vor der mittleren Tür unter der Zielanzeige gesessen.

Peter

von Flips - am 27.05.2006 09:30
Auf der SL 3/13 kann ich das auch öfters beobachten. Aber oftmals funtionieren da die Anlagen auch nicht.

von Jens Heyroth - am 27.05.2006 09:45
Huhu,

Ich kann Flips da leider auch nur zustimmen. Seit dem Unfall schaue ich doch auch gerne mal genauer hin und mußte leider feststellen, dass des öfteren bei *rot* gefahren wird. Auch wenn es gerade erst *rot* geworden ist. Aber so schnell ist ein 45m Zug nicht über die Kreuzung.

Zitat

Auf der SL 3/13 kann ich das auch öfters beobachten. Aber oftmals funtionieren da die Anlagen auch nicht.


Wie meinst du das, dass die Anlagen nicht funktionieren? Fakt ist jedenfalls eins. Wenn die Bahn *rot* hat, hat irgendwer anders *grün*. Und wenn sich die betreffende Bahn nicht an einen LSA angemeldet hat, dann muss das Fahrpersonal eben mal raus und sich per Schlüssel anmelden. Hinterher ist dann wieder das geheule groß, wenn eine Bahn mit was größerem als einem Pkw Kontakt hatte und es einige Verletzte zu beklagen gibt. Aber solange (für einige Fahrer/innen) der Fahrplan wichtiger ist als Sicherheit wird es irgendwann mal wieder gewaltig knallen.


PS: das mal schnell noch bei *rot* fahren betrifft aber nicht nur das Fahrpersonal von Bahnen. Auf den Buslinien sieht es teilweise nicht besser aus.


MfG Senny

von Senny - am 27.05.2006 11:46
Zitat

Und wenn sich die betreffende Bahn nicht an einen LSA angemeldet hat, dann muss das Fahrpersonal eben mal raus und sich per Schlüssel anmelden.


Aber ich habe schon beobachtet, dass sich die LSA nach kurzer Zeit wieder ausschaltet bevor der Fahrer drüber gefahren ist.

von Jens Heyroth - am 28.05.2006 10:39
Huhu,

Zitat

Aber ich habe schon beobachtet, dass sich die LSA nach kurzer Zeit wieder ausschaltet bevor der Fahrer drüber gefahren ist.


Dann hat die Bahn entweder noch *Freie Fahrt* oder es bleibt oder wird *rot*. Und wenn *rot* ist hat die Glocke anzuhalten. Wie der Fahrer dann zu seinem *grün* kommt ist mir egel. Aber wenn er bewußt bei *rot* fährt gehört er meines Erachtens nicht hinters Steuer. Und wenn das Fahrpersonal nicht die Zähne auseinander bekommt und solche Störungen nicht meldet kann von seiten des Straßenbauamtes da auch nicht eingegriffen werden. Aber dazu müssen die höheren Tiere der LVB wissen wo es immer klemmt um mit der Stadt eine Verbesserung anzustreben.


MfG Senny

von Senny - am 28.05.2006 11:19
Das "Fahren bei Rot" habe ich erst gestern Abend auf der SL 15 erlebt. :sneg:

von Steve N. - am 28.05.2006 13:16
Hallo,

und außerdem erfüllt ein Fahren bei gesperrt oder *rot* den Tatbestand von grober Fahrlässigkeit. Natürllich gillt auch bei der Straßenbahn der Grundsatz, nach Sicht zu fahren, aber andererseits ist eine Tram kein Auto und hat einen viel längeren Bremsweg.

Ich bin Sennys Meinung, wenn ein "Gesperrt" für die Tram steht, hat der Fahrer gefälligst stehen zu bleiben bzw. anzuhalten, bis er freie Fahrt hat. Zur Not hat er die Verkehrsinspektion zu rufen, die ja mit Blaulicht die Kreuzung für die Durchfahrt sperren kann....

Ein anderer Sachverhalt ist natürlich das Umschalten auf gesperrt bei voller Fahrt bei Erreichen des Signals. Ein aprupptes Bremsen wäre da unverhältnismäßig. Aber in den Fällen, wo ich es beobachten konnte, hatte der Fahrer genügend Zeit zum Bremsen.

Flips

von Flips - am 28.05.2006 15:31
Huhu,

Zitat

Ein anderer Sachverhalt ist natürlich das Umschalten auf gesperrt bei voller Fahrt bei Erreichen des Signals.


Ich will da jetzt nichts falsches sagen. Aber mir kommt es so vor, dass die *Gelbphasen* für die Bahnen länger sind als für den IV. Demnach hat der Fahrer entweder mehr Zeit zum bremsen oder rollt noch bei voller Fahrt mit dem ersten Wagen bei gelb an der LSA vorbei. Ein anderer Grund könnte natürlich auch sein, dass die LSA für den IV meist etwas verzögert zur Bahn schaltet. Der Fahrer sich somit denkt. Für Bahn zwar schon *rot* aber für den IV erst *gelb*. Also noch schnell durchziehen.


MfG Senny

von Senny - am 28.05.2006 16:03

Re: Manchmal hab ich Angst um euch

Hallo...
Ich glaube, das sind jetzt genug Beiträge aus der Schublade "Ich hab da was gesehen, das könnte vielleicht eventuell immer so sein, aber genau weiß ich das nicht, weil ich das nicht ganz verstehe und davon nicht allzuviel Ahnung habe...".
Nehmt's mir nicht übel, aber das war auf Bxxx-Niveau! Wer die Materie etwas besser kennt (und das schon länger als 2 Jahre - das Dilemma begann mit Eröffnung der Strecke zur Neuen Messe), der sollte die Ursachen der Unfälle wie den vom 16.5.06 nicht im Fahren "bei gesperrt" suchen, obwohl 5 Sekunden vorher noch "frei" war.
Versucht euch einfach mal in die Situation eines Straßenbahnfahrers hineinzuversetzen. Da geht' 5 Stunden am Stück auf der 4 hin und her. Da sind die Fahrzeiten so kalkuliert, daß ja kein Kurs zuviel benötigt wird. Dann werden vom Fahrer Fahrkarten verkauft; da wird auf die Omi gewartet, die noch "angerannt" kommt (sonst steht man morgen auf der Leserbriefseite der LVZ); da steigt man jede Runde an der gleichen Stelle aus und stellt eine Weiche mit der Hand, weil sich wahrscheinlich Weichenschlosser und Abt.Stromversorgung nicht über die Ursache des Defekts einig werden; da möchte man noch das A an der kaputtprogrammierten Ampel wieder einschalten; die Fahrgastwechsel dauern länger, weil man mit inzwischen 5 Minuten Verspätung einen Teil der Fahrgäste des Hintermanns mitnimmt; und in den verbleibenden 4 Minuten zwischen Ankunft und Abfahrt darf man dann Wagendurchsicht machen, den Wagen auf die andere Seite der Schleife fahren, bei Bedarf alles zuschließen und mal auf's Klo... Wann bitte soll der Fahrer mal 5 Minuten durchatmen?? Das liest sich sehr übertrieben, ist aber gerade auf der 4 leider fast Alltag :-( Wer's nicht glaubt, kann ja mal 3 Runden auf einer 4 mitfahren...
Unabhängig von der eigentlichen Ursache bin ich der Meinung, daß ein voll konzentrierter Fahrer diesen Unfall vielleicht hätte vermeiden oder zumindest in der Schwere hätte mindern können, da er den anderen Wagen ein paar Sekundenbruchteile eher bemerkt hätte und die Bremse (eher) bedient hätte... Über eine Mitschuld der Entscheidungsträger (z.B. Fahr- und Dienstplan-Gestaltung) könnte der Staatsanwalt zumindest mal nachdenken... Aber da wird man wohl auf die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten verweisen, für deren Eunhaltung der Fahrer am Ende selbst verantwortlich ist. Wenn man die Rechtssprechung bei LKW- bzw. Reisebusunfällen beobachtet, läuft's meist genau darauf hinaus. Das der Fahrer (LKW, Bus und auch Straba) einem ständigem und ständig steigendem Druck ausgesetzt ist (unter dem Fehler viel schneller und öfter passieren), wird zur Kenntis genommen, aber es wird nichts gegen die Gründe dafür unternommen. Im Zweifelsfall ist der Fahrer nur eine Person, die innerhalb kürzester Zeit ersetzbar ist...
Denkt bitte mal drüber nach.
MfG Uwe

von 1418 - am 28.05.2006 21:24

Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Mal ein paar Fakten zur Richtigstellung (& zur Versachlichung!!):
Die (Abfahrts-)Ampeln an Leipziger Haltestellen wurden vor geraumer Zeit (leider) so umgestellt, dass das Signalbild unmittelbar von "Fahrt frei" auf "Gesperrt" umspringt (vorher gab's zwischen diesen beiden Signalbildern noch ca. 3 Sek. "Wechsel auf Gesperrt steht bevor" -> sprich "Gelb".
Wenn jetzt ein Fahrer bzw. eine Fahrerin nach Schließen der Türen & vorhandenem Signalbild "Fahrt frei" sich entschließt, loszufahren, vergeht:
-durch das (meist) gefühlvolle Betätigen des Fahrpedals bzw. Sollwertgebers (der Hebel links vom Fahrer)
-durch technisch bedingte Verzögerungen in der Fahrzeugelektrik/ -elektronik
-durch evt. Schlupf aufgrund durchdrehender Räder bzw. Reifen (feuchte Schienen, nasses Kopfsteinpflaster, Eisglätte etc.)
-und schließlich auch durch die erst einmal in Bewegung zu setzende gesamte Fahrzeugmasse (Fahrzeuggewicht + Fahrgäste) in Abhängigkeit von der Traktionsart bzw. Motorleistung
einige Zeit, die logischerweise dazu führt, dass man auch im vorderen Wagenteil beobachten kann, dass das Fahrzeug bei "Gesperrt" fährt!
Und bitte auch nicht vergessen, dass es in Leipzig auch etliche Doppelhaltestellen gibt, wo die Ampeln trotzdem genauso von "Frei" auf "gesperrt" umspringen -> würde der Fahrer eines 2. hinterherfahrenden Wagenzuges in diesem Moment eine Vollbremsung hinlegen, gäbe es danach jede Menge "flachgelegte" Fahrgäste. :-(
Etwas günstiger sieht es bei Ampeln ohne Haltestellen für die Straba aus; hier wird in der Regel für ca. 6 Sek. "Wechsel auf Gesperrt steht bevor" vorm Umschalten auf "Gesperrt" angezeigt-> diese Zeit ist allerdings bei Straßenbahnen (Schienenfahrzeug!!) auch wirklich zwingend nötig!
Ein (mit u.a. auch stehenden älteren Fahrgästen) vollbesetzter Bus hat es da dank Anpassung an die Altbundesländer-Ampelphasen (zur Erinnerung: die 3-Sekunden-"Grün & Gelb"-Phase wurde weggenommen! :mad: ) schon wesentlich schwerer; er muß bei 50 km/h-Strecken innerhalb der 3 Sekunden Gelb vorm Umschalten auf "Rot" abzüglich 1 Sekunde Reaktionszeit also in lediglich 2 Sekunden von 50 km/h zum Stillstand kommen... (grübel & nachdenk)...!
Für einen PKW mit angegurteten Fahrzeuginsassen sicherlich kein Thema...
Leider liest sowas keiner von den zuständigen Entscheidungsträgern bzw. von der DEKRA...!

Sorry für den vielen Lesestoff (für Leute, die sich mal unvoreingenommen für die Hintergründe interessieren)! Ist aber nunmal auch ein nachweislich äußerst brisantes Thema.
Gute Nacht - Der Mille

von Der Mille - am 29.05.2006 00:20

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Hallo Mille,

danke für die aufschlußreichen Informationen. Sowas ist einem als Fahrgast oft gar nicht bewußt.

von Jochen Schaz - am 29.05.2006 12:20

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Huhu,

ich kann eure Erklärungen schon ganz gut nachvollziehen. Dennoch tun sich da Fragen auf. Der Unfall hätte aus technischer Sicht so nicht passieren können. Auch wenn einen LSA von *grün* sofort auf *rot* springt ist noch Zeit bis der kreuzende Verkehr *grün* bekommt. Dafür gibt es vergeschriebens Zeiten, wie lange ALLES *rot* hat bis einer *grün* bekommt. Diese Produkolle über die Programmierung liegen in jedem LSA-Schaltschrank aus. Diese Zeiten sind von Kreuzung zu Kreuzung verschieden. Es kann also nicht sein, dass es für eine Bahn *rot* wird und eine Kreuzende schon *grün* hat. Vor allem nicht, wenn wie üblich für den IV später *rot wird * als für die Bahn. So wie der Unfall aussieht sind beide eher Zeitgleich von ihren Haltestellen losgefahren. Einer bei *grün* der andere bei *rot*. So hart es jetzt auch klingen mag. Einer hat dort einen Fahler gemacht. Hinterher kann man dann schnell sagen: *Ich war spät dran und wollte die Zeit aufholen oder andere Ausreden. Doch das interessiert den Staatsanwalt nicht im geringsten. Der untersucht denn Fall und muss am Ende gegen denjenigen Anklage erheben, der den Fehler gemacht hat. Von aussen ist das Fahpersonal schnell in Schutz genommen. Das sind ja die einzigen die Stress haben den ganzen Tag. Ob ihr dass dann immernoch so seht, wenn ihr bei einem Unfall verletzt werdet, und dem Fahrer grobe Fahrlässigkeit wegen *rot*fahrens vorgeworfen wird waage ich zu bezweifeln. Ich will hier keinem der Fahrer was unterstellen, aber in Schutz nehmen kann ich sie dafür auch nicht. Und wer Zeit hat, in seiner Freizeit mehrere Runden mit einer Bahn hin und her zu fahren, sollte sich vielleicht auch mal ne Weile an eine LSA stellen und sehen wie es teilweise wirklich aussieht. Zum Glück sind es aber eher Ausnahmen das bei *vollrot* gefahren wird. Ob beabsichtigt oder unbemerkt.


MfG Senny

von Senny - am 29.05.2006 17:15
Hi Senny!
Interessant Eure Beiträge über rote Ampeln und Bimmeln die diese nutzen!Es wäre empfehlenswert,wenn Du auch mal die KFZ-Führer,Fußgänger UND Radfahrer nennen würdest,für die eine rote LSA nur beratenden Charakter hat.Ich könnte wetten,DU und viele andere in diesem Forum sind mehr als 1x bei rot über ne Ampel gelaufen/gerannt(um vielleicht noch die Bimmel zu bekommen)!!!Pro Dienst muß ich mindestens 5x wegen solcher Id... in die "Eisen" steigen,oft aber auch noch viel mehr!!!
Nicht das Ihr mich falsch versteht,ich bin auch für "Grünfahren"!Aber warum zieht Ihr so über die Fahrer/innen her und vergeßt das Umfeld?Stellt Euch mal 10 Minuten an ne Fußgängerampel und zählt mal wie viele da bei ROT laufen!Schaut Euch mal die LSA-Umläufe an!Die Bimmel (mit mir vorne drin) kommt in der Hst.an und hat FREI.Der Fahrgastwechsel ist beendet,man würde gern losfahren und die LSA schaltet auf GESPERRT und wir stehen e.mal 1,5 Min.bevor es weiter geht!!UND das pro Runde an 10-15 LSA!!!Geiler Spass,selten so gelacht!!!Wo bleibt da die Pünktlichkeit?In irgendeiner Hst.steht dann einer und guckt provozierend auf seine Zwiebel,obwohl wir alle selber welche haben!Und zum Thema "Ampeln selbst m.Schlüssel einschalten",mache das mal zw.Torgauer Platz u.Taucha pro Richtung 5x bei Gewitter o.strömenden Regen,wo n.nichtmal überall befestigte Wege zum "Schlüsselschalter"sind!!!!!Wenn wir bei "GESPERRT" fahren,dann NUR mit langsamer Geschwindigkeit und wenn der KFZ-Verkehr/Fußgänger in Fahrtrichtung "GRÜN" haben und Abbieger nicht auszumachen sind!Ich fahre auch lieber SICHER und bei FREI aber sagt das mal unserer "geilen" T6-Technik bzw.dem Stadtbeleuchtungsamt,was wohl für unsere geilen LSA-Umläufe verantwortlich zeigt!!!Oder ist es normal,das man um die "Grüne Welle" zwischen Hauptfeuerwache und "Klinger Brücke" zu schaffen 80!!! km/h fahren muß?????Ich selbst hab das mit Auto und Motorrad getestet.Bei 50 km/h stehst Du an jeder Ampel!!! Klasse was???Meiner Meinung nach gehört das Stadtbeleuchtungsamt in die Luft gesprengt und die LSA-Programierer gehören alle fristlos entlassen!!!!!!!!!!!!!!Sonst wird hier NIX!
So Ihr lieben,jetzt könnt Ihr von mir denken was Ihr wollt.Das ist meine Meinung und die teile ich mit vielen meiner langjährigen Kolln./Koll.Es hat mich aufgeregt,das die Fehler nur einseitig bei einer Klieentel gesucht werden!!!
Trotzdem noch viel Spass mit der "Bimmel" und bei Euren weiteren Beobachtungen.Vielleicht habt Ihr mich unwissentlich auch schon beobachtet.
Ich hoffe,ich konnte Eueren etwas einseitigen Tunnelblick (den ich aber von meinen Fahrgästen schon lange gewohnt bin) etwas aufhellen und den Blick auch mal für unsere Probleme schärfen!
Wie unser grosser Chef schon sagte,wir freuen uns auf die WM aber bitte OHNE LSA - Grins!
Ps.:Auch das LSA-Programm an der Lindentaler/Schumann-Str.arbeitet nicht immer fehlerfrei!

von Bärli - am 30.05.2006 01:03
Cool!Bleibst Du immer bei Rot an ner Ampel stehen.Warum soll die verkehrsaufsicht mit blaulicht die kreuzung sperren???Kannst ja mal meinen Beitrag lesen,den ich "SENNY" vor 5 Min.geschrieben habe!Dek dran,schön bei GRÜN laufen!!!Gruß Festus

von Bärli - am 30.05.2006 01:12

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Zitat von Bärli

Zitat

Stellt Euch mal 10 Minuten an ne Fußgängerampel und zählt mal wie viele da bei ROT laufen!


Der Vergleich ist grotesk, da ein Straßenbahnfahrer nicht nur für sich sondern für zig Fahrgäste die Verantwortung mit trägt und bei Rot fahren auch diese mit in Gefahr bringt!!



Zitat

Der Fahrgastwechsel ist beendet,man würde gern losfahren und die LSA schaltet auf GESPERRT und wir stehen e.mal 1,5 Min.bevor es weiter geht!!UND das pro Runde an 10-15 LSA!!!Geiler Spass,selten so gelacht!!!Wo bleibt da die Pünktlichkeit?In irgendeiner Hst.steht dann einer und guckt provozierend auf seine Zwiebel,obwohl wir alle selber welche haben


Dann sollte hier mal an der Ursache etwas getan werden: am Fahrplanabstand zwischen den Haltestellen.



von IngoKoer - am 30.05.2006 12:28

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Es ist ein Trugschluß, das nur der Stassenbahnfahrer die Verantwortung für weitere Personen hat. Auch der Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger gefährden bei solchem Fehlverhalten weitere Verkehrsteilnehmer.

von TLpz - am 30.05.2006 12:58

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Hallo,
noch was zur Ampel an der "Unfallkreuzung": Am Tag des tragischen Unfalls kam es wenige Stunden vorher zu der Situation, daß ein in Richtung Paunsdorf fahrender Bus der Li.90 frei (Linksabbieger) hatte, dann aber doch nicht fuhr, weil ihm eine 10 entgegen kam, welche offenbar auch frei hatte... (Quelle: Fahrer der 90)
Und das Auslesen der Ampelprotokolle (so schreibt man das!) hätte sicher nicht bis weit nach Mitternacht gedauert, wenn da alles eindeutig gewesen wäre. Ich kann Bärli nur zustimmen, wenn er das zuständige Amt entsorgen will...
MfG Uwe

von 1418 - am 30.05.2006 13:21

Re: Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

1418 schrieb:

Zitat

Hallo,
noch was zur Ampel an der "Unfallkreuzung": Am Tag des
tragischen Unfalls kam es wenige Stunden vorher zu der
Situation, daß ein in Richtung Paunsdorf fahrender Bus der
Li.90 frei (Linksabbieger) hatte, dann aber doch nicht fuhr,
weil ihm eine 10 entgegen kam, welche offenbar auch frei
hatte... (Quelle: Fahrer der 90)


Also kann auch Techn. versagen mit als Unfallursache genannt werden?? Bis jetzt ist/war ja die rede von Menschlichen versagen....



von Tatra Leipzig - am 30.05.2006 13:30

keine Angst...

Die Diskussion verläuft ja doch recht hitzig und meines Erachtens an vielen Stellen unsachlich oder gar gnatzig. Das muss nicht sein.

nochmal allgemein zu den Ampeln:
- Die Zeit zwischen Grün und Rot jeweils anderer nennt sich Zwischenzeit und ist situationsbedingt verschieden. Am Ostkreis ist sie Null Sekunden lang (Tram gen Augustusplatz gegenüber PKW), im Fall der Lindenthaler Straße bewegt sie sich bei ca 7 Sekunden. Eine eingebaute Logik überwacht auch, dass keine kreuzende Verkehre gleichzeitig Grün haben. Das ist technisch ausgeschlossen!

- Bei Rot oder Gesperrt (man kann ruhig Rot sagen, klar dass Tramsignale anders aussehen) hat kein ÖPNV zu fahren, weil die Verantwortung mitfährt. Dass sich private Verkehrsteilnehmer anders verhalten, liegt in der Natur der Menschen. Die Fehler begehen alle "Verkehrsmittel" gleich, wobei die Verkehrsspychologie schon eine Rolle spielt. Beispiel: Fußgängerampel am Hbf: Lange Rotzeit = bei der ersten Autolücke laufen Leute los. Anders am Goerdelerring: Kurze Rotzeit = fast nie läuft jemand bei Rot. Errechnet wurde eine Akzeptanz von maximal 30 Sekunden bei Fußgängern, messt mal an vielen Stellen nach, was real ist.

- in Leipzig (und anderswo sicher auch) gilt als Bemessungsgrundlage der Planer die "Leistungsfähigkeit" der Kreuzung, übersetzt heißt es die KfZ-Durchlassfähigkeit. Alles (!) andere muss sich unterordnen oder bekommt Rest- bzw. Abfallzeiten.

- Grüne Wellen, oder Grünbänder gibt es ausschließlich für den motorisierten Verkehr, ganz selten davon für den ÖV. Besonders am Ring wird es deutlich: Ohne Bauzustand kommen KfZ fast ungehindert voran (außer im Berufsverkehr)

- Wenn Programme mal verrückt spielen, dann gibts für das Fahrpersonal die Möglichkeit zur schriftlichen Meldung, die verantwortlichen Kollegen klemmen sich dahinter und das tun sie auch. Nur wissen müssen sie es! Auch zählt Geduld, Programmänderungen kosten Geld und die Stadt hat dafür keines.

- Die Tramsignale welche ohne "Gelb" sofort auf Rot springen sind an den Stellen, wo die Geschwindigkeit Null (Haltestellen) bis max. 20 km/h beträgt. Schmierige Schienen wirken eher als Ausrede. Die übrigen Gelbzeiten sind geschwindigkeitsabhängig, bei Straße wie Schiene gleichermaßen. Dass es da u.U. heftig knirschelt kommt leider vor.

- "Vorsignale" genauer Abfertigungssignale bzw. die "Wählscheibe" sollte beachtet werden. Auch wenn es schwer fällt zu glauben, am Connewitzer Kreuz funktioniert selbige, zusätzliches Halten an der R.-Lehmann-Straße kann für 9/70 vermieden werden (Aussnahme: die 10/11 rollt unmittelbar vorneweg). An den neu gebauten Haltestellen sichern die Wählscheiben den §1 der StVO

- Lange Wartezeiten trotz "A" können teilweise verkürzt werden mit dem Türschließsignal. Der Waldplatz ist so ein Fall, sonst geht der Fahrplan tatsächlich flöten

- Wünschenswert wäre eine zusätzliche Bevorrechtigung für den Öffentlichen abhängig von der Verspätungs-/Verfrühungslage. An vielen Stellen würde diese Chance den Stress vom Fahrpersonal fernhalten und für Fahrgäste die erwartete Zuverlässigkeit bringen.

- Ampelprogramme selbst wirken simpel, aber in ihren Abhängigkeiten untereinander und zusätzlichen Vorschriften über Maximal- und Minimalzeiten ergibt sich ein extrem komplexes Gebilde von Zwängen. Einfach mit dem Schwert durchschlagen a la Gordischem Knoten reicht halt nicht. Alle par Jahre kann man aber Einfluss ausüben: Wählen gehen und diejenigen mit Stimmen ausstatten, denen ein schneller und damit preiswerter ÖV am Herzen liegt.

mfg

von carsten L.E. - am 30.05.2006 14:12

Re: keine Angst... oder doch?!?

Alles schön erklärt, nur bei einer Sache muß ich leider widersprechen:

Zitat

Eine eingebaute Logik überwacht auch, dass keine kreuzende Verkehre gleichzeitig Grün haben. Das ist technisch ausgeschlossen!


Leider ist das nur blanke Theorie und es ist in der Praxis schon vorgekommen, dass z.B. Linksabbieger und deren Gegenverkehr gleichzeitig grün haben. Wieso auch immer - falsch programmiert oder ein Systemfehler - selber schon erlebt!!!

von smt-dd - am 30.05.2006 14:20
Also *tieflufthol*... arbeiten wir das mal Stück für Stück ab. Ich habe selbst einige Zeit in der Verkehrsplanung gearbeitet, von daher kann ich einiges bestätigen.

Zu Senny: Es gibt keine Vorschriften darüber, wie eine Ampel geschaltet werden muß! Es gibt lediglich ein Dokument namens RiLSA (Richtlinien für Lichtsignalanlagen), das aber nicht rechtsverbindlich ist. Die RiLSA hat allerdings unter Verkehrsplanern den Status einer Bibel...

Bärli hat vollkommen recht, wenn er anmahnt, dass die Grüne Welle nur bei Geschwindigkeiten deutlich über 50 km/h haltbar ist. Die Software, mit der die Ampelschaltung entwickelt wird, hat für die Verkehrssimulation einige Standardparameter, die von den Entwicklern i.d.R. nicht geändert werden. Einer davon ist die Durchschnittsbeschleunigung von PKW, LKW und Strab. Die ist, zumindest in älteren Programmversionen, per Default auf 3.5 m/s² (!) festgelegt. Das ist eine Beschleunigung, die ein PKW bei sportlicher Fahrweise gerade eben so schafft. Wenn die Grüne Welle darauf abgestimmt ist, muss man bei geringerer Anfahrbeschleunigung eine höhere Endgeschwindigkeit fahren, um sie nutzen zu können.

In einer westdeutschen Kleinstadt haben wir damals mit einem Audi S4 den Versuch gemacht, an jeder Ampel wirklich mit Vollgas (und quietschenden Reifen) anzufahren. In diesem Fall hat die Grüne Welle wirklich reibungslos funktioniert.

Zu carsten: Die Zeit zwischen Rot für die eine Richtung (A) und Grün für eine damit kollidierende andere (B) heißt Zwischenzeit, das stimmt. Sie setzt sich zusammen aus der Räumzeit, das ist die Zeit, die der Verkehr A braucht, um den Konfliktbereich freizugeben, und der Schutzzeit, i.d.R. eine Sekunde, die als Puffer eingerechnet wird. Allerdings: Diese Zeiten müssen auch programmiert werden. Eine automatische Logik, die gleichzeitiges Grün verbietet, gibt es nicht.

Mir ist in Leipzig schon oft aufgefallen, dass die Schutzzeit einfach weggelassen wird. Wenn dann die Einfahrzeit für Verkehr B größer ist als die Räumzeit von A, kann es also durchaus vorkommen, dass die Räumzeit negativ ist, d.h. A und B gleichzeitig Grün haben und trotzdem alles in Ordnung ist.

Wenn in Signalprogrammen Störungen auftreten, schalten die Kontrolleinheiten in einen Notlaufmodus, i.d.R. ein Festzeitenprogramm ohne Berücksichtigung der Induktionsschleifen, ÖV-Anmeldungen usw. Natürlich kann es dann immer noch vorkommen, dass die gesamte Kontrolleinheit gestört ist und nicht mal mehr der Notlauf funktioniert. Früher gab es noch mechanisch gesteuerte Ampeln (Kontakte auf einem langsam rotierenden Zylinder), da reichte eine zerquetschte Fliege, und nichts ging mehr. Ein technischer Defekt ist nie auszuschließen!

Zu smt-dd: Dass an einer Kreuzung Geradeausverkehr und entgegenkommender Linksabbiegerverkehr gleichzeitig Grün haben, kommt öfters vor, besonders in Leipzig. Das ist durchaus so geplant und kann -- unter bestimmten Bedingungen -- sinnvoll sein. Ob es das immer ist, sei dahingestellt.

Y. Akashi

von Yoeto - am 30.05.2006 14:55

Re: keine Angst...

carsten L.E. schrieb:

>- Wenn Programme mal verrückt spielen, dann gibts für das
Fahrpersonal die Möglichkeit zur schriftlichen Meldung, die
verantwortlichen Kollegen klemmen sich dahinter und das tun
sie auch. Nur wissen müssen sie es! Auch zählt Geduld,
Programmänderungen kosten Geld und die Stadt hat dafür keines.<

Da bist Du aber schlecht informiert. An einigen LSA´s gibt es Fehler im Schaltprogramm, die bereits seit Jahren den Ampelmenschen bekannt sind und trotzdem ändert sich nichts. Das hat nichts mit Geduld zu tun, sondern mit der Interessenlosigkeit gegenüber des ÖPNV beim Tiefbauamt/Stadtbeleuchtungsamt.

>- Die Tramsignale welche ohne "Gelb" sofort auf Rot springen
sind an den Stellen, wo die Geschwindigkeit Null
(Haltestellen) bis max. 20 km/h beträgt.<

Am Waldplatz stadtwärts dauert die "Frei"-Phase 3 Sekunden und schaltet dann sofort von "Frei" auf "Gesperrt". Da dort aber eine Doppelhaltestelle ist, fährt der 2. Wagenzug entweder bei gesperrten Signal , oder hält mit einer Gefahrenbremsung am gesperrten Signal an. Also darf an Doppelhaltstellen so eine Signalfolge nicht stattfinden, da der 2. Wagenzug meistens schneller als 20 km/h fährt.

>- Lange Wartezeiten trotz "A" können teilweise verkürzt
werden mit dem Türschließsignal. Der Waldplatz ist so ein
Fall, sonst geht der Fahrplan tatsächlich flöten.<

Beispiel Waldplatz funktioniert überhaupt nicht. Die Anlage läuft Montag bis Freitag von ca. 5:00 - 21:00 Uhr im Festprogramm, somit ist die Anforderung über Türschließsignal überflüssig.

von LBT - am 30.05.2006 17:13

Re: keine Angst...

TLZ schrieb:

Zitat

Beispiel Waldplatz funktioniert überhaupt nicht. Die Anlage
läuft Montag bis Freitag von ca. 5:00 - 21:00 Uhr im
Festprogramm, somit ist die Anforderung über Türschließsignal
überflüssig.


Ja, das kommt vllt. dadurch, das (noch) keine "Schleifen" eingebaut worden sind, dies geschah nach Umbau der Th.-Heuss-Str. auch erst 2 bis 3 Wochen später....es sei denn, die LSA ist wirklich für immer auf "Fest" einprogrammiert....



von Tatra Leipzig - am 30.05.2006 17:48
Huhu,

@Yoeto

Zitat

Zu Senny: Es gibt keine Vorschriften darüber, wie eine Ampel geschaltet werden muß!
Es gibt lediglich ein Dokument namens RiLSA (Richtlinien für Lichtsignalanlagen), das aber nicht rechtsverbindlich ist.
Die RiLSA hat allerdings unter Verkehrsplanern den Status einer Bibel...


da hast du Recht, es gibt wie du sagst keine Vorschriften. Ich hab mich da wohl etwas falsch ausgedrückt. Denoch bekommen bsw. wir auf Arbeit vorgeschrieben, wie wir z.B. eine Baustellenampel programieren sollen. Bei einer Ersatzampel wo man den Ablauf 1:1 übernimmt wird nur einen Kopie von Programm gemacht. Wenn allerdings die Länge einzelner Phasen verändert wird dürfen wir uns nur bei *grün* bzw. *rot* vergreifen. An der Räumzeit jedoch werden tunlichst die Finger von gelassen. Und um die Räumzeiten ging es mir da ja hauptsächlich. Und diese Zeiten sind vorher errechnet worden und an die hält sich in der Regel auch die Stadt bzw. die Programmierer.

Was eurer Ärger über Grüne Wellen angeht, so kann ich da nur sagen. Es ist nunmal nicht in jeder Straße möglich einen Grüne Welle einzubauen. Es gibt in der Stadt einige Strecken, wo es bei genau 50km/h Grüne Welle gibt. So zum Beispiel die B2 vom Listplatz zur Prager Straße. Ist man auf dem Stück zu schnell steht man spätestens an der Dresdner Straße. Umgedreht ist es vom Listplatz bis zum Ortsausgang an der Messe genauso möglich wenn man sich halbwegs an die Geschwindigkeiten hällt überall *grün* zu haben. Auch die neue Prager Straße stadteinwärts ist gut geschaltet. Meist ist es jedoch nur eine Richtung, bei der die *Grüne Welle* zu verwirklichen ist. Sind die einzelnen LSA´s zu nah beieinander ist es logisch, dass es mindestens in einer Richtung nicht aufgeht. Und wenn dann auch noch einen SL den weg kreuzt sieht es ganz schlecht aus. Auf der einen Seite wollt ihr Grüne Welle haben, aber auf der anderen Seite wird über die Vorrangschaltungen gejammert. Ich hab es schon mehrfach geschrieben, es ist keine Gesetz, dass eine Bahn oder Bus immer Vorrang zu bekommen haben. Sie sind genauso Verkehrsteilnehmer wie alle anderen. Die Stadt könnte es genauso ablehnen und alles im Festprogramm laufen lassen. Dann wären sicher auf viel mehr Strecken eine *Grüne Welle* möglich. Nur der Fahrplan wäre dann entgültig hinüber. bzw müsste neu durchgerechnet werden.

@TLZ

>- Wenn Programme mal verrückt spielen, dann gibts für das
Fahrpersonal die Möglichkeit zur schriftlichen Meldung, die
verantwortlichen Kollegen klemmen sich dahinter und das tun
sie auch. Nur wissen müssen sie es! Auch zählt Geduld,
Programmänderungen kosten Geld und die Stadt hat dafür keines.<

Da bist Du aber schlecht informiert.
An einigen LSA´s gibt es
Fehler im Schaltprogramm, die bereits seit Jahren den
Ampelmenschen bekannt sind und trotzdem ändert sich nichts.
Das hat nichts mit Geduld zu tun, sondern mit der
Interessenlosigkeit gegenüber des ÖPNV beim Tiefbauamt/Stadtbeleuchtungsamt.


Carsten hat aber leider Recht. Solange die Verkehrssicherheit nicht gefährdet ist spielt immernoch das Geld eine wichtige Rolle. Und wenn du von Interssenlosigkeit redest solltest du nicht vergessen, dass die Stadt sich nicht nur um die Belange der LVB zu kömmern hat. Würdest du an jeder Ecke immer und überall Vorrang gewähren, würde es in der HVZ innerhalb von 30 Minuten in der Stadt zu chaotischen Verhältnissen kommen. Die sich dann auch wieder auf Busse und Bahnen auswirken. Es muss miteinander gehen und nicht gegeneinander.

Sorry, dass es jetzt so viel war :-)

MfG Senny

von Senny - am 30.05.2006 18:38

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Zitat

[Ein Bus] muß bei 50 km/h-Strecken innerhalb der 3 Sekunden
Gelb vorm Umschalten auf "Rot" abzüglich 1 Sekunde Reaktionszeit
also in lediglich 2 Sekunden von 50 km/h zum Stillstand kommen...
(grübel & nachdenk)...!

*grübel* und *nachdenk*

Wenn man an einer gelben oder »hellroten« Ampel scharf bremsen muss, hat man normalerweise den Sinn der Gelbphase missverstanden. Wenn man an einer gelben oder »hellroten« Ampel scharf bremsen muss, wäre man normalerweise noch bequem bei Gelb drübergekommen. So isses zumindest vorgesehen.



von Sascha Claus - am 30.05.2006 18:38
Zitat

Bärli hat vollkommen recht, wenn er anmahnt, dass die Grüne Welle nur bei Geschwindigkeiten deutlich über 50 km/h haltbar ist.

Ist halt an die üblicherweise gefahrene und von den Politikern gutgeheißene Geschwindigkeit angepasst.



von Sascha Claus - am 30.05.2006 18:51

Re: HILFEEE....

Kann mir mal jemand sagen warum ich für dieses Thema einen 4" Monitor brauch?????



von Tatra Leipzig - am 30.05.2006 18:51

Re: HILFEEE.... warum ?

30.05.2006 19:48

vielleicht liegt's an diesem Beitrag um diese Zeit, der ihn gepostet hat, kann ja sein, das er dies hier verursacht hat, auf "Seite 1" ist alles ganz normal, auf "Seite 2" fängt es vom ersten Beitrag an breiter zu werden "Tatra Leipzig" ? :cool:



von DAvE LE - am 30.05.2006 18:59

Re: HILFEEE....

Hallo,

jetzt müßte alles einwandfrei lesbar sein, habe mir mal erlaubt in einzelnen Beiträgen ein paar Absätze einzubauen.

MfG
Oliver

von Oliver W. - am 30.05.2006 18:59

Re: Aufklärung & Hintergrundinfos zu ÖPNV-Signalen

Zitat

Dann sollte hier mal an der Ursache etwas getan werden: am Fahrplanabstand zwischen den Haltestellen.

Soso, der Fahrplanabstand ist also schuld, dass du Ampel immer rot zeigt? Man könnte natürlich auch der Bahn rot geben, während sie hält, um bei Abfahrt gleich grün zu geben. Man überlege sich doch mal, wieviele Kurse man auf 12 Linien einsparen kann, wenn die Bahnen zumindest auf den Ausfallstrecken nicht nutzlos aufgehalten werden, weil ihre ÖPNV-priorisierte Freiphase genau in den Haltestellenaufenthalt gelegt wird.

Das hat ein Funkenkutscher schonmal vor Jahren in einem Leserbrief zur Sinnlos-Ampelaktion des örtlichen ADAC-motowelt-Ablegers geschrieben. Diese Methode zur Verlängerung der Fahrzeiten und damit zur sinnlosen Verteuerung des ÖPNV funktioniert offenbar immer noch einwandfrei. :(



von Sascha Claus - am 30.05.2006 19:01
Hallo Bärli,

ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten, aber Du wirfst mit Deinem Beitrag mit "Äpfeln auf Elefanten".

Man kann, glaube ich Tram/Bus-Fahrer nicht mit normalen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern vergleichen. Tram- und Busfahrer bekommen die Erlaubnis zur Personenbeförderung, genauso wie Lok-Führer. Alle anderen Gruppen außer vielleicht Taxi-Fahrer benötigen sie nicht.

Aber diese Erlaubnis bedeutet eben, zuverlässig und vorschriftsmäßig mit dem Verkehrsmittel umzugehen und Fahrgäste nicht zu gefährden.

Was ich an dem Morgen gesehen habe war eigentlich trotzt gesperrter Signale auch so (von der Haltestelle Hohentichelnstr. wurde sogar bei *rot* losgefahren, weil wahrscheinlich der Gegenzug gerade über die Kreuzung fuhr), aber es war ein verkehrsarmer Morgen. Aber eine Straßenbahn hat an einem gesperrten Signal an einer Haltestelle stehen zu bleiben, egal, ob der Gegenzug durchfährt. Hinter dem könnten ja Autos stehen, die auf Grund ihrer Grün-Phase nicht mit der Straßenbahn hinter der Straßenbahn rechnen....

Ich habe mit meinen Ausführungen auch nie behauptet, daß es normal bei den Fahren der LVB ist - es gibt überall schwarze Schafe, geschweige denn eine Schuldzuweisung zu dem Unfall an der Lindenthaler Str. gemacht. Selbst in dem Beitrag habe ich gesagt, daß die Schuldfrage geklärt werden muss.. Heute z.B. haben sich alle FahrerInnen, wo ich es beobachten konnte, an die Signale gehalten.

Peter

von Flips - am 30.05.2006 20:52

doch...

Also die Ampel Waldplatz läuft definitiv auf Anforderung, allerdings tagsüber und abens in verschiedenen Umlaufzeiten (105 Sec und 90 Sec). Da nach Inbetriebnahme der stationären Ampel am 5.5.2006 und mit Betriebsbeginn Tram 6.5.2006 noch nicht jeder Fahrer wusste, dass das "A" allein nicht ausreicht, konnte der Eindruck entstehen, dass keine Beeinflussung stattfindet.

von carsten L.E. - am 30.05.2006 21:56

Waldplatz stw. Li 4 & allgemein Vorrang ÖPNV

Aber warum braucht dann die stadtwärtige "4" nach Türenschließen fast immer 2 Minuten Wartezeit, um ihr "Frei" (d.h. Grünschleife) zu kriegen?! Ist im Fahrplan bestimmt nicht enthalten...!
Und ohne die Grünschleife würde ich dort diese neugebaute 4-spurige "Stadtautobahn" nicht mehr stadteinwärts queren wollen!

Ein anderes Problem allgemein bei evt. machbarer Realisierung des ÖPNV-Vorranges ist die (zumindest bisherige) Problematik, dass die bestfunktionierende Vorrangschaltung nichts nützt, solange noch Fahrkartenverkauf (sehr oft neben funktionierenden Fahrkartenautomaten!) & größere Auskünfte vom Fahrpersonal zu tätigen sind. Sicherlich lassen sich z.B. die Fahrkartenautomaten speziell für Ortsfremde noch etwas anwendungsfreundlicher programmieren.
Sehr oft stehen auch die Fahrkartenautomaten in der nachweislich falschen Fahrtrichtung (u.a. Emmausstr. ldw. (landwärts), Lindenauer Markt ldw., Lindenthaler Str. ldw., Wiederitzscher Str. ldw., Annaberger Str. ldw etc.).
Laut Nachrichten werden aber wohl z.Zt. endlich die ersten Automaten mit Hartgeldannahme in die XXL's eingebaut-hoffen wir nur, dass sie kontinuierlicher als die bisherigen Chipkartenautomaten funktionieren; insbesondere, dass sie einen halbwegs üppigen Münzvorratsspeicher haben, sonst muß man wieder wegen dem Geldwechsel zum Fahrer... :-(
Jedenfalls sollte die Ampelbeeinflussung zukünftig stärker über's Türschließsignal erfolgen-dann sollte allerdings auch baldigst frei werden, da sonst die nächsten (angerannt kommenden) Fahrgäste auch wieder von ihrer Beförderungspflicht Gebrauch machen möchten...!

@ Bärli:
Zitat

"Meiner Meinung nach gehört das Stadtbeleuchtungsamt in die Luft gesprengt und die LSA-Programierer gehören alle fristlos entlassen!!!!!!!!!!!!!!"

Auch wenn die Emotionen (teilweise verständlich) hochschlagen, sollte hier doch bitte ein gewisses Niveau gewahrt werden! Auch, um ernst genommen zu werden!
Abgesehen davon, dass dies ein öffentliches Forum ist, wo jeder mitlesen kann & darf.
Ciao Mille

von Der Mille - am 31.05.2006 07:54
Zitat

Aber warum braucht dann die stadtwärtige "4" nach Türenschließen fast immer 2 Minuten Wartezeit, um ihr "Frei" (d.h. Grünschleife) zu kriegen?! Ist im Fahrplan bestimmt nicht enthalten...!
Und ohne die Grünschleife würde ich dort diese neugebaute 4-spurige "Stadtautobahn" nicht mehr stadteinwärts queren wollen!


Wahrscheinlich genau weil die Querung der 4 in den Verkehrsablauf der Jahnallee einpaßt werden muß.

von TLpz - am 31.05.2006 10:27

Re: doch...

carsten L.E. schrieb:

Zitat

Also die Ampel Waldplatz läuft definitiv auf Anforderung,
allerdings tagsüber und abens in verschiedenen Umlaufzeiten
(105 Sec und 90 Sec). Da nach Inbetriebnahme der stationären
Ampel am 5.5.2006 und mit Betriebsbeginn Tram 6.5.2006 noch
nicht jeder Fahrer wusste, dass das "A" allein nicht
ausreicht, konnte der Eindruck entstehen, dass keine
Beeinflussung stattfindet.


Träum weiter. Was nützt eine Anforderung, wenn diese Ampelanlage im Festumlauf läuft.

von LBT - am 31.05.2006 13:54

Re: doch...

Huhu,

Zitat

Also die Ampel Waldplatz läuft definitiv auf Anforderung,
allerdings tagsüber und abens in verschiedenen Umlaufzeiten
(105 Sec und 90 Sec). Da nach Inbetriebnahme der stationären
Ampel am 5.5.2006 und mit Betriebsbeginn Tram 6.5.2006 noch
nicht jeder Fahrer wusste, dass das "A" allein nicht
ausreicht, konnte der Eindruck entstehen, dass keine
Beeinflussung stattfindet.


Auch ich sage, die läuft eher nicht nach Anforderung. Da fast alles was von der Haltestelle Leibnitzstraße stadtauswärts in die Engstelle reingelassen wird sofort wieder am Waldplatz durch soll um nicht stadtauswärts fahrenden Bahnen im Weg zu stehen. Man kann es auch *Grüne Welle* nennen. Bis jetzt musste ich jedenfalls mit dem Auto nicht am Waldplatz anhalten. Demzufolge muss dort stadteinwärts die SL4 natürlich warten, da sie ja sonst für alles in der Engstelle Janhallee zum Hindernis wird. Selbiges auch in anderer Richtung auf der SL4. Auf Grund der Masse an Fahrzeugen und Bahnen die dort durch müssen ist ein Festprogramm wohl die beste Lösung. So muss man zwar vielleicht mal warten. Steht sich dann aber nicht gegenseitig im Weg rum.


MfG Senny

von Senny - am 31.05.2006 16:16

Re: das macht echt spaß...

langsam nervt Ihr wirklich mit Eurer scheiß Ampelschaltung..

:hot: daran wird sich eh nie was ändern, lebt einfach damit :hot:



von DAvE LE - am 31.05.2006 17:24

doch doch

@ TLZ:

netter Stil ;-)

@ senny:

aber selbst ein Festprogramm kann angefordert werden, wenn mehrere zur Auswahl stehen. Und genau das ist an solch großen Kreuzungen der Fall. Das Türschließsignal wählt ein anderes Festprogramm aus, das ist die einzige Möglichkeit an gewissen (geplanten) Schaltmöglichkeiten im Ablauf vor- oder zurückzuspringen ohne die Umlaufzeit zu verändern (hier tagsüber 105 sec, abends 90 s.)

übrigens meinte ich nicht die Linie 4 (deren Schaltung weiß ich nicht aus dem Kopf), sondern die Haltestelle vor der AOK, respektive Leibnizstraße

von carsten L.E. - am 31.05.2006 19:33

!

warum sollte sich nichts ändern? Schließlich hängt jede Menge Geld dran! Denk mal drüber nach.

von carsten L.E. - am 31.05.2006 19:38

Re: doch...nochmal zu den Rotfahrern

Hi Senny!
Nix für ungut wg.meines etwas geharnischten Beitrages von vorgestern aber bei der "Auswertung"des Unfalls SL4 gegen SL10 an der Lindenthaler hier im Forum und der anschliessenden "Hexenjagd" auf rotfahrende Bimmelkutscher ist mir der Kamm geschwollen!
Hier gibt es meines Erachtens nach einige,die glauben wir machen das,weil es uns Spass macht oder aus Mangel an Verantwortu8ngsbewustsein!Denen kann ich nur sagen: TRÄUMT WEITER!!!Wer tut schon wegen der Pünktlichkeit sein Leben,das der Fahrgäste und seine EXISTENZ in der heutigen Zeit auf`s Spiel setzen?WOHL KAUM EINER!!!
Meine letzte Unfallmeldung datiert z.B.auf den 6.1.2003 zurück,als in Taucha,eine Querstr.vor der Endst.eine süsse blonde(war sie wirklich)Audifahrerin die Ihr entgegenkommende Bimmel "beim rechtsabbiegen nicht gesehen"hatte!!!GRINS!!!Und das nicht nur,weil ich zu faul bin Unfallmeldungen zu schreiben!
Auch ich habe schon einen unschuldigen HORRORCRASH hinter mir!
Sommer 1990 oder war`s 1991.FRONTALZUSAMMENSTOSS auf der damals noch eingleisigen Hammerwerkbrücke! 13 gegen 13!!! Und da hat nachweislich KEINER Spass dran gehabt!
ALSO ICH SETZE MEIN LEBEN NICHT GERN AUF´S SPIEL!
Sollte es von diesen Unfall irgendwelche Bilder geben (ich glaube einer meiner zwei TW war die 1615) wäre ich glücklich,wenn mir die irgendwer per Mail zuschicken könnte.Als Dankeschön,würde ich ein bischen über den Unfall aus dem "Nähkästchen"plaudern und meinerseits falls es gewünscht wird,Bilder aus der "Bimmelperspektive" oder von verschiedenen Wagen an versch.Orten in Leipzig verschicken.
ALSO,SCHAUT MAL NACH!
Da ich mitbekommen habe,das Du auch einer von den Rot/Gelb/Grünen Staubauern bist-grins-hätte ich mal ne Frage zur Prager/Riebeckstrasse.Da ist für die 15 stadtwärts nach dem Verkehr der v.d.Russ.Kirche kommt eine ziemlich lange "Räumphase"drin,während ALLE anderen Richtungen STEHEN. WARUM kann die landwärts WARTENDE 15 die Phase nicht mitnutzen sondern steht sich knapp 2 Minuten die Räder in den Bauch????Unser Ampelmännchen weiss seit mehreren Monaten darüber Bescheid!!!Übrigens,die Phase kommt auch,wenn stadtwärts KEINE 15 kommt.Da steht alles und keiner weiss warum!!!!!
Wenn das Thema behandelt ist,dann habe ich als nächstes ein paar Fragen zur Eisenbahnstrasse landwärts.Dazu aber beim nächsten Mal mehr.
Schönen Abend , MfG.Bärli

von Bärli - am 31.05.2006 20:14
Hi Flips!
Wenn an der Hohentichelnstrasse die stadtwärtige Bimmel FREI hat können hinter Ihr keine Auto`s kommen (Schotterbett ist schlecht für Gummibereifte) und der Querverkehr hat nachweislich ROT! WER soll da hinter der Bimmel hervor kommen?Der Weihnachtsmann??Entschuldige bitte,aber LSA-Umläufe scheinst du nicht zu kennen-ABER WIR kennen sie vom täglichen Gebrauch!!!
MfG.Festus

von Bärli - am 31.05.2006 20:34

Re:etwas zum Nachdenken von Bärli

Die AOK ist meines Wissens nach an dem Waldplatz und nicht an der Leibnitzstrasse!
Nach Erzählungen von einem Koll.kam es vorgestern an der Lindenthaler Str.WIEDER zu einem Vorkommnis. 2x Linie 4 hatten stadtwärts und landwärts FREI als Richt.Wahren wieder eine 10 durchgehuscht ist!!!Kurz nach so einem Crash gibt es bei der Bimmel KEINEN der dort etwas riskiert!
ALSO wo liegt der Fehler?????????????
Ps.:Hab gestern Nachmittag die 2159&2044 auf der Linie 9 gesehen,wo die Frontnummer und das LVB-Logo fehlte!Ist das eine neue Designstudie meines Betriebes oder weiss jemand mehr darüber??
MfG.Festus

von Bärli - am 31.05.2006 20:43

@ Bärli

Huhu,

Zitat

Da ich mitbekommen habe,das Du auch einer von den Rot/Gelb/Grünen Staubauern bist-grins-hätte ich mal ne Frage zur Prager/Riebeckstrasse.Da ist für die 15 stadtwärts nach dem Verkehr der v.d.Russ.Kirche kommt eine ziemlich lange "Räumphase"drin,während ALLE anderen Richtungen STEHEN. WARUM kann die landwärts WARTENDE 15 die Phase nicht mitnutzen sondern steht sich knapp 2 Minuten die Räder in den Bauch????Unser Ampelmännchen weiss seit mehreren Monaten darüber Bescheid!!!Übrigens,die Phase kommt auch,wenn stadtwärts KEINE 15 kommt.Da steht alles und keiner weiss warum!!!!!


ich hab das jetzt so verstanden: dass wenn von der Russischen Kirche der Verkehr Grün hatte, es dann eine ganze weile dauert bis jemand anderes fahren darf? Könnte damit zusammenhängen, dass die Linksabbieger in die Prager Straße dort auf die Fussgänger aufpassen müssen, welche unsinnigerweise auch noch Grün haben. Somit dann auch die Räumphase länger gegeben werden muss. Müsste sonst mal genauer hinsehen, da ich meist die Prager gerade durchfahre. Aber mit der teilweise langen Wartezeit gebe ich dir Recht. Wenn du es anders meinst kannst du mir ja nochmal mailen. Sonst nehmen die ganzen Diskusionen hier kein Ende :-)


MfG Senny

von Senny - am 31.05.2006 20:47

Re:etwas zum Nachdenken von Bärli

Bärli schrieb: ALSO wo liegt der Fehler?????????????

Wahrscheinlich in der Ampelschaltung. Vielleicht sollte man die dort mal überprüfen, bevor wieder was passiert.

von Jochen Schaz - am 31.05.2006 22:46

Re:etwas zum Nachdenken von Bärli

Bärli schrieb:

Zitat


Ps.:Hab gestern Nachmittag die 2159&2044 auf der Linie 9
gesehen,wo die Frontnummer und das LVB-Logo fehlte!Ist das
eine neue Designstudie meines Betriebes oder weiss jemand
mehr darüber??
MfG.Festus


Hier Klicken!

Die Nummer fehlt, aber das LVB-Logo ist dran....



von Tatra Leipzig - am 01.06.2006 04:58

Re: doch doch

Zitat

aber selbst ein Festprogramm kann angefordert werden, wenn mehrere zur Auswahl stehen


Entschuldige, aber ein Festzeitenprogramm zeichnet sich eben dadurch aus, dass _nichts_ angefordert werden kann. Sonst wären es ja keine Festzeiten.

von Yoeto - am 01.06.2006 07:40

Re: doch doch

ist bestimmt etwas unglücklich formuliert, es soll ja auch noch verstanden werden können...

--> seitens der Stadt werden rund um neue Verkehrsbauten die TASS-Schleifen eingebaut und genau diese wählen passende Festzeitenprogramme aus. (traffic actuated signalplan selection)

wenn ich mal dazu kommen, suche ich die Programmierungen für den Waldplatz mal heraus, und Bärli, die Leibnizstraße ist natürlich nicht am Waldplatz, muss aber signaltechnisch verarbeitet werden, damit Bimmel und Gummi durchrutschen können. Hier beißen sich auch die unterschiedlichen Umlaufzeiten tagsüber, aber vielleicht wird das eines Tages auch geändert. Übrigens würde ich mir wünschen, weniger aneinandergereihte Großbuchstaben von dir zu lesen, weil das als Schreien gilt und nicht so nett herüber kommt. Selbst hitzige Debatten (die zu führen kein Problem darstellt) müssen mit der gebotenen Höflichkeit geführt werden, das gilt für alle hier. Danke!

mfg

von carsten L.E. - am 01.06.2006 13:21
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