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Informationen zum Thema:
Forum:
Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ich, leser II, Feststeller, leser, Schreiber

SB: Eiche-SBK 35:32 (15:15)

Startbeitrag von Schreiber am 26.02.2006 08:27





Sie können es doch! Riesengroß war die Erleichterung am Samstagabend nicht nur bei den Oberligahandballern des SV Eiche 05 Biederitz, sondern auch bei dem Großteil der 150 Zuschauer nach dem 35:32 (15:15) Heimerfolg im Kellerduell gegen die SG Lok Schönebeck. Die Gastgeber überzeugten vor allem im kämpferischen Bereich, ließen dort kaum Wünsche offen. Beste Torschützen beim Sieger waren Stefan Wöhler mit elf und Alexander Enke mit zehn Toren.

Schon vor dem Anpfiff war die Spannung förmlich zum Greifen nah. Beiden Teams war in allerlei Gesichtern abzulesen, was auf dem Spiel stand.
Doch nach nur kurzer Abtastphase ging es schnell in die Vollen. Die Einheimischen fanden zuerst zu ihrer spielerischen Linie und gingen mit 2:1 (Thielicke, Enke) in Führung. Dem 3:1 durch Ingo Heitmann ließ Stefan Wöhler das 4:2 folgen. Nach dem dritten Tor der Gäste zogen die SVE- Mannen durch Tore von Stefan Wöhler, Dirk Hesse und Ingo Heitmann das 7:4 folgen. Auch beim 9:6 nach einer Viertelstunde hatte der kleine Vorsprung Bestand.
In der Folgezeit kam der Schönebecker Rückraum, den die Biederitzer Hintermannschaft bis dahin recht gut im Griff hatten, immer besser zum Zuge. So gelangen Mario Seifert und Falk Hohmann einige leichte treffer. Das spiegelte sich auch im Ergebnis nieder: 10:10. Anschließend traf der Gästelinksaußen Christian Stark sogar zur erstmaligen Führung. Dirk Hesse und Alexander Enke sorgten dann zweimal postwendend für den Ausgleich (11:11 und 12:12).
Bis zum Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichtergespannes legten nun die Hausherren stets ein Tor vor, schafften es jedoch nicht, den Ausgleich zu verhindern. Mit einem 15:15 ging es in die Kabinen.
"Laßt den Ball laufen, dann ergeben sich die nötigen Räume. In der Abwehr müssen wir wieder die Aggressivität aus der Anfangsphase abrufen", appellierte der Biederitzer Coach Ernst Gerlach an seine Mannen.
Doch erstmal fand der Spielverlauf aus Durchgang eins seine Fortsetzung. Die zweimalige Führung der Eichen konnten die Elbestädter bis zum 17:17 ausgleichen. Auch das 19:17 der Biederitzer glichen Hohmann und Schulze aus.
Doch dann sollte entgültig der Knoten im Biederitzer Angriffsspiel platzen. Besonders Alexander Enke, der den angeschlagenen Matthias Thielicke im Rückraum glänzend vertrat, war kaum zu stoppen. Er traf bis zum 23:20 allein dreimal. Ein Doppelschlag vom anderen Halben Stefan Wöhler sowie vom ebenfalls aus dem Rückraum sehr gefährlichen Ingo Heitmann bedeuteten in der 44. Minute das 26:20.
Den Gästen war nun zunehmend die Nervosität anzusehen. Vorschnelle Abschlüsse sowie technische Fehler waren die Folge. Die Hausherren hingegen zogen weiterhin konzentriert ihr Spiel auf und wußten mit gelungenen Spielzügen zu überzeugen. Der zuletzt so arg vermisste Einsatzwillen war das große Plus der Biederitzer, welcher von den zahlreichen Zuschauern mit reichlich Beifall bedacht wurde.
Beim 29:23 in der 48. Minute hatte die Sechstoreführung weiterhin Bestand. Drei weitere Biederitzer Treffer zum 32:24 bedeuteten dann bereits die Vorentscheidung. Die Gäste versuchten es in der verbleibenen Spielzeit mit einigen offensiveren Deckungsvarianten, doch mehr als Ergebniskosmetik gelang ihnen dabei nicht.
Als Stefan Wöhler zum 34:28 und Alexander Enke zum 35:29 trafen, war die Frage nach dem Sieger in diesem "Vierpunktespiel" endgültig geklärt. Den Lokhandballern gelangen die letzten drei Treffer, doch der verdiente Sieger hieß Biederitz.
"Spielerisch können wir das sicherlich noch ein wenig besser, aber das ist bei solch einer brisanten Konstellation wohl nur zweitrangig. Wir sind endlich wieder als Mannschaft aufgetreten und haben bis zum Umfallen gekämpft", meinte der Biederitzer Spielmacher Dirk Hesse nach der Begegnung überglücklich. Aber nicht nur der Sieg brachte ihn zum Strahlen, wurde er doch am Vormittag glücklicher Vater von Söhnchen Lukas Paul. Der nun vierköpfigen Familie Alles Gute!
"Wir können es doch. Kompliment an mein Team. Sie haben nach der Blamage in Solpke/Mieste Größe bewiesen", meinte ein zufriedener Biederitzer Trainer Rainer Haberkorn.

SV Eiche 05 Biederitz mit: Wiedemann, Bruchmüller; Heitmann (7), Piehl (n.e.), Holzgrebe (1), Wöhler (11), Thielicke (1), Hesse (4/3), Enke (10), Haberkorn, Freistedt (1), Höltge (n.e.)

Lok Schönebeck mit: Lugoboni; Schuster; Bramer (3), Stark (7/1), Seifert (6), Kazmirowski (3), Schulze (3), Welzel (2), Ehrecke (1), Dawils, Hohmann (7)

Zeitstrafen: Eiche 7 Schönebeck 2

Antworten:

da fragt man sich doch,ob in biederitz nur berichte von siegreichen spielen geliefert werden,.....
wo steht denn der bericht vom somi spiel?

von leser - am 26.02.2006 11:58
Toller Kommentar!!!Und ich dachte schon, es sind wieder Rechtschreibfehler drin.... :joke:

:cheers:

P.S. Gruß an alle Meckerköppe.Eure Kommentare bereichern natürlich dieses Forum um vieles mehr, als irgendein Spielbericht!!!

von Feststeller - am 27.02.2006 07:59
@ leser: tja, hast recht. andere mannschaften schreiben aber gar nichts. die berichte findest du aber alle unter www.volksstimme.de -- lokalsport

von leser II - am 27.02.2006 10:32
Nen Rechtschreibfehler haste allerdings auch drinne! Schau ma bei den Spielern ob dir da bei einem was beim Namen auffällt!!! ;-)

von Ich - am 01.03.2006 07:25
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