Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matthias Berger, susi44

Wolfen gewinnt in Schönebeck

Startbeitrag von Matthias Berger am 14.03.2004 12:45

Schönebeck überläßt Punkte nicht kampflos
HSG Wolfen gewinnt gegen Lok Schönebeck 39:35

Von Matthias Berger

Das vorerst letzte Auswärtsspiel musste die HSG Wolfen am Samstag in Schönebeck bestreiten. Die Gastgeber wollten an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den Wolfenern einen heissen Kampf liefern. Zur Halbzeit war ein gerechtes 17:17 erspielt. Die torreiche Partie wurde beim 35:39 beendet und die Fuhnestädter konnten sich zwei Pluspunkte im Meisterschaftskampf gutschreiben lassen.

Die Gastgeber von der Elbe starteten besser in die Partie und legten zwei Tore vor, bevor die HSG ihren Motor zum Laufen bekam. Reno Gragert erzielte in der dritten Spielminute durch einen Tempogegenstoß den Ausgleich zum 2:2 und Dennis Hoppe brachte die Gäste eine Minute später das erste mal in Führung.
Beide Mannschaften agierten in der Deckung sehr offensiv, so wechselte die Führung fast im Minutentakt, aber keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Tore absetzen.

Bereits nach 9:55 Minuten nahm der Wolfener Trainer die grüne Karte und stellte die Mannschaft neu ein. Die Deckung stand nicht so souverän wie in den letzten Spielen. Im Angriff wurden zahlreiche Chancen vergeben oder zu vorschnell abgeschlossen. Der eigentliche Toregarant Oleg Deiko, fand in der ersten Halbzeit nicht wirklich in das Spiel und konnte sein Team im Angriff kaum unterstützen. Nur vier Torwürfe und dabei eine Ausbeute von einem Tor, war zu wenig, um die HSG frühzeitig auf die Gewinnerstraße zu führen.
Insgesamt 14 Würfe auf das gegnerische Gehäuse fanden in der ersten Halbzeit nicht ihr Ziel. Das Ergebnis von 17:17 war zu diesem Zeitpunkt hart erkämpft. Der Kapitän Stefan Förster verhinderte mit acht Paraden Schlimmeres.

Alexander Paschkevich nutzte die Halbzeitpause um das Team in der Kabine noch einmal einzuschwören. Nach dem Seitenwechsel war es aber Schönebeck welche den ersten Treffer erzielen konnte. Jetzt berappelten sich die Wolfener und kämpften als Mannschaft. Durch Treffer von Stephan Blechschmidt,Torsten Fuchs und zweimal Reno Gragert, zogen die Gäste erstmals mit drei Toren davon.
Nachdem Matthias Niestroj bereits zwei Zwei-Minutenstrafen für seine zupackende Deckungsarbeit erhalten hatte, schied Torsten Fuchs in der 40.ten Spielminute nach einer roten Karte aus. Das war wie eine Initialzündung für die Paschkevich Schützlinge. Nach dem Motto, jetzt erst recht, erkämpften sie sich immer wieder Chancen und zogen bis auf 27:33 davon. Stefan Förster war mit seinen Paraden ein starker Rückhalt für die Defensivarbeit. In der 58.Spielminute stand ein 30:37 auf der Anzeigentafel. Die Gastgeber gaben sich aber zu keinem Zeitpunkt auf. Bei den Wolfenern merkte man nun die Auswirkungen der kräfteraubenden Partie und die Elbestädter konnten noch Ergebniskosmetik betreiben und sich bis auf vier Tore heranarbeiten. Das Endergebnis von 35:39 war hart erarbeitet.

In der nächsten Woche kann die Mannschaft unter Beweis stellen, dass sie die Defensivarbeit eigentlich besser beherrscht, als in diesem Spiel gezeigt. Die Gäste aus Magdeburg hatten die Wolfener im Hinspiel bis zur Halbzeit ganz schön ins Straucheln gebracht. Erstmals war man mit einem Rückstand aus der Halbzeitpause gekommen. Dies soll sich aber nächste Woche nicht wiederholen. Dieses Spiel wird das erste vom drei Heimspielen in Folge sein. Diese Serie soll mit 6:0 beendet werden um den Abstand auf Biederitz dann auf vier Punkte zu erhöhen.

Aufstellung: Förster; Kemmnitz; Stephan Blechschmidt (10/2); Silvio Blechschmidt (3); Syring (2); Niestroj (8/3); Gragert (5); Hoppe (3); Deiko (6); Fuchs (2); Paschkevich; Guba

Antworten:

einfach mal danke an Matthias

Gruss Susi

von susi44 - am 14.03.2004 18:32
Danke sagt Mattjes

von Matthias Berger - am 15.03.2004 22:29

Schönebeck gegen Wolfen aus Volksstimme Schönebeck

Handball-Oberliga Männer, 19. Spieltag: SG Lok Schönebeck - HSG Wolfen 2000 35:39 (17:17)
Erhoffte Überraschung blieb aus

Schönebeck (sas) - Der Tabellenführer wankte, fiel aber nicht. Nach einer bravourösen Vorstellung mussten die Handballer der SG Lok Schönebeck der HSG Wolfen 2000 mit 35:39-Toren den Vortritt lassen. Trotz dieser Niederlage bleibt das Lok-Team mit 21:17-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.
Auch dieses Mal agierten die Gastgeber von Beginn an mit einer offensiven Deckungsvariante, die den Gästen zunächst nicht behagte. So nahm Mario Seifert Matthias Niestroj aus dem Spiel und Philipp Karsubke engte den Aktionsradius von Oleg Deiko ein.

Das von Reiner Baumgart glänzend eingestellte Lok-Team begann furios und lag nach Toren von Andreas Grube und Philipp Karsubke schnell mit 2:0 (2.) vorn. Doch die Antwort des Spitzenreiters ließ nicht lange auf sich warten. Drei Treffer in Folge und der Favorit führte in der fünften Minute erstmals mit 3:2.

Die Begegnung sollte sich jedoch im weiteren Spiel sehr ausgeglichen gestalten. Mario Seifert und Christian Stark waren es, die nach dem 5:5-Zwischenstand ihr Team mit 7:5 (10.) nach vorn warfen. Unzufrieden zog HSG-Spielertrainer Alexander Paschkevich frühzeitig die grüne Karte, doch am Spielverlauf änderte das wenig. Mit Leidenschaft und tollen Spielzügen kämpfte sich der Gastgeber nach 10:13 (20.) und 12:14 (22.) durch Tore von Andreas Held und Phillip Karsubke auf 15:15 (28.) heran. Kurz vor der Halbzeitpause sogar das 17:16, doch Wolfen konnte glücklich ausgleichen.

Im zweiten Durchgang nutzte die HSG vier schwache Minuten der Hausherren aus, um nach einem 18:17-Rückstand (31.) auf 21:18 (35.) davonzuziehen. Dieser 3-Tore-Differenz lief Lok nun hinterher. In der 40. Minute vielleicht die Schlüsselszene des Spiels.

Andreas Grube, der zuvor das 22:24 erzielte, konnte nach einem Foulspiel von Torsten Fuchs, der dafür die Rote Karte erhielt, die Begegnung nur noch von der Bank aus verfolgen.

Obwohl sich Wolfen in den folgenden Minuten auf 29:24 (44.) absetzte, blieb die Partie offen. Zwar kämpfte das gesamte Lok-Team in der Schlussviertelstunde couragiert weiter, doch dem Spiel konnten sie keine entscheidende Wende mehr geben. Letztendlich setzte sich der Aufstiegskandidat Nummer eins über 31:27 (52.) und 36:30 (56.) mit 39:35 durch.

Auch aufmunternde Worte, ein tolles Spiel abgeliefert zu haben, tröstete die Lok-Spieler nicht. "Was nützt das? Wir haben verloren", meinten Ferry Heuer und Dirk Kupsch nach der Partie.

Am kommenden Samstag gastieren die Schönebecker beim Tabellenzehnten SV Lok Aschersleben. Diese Partie, welche um 17 Uhr in der Ascaneum-Sporthalle angepfiffen wird, sollten die Elbestädter siegreich gestalten können, um die Chance im Kampf um Platz drei wahren zu können.

SG Lok Schönebeck: Heuer, Lugoboni - Grube (4/1 Siebenmeter), Stark (4), Seifert (8/1), Lux (2), Kazmierowski (1), Held (6), Karsubke (7), Kupsch (2), Dawils (1)-

HSG Wolfen 2000: Kemnitz, Förster - St. Blechschmidt (10/2), S. Blechschmidt (3), Syring (2), Niestroj (8/3), Gragert (5), Hoppe (3), Deiko (6), Fuchs (2), Paschkewitsch, Guba.

Schiedsrichter: Strozinsky, Schmidt.

Siebenmeter: Lok 2/2; HSG 6/5.

Zeitstrafen: Lok 5; HSG 3.



(LRSBK)

von Matthias Berger - am 16.03.2004 07:09
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.