Pokal im Überblick

Startbeitrag von Leser am 10.01.2005 11:46

Männer 3. Runde

08.01.2005 17:45 TuS Dieskau/Zwintschöna : HV Wernigerode 47 : 45

08.12.2004 19:30 HSG Naumburg-Stößen : Jessener SV 53 31 : 30

08.01.2005 17:00 TuS Magdeburg-Neustadt : SV Oebisfelde 1895 27 : 30

08.01.2005 17:30 TuS Radis 1947 : MSV Buna Schkopau 40 : 25

07.01.2005 19:30 HSV 2000 Zerbst : SG Lok Schönebeck 30 : 31

11.01.2005 19:30 Roßlauer HV Jahn 25 : SSV 90 Landsberg .

09.01.2005 16:30 SG Seehausen : TSG Calbe 36 : 33

09.01.2005 16:00 HV Ilsenburg : BSV 93 Magdeburg 22 : 37


Freilose: SG HC Einheit Halle,SV Concordia Staßfurt, HG 85 Köthen, SG Eintracht Glinde, SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, HSG Wolfen 2000

Antworten:

Dieskau-Wernigerode

HV Wernigerode enttäuschte
Pokalaus nach einer denkwürdigen Partie



(ig) - Einen neuerlichen Rückschlag musste Handball-Oberligist HV Wernigerode in der dritten Runde des HVSA-Pokals einstecken. Nach einer enttäuschenden Leistung unterlagen die Harzer beim Tabellenführer der Bezirksliga Süd, TSV Dieskau/Zwintschöna, mit 47:45 nach Siebenmeterwerfen. Die erste Hiobsbotschaft für den HVW kam bereits in der vergangenen Woche. Mathias Eckardt brach sich im Training den Fuß und wird längere Zeit ausfallen. Trotz eindringlicher Warnungen unterschätzten die Wernigerode die zwei Spielklassen tiefer angesiedelten Gastgeber. Vor allem die Abwehr, in der Punktspielrunde das Prunkstück der Wernigeröder, ließ die Hausherren viel zu oft gewähren. So gestaltete der TSV die Partie bis zur Halbzeit (18:19) offen. Nach Wiederanpfiff erwischte der HVW den besseren Start und warf eine Fünf-Tore-Führung heraus. Doch dann schritten die sehr einseitig pfeifenden Referees ein. Der HVW war fast ständig in Unterzahl. Zudem durften Maik Lange und Jens Kaufmann nach ihrer dritten Zeitstrafe vorzeitig Duschen. Dieskau/Zwintschöna verkürzte den Rückstand und ging sogar in Führung. Doch auf sehr kuriose Weise schaffte Thomas Kirchhof in letzter Sekunde den 38:38-Ausgleich - er saß nämlich eigentlich eine Zwei-Minuten-Strafe ab. Nach 20-minütigem Regelkurs wurde der Treffer gewertet und Kirchhof mit seiner dritten Zeitstrafe ebenfalls disqualifiziert.

In der Verlängerung bestimmte der HVW das Geschehen und war zeitweise schon mit drei Toren in Front. Als mit Kay Boje der vierte HVW-Spieler die Rote Karte sah, schafften die Gastgeber in der Schlusssekunde mit einem Freiwurf den Treffer zum 42:42. Im anschließenden Siebenmeterwerfen hatten die Gastgeber die besseren Nerven und machten die Pokalblamage der Gäste nach knapp zweieinhalb Stunden perfekt.

HVW: Wisotzky, Feldmann - Gohlke (10), Kirchhof (2), Boje (2), Lange (2), Kaufmann (5), Poetzsch (7), Hoffmann (6), Quegwer (6), Nierlein (2)

von Leser - am 11.01.2005 08:36

HV Ilsenburg - BSV 93

Handball, 3. Runde HVSA-Pokal der Männer: HV Ilsenburg - BSV 93 22:37 (9:16)
Olvenstedter ziehen ungefährdet in die nächste Runde ein



Magdeburg (oha) - In der 3. Runde des Landespokales des Handballverbandes Sachsen-Anhalt konnte Oberligist BSV 93 beim Verbandsligisten HV Ilsenburg in einem nur mäßigen Spiel einen sicheren 37:22 (16:9)-Sieg einfahren.

Obwohl das Trainergespann Haase/Eckstein schon vor dem Spiel mit Enrico Sonntag, Mario Hauck, Christoph Goldschmidt, Jörg Beyer und dem langzeitverletzten Roman Pethe auf zahlreiche Spieler verzichten musste, beherrschte der BSV die Gastgeber über den gesamten Spielverlauf nach Belieben.

Über eine sichere Abwehr gelang den Magdeburgern schnell eine 2:0 Führung (2.), die bis zur 14. Minute durch ein Kontertor von Marko Berger bis auf 9:4 ausgebaut werden konnte. Danach ließen die Olvenstedter in der von beiden Seiten sehr fair geführten Begegnung die Zügel etwas schleifen, so dass Ilsenburg durch einfache Gegentore bis auf 10:7 (19.) verkürzen konnte.


Nach einer Auszeit fing sich der BSV wieder und stellte binnen fünf Minuten den alten Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (13:8/24.). Durch Treffer von Steve Nebe und Christian Aust bauten die Gäste dann den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 16:9 aus.

Nach dem Seitenwechsel zog das Tempo der Begegnung etwas an. Beide Mannschaften waren dabei mehr auf Torgewinn als auf Deckungsarbeit aus. So entwickelte sich ein munteres und mit zahlreichen Fehlern behaftetes Spiel, bei dem der BSV über die Stationen 20:12 (35.), 24:16 (41.) und 26:18 (46.) einen sicheren Vorsprung hielt.

In der letzten Viertelstunde ließen die Kräfte der Gastgeber nach, so dass sich der BSV von da ab besser in Szene setzen konnte. So gelang den Olvenstedtern durch einen Strafwurf von Andre Hätscher in der 50. Spielminute erstmals eine zehn-Tore-Führung (28:18). Diesen Vorsprung baute der BSV in der Schlussphase der Partie kontinuierlich bis zum Endstand von 37:22 aus.

Erfreulich aus Sicht der Trainer: Alle eingesetzten Spieler kamen zu Torerfolgen. Mit diesem Sieg gelang dem BSV der gewünschte Start in das Jahr 2005, in dem die Mannschaft in der Oberliga noch einmal einen Angriff auf die Spitzenteams aus Oebisfelde und Biederitz wagen will. Die erste Gelegenheit dazu wird es am kommenden Sonntag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen die SG Lok Schönebeck geben.

BSV 93: Ch. Böhm, A.Böhm - Aust (3), Mollenhauer (4), Nebe (6), Berger (6), Most (5), Grüneberg (5), Hätscher (4/2), Huber (4).

von Leser - am 11.01.2005 08:52

TuS Magdeburg - SV Oebisfelde


Handball, dritte Runde um den HVSA-Pokal der Männer: TuS Magdeburg - SV Oebisfelde 27:30 (13:16)
Pflicht erfüllt: Linkohr-Schützlinge stehen in Runde vier



Magdeburg - Wie erwartet zogen die Handball-Oberligamänner des SV Oebisfelde am Sonnabend in die vierte Runde um den Pokal des Handballverbandes von Sachsen-Anhalt ein. Beim Verbandsligisten TuS Magdeburg-Neustadt setzten sich die Allerstädter mit 30:27 (16:13) durch.

Oebisfeldes Trainer Renè Linkohr sprach nach Ende der Cup-Begegnung von einer "glanzlosen Pflichterfüllung". "Sicherlich ist daran auch der Pokalmodus schuld. Denn auch die Magdeburger rissen nicht gerade Bäume aus. Allerdings hat es bei uns noch nicht richtig gepasst.
Ich hoffe aber, dass bis zum Rückrundenstart am kommenden Wochenende in Landsberg wieder der richtige Zug in der Mannschaft ist", erklärte Linkohr.

Im Prinzip hätten dem Oberliga-Tabellenführer 15 starke Minuten gereicht, um in die nächste Runde einzuziehen. Nach der Drei-Tore-Führung zur Pause (16:13), erhöhten die Gäste anschließend auf 19:15. (35.). Bis zur 50. Minute hatte die Linkohr-Sieben ihren Vorsprung dann auf acht Treffer ausgebaut (28:20). Die Begegnung war damit entschieden. So ganz "abschießen" lassen wollten sich die Magdeburger aber nicht. TuS-Trainer Harry Jahns signalisierte in der 53. Minute die Auszeit. Nach Wiederanpfiff kamen die Elbestädter dann noch einmal. Sie verkürzten den Rückstand auf vier Tore (24:28). Mehr als Ergebniskorrektur gelang der TuS-Sieben aber nicht. "Angesichts der klaren Führung ging uns in der Schlussphase die Konzentration etwas verloren", sagte René Linkohr.

SV Oebisfelde: Ellenberg - Eckert (2), Nico Bischoff (4), T. Thiele (9), R. Thiele (1), Werner (3), Schulzke (4), Wolter (1), Kalupke , Rieck (2), Norman Bischoff (2), Seiler (1).

von Leser - am 11.01.2005 08:59

SG Seehausen - TSG Calbe

HVSA-Pokal: SG Seehausen - TSG Calbe 36:33
Pokal-Aus in der Altmark



Seehausen - In der 3. Hauptrunde um den Landespokal (HVSA-Cup) mussten Calbes Oberligamänner am letzten Sonntag auswärts bei der SG Seehausen antreten. Nach einer schwachen Vorstellung unterlagen die Saalestädter am Ende dem Nordliga-Spitzenreiter verdient mit 33:36 und schieden so aus dem Landespokal aus.

Calbe traf auf einen unbekannten Gegner. Und Trainer Eckhard Rätzel hatte seine Spieler ausdrücklich gewarnt, den Gegner nicht zu unterschätzen und von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen, denn bekanntlich haben Pokalspiele so ihre eigenen Gesetze. Für die Gastgeber war es jedenfalls das Spiel des Jahres und die knapp 400 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse.

Beide Teams begannen sehr nervös und in der Anfangsphase mit zahlreichen technischen Fehlern. Das Spiel verlief ausgeglichen und mit wechselnden Führungen. Calbe fand im Angriff nicht seinen normalen Rhythmus und offenbarte an diesem Tage in der Abwehr große Lücken. Viele Treffer gelangen Seehausen über die Außenpositionen, und beide Calbenser Torhüter hatten auch nicht gerade ihren besten Tag erwischt.


Mit einem 18:18 ging es in die Halbzeitpause. Und nach deutlichen Worten in der Kabine sollte es in der zweiten Halbzeit aus Calbenser Sicht eigentlich besser werden. Doch es steigerte sich nur eine Mannschaft, und das waren die Gastgeber. Der bisher ungeschlagene Tabellenführer der Nordliga wurde immer selbstbewusster, und von einem Zwei-Klassen-Unterschied war schon lange nichts mehr zu erkennen.

Die Zuschauer sahen auch in der zweiten Halbzeit ein spannendes Pokalspiel, in dem die Gastgeber immer knapp in Front blieben. Calbe schaffte zwar postwendend den Ausgleich, konnte aber nur noch einmal beim 30:29 selbst in Führung gehen. Danach fiel die Vorentscheidung. Zwei nacheinander folgende Calbenser Zeitstrafen nutzte Seehausen zu vier Toren in Folge und setzte sich auf 33:30 ab. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber dann bis zum Schlusspfiff. Am Ende herrschte verständlicher Jubel auf Seiten der Gastgeber und auf Calbenser Seite große Enttäuschung.

Am kommenden Sonnabend beginnt in der Oberliga die Rückrunde. Calbe spielt auswärts bei der SG Solpke/Mieste. Und hier muss eine enorme Steigerung her, sonst ist die nächste Niederlage vorprogrammiert.

TSG Calbe: Wiederhold, Tischmeyer - Lampe (2), Höppner,Rätzel (2), Weidner (7), Doll (9), Kölling, Roost (2), Krausholz (3), Zengerling (1), Kunze (7).

von Leser - am 12.01.2005 12:31

HSV 2000 Zerbst - SG Lok Schönebeck

Handball, HVSA-Pokal, 3. Runde: HSV 2000 Zerbst - SG Lok Schönebeck 30:31 (14:17)
Knapper Sieg gegen den Verbandsligisten


Schönebeck (sas) - Mit einem Erfolg starteten die Handballer der SG Lok Schönebeck ins Sportjahr 2005. In der 3. Runde des HVSA-Pokal setzte sich der Oberligist am vergangenen Freitag knapp mit 31:30 beim Verbandsligisten HSV 2000 Zerbst durch. Erfolgreichster Torjäger in den Reihen der Elbestädter war Andreas Grube mit 15 Treffern.
Die ohnehin schon angespannte Personalsituation bei den Schönebeckern hatte sich einen Tag vor Austragung dieser Pokalbegegnung verschärft. Denn mit Christian Lux (Bänderdehnung) verletzte sich im Abschlusstraining ein weiterer Stammspieler, der dem Team in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Somit standen Volker Musche, der den verhinderten Trainer Rainer Baumgart auf der Bank vertrat, nur sieben Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Keine optimalen Voraussetzungen, doch das in Rot-Weiß antretende Lok-Team gab sich gegen den hoch motivierten Verbandsligisten keine Blöße.

Im ersten Spielabschnitt liefen die Schönebecker von Beginn an einem Rückstand hinterher. Trotz der zwischenzeitlichen 2:1-Führung (2.) des gut aufgelegten Christian Stark, hatten die Zerbster über 7:5 (13.) und 10:8 (20.) bis zum 13:12 fünf Minuten vor der Halbzeit die Führung inne.


Falk Hohmann markierte nach einer tollen Einzelleistung den 13:13-Ausgleich (27.), bevor Andreas Grube und Christian Stark Lok erstmals mit zwei Toren in Führung brachten. Zur Pause führte der favorisierte Oberligist mit 17:14.

Als erstes Team betraten die Gastgeber das Parkett zur zweiten Halbzeit und machten damit deutlich, das Spiel noch umbiegen zu wollen.

Das Lok-Team ließ sich davon wenig beeindrucken und hielt den knappen Vorsprung bis zum 22:20 (41.). Drei Treffer in Folge, davon zwei Siebenmeter, brachten Zerbst beim 23:22 (45.) letztmalig in dieser Partie in Front. In dieser Phase war es besonders Andreas Grube, der mit seinen Toren die Gäste wieder auf die Siegerstraße führte, ob zum 23:23 (46.) per Siebenmeter oder zum 27:24 neun Minuten vor dem Ende. Aber auch Christian Stark behielt in den Schlussminuten die Übersicht und erzielte zwei wichtige Treffer zum 28:26 (56.) bzw. 29:27 (58.).

Zwar gelang den Gastgebern stets der Anschlusstreffer, doch als Andreas Grube Sekunden vor dem Ende zum 31:29 traf, war die Begegnung endgültig entschieden. Erwähnenswert sind auch die Torhüterleistungen von Christian Schuster und Martin Schwerthfeger, die in brenzligen Situationen ein wichtiger Rückhalt ihres Teams waren.

"Eigentlich hatte ich nie die Befürchtung, dass wir dieses Spiel verlieren. Stellen wir uns im Abschluss cleverer an, gewinnen wir am Ende deutlicher", so die objektive Analyse von Volker Musche nach dem Spiel.

Ein ganz anderes Kaliber erwartet die Schönebecker am kommenden Sonntag zum Rückrundenstart der Oberliga. Dann nämlich heißt der Gegner BSV 93 Magdeburg. Die Begegnung beim aktuellen Tabellendritten wird um 17 Uhr angepfiffen.



SG Lok Schönebeck: Schuster, Schwerthfeger - Grube (15/5), Stark (7), Kazmierowski (1), Held (1), Dawils (1), Hohmann (4), Munter (2)



HSV 2000 Zerbst: Geilich, Zielesniak - Steffen, Kwoczalla (2), Natho (6/4), Hirt (1), Hohmann (3), Kaufmann (3), Daudert (13/3), Rummel, Richter (2), Wust.



Schiedsrichter: Richter/Ulok (beide Calbe)

Siebenmeter: Lok 5/5; Zerbst 9/7

von Leser - am 12.01.2005 12:34
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