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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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vor 8 Jahren, 4 Monaten
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vor 8 Jahren, 4 Monaten
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Wumme, axe70, Kuhnert, MovieMaker, Substantiv Andreas, Homepageleser, SUN07

HSV-HSV

Startbeitrag von Substantiv Andreas am 10.05.2009 09:16

vielen vielen dank an naumburg und alle fan für diese tolle handballfest gestern...ein sehr sehr geiles spiel..

Antworten:

das kompliment kann ich nur zurückgeben. danke übrigens für das "trostbier":cheers: und die gastfreundschaft. war ein toller handballabend- leider mit dem falschen endstand:-(;-)

von axe70 - am 11.05.2009 09:24

Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

Spielbericht aus Naumburg

Fantastisches Spieljahr mit bitterem Ende
Burgenländer werden noch von Platz eins verdrängt, können sich aber über viele neu gewonnene Fans freuen.
HALDENSLEBEN/COCO - Sensationell viele Fans - weit mehr als 100 - begleiteten den HSV Naumburg-Stößen am Sonnabend zum letzten Spiel dieser Saison in die Ohrestadt. Mit guter Laune und großer Vorfreude angereist, erlebten sie leider ein trauriges Finale. Nach beherztem Einsatz und Kampf bis zum Schlusspfiff unterlagen die Gäste dem HSV Haldensleben mit 31:34. Damit wurden die Schützlinge von Trainerin Ines Seidler am letzten Spieltag noch von der punktgleichen SG Spergau abgefangen. Die Krönung einer super Saison mit unvergesslichen Partien und Erlebnissen blieb dem Team aus dem Burgenlandkreis verwehrt.
Sofort nach dem Anwurf lieferten sich beide Teams ein sehr intensives Duell. In den ersten Minuten war mal die eine, mal die andere Seite vorn. Über die Stationen 3:3 und 6:6 war die Partie bis zum 9:10 nach 20 Minuten ausgeglichen. Danach bestimmten plötzlich die Gastgeber den weiteren Spielverlauf. Sie nutzten Fehlwürfe und Ungenauigkeiten im Angriff der Naumburg-Stößener und warfen sieben Tore in Folge zum 16:10. Das war kurz vor Ende der ersten Halbzeit ein großer Rückschlag für die Gäste im Ringen um den Landesmeistertitel. Aber sie bewiesen erneut, dass sie sich nicht so leicht geschlagen geben. Nach Ballgewinnen in der Abwehr kamen sie durch Tore von Ants Benecke, Tobias Seyfarth, Marcel Kilz und Tobias Ufer wenige Sekunden vor dem Pausensignal auf 16:14 heran. Mit dem letzten Wurf erzielte Haldensleben noch das 17:14.
Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts setzen die Gäste aus dem Süden ihre Aufholjagd fort. Als das 18:18 und kurz darauf das 18:19 von "Stupsi" Seyfarth erzielt wurde, kannte die Euphorie auf den Rängen keine Grenzen mehr. Die mitgereisten Anhänger veranstalteten ein tolles Spektakel und tobten. Bis zum 22:22 nach 40 Minuten blieb es ein gutes Resultat, das den Burgenländern zum ersten Platz gereicht hätte, ehe die Gastgeber auf 25:22 davonzogen. Doch auch dadurch ließ sich der bisherige Tabellenführer nicht beeindrucken; er erkämpfte ein 26:26 nach 49 Minuten. Jochen Gotter holte einen Block und warf sich den Angriffen entgegen. Torwart Thomas Seelig wehrte einen Siebenmeter mit dem Kopf ab und löste damit tosenden Beifall aus. Schon längst hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Die Schiedsrichter sorgten zudem mit höchst umstrittenen Entscheidungen auf beiden Seiten für Unruhe. Beim 28:27 war für die Gäste aus dem Süden noch alles drin. Dann warfen die Haldenslebener vier Tore in Folge zum 32:27. Auf 33:30 kam man durch Treffer von Martin Laue und Seyfarth vier Minuten vor Schluss heran. Selbst jetzt hatte man noch Chancen, das Spiel zu drehen. In diesen Minuten scheiterten die Attacken aber am überragenden Steffen Oppenheimer im Kasten der Ohrestädter. Er hielt einen Strafwurf und machte vier weitere Hochkaräter zunichte. Die Niederlage des HSV Naumburg-Stößen war besiegelt, die Enttäuschung gar nicht in Worte zu fassen. Mit dem letzten Spiel noch von Platz eins verdrängt zu werden, ist ein Schock und nicht leicht zu verarbeiten nach einer solch fantastischen Saison. Das Entsetzen stand allen ins Gesicht geschrieben. Was bleibt, ist ein zweiter Platz, mit dem vorher niemand gerechnet hat und der zweifellos einen großartigen Erfolg darstellt. Am Ende hat nur ein bisschen Glück gefehlt. Diese Erkenntnis und die enorm gewachsene Anhängerschaft sollten dem Team für die Zukunft Mut geben. Der HSV Naumburg-Stößen hat auch im zweiten Jahr seiner Zugehörigkeit für positives Aufsehen in der Oberliga gesorgt.
HSV Naumburg-Stößen: Maik Pfannschmidt, Thomas Seelig; Tobias Seyfarth 13/4, Martin Laue 4, Ants Benecke 6, Tobias Ufer 2, Marcel Kilz 5, Marcus Deibicht 1, Martin Linse, Thomas Slamka, Stephan Schreiber Tino Andrae, Jochen Gotter, Sven Muckert.

STIMMEN

Ines Seidler, HSV-Trainerin: Ich bin traurig, aber auch stolz auf meine Truppe. Irgendwann werden wir uns über den Vize-Titel freuen.

Ingolf Wiegert, Haldensleben-Coach: Das war das beste Oberliga-Spiel, das ich je gesehen habe, Werbung für den Handball. An den Referees lag es nicht.

Sebastian Loske, künftiger HSV-Keeper: Der Aufstieg war für meinen Transfer kein Muss. Ich freu mich auch auf die Oberliga.

Mario Schiech, Referee und HSV-Teammanager: Wir sind von meinen Regionalliga-Kollegen verarscht worden. Ab sofort kenne ich die nicht mehr.

Sascha Krieg, HSV-Vizepräsi dent: Wir fühlen uns betrogen. Aber mit dieser starken Truppe spielen wir auch nächstes Jahr um den Aufstieg mit.

Roland Nürnberger, Technischer-Leiter HSV: Wer geglaubt hat, Calbe könnte uns helfen, war ein Träumer.

von Homepageleser - am 13.05.2009 08:34

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

Wer hat denn gepfiffen ???
Also ich muß sagen, der Herr Schiech ist doch eigentlich die Oberpfeiffe in persona. Soviel Arroganz wie der an den Tag legt ist schon fast verboten... Der muß sich gerade beschweren, hat doch schon genug Spiele eigenmächtig entschieden :rolleyes:

von Wumme - am 13.05.2009 09:54

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

@Wumme

Was erzählst du denn????
Seidler/Schiech kann man zu den wenigen "ostdeutschen" Schiedsrichtern zählen die insgesammt ordentlich pfeifen. Siecherlich hat jedes Gespann mal bessere oder weniger besser Tage. Ich kann mich jedoch an mehr bessere Tage von den beiden erinnern.
Dagegen wurden wir von Schiedsrichtern aus den "alten Bundesländern" ständig verpfiffen.
Aber jeder hat halt seine eigene Meinung.

Und Grüße nochmals an den HSV. Kopf hoch Jungs und weitermachen......
Nächste Saison erneut angreifen!:spos:

von SUN07 - am 13.05.2009 10:45

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

Schön, dann kennst Du ihn halt anders. Trotzdem habe ich meine Meinung von ihm und habe ihn auch schon oft genug pfeiffen gesehen. Und ich denke, es gibt noch genug andere die meine Meinung teilen...
Übrigens, wenn ein Schieri solche Meinung öffentlich vertritt wie der Herr Schiech, dann sollte das meiner Meinung nach Konsequenzen haben ! Vereineund Mannschaften, die Schiedsrichter öffentlich z.B. in Spielberichten kritisieren werden auch ständig angegriffen bzw. abgestraft.

von Wumme - am 13.05.2009 11:04

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

...eh du hier stimmung machst- schau dir doch einfach die dvd an- kannst sie gern kriegen. aber wer weiß, dafür müßtest du ja namen und adresse nennen :eek: Aber vorschlag: nimme ein postfach.
GANZ DEUTLICH: Herr Schiech hat Recht, obwohl er Schiri ist! Und: wer weiß, ob wir es mit neutralen Schiedrichtern gezogen hätten- wer weiß? Es ist einfach nur traurig, dass die Herren so in ein sportlich spannendes Finale ihren stempel aufdrücken mußten1:mad:

von axe70 - am 13.05.2009 12:06

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

Und wer hat nun gepfiffen ????

von Wumme - am 13.05.2009 12:21
Kopf hoch, Ihr Südländer, vielleicht klappt's ja nächstes Jahr mit dem Aufstieg. Und 2010/11 gibt's dann den Regionalligaknaller Asche-Naumburg/St.

(PS: Habt Ihr denn den angekündigten Handballfilm über Euren Verein schon fertig? Ich wäre sehr interessiert!)

von MovieMaker - am 13.05.2009 12:44

Re: Spielbericht aus Naumburg inkl. Stimmen

Hey alle zusammen...
hab lang überlegt, ob ich mich hier äußere, aber was hier teilweise geschrieben wird ist einfach unfair.
Ich kann es absolut verstehen, dass viele Naumburger aufgrund des Spielausganges am Samstag enttäuscht sind. Ich hätte es euch auch gegönnt...
Doch wieder alles auf Schiedsrichter zu schieben wäre unangebracht. Ist wahrscheinlich aber mal wieder das Einfachste!

Einige Kommentare nach dem Spiel sind sicher auch aus der Emotion heraus gesagt worden.
Dennoch sollte man eventuell auch mal die Fakten sehen ( 11HDL zu 6 Zeitstrafen NB; 3 HDL zu 6 7- Meter NB)
Beide Mannschaften haben fair und auf Augenhöhe gekämpft und sich nichts geschenkt.
Von einer Benachteiligung kann man hier denke ich nicht sprechen.
Vielleicht wäre das Spiel bei gleicher Regelauslegung sogar eher entschieden gewesen.
Is ja auch egal hier irgendwas zu mutmaßen.
Ich denke letzten Endes hat am Ende die glücklichere Mannschaft mit dem besseren Torhüter gewonnen.
Wäre sicher schön gewesen, wenn am Ende beide Mannschaften zusammen hätten feiern können.

Schade...

Trotzdem Danke für dieses tolle Handballspeil an alle Beteiligten.
Und hört auf ständig über Schiries zu diskutieren.
Lasst uns lieber die Sommerpause genießen und nächstes Jahr sieht man sich wieder...

In diesem Sinne...

Sport frei!







von Kuhnert - am 13.05.2009 14:46
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