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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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9
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
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BerndH1, Langenweddinger, bundesligainfo.de, pkr, suedanhalter, dacs

Staffelstärke Saison 09/10

Startbeitrag von dacs am 19.05.2009 08:19

Nachdem die Saison beendet ist, mit Glinde II. und Dessau II. die Absteiger, mit Stößen der Aufsteiger in die RL, und mit Radis und Seehausen die Aufsteiger aus der VL feststehen, fehlen nun noch die Absteiger aus der RL für die kommende Saison 2009/10. Nach meinem Kenntnisstand sind das gesichert Staßfurt und Oebisfelde, eventuell kommt sogar noch Wolfen dazu.

Wie geht man nun mit dieser Situation um? Die Durchführungsbestimmungen sagen dazu in § 8a: "Steigen aus der Regionalliga mehr Mannschaften ab als auf, wird die Staffelstärke der Oberliga entsprechend angepasst, die durch eine Mehranzahl an Regelabsteigern im Spieljahr wieder ausgeglichen wird."

Bedeutet das nun, daß die OL nächste Saison mit 15 Mannschaften spielen wird? Oder gibt es schon in dieser Saison einen Absteiger mehr, und damit auch einen mehr in der VL? Gibt es vllt. sogar eine Aufstockung auf 16 Mannschaften, und damit noch eine Chance für Dessau II. in der Relegation (Durchführungsbestimmungen § 8d)?

Also falls jemand dazu was weiß... raus damit!

Antworten:

mit deiner frage solltest du dich mal im www.salzland-info.de an den bernd wenden, wenn es jemand weis, dann er:spos:

von suedanhalter - am 19.05.2009 17:20
Hallo

Eure Oberliga ist die einzige, die keinen "gleitenden Abstieg" hat. Das heißt, daß die OL in der kommenden Saison mit 15 (derzitiger Stand) oder 16 (falls Wolfen noch absteigt) Mannschaften spielen wird.

Der Abstieg würde dafür regulär in der kommenden Saison auf 3 bzw. 4 Teams erhöht. Da dann aber ja bekanntlich die Bildung der MHV-Oberliga ansteht, muß man abwarten, ob das so durchgesetzt wird, da ja die nicht für die MHV-Liga qualifizierten Teams den Grundstock für die neue Sachsen-Anhalt-Liga bilden werden.

Für die MHV-Oberliga 2010 werden alle Regionalliga-Absteiger aus dem MHV-Gebiet [maximal 10] ohne Rücksicht auf die Verbandszugehörigkeit berücksichtigt, die restlichen Plätze werden dann paritätisch aus den drei Oberligen besetzt. Es kommen also mindestens zwei und maximal fünf Teams pro Oberliga in die MHV-Liga.

von bundesligainfo.de - am 20.05.2009 08:36
Hallo bundesligainfo.de

Laut deiner Info verstehe ich es folgendermaßen, dass wenn in der kommenden Saison der Tabellenerste sein Aufstiegsrecht wahrnimmt, er Aufstiegsspiele für die neue Regionalliga gegen den 1. aus Sachsen und den 1. aus Thüringen bestreiten muss. Schafft er dies, überspringt er die neue mitteldeutsche Liga und es steigen die Plätze 2 und 3, maximal bis Platz 5 unserer jetzigen Oberliga, in die neue mitteldeutsche Oberliga auf. Ab Platz 6 würden dann wohl alle Mannschaften in die neue Sachsen-Anhalt-Liga absteigen. Wenn nicht, dann berichtige mich bitte.

Falls es jemand besser weis, kann er es ruhig verraten.

von Langenweddinger - am 20.05.2009 10:18
Dann mach ich das nochmal für Alle ...

Quelle: www.hvsa.de

Neue Spielklassen(n) und wie weiter

Der DHB hat wie bekannt, auf seiner letzten Erweiterten Präsidiumssitzung endgültiges grünes Licht für die Spielklassenstruktur im gesamten Bereich des DHB gegeben. Das bedeutet, dass es eine neue Dritte Liga mit 4 Staffeln nach der 1. und 2. Bundesliga gibt statt der bisherigen fünf Regionalligen. Die Oberliga wird neu definiert, als länderübergreifende Spielklasse für Frauen und Männer aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die bisherigen Oberligen werden zur Thüringen-Liga, Sachsen-Liga und Sachsen-Anhalt-Liga. Diese Struktur wird ab Spieljahr 2010/2011 greifen. Dabei werden bzw. wurden die Handballverbände Sachsens, Sachsen/Anhalts und Thüringen als Grundlage dieser Spielklasse im mitteldeutschen Raum zusammengefasst.


Wie werden unsere Mannschaften betroffen?

Was bedeutet das nun für die Mannschaften der drei LV im Allgemeinen und für die Mannschaften des HVSA im Besonderen?
Zunächst ist festzustellen, dass in einem 2-Jahreszyklus die 2. Bundesliga (Fr/Mä) eingleisig strukturiert wird und dies mit dem Spieljahr 2011/2012 umgesetzt ist. Somit muss aus dem Mannschaftsbestand von 36 eine Reduzierung auf 20 (Männer) und von 24 auf 14 (Frauen) zur Saison 2011/2012 vorgenommen werden.
Das Spieljahr 2009/2010 ist für dieses Ziel jedoch schon eine „Qualifikationssaison“. Und so müssen sich die Vereine aus unserem Bereich darauf einstellen:
Aus den 5 Regionalligastaffeln werden 4 Staffeln der 3. Liga zu je 16 Mannschaften = 64 Teams.
Dazwischen wird eine neue Liga – die Oberliga – gebildet. Diese Oberliga soll sich zusammensetzen aus den Regionalligaabsteigern der Plätze 11 bis 16 (6 Mannschaften – Männer) und Plätze 9 bis 14 (5 Mannschaften – Frauen). Dies steht am Ende des Spieljahres 2009/2010 zur Durchführung.


Wie viele Aufsteiger gibt es?

Als Aufsteiger aus den LV Sachsen, Sachsen/Anhalt und Thüringen wird durch Aufstiegsspiele der Landesmeister nur eine Mannschaft in die neu gebildete 3. Liga aufsteigen, praktisch überspringt der Sieger eine Spielklasse und landet in der dritten Ebene. Die Unterlegenen werden in die Oberliga neu eingestuft.
Da nun aber die drei mitteldeutschen Verbände auch in jeweils drei verschiedenen Regionalligen eingebunden sind (Nord, Süd, Südwest), kann auch jeweils im ungünstigsten Fall die Höchstzahl an Absteigern in „unserer“ neuen Oberliga bei vorgesehenen 14 Mannschaften landen. Die Verantwortlichen der AG Spieltechnik gehen dabei von einer Höchstzahl bei den Männern von 11 Absteigern aus. Dazu kommen gesetzt die beiden Verlierer aus den Aufstiegsspielen der LM. Das bedeutet, dass es für die Vizemeister der drei Landesverbände noch einen Aufstiegsplatz gibt.
Eine Erweiterung der Aufsteigerzahlen hängt dabei von einer Verringerung der Absteiger aus den Regionalligen ab. (Praktisch: Steigen „nur“ 8 Mannschaften aus der RL ab, erweitert sich die Anzahl der Aufsteiger um 4 – die Vizemeister direkt und einer aus drei Drittplatzierten usw). Dies Szenario gilt speziell für die Männermannschaften, bei den Frauen ist es auf Grund der geringeren Anzahl der Mannschaften einfacher, Aufstiegsvarianten zu bilden. Es gibt also keine automatische Aufstiegschance aus den derzeitigen Oberligen, sondern sie bildet sich aus der Anzahl der zurückkommenden Teams aus der Regionalliga des Spieljahres 2009/10.
Jeder Verein muss sich also darüber im Klaren sein, was wünschenswert und was machbar ist für seine Mannschaft/en.


Welche Aufstiegsspieltage gibt es?

Damit sich alle Vereine/Mannschaften (der Oberliga 2009/2010) auf die Aufstiegsspiele und die Spieltage einrichten können, ist es notwendig, dass sie diese Termine in ihre Planungen einbeziehen und entsprechende Hallenbindungen vornehmen.

Die Spieltage werden auf drei Wochenende mit Hin- und Rückspiel konzipiert und sind verbindlich:

08.05.2010: HVS-THV; 09.05.2010: THV-HVS;
15.05.2010: HVSA-HVS; 16.05.2010: HVS-HVSA;
29.05.2010: THV-HVSA; 30.05.2010: HVSA-THV.


von BerndH1 - am 21.05.2009 09:58
Du bist ja ganz schlau!
Von wegen dann erklär ich das mal. Der gleiche Text stammt vom HVSA und ist nicht deine Version!

Trotzdem klingt es mit den Absteigern aus der Regio und den Aufsteigern in die neue Mitteldeutsche Liga etwas unklar. Eindeutig ist nur, dass unser Meister sich gegen Sachsen und Thüringen beweisen muss und dann in der Regio landet. Wieviele Mannschaften aber aus unserer Oberliga nach der nächsten Saison aufsteigen dürfen bzw was passiert, wenn alle aus finanziellen Mitteln darauf verzichten, dass weis bestimmt noch keiner.

von Langenweddinger - am 23.05.2009 09:12
Und wo ist das Problem, Langenweddinger?
Er hat es doch eindeutig mit Quelle bezeichnet.

von pkr - am 23.05.2009 09:55
Keine Ahnung, was Du von mir willst? Ich habe nirgends etwas von "erklären" geschrieben. Ich habe einfach mit Quellenangabe den Originaltext des HVSA nochmals veröffentlicht, mehr nicht.

von BerndH1 - am 24.05.2009 10:10
Danke Bernd, für den ausführlichen Text.
Er enthält allerdings einen Fehler (möglicherweise, weil er schon ein paar Tage älter ist): Es können 2010 nicht 11 oder 14, sondern maximal 10 MHV-Mannschaften aus der Regionalliga absteigen.

Aus jeder Regionalliga steigen sechs Mannschaften ab, und es gibt 2010 keinen gleitenden Abstieg mehr (eben sowenig 2011, wenn aus der Dritten Liga alle ab Platz 10 absteigen werden). 11 MHV-Teams spielen in der Regionalliga 2009/10 (unabhängig davon, ob Bernburg die Relagation gewinnt. Sollte ThSV tatsächlich keine Lizenz erhalten, droht m.W. die Rückstufung in den Landesverband, also in die Oberliga. RL Südwest davon also nicht betroffen).

Im Norden: 7 HVSA-Vertreter = max. 6 Absteiger in die MHV-Liga
Im Südwesten: 2 THV-Vertreter = max. 2
Im Süden: 2 SHV-Vertreter = max. 2

Macht also 10 maximale MHV-Absteiger.
Genau einer der drei OL-Meister steigt in die Dritte Liga auf. Nachrücker wird es keinen geben. Bleiben also auf jeden Fall zwei übrig.

Die Qualiregel für die MHV-Oberliga dürfte also dementsprechend so aussehen:
x RL-Absteiger + 2 Verlierer Meister-Play Off + y OL-Mannschaften

Dabei ist y=14-(x+2). Ist y durch drei teilbar, rücken aus jeder OL (y/3) Mannschaften auf.
(Also bei 6 RL-Absteigern je die Plätze 2 und 3): 6+2+6, macht 2 Nachrücker pro OL.

Ist y nicht durch 3 teilbar, dürfte es eine Q-Runde der entsprechend nächstplatzierten geben.
(5 RL-Absteiger: 5+2+7 : Plätze 2+3 sind dabei, Plätze 4 spielen noch einen aus)
(7 RL-Absteiger: 7+2+5: Plätze 2 sind dabei, Plätze 3 spielen zwei Teilnehmer aus)

Die Extremfälle sehen also so aus:
Optimalfall 0 RL-Absteiger:
0+2+12 = Plätze 2-5 jeder Oberliga in der neuen MHV-Liga (Im Bestfall reicht also Platz 5)

Krisenfall 9 oder 10 RL-Absteiger:
10+2+2 = Plätze 2 müßten zwei Teilnehmer unter sich ausspielen.
Abzuwarten, ob in solchem Fall bei 9 oder 10 RL-Absteigern nicht auf 16 Mannschaften aufgestockt wird. Das würde bedeuten, alle Plätze 2 + Plätz 3 in Qualirunde für einen oder zwei Plätze in der MHV-Liga.

von bundesligainfo.de - am 25.05.2009 09:45
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