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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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vor 8 Jahren, 6 Monaten
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SVL-Fan

Abschlussbericht Oberliga Männer ( Quelle HVSA )

Startbeitrag von SVL-Fan am 26.05.2009 07:50

Auf der Ziellinie noch abgefangen

Buchstäblich auf der Ziellinie konnte Aufsteiger SG Spergau der Mannschaft von HSV Naumburg/Stößen den Meisterpokal noch entreißen. Beeindruckend war der Auftritt des Neulings, der innerhalb der Serie nicht ein einziges Mal Tabellenführer war. Ein herzlicher Glückwunsch zu dieser Leistung im ersten Jahr in der Oberliga. Aber auch den Silber- und Bronzemedaillenplätzen, Naumburg/Stößen und Haldensleben, gilt unsere absolute Anerkennung.
Das Oberhaus verlassen müssen die beiden zweiten Mannschaften des Dessau/Rosslauer HV 06 und der SG Eintracht Glinde.

Die Serie war in diesem Jahr spannend wie nie zuvor. Zunächst fügten sich alle drei Aufsteiger sehr gut in die Bell-Etage des HVSA ein, allerdings schwächelten Frankleben und Güsen gegen Ende der Serie doch etwas, konnten sich aber dann doch die weitere Zugehörigkeit zur Liga sichern. Frankleben klärte dabei am letzten Spieltag mit einem Sieg in Dessau/Roßlau die Situation zu ihren Gunsten. Die gleiche Konstellation an der Spitze: Während Haldensleben am letzten Spieltag Naumburg/Stößen besiegte, konnte Spergau im Fernduell die Punkte gegen Calbe sichern und kam durch den direkten Vergleich bei Punktgleichheit zu Meisterschaftsehren. So konnten die Burgenländer die Silbermedaillen im zweiten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur Oberliga erhalten, während Haldensleben die Bronzemedaillen erkämpfte. Allen Siegern die herzlichsten Glückwünsche.

Fair-Play-Pokalsieger wurde ganz überlegen der HSV Naumburg/Stößen. Auch den Torschützenbesten stellte diese Mannschaft wie im Vorjahr mit Tobias Seyfahrt (303 Tore).
Insgesamt wollten 28.409 Zuschauer (nach leider unvollständigen Angaben in den Spielberichten) die Spiele in der Oberliga Männer sehen, das waren 4.797 mehr als in der Serie 2007/08. Dabei hatten Spergau und Wittenberg/Piesteritz mit je 3.450 (Ø 265/Spiel) die meisten Zuschauer. Den absoluten Zuschauerrekord hatte das Spiel Jessen - Wittenberg/P. mit 600 Besuchern.

Die wenigsten Aktiven wurden mit je 15 Spielern von Naumburg/Stößen, Calbe und Schönebeck aufgeboten. Den größten „Verschleiß“ hatte Langenweddingen mit 24 Spielern.

Bester Siebenmeterschütze (auch nach den Angaben in den Spielberichten) wurde Christian Peschek (SV GW Wittenberg/P.) mit 76 verwandelten Strafwürfen.

124 Heimerfolgen standen 44 Auswärtssiege gegenüber, während 14 Spiele ohne Sieger endeten. 16 Spiele endeten dabei mit einer Ein-Tor-Differenz.
Den höchsten Heimsieg landete Naumburg/Stößen beim 49:33-Erfolg über Schönebeck, während der BSV 93 Magdeburg mit einem 34:25-Sieg in Dessau/Roßlau den höchsten Auswärtssieg verbuchte. Die meisten Tore fielen beim 46:37 zwischen Irxleben und Naumburg/Stößen.

Die Top-Clubs der Liga bildeten sich zu Beginn der Serie mit Naumburg/Stößen, Irxleben Güsen, BSV 93 und Spergau. Dies änderte sich aber vor allem bei Haldensleben, die intensiv mit Siegen Boden gut machten. Jessen, Wittenberg/Piest. Und Calbe hielten sich die meiste Zeit im Mittelfeld der Tabelle auf. Langenweddingen bekam das Erreichen des Pokalfinales sehr gut, denn nach diesen Spielen spielte die Mannschaft trotz der Niederlage wie befreit auf und verlor nur ein Spiel bis zum 10. Mai 2009. Schönebeck war wohl die Sphinx in der Liga, denn spektakulären Siegen standen ebensolche Niederlagen gegenüber, so dass die Mannschaft nur auf Platz 10 einlief. Die Aufsteiger Spergau, Güsen und Frankleben spielten eine an sich gute Rolle im Feld der 14. Während der Meister sich ständig im oberen Tabellenfeld aufhielt, rutschten Güsen und Frankleben nach und nach in den unteren Bereich, konnten sich mit letzter Kraft vor dem Abstieg retten. Dessau/Roßlau und Glinde hatten schließlich das geringste Potential und müssen den bitteren Weg in die Verbandsliga antreten. Irxleben stellte wie im Vorjahr mit einem Durchschnittsalter von 36,45 Jahren die älteste Mannschaft (Hochachtung!), Glinde verfügte mit 22,00 Jahren über das jüngste Team.

In der Fair-Play-Wertung schnitt der Jessener SV mit 437 Punkten am schlechtesten ab. Der größte Sünder und Bankdrücker war aber der Spieler Kai Gora (Frankleben) mit 78 Strafminuten oder anders ausgedrückt: er stand seiner Mannschaft 1 ¼ Spiel nicht zur Verfügung.

In den 182 Spielen der Oberliga Männer leiteten in 167 Partien SR unseres Landesverbandes, während SR aus Brandenburg, Sachsen und Thüringen jeweils 5 x im Einsatz waren.
Bedauerlicherweise mussten in fünf Fällen durch Ausschluss bzw. Disqualifikation wegen SR-Beleidigungen Ordnungsmaßnahmen in Form von Sperren ausgesprochen werden. Beteiligt waren daran die Vereine Irxleben, Dessau/Roßlau, Jessen, Güsen und Frankleben. Hier sollte das Verhalten Gegenstand von Gesprächen sein.

Insgesamt war es eine gute, vor allem eine spannende Serie. Die Zusammenarbeit mit allen Funktionären kann als sehr gut bezeichnet werden, wofür sich der Staffelleiter bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchte.

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