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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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RWS - Staßfurt

Staßfurt startet erfolgreich in die Oberliga

Startbeitrag von RWS - Staßfurt am 30.08.2009 18:34

HV Rot-Weiss Staßfurt - SV Irxleben 28 : 19.

Man merkte den jungen Staßfurter Spielern an , daß ein völlig neues Kapitel vor Ihnen liegt. Mit einer Mischung aus 4 alten Regios und jungen ehemaligen Verbandsligahandballern ist der Grundstein für eine eventuell erfolgreich Saison gelegt worden.
ca. 500 Zuschauer

Bericht folgt.....

Antworten:

Der Anruf gestern Vormittag kam wie angekündigt : Stefan Wiederhold vermeldete grünes Licht für seinen Einsatz zum Saisonauftakt des Handball-Oberligisten HV Rot-Weiss Staßfurt. Und sein Trainer Jürgen Wartmann wird sich während der Partie vor zirka 350 Fans in der heimischen Merkewitz-Halle gefreut haben, dass die Daumenquetschung Wiederholds sich einer schnellen Genesung erfreut hatte. " Er war ein starker Rückhalt ", lobte Wartmann nach dem 28 : 19 ( 14 : 9 ) -Erfolg seinen Keeper. " Er hat viele Bälle gehalten ", wusste auch Irxlebens Coach Guido Heisinger. 17 an der Zahl weiß die Statistik, darunter vier Siebenmeter.

Staßfurt. Reinhold Jahns, der Mannschaftsleiter der Rot-Weissen, musste nach der Partie eigentlich nicht mehr durchatmen, hatte sich der deutliche Sieg doch lange angekündigt. " Ich habe auch in keiner Sekunde daran gezweifelt ", sagte Jahns entsprechend, aber Auftakt ins Neuland ist eben was anderes als Auftakt in die Routine. Die ist nach 14 Jahren Regionalliga und einem Saisonspiel noch nicht da, " der Gewöhnungsprozess ", so Wartmann, " ist nach einer Partie nicht beendet. " Aber womöglich muss sich Fan und Trainer und Team daran gewöhnen, zu den Gejagten der Liga gezählt zu werden. Und dann kommt es gerade auf die Jungen an, in der richtigen Weise darauf zu reagieren. Die " Alten ", der seit gestern 36-jährige Matthias Schröder und Volker Wartmann, 30 Jahre, haben jedenfalls ein Lehrstück für konsequentes Abwehrverhalten abgeliefert, was vor allem zu Beginn der ersten und der zweiten Hälfte wichtig war. " Da haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden ", erklärte der Trainer zum jeweiligen Start, als sechs Minuten lang kein und sechs Minuten lang nur ein Treffer gefallen war, Irxleben dies aber nicht zu nutzen wusste. " Wir haben nicht 60 Minuten lang konsequent 100 Prozent gespielt ", so Heisinger, " Staßfurt hatte sich dagegen sehr ins Zeug gelegt, wovon wir uns einigermaßen haben beeindrucken lassen " – in Offensive wie Defensive. Nach einem 4 : 1 ( 9. ) hielt Staßfurt bis auf eine Phase den Abstand, als die 5-1-Abwehr eben nicht mehr so konsequent zum Gegner zog, als drei Bälle in Folge verworfen wurden und der SVI auf 8 : 7 ( 20. ) verkürzen konnte – allerdings eine Ausnahme.


Staßfurt agierte natürlich mit Tempo, " es war das ideale Spiel für Tobias Ortmann ", sagte Wartmann. Der Regisseur der Angriffe mag den zu schönen Pass auch einmal zu oft versucht haben, er spritzte vor allem in die Lücken, er war der zentrale Punkt im " Rostock " - System. Die 6-0 der Gäste fand jedenfalls kein Mittel, auch nicht im Angriff, weshalb sehr vieles auf Einzelaktionen beruhte. Das wiederum war auch ein Ergebnis der unfreiwilligen Herausnahme von Sven Malek ( Augenverletzung ), " damit fehlte uns eine Anspielstation ", sagte Heisinger zum Ausfall seines Leistungsträgers, der noch während des Matches ins Krankenhaus gebracht wurde.

Nach dem Wechsel und dem Finden der spielerischen Linie ließen sich die Staßfurter von keiner Unterzahl ( auch keine 4-6 ) mehr beirren, " wir haben zu viele technische Fehler gemacht ", ärgerte sich Heisinger außerdem, was Staßfurt zur ersten und zweiten Welle und damit zu einfachen Toren nutzte. Zudem verwöhnte das Team seine Zuschauer mit Kombinationen wie die zum 16 : 11 ( 36. ), als über drei Stationen der Ball schnell und unerwartet weitergeleitet wurde und Oliver Jacobi, mit neun Treffern bester Werfer, den " Punch " setzte. In zehn Minuten ließ der HV dann gar kein Gegentor mehr zu, kam selbst zur 25 : 15-F ührung ( 50. ) – die Vorentscheidung, und das gesamte Match ein ohrenbetäubend lautes Fest. " Merkewitz " lebt wieder.

Rot-Weiss : Wiederhold / Schliwa / Stops – Richter ( 2 ), Wartmann, Ortmann ( 1 ), Jö. Friedrich ( 1 ), Halfpap ( 1 ), Jacobi ( 9 ), Ernst ( 3 ), Rach ( 8 / 4 ), Schröder ( 1 ), Scholz ( 2 ), Hoppe
Irxleben : Böhm / Rüdiger – Werkmeister ( 2 ), Malek, Most ( 4 ), Grüneberg ( 7 ), Hätscher ( 1 ), Nebe ( 1 / 1 ), Huber ( 4 / 1 ), Frank, Haberkorn
Siebenmeter : Staßfurt 4 / 4 – Irxleben 6 / 2 ;
Zwei Minuten : Staßfurt ( 5 – Irxleben 4


von RWS - Staßfurt - am 31.08.2009 06:05
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