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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
SVL-Fan, lama, fcm1974

SVL - Haldensleben

Startbeitrag von fcm1974 am 05.09.2009 20:35

Der SV Langenweddingen gewinnt mit 33: 30. Nach ausgeglichener 1. Halbzeit 16:15 setzte sich der SVL mitte der 2. Halbzeit mit bis zu 6 Toren ab. Eine starke Leistung von D. Stolze und K. Herrmann.

Antworten:

Gute Mannschaftlicheleistung und geschlossenheit!Da ist noch Platz nach oben,dass gibt Hoffnung auf mehr!

von lama - am 06.09.2009 19:15

Re: SVL - Haldensleben (Artikel Volksstimme SVL)

Starke zweite Hälfte sichert den Derbysieg der Sülzetaler ab

Beide Teams standen gehörig unter Druck, denn nach dem Pokalaus der Gäste bei der dritten Männervertretung des SVL wollten sie Wiedergutmachung betreiben. Der Gastgeber hingegen wollte beweisen, dass man, als Aushängeschild des Vereins, ebenfalls gegen den HSV bestehen kann.
Langenweddingen legte – nachdem es zunächst eine Weile gedauert hatte, bis überhaupt ein Treffer fiel – vor und ging mit 3 : 1 in Führung. Doch die Mannschaft von Enrico Nefe drehte den Spieß um und lag bald selbst mit 5 : 3 in Front. Die Partie blieb spannend und ausgeglichen. Der SVL kämpfte sich nach Toren von beiden Neuzugängen, David Stolze und Karl Hermann, welche damit einen gelungenen Einstieg ablieferten und zusammen 16 Treffer erzielten, bis zum 9 : 9 zurück. Dann folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft in der ersten Hälfte. Der inzwischen ins Tor gewechselte Ferry Heuer hielt gut und der SVL konterte. Ricardo Schult, Tim Heine und Karl Hermann vollendeten zur 13 : 9-F ührung. Dann kam ein Bruch ins Langenweddinger Spiel, denn Abwehrchef Alexander Rohr erhielt die zweite Zweiminutenstrafe, wodurch er nur noch bedingt einsetzbar war. Der HSV nutzte die Unordnung nach der Umstellung aus und war über 14 : 11 beim 14 : 14 wieder im Spiel. Zur Pause führte der SVL mit 16 : 15. " Ich habe der Mannschaft in der Halbzeitpause erklärt, dass sie guten Handball gespielt hat, aber zu einfache Gegentore hinnehmen musste ", berichtet SVL-Trainer Markus Deinert.

Der Gastgeber erwischte in der zweiten Hälfte den besseren Start. David Stolze per Strafwurf und aus dem Rückraum, sowie Sebastian Schneider und Ricardo Schult schossendenSVLzur 20 : 16-F ührung. Die Abwehr stand sicherer, vor allem Sebastian Höppner und Tim Heine kämpften verbissen, zudem zeichnete sich Heuer mehrfach aus. Die Sülzetaler gaben weiterhin den Ton an und hielten den Gegner über 23 : 18 und 26 : 21 auf Distanz. Hermann, Stolze und Höppner trafen zum 29 : 25 und als der eingewechselte Carlo Bzdok das 31 : 25 erzielte und Stefan Schult das 32 : 26 gelang, war das Spiel gelaufen. Haldensleben gelang nur noch ein wenig Ergebniskosmetik. " Kompliment an meine Mannschaft für den gelungenen Saisonauftakt. Spielerisch war eindeutig eine Steigerung zu erkennen. In der zweiten Halbzeit haben wir den HSV beherrscht und auch verdient gewonnen. Überzeugt haben vorallem unsere Neuzugänge und Ricardo Schult, " attestierte ein zufriedener SVLTrainer Markus Deinert.

Langenweddingen : Matthias Krüger, Ferry Heuer - C. Bzdok ( 1 ), Stolze ( 11 ), R. Schult ( 7 ), N. Bollmann, Schneider ( 3 ), Höppner ( 2 ), Lange, Hermann ( 5 ), Heine ( 1 ), Rohr ( 2 ), S. Schult ( 1 ).

HSV Haldensleben : Wichmann, Tümmler - Krüger ( 3 ), Hilliger ( 9 ), Deutschmann ( 1 ), Schöttke ( 8 ), Tysach, Schafft ( 4 ), Papendiek ( 4 ), Große, Teßmann, Jagla ( 1 ), Haselhorst.



von SVL-Fan - am 08.09.2009 07:01

Re: SVL - Haldensleben (Artikel Volksstimme HDL)

Kreisstädter wieder mit mäßigem Start

Alle Jahre wieder das gleiche Bild : Die Handballer des HSV Haldensleben zieren zum Auftakt das Tabellenende der Oberliga. Mit 30 : 33 verloren sie auch ihr zweites Punktspiel. Auch dieses Mal reichte es nicht für einen Sieg beim SV Langenweddingen. Wer 17 technische Regelfehlern produziert, kann auswärts eben nicht gewinnen und hat dann am Ende verdient verloren.
Beiden Teams war zunächst der Respekt voreinander anzumerken. Anders lässt sich die Vielzahl an Fehlern und Fehlversuchen auf beiden Seiten nicht erklären. Nach vier Minuten fiel das erste Tor und bis zum 8 : 9 aus Haldensleber Sicht ( 18. Minute ), verlief die Partie recht ausgeglichen. Da hatte der HSV schon eine Überzahl " verdaddelt " und versäumt, die 7 : 5-Führung weiter auszubauen. Langenweddingen machte es besser und setzte sich auf 12 : 9 ab. Aber bis zur Pause war das wieder gerade gerückt und die Haldensleber gingen mit einem 15 : 16-Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel vergaß der HSV alle gut gemeinten Ratschläge des Trainergespanns Enrico Nefe / Christian Schöttke und produzierte sieben vergebliche Angriffsbemühungen. Erst in der 37. Minute warf Haldensleben das zweite Tor zum 17 : 20-Anschluss. Langenweddingen, in der Summe mit etwas weniger Fehlern, profitierte vom Fehlerfestival der Gäste und verwaltete den Vorsprung ohne große Mühe. Die Sieben um Trainer Markus Deinert setzte sich zwischenzeitlich sogar auf fünf Tore ab. Selbst der 23 : 26-Anschluss und eigener Ballbesitz wurden leichtfertig vergeben. Dem HSV gelang es nicht, in Schlagdistanz zu kommen. Eigene leichte Fehler verhinderten dies. Auch das Durchwechseln brachte keinen Erfolg. Allerdings auch keine Verschlechterung. In den letzten Minuten ließen die Gäste jeglichen Überblick vermissen und machten es einer schon stärker gesehenen Langenweddinger Mannschaft leicht, mit dem 33 : 30 in einer doch sehr fairen Partie unter hervorragende Leitung der Unparteiischen Seidler und Schiech, über die Ziellinie zu kommen.
Auf das Trainergespann Nefe / Schöttke wird noch viel Arbeit zukommen und die Geduld Aller scheint gefragt. Ein kurzfristiges Zurückkehren in die Erfolgsspur scheint ob der nächsten schweren Spiele eher unwahrscheinlich.
Enrico Nefe : " Größtes Manko bei uns war die Anzahl an Technik- und Regelfehlern und die Effektivität im Angriff. Hier haben wir nur 50 Prozent zustande gebracht. Schade, dass wir auch im zweiten Spiel trotz Gleichwertigkeit erneut als Verlierer von der Platte gingen. Ich habe durchaus Fortschritte bei meinem Team gesehen, aber es reicht eben noch nicht. Auffällig ist der Leistungsabfall, wenn wir in unserer ersten Sieben Spielerwechsel vornehmen. "

SV Langenweddingen : Krüger, Heuer – C. Bzdok ( 1 ), Stolze ( 11 / 5 ), T. Bzdok, Schult ( 7 ), Bollmann, Schneider ( 3 ), Höppner ( 2 ), Lange, Herrmann ( 5 ), Heine ( 1 ), Rohr ( 2 ), S. Schult ( 1 ).


HSV Haldensleben : Wichmann, Tümler – Schöttke ( 8 / 1 ), Papendiek ( 3 ), Hilliger ( 8 ), Tysack ( 1 ), Haselhorst, Jagla ( 1 ), Große, Krüger ( 3 ), Deutschmann ( 1 ), Tessmann, Schufft ( 5 ).

Siebenmeter : HSV 2 / 1, Langenweddingen 6 / 1. Zeitstrafen : HSV 6 Langenweddingen 7.




von SVL-Fan - am 08.09.2009 07:05
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