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Forum:
Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
TOHCGuesen, magdeburger1967, Ernst haft

Güsener HC ./. Lok Schönebeck 30 : 38

Startbeitrag von TOHCGuesen am 19.10.2009 11:21

Handball-Oberliga Männer : Güsener HC – SG Lok Schönebeck 30 : 38 ( 15 : 18 ) / Einspruch eingelegt
Das Pendel schlägt nicht zurück
Es bleibt dabei – der Güsener HC wartet in der Handball-Oberliga weiter auf das erste Erfolgserlebnis. Auch im Heimspiel gegen die SG Lok Schönebeck blieb dem Neuling beim 30 : 38 ( 15 : 18 ) ein Sieg verwehrt. Obwohl das Team von Peter Arndt dem Gegner lange Zeit die Stirn bot, spiegelte sich die mangelnde Erfahrung der Spieler in den entscheidenden Situationen wider. Trotz der Niederlage will der GHC gegen die Spielwertung Einspruch einlegen.
Güsen ( par / okr ). " Nach wie vor ist bei uns der Wurm drin. Es will einfach nicht klappen mit den ersten Punkten ", sagte GHC-Trainer Peter Arndt, der auch einen Tag nach der bitteren Heimniederlage niedergeschlagen wirkte.
Güsen begann das Spiel nervös. Trotz etlicher technischer Fehler konnte das Team die erste Viertelstunde positiv gestalten, führte mit 2 : 0 und 3 : 1. Und auch beim 4 : 4 glaubten die zahlreichen Fans in der Sporthalle Güsen an einen positiven Spielverlauf. Doch schon kurz darauf dampfte die Schönebecker Lok vorbei. Fehler der Güsener wurden durch die Gäste eiskalt in Tore umgemünzt. Lediglich die beiden gut haltenden Torhüter Christopher Bretschneider und Tobias Beyer vermochten einen höheren Rückstand zu verhindern. Mit 18 : 15 für Schönebeck ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte versuchte der GHC das Ruder an sich zu reißen und konnte den Abstand bis zur 48. Minute bis auf ein Tor zum 26 : 27 verkürzen. Vor allem Christian Haßbargen lief nun zu großer Form auf, erzielte insgesamt zwölf Treffer. Dennoch konnte Güsen in dieser Phase einen Siebenmeter nicht zum Ausgleich nutzen. Selbst in Überzahl gelang es nicht, einen Vorteil daraus zu schlagen. Im Gegenteil : die Schönebecker erhöhten mit schnellen Tempogegenstößen ihr Torekonto.
In dieser Situation nutzten die Gäste Unstimmigkeiten zwischen Schiedsrichtergespann und Kampfgericht aus. In der entscheidenden Phase, als das Pendel zu Gunsten der Gastgeber zurückzuschlagen schien, vervollständigte Schönebeck seine Mannschaft zur falschen Zeit und hätte laut Ansicht der Verantwortlichen des GHC mit einer Wechselstrafe belegt werden müssen. Daher legt Güsen gegen die Wertung des Spiels Einspruch ein. In der Schlussphase waren die Kräfte des GHC am Ende und die Mannen um Kapitän Robert Klewe ließen die Schönebecker mit acht Toren Differenz vorbeiziehen.
" Unser Dank gilt den vielen heimischen Zuschauern, die uns immer wieder angespornt haben und auch ein gutes, spannendes Spiel voller Emotionen erlebten. Wir waren heute so nah dran und konnten im richtigen Augenblick nicht die entscheidenden Akzente setzen. So eine Niederlage tut weh und macht die Situation nicht leichter, zumal wir jetzt drei schwere Auswärtsspiele hintereinander haben. Wir saßen alle als ein Team lange in der Kabine und haben Dinge besprochen, die fällig waren und in der Kabine geblieben sind. Trotz der zwölf Minuspunkte wird das Team den Kopf nicht in den Sand stecken, um nachher Prügel zu beziehen ", so das Fazit von Peter Arndt.

Güsener HC : Ch. Bretschneider, T. Beyer – K. Haßbargen ( 5 ), Schwab ( 1 ), S. Bretschneider ( 3 ), Steinbrecher, Ch. Haßbargen ( 12 ), Müller ( 4 ), Salomon, Klewe ( 4 ), Beyer ( 1 ), Buchheister, Hoffmann

Quelle Volksstimme Sportbericht JL

Antworten:

Einspruch einlegen bei 8 Toren Unterschied. Naja, ich weiß ja mal nicht.

von Ernst haft - am 19.10.2009 20:49
... find ich auch, schade um die Kohle, die der Verein bei Einsprucherhebung löhnen muss. Zumal es hier von Güsener Seite MAL WIEDER um Fehlleistungen der Schiedsrichter geht. Aber das kennen wir ja alle bereits ...

von magdeburger1967 - am 20.10.2009 11:41

Re: Güsener HC ./. Lok Schönebeck 30 : 38, Kommentar

Das lass ich so nicht im Raum stehen.

Die Schiedsrichter waren absolut O K und jederzeit gerne wieder mit den beiden. Da gibt es nichts auszusetzen. Das Kampfgericht hatte geschlafen. Ich möchte daran erinnern, das an dem Tag die Pokalauslosung statt fand, die Halle also mit fach- und sachkundigen Zuschauern aus dem Bereich des HVSA besucht war. Zu dem war ein Schiedsrichterbeobachter anwesend, selbst dem ist dies aufgefallen. Ich unterstelle den Lokomotiven aus Schönebeck noch nicht einmal Absicht !! Zumindest passierte dies zur Unzeit, als der GHC bis auf ein Tor dran und im Ballbesitz war. Für mich eine entscheidende Situation im Spiel, die durchaus und wie schon oft gesehen, die Wende bringen kann.
Was draus wird ? Warten wir es doch einfach einmal ab. Und wenn, dann kommt die Lok aus Schönebeck nochmal vorbeigeschnauft, kriegt wieder bei der Uschi ein leckeres Bierchen serviert und lässt die Points in der Halle liegen.

Bis auf die in der Liga allseits berühmt berüchtigten Herren, die wir zu unserem Leidwesen schon 2x hatten (die anderen hats wohl gefreut, das der "Kelch" an Ihnen vorbeiging :cheers:), waren die Schiri-Leistungen in Ordnung. Das wird sogar in der Presse erwähnt.

Daher weiß ich auch nicht genau, warum Du hier im Forum gegenüber dem GHC so rumzündelst ?
Aber wenn es Dir zum Wohlgefallen gereicht, Bitte schön.



von TOHCGuesen - am 20.10.2009 16:11
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