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Handball Oberliga Sachsen-Anhalt
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Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 11 Monaten
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Langenweddinger, fan_62

HSV Haldensleben - SV Langenweddingen 29:34

Startbeitrag von Langenweddinger am 19.12.2009 09:21

HSV Haldensleben – SV Langenweddingen 29:34 (13:18)

Der SV Langenweddingen krönte mit diesem tollen Auswärtssieg das Jahr 2009. Nach nervösem Beginn und ausgeglichenem Spiel, setzte sich der SVL immer mehr ab und nutzte seine spielerischen Vorteile zu wunderschönen Toren. Vor Allem Höppner vom Kreis wurde sehr oft gekonnt in Szene gesetzt und dieser vollendete. HSV-Schütze vom Dienst, Marco Schöttke, wurde von Spielbeginn an, in Manndeckung genommen. Ihm gelang im gesamten Spiel gerade mal ein Feldtor, was ein weiteres Plus für Langenweddingen war. Obwohl Abwehrspezialist Tim Heine bereits nach 20 Spielminuten verletzt ausschied, konnte der SVL mit einer 18:13 Führung in die Pause gehen. Auch nach dem Wechsel blieben die Gäste Spiel bestimmend. Als aber David Herpig, für eine Aktion am Wurfarm in der 35. Spielminute disqualifiziert wurde und somit ein weiterer Deckungsspieler ausfiel, fand der HSV wieder ins Spiel und verkürzte von 14:20 auf 18:20. Bis zum 24:25 blieb der Gastgeber dran, doch danach setzten sich die Schützlinge von Trainer Markus Deinert vorentscheidend auf 24:29 ab. Trotz Manndeckung gegen Stolze, kämpfte jeder andere SVL-Akteur verbissen um jedes Tor und arbeite im Abwehrverband ganz stark gegen Hilliger und Co. Den Rest entschärfte ein wieder mal gut aufgelegter Matze Krüger. Der SVL spielte die Schlussminuten clever herunter und verabschiedete sich mit diesem tollen 34:29 Auswärtssieg bei seinen treusten Fans und bedankte sich nochmals für die super Unterstützung in 2009.

Antworten:

Zuviele Indianer aber kein Häuptling
20.12.2009 1. Herren

Mit einer enttäuschenden 29:34 Niederlage gegen den SV Langenweddingen verabschieden sich die Oberligamänner des HSV Haldensleben aus dem Jahr 2009.
Nach dem letzten Heimsieg gegen den BSV Magdeburg und dem erhofften Aufwärtstrend bleibt zu konstatieren,das es wohl nur ein Strohfeuer war,was vor einer Woche in den Sieg gegen den BSV mündete.
Schon vor dem Anpfiff im Derby gegen den SV Langenweddingen gab es die ersten Hiobsbotschaften. Mit Krug und Beyer fehlten die beiden "Bernburger". Aber auch Haselhorst mußte passen.
Somit fehlten Trainer Nefe drei Alternativen im Rückraum,was sich an diesem Tag als spielentscheidend entpuppte.
Der HSV begann stürmisch. Die sofortige Manndeckung gegen Marco Schöttke machte Hilliger mit zwei schnellen Toren wett.Nach vier Minuten führten die Hausherren mit 4:2. Danach bestimmten überhastete Aktionen und unpräzise Würfe das Bild der Gastgeber. Langenweddingen drehte den Spieß um und ging nach acht Minuten mit 5:4 erstmals in Führung.Nach der 9:6 Gästeführung, in der 14.Minute, ließ das nächste HSV Tor weitere fünf Minuten auf sich warten. Langenweddingen spielte unaufgeregt seinen Stiefel runter ohne dabei zu glänzen. Beim HSV vermißte man über die gesamte Dauer eine ordnende Hand.Zuviele Indianer aber kein Häuptling.
Selbst in Überzahl wurden Fehlpässe fabriziert und die Torhüter bekamen die gesamte Spieldauer der Partie kaum eine Hand an den Ball.Mit einem 13:18 Rückstand ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel zog der Gast auf 19:13 und 20:14 davon. Der HSV stellte die Deckung um und nahm Stolze in Manndeckung. Das behagt den Gästen gar nicht.Tor um Tor wurde aufgeholt. Nach 39 Minuten war beim 18:20 bzw. 19:21 der Anschluß hergestellt.Bis zur 45 Minute verteidigte der Gast die zwei Tore Führung.Doch ein gehaltener Siebenmeter von Wichmann und ein verwandelter im Gegenzug von Schöttke bedeutete den 23:24 Anschluß rund zehn Minuten vor dem Ende. Doch anstatt ruhig weiter zu spielen,bestimmte plötzlich wieder Hektik die Haldensleber Angriffsaktionen. Langenweddingen wurde nach vier einfachen Ballverlusten zu Toren eingeladen und konnte sich so aus der Umklammerung lösen und auf 28:24 davon ziehen.Die letzten Minuten spielten die Gäste dann gekonnt runter ohne nochmal in Bedrängniß zu geraten.
Einziger Lichtblick ,in einer entäuschend agierenden HSV Mannschaft, war Marcus Tysack der, nach anfänglichen Problemen, im Laufe der Partie förmlich aufblühte und sieben Tore erzielte.
HSV
Domann ,Wichmann,Hilliger 2,Krüger 5,Teßmann 4,Papendiek,Schufft 1,Große 1,Tysack 7,Jagla,Marvin Schöttke, Deutschmann,Marvin Möritz 2,Marco Schöttke 7/6
Langenweddingen
Krüger,Heyer,Bzdok C.2,Stolze 12/4,Bollmann 6,Höppner 6,lange 1,Herpig,Herrmann 4,Heine 1,Rohr , Schult 2
zeitstrafen
HSV 1xdirekt rot ,7, 1xrot; LWD 1x direkt rot , 5
Siebenmeter
HSV 7/6 ,LWD 6/4


von fan_62 - am 20.12.2009 19:03

Re: HSV Haldensleben - SV Langenweddingen 29:34 / Volksstimme

Handball-Oberliga, Männer: HSV Haldensleben – SV Langenweddingen 29 : 34 ( 13 : 18 )
Tolle Moral wird mit zwei Punkten belohnt
Von Werner Holter und Detlef Eicke

Überraschend deutlich und ungefährdet gewann der SV Langenweddingen im Handball-Oberliga-Kreisderby beim HSV Haldensleben 34 : 29 ( 81 : 13 ). Der SV Langenweddingen krönte mit diesem tollen Auswärtssieg das Jahr 2009.

Langenweddingen. Nach nervösem Beginn und ausgeglichenem Spiel setzte sich der SVL immer mehr ab und nutzte seine spielerischen Vorteile zu sehenswert erzielten Toren. Vor allem Sebastian Höppner vom Kreis wurde sehr oft gekonnt in Szene gesetzt und vollendete. Der HSV-Schütze vom Dienst, Marco Schöttke, wurde vom Anpfiff an in Manndeckung genommen. Ihm gelang im gesamten Spiel gerade einmal ein Feldtor, was ein weiteres Plus für Langenweddingen war.
Obwohl Abwehrspezialist Tim Heine bereits nach zehn Spielminuten verletzt ausschied, ging der SVL mit einer 18 : 13-Führung in die Pause. Nick Bollmann und David Stolze mit ihren Würfen aus dem Rückraum sowie Karl Herrmann mit herrlichen Toren auf der Außenbahn bekamen die Haldensleber nicht in den Griff, so dass selbst HSVSchlussmann Andreas Wichmann frühzeitig und entnervt sein Tor verlassen hatte.
Auch nach dem Wechsel blieben die Gäste spielbestimmend. Als aber David Herpig, für eine Aktion am Wurfarm in der 35. Minute disqualifiziert wurde und somit ein weiterer Deckungsspieler ausfiel, fand der HSV wieder ins Spiel und verkürzte von 14 : 20 auf 18 : 20. Bis zum 24 : 25 blieb der Gastgeber dran, doch danach setzten sich die Schützlinge von SVL-Trainer Markus Deinert vorentscheidend auf 24 : 29 ab. Trotz der Manndeckung gegen David Stolze kämpfte jeder andere SVL-Akteur verbissen um jedes Tor und arbeitete im Abwehrverband ganz stark gegen Hilliger und Co. Den Rest entschärfte ein wieder einmal gut aufgelegter Matthias Krüger im Langenweddinger Gehäuse. Der SVL spielte die Schlussminuten clever herunter und verabschiedete sich mit diesem 34 : 29-Auswärtssieg bei seinen treuesten Fans und bedankte sich nochmals für die super Unterstützung im Jahr 2009. Die mitgereisten Anhänger feierten ihre Mannschaft zu Recht, sahen sie doch eine energisch um die zwei Punkte ringende Truppe, die sich den Sieg redlich verdient hatte.

SVL-Trainer Markus Deinert : " Kompliment an meine Mannschaft, dass sie nach all ihren Rückschlägen im bisherigen Saisonverlauf mit diesem Auswärtssieg ein tolles Jahr abschließen konnte. Mit 16 : 14 Punkten haben wir eine gute Serie hingelegt, worauf die Truppe stolz sein kann. Gerade in Haldensleben haben die Jungs nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch überzeugt, was auf einen weiteren erfolgreichen Saisonverlauf im neuen Jahr hoffen lässt ", so das Fazit eines glücklicher Langenweddinger Trainers nach Spielende.

Haldenslebens Trainer Enrico Nefe war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht sehr zufrieden. Er meinte : " Wir haben bis etwa Mitte der ersten Halbzeit mitgehalten, dann hat sich Langenweddingen abgesetzt. Die Manndeckung gegen Marco Schöttke bekam unserem Spiel überhaupt nicht. Wir haben die Ausfälle einiger Akteure nicht kompensieren können. "

HSV Haldensleben : Domann, Wichmann – Hilliger ( 2 ), Krüger ( 5 ), Teßmann ( 4 ), Papendiek, Schufft ( 1 ), Große ( 1 ), Tysack ( 7 ), Jagla, Marvin Schöttke, Deutschmann, Marvin Möritz ( 2 ), Marco Schöttke ( 7 / 6 ).

SV Langenweddingen : Krüger, Heuer – C. Bzdok ( 2 ), Stolze ( 12 / 5 ), N. Bollmann ( 6 ), Höppner ( 6 ), Herpig, Herrmann ( 6 ), Heine, Rohr, S. Schult ( 2 )

Zeitstrafen : HSV 7, SVL 5 ( Disqualifikation, HSV : Teßmann, M. Schöttke ( 3 x 2 min ), SVL : Herpig ). Siebenmeter : HSV 7 / 6, SVL 6 / 4.

Spielfilm : 1 : 0, 4 : 2, 5 : 6, 6. 9, 9 : 13, 11 : 16, 13 : 18 –
14 : 20, 18 : 20, 18 : 22, 24 : 25, 24 : 29, 26 : 31, 29 : 34.




von Langenweddinger - am 21.12.2009 11:32
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