Eure Welt - unsere Welt Storie

Startbeitrag von Love_chan am 04.10.2015 20:44

Sommer 1997.
Neu neu neu alles war neu. Wo sollte man sich als Teenager hin orientieren, wenn das ganze Leben auf einmal neu erschien. Manchmal schien es, als wachte man am nächsten Morgen auf und fühlte sich in seinem Ich fremd. Völlig normal in deinem Alter , das war so ein Standartspruch, den Erwachsene immer anbrachten.
Es war ja nicht so, dass ich mit der Sprache nicht zurecht käme, wenn man sich erstmal an das Kauderwelsch gewöhnt hatte, mochte japanisch fast einfach sein. Ich hätte nie gedacht dass ich das jemals so fließend wie jetzt sprechen würde. Auch die Wohnlichkeit in der wir zwei lebten war in Ordnung, auch wenn es manchmal etwas chaotisch wirkte.
Dennoch, vor der Schule grauste es mir jeden Tag. Diese Schuluniform passte nicht zu mir, ich fühlte mich da nicht wohl und war auch nur im eher unteren Durchschnitt, obwohl ich nicht mal dumm war. Ich hasste es einfach, und die Themen der ganzen Mitschüler konnte ich nun wirklich nicht als meine Hobbies ansehen. Ich fühlte mich wohler wenn man mich in Ruhe ließ. Jetzt aber hatte der Ernst des Lebens begonnen. Wenn ich es mal zu irgendwas Besseren bringen wollte, musste ich mich in meinem verhassten Schulfach IT besonders steigern, sonst drohte glatt die Gefahr den Abschluss zu vermiesen. Das konnte ich meinem 'Dad' nicht antun, auch wenn das für mich ab ab sofort Nachhilfe hieß. Das neue Schuljahr war ja längst angebrochen und die guten Ratschläge die ich immer hörte waren stets die selben: Mach was draus; das ist deine Chance, du bist ja nciht dumm du bist nur etwas abgelenkt ... das Übliche.
Ich hatte mich dennoch um Nachhilfe gekümmert und hatte mich an eine Adresse gewand, die mir wärmstens empfohlen wurde. Ich stand nun allerdings vor einem Blumenladen vor dem eine Schar verrückter Mädchen stand, die durch die Scheibe starrten und quietschten, als wäre ihnen jemand auf den Zeh getreten. Ich schüttelte den Kopf über so viel albernes Gehabe und musste mich aber scheinbar wirklich durch diese Masse quetschen, denn die Adresse war eindeutig die richtige. ALs ich den Laden betreten hatte, blieb ich etwas irritiert stehen.
In so einem Geschäft erwartete man vielleicht eine etwas ältere Frau und vielleicht einen Gärtner, aber das hier war ... scheinbar eine Ausnahme. Hier waren vier junge Männer anwesend, wobei einer von ihnen gerade im Hinterzimmer verschwand. Das also war der Grund für diesen Auflauf von Hühnern vor der Türe. Ich war verscuht glecih wieder raus zu gehen, wollte ich doch nciht so wirken wie eine von denen da draußen. Aber dann fiel mir wieder ein, dass ich Zuhause mächtig Ärger kriegen würde, wenn ich Nachhilfe schwänzte.
"Hallo schöne Dame ... hunderte Blumensorten kann ich empfehlen, die zu ihrem Teint passen", stand auf einmal einer der Jungs vor mir und zwinkerte mir zu.

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Wie an den meisten Tagen war wieder die Hölle los. Lauter quiekende Mädchen die uns angafften als ob wir ne Zirkusattraktion wären aber natürlich nichts kauften. Schmunzelnd bekam ich mit wie Aya mal wieder genervt die Augen verdrehte. Ich konnte es nachvollziehen, auch wenn ich selbst freundlich und höflich blieb und wie immer ein Lächeln aufgesetzt hatte. Ich wollte ja keine potenziellen Kunden verschrecken. Immer fiels mir nicht so leicht, da war ich dann meistens froh wenn ich einen Lieferauftrag bekam. Diesmal war mir das Glück nicht holt, obwohl ich der lärmenden Menge entkommen wollte.

Während ich einen Blumenstrauß zusammenstellte beobachtete ich Yohji der mal wieder eine meiner Mitschülerinnen anmachte. Normalerweise konnte ich die eine nicht von der anderen unterschieden, doch dieses Mädchen stach aus der Menge raus. Kein Wunder, handelte es sich bei ihm schließlich um eine Ausländerin. Das war unverkennbar. Sie wirkte ob Yohjis Spruch auch etwas irritiert. Ich schüttelte den Kopf, trat näher und schob Yohji weg. "Yohji-kun sie ist zu jung für dich, pass auf, sonst kriegst du noch ärger." "Tut mir leid, er ist ein Womanizer" erklärte ich zu dem Mädchen gewandt. "Kann ich dir helfen? Du bist doch aus meiner Klasse oder? Liane, nicht wahr?"

von Hexe-chan - am 04.10.2015 20:56
Liane:
Ich schaute ihm kurz nach als er mit einem schlanken, Rothaarigen sprach, der kurz zu mir rüber schaute. Sein Blick war kühl und dennoch strahlte er eine gewisse starke Persönliclhkeit aus. Ich hatte das Gefühl angestarrt zu werden und wandte den Blick ab. Dass bestimmt hundert Augen das Ganze argwöhnisch beobachteten kam erschwerend hinzu. Auf Omis Vorschlag hin nickte ich: "Von mir aus." Ich war zwar auch nciht so oft in einem Jungszimmer gewesen, zumindest nicht seit der Zeit wo cih der meinung war, dass Mädchen ihre Privatsphäre brauchten.
Und so verhielt es sich auch mit Jungs. Dennoch konnte ich nciht anders als mich umzusehen, auf dem Weg bis zu seinem Zimmer und eben auch als ich dieses dann betrat. Die Räumlichkeiten selbst waren erstmal einfach. Eine Wohnung die in den Laden eingelassen war, aber doch reichlich groß wirkte. Bei dem Andrang von Kundschaft kein Wunder. Wobei es mich doch etwas verwunderte, das er nicht nur Nachhilfe gab sondern auch in einem Laden arbeitete und außerdem in einem Laden wo Vier Männer arbeiteten. Blumen kannte ich eher als Damengeschäft.
Sein Zimmer war aufgeräumt, ich sah ein umfangreiches IT Equipment - mein persönlicher Tod - und die üblcihen Möbel eines Zimmers. Dennoch wirkte es anders, acuh wenn ich nciht sagen vermochte was es war. "Also, damit eins mal klar ist. Ich bin nicht hier weil ich so viel Lust habe, sondern weil Kiss mich dazu gezwungen hat, damit ich den abschluss schaffe. Computer sind wahrlich nciht mein Ding."

von Love_chan - am 04.10.2015 21:25
Omi:
„Hm?“ ich war wirklich aus meinen Gedanken gerissen worden und errötete leicht, da ich dabei ertappt worden war, dass ich nicht aufgepasst hatte. „Ich kann Aya verstehen“ erwiderte ich seufzend, auch wenn ich ihn vermissen würde. Kurz dachte ich an einen Brief der in meinem Zimmer in einem Geheimfach lag. Ich hatte ihn erst vor kurzem von den Anwälten meines Onkels erhalten, den ich eine Zeit lang für meinen Vater gehalten hatte. Nach seinem Tod wurde das Takatori vorläufig von meinem Großvater verwaltet, doch ich war der einzige Erbe nachdem der Rest der Takatori-Familie ausgelöscht worden war. Ich zögerte noch das Erbe anzunehmen und hatte bisher noch niemandem davon erzählt. „Es wird sich jetzt, wo SZ wohl keine Gefahr mehr ist für uns sicher was ändern, ich würds auch wie Aya machen… vor allem weil er endlich mit seiner Schwester zusammen sein kann.“ Ich lächelte leicht. „Und was wird jetzt die neue Mission sein?“

Kiss:
Ich kam etwas später nach Hause, die Warteschlange in meiner Praxis war lang gewesen. Liane war offenbar schon zu Hause und saß wie so oft vor dem Fernseher. „Guten Abend Prinzessin, ich bin wieder zu Hause“ rief ich ins Wohnzimmer während ich meine Jacke und meine Schuhe auszog. Dann trat ich ins Wohnzimmer und betrachtete meine Nichte, die für mich wie eine Tochter war. „Na… wie ist der Nachhilfeunterricht gelaufen“ fragte ich lächelnd und ließ mich aufs Sofa sinken. „Du warst doch hoffentlich dort?“

von Hexe-chan - am 19.10.2015 08:23
Manx:
Ich runzelte die Stirn. So leicht wie Omi sichdas vorstellte war es nun eigentlich nicht. Auch wenn SZ besiegt waren, waren wir keine Autofirma wo man einfach so "kündigen" konnte. vor allem wenn man bedachte welches Wissen Aya mitnehmen würde. "Nun ... so einfach ist das nicht ..." Wir konnten Aya nicht einfach gehen lassen. Wie gesagt, das Wissen das er über Kritiker hatte, das Risiko das damit verbunden war, war viel zu hoch. "Darüber wird es auch später noch Zeit sein nachzudenken. Leider ist es nciht gelungen Schwarz bei der Mission mit auszuschalten." Sie würden uns weiterhin im Weg stehen. Ein Umstand der nicht zu akzeptieren war. "vorerst sind wir an einer Sache dran, die mit äußerster Vorsicht behandelt werden sollte. Es wird sich in Omis Schule eine Veränderung ergeben. Genaues wissen wir noch nciht, Omi ich möchte dass du dein Umfeld dort genau beobachtest und bescheid gibst, wenn dir etwas auffällt.

Liane:
Ich saß a nicht immer vor dem Fernseher, heute war mir aber einfach danach. "Jaaa ich war da. Aber glaub nciht dass das mein Lieblingsfach wird. Computer interessieren mich null." Ich verscuhte zu lächeln. Immerhin wusste ich a dass Kiss mich liebte wie seine eigene Tochter, aber es war so schwierig sich als Teenager auf ein anderes Familienoberhaupt einzustellen, vor allem an so einem Ort.

von Love_chan - am 19.10.2015 08:37
Manx:
Ich war nicht bereit auf eine Diskussion bezüglich Ayas einzugehen. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass man nciht einfach kommen und gehen wollte wie man beliebte. Und was wollte er ein Lebenmit seiner Schwester, der Weg Ayas war von einer tiefroten Spur durchzogen, der seiner Schwester dagegen war rein. Zwei völlig verscheidene WElten die nciht zusammen passten. Ich bemerkte zwar Ayas mürrischen Blick, aber er schwieg. Da sandere Thema war das chon komplizierter. "Wir haben bisher nur vage Hinweise. Wir wissen das Schwarz beteiligt sind. Was genau vor sich geht, keine eindeutigen Hinweise." Das konnte alles heißen. Würden sich diese Monster an den Kindern der Schule austoben? Würden sie dort ihr Unwesen treiben? keiner konnte uns bischer stichfeste Argumente liefern. "Wir beobachten noch, aber wenn du irgendwas Ungewöhnliches bemerkst .... du weißt a." Wir erwarteten sofort Bericht.

Liane:
Ich wollte schon zu einer promten Erwiderung ansetzten. Dass ich eh kein leichtes Leben hatte hier am Ende der Welt, wenn er den ganzen Tag nicht da war und ich alleine auf mcih gestellt war. Das schluckte ich aber gerade noch runter, denn ich wusste sehr wohl, dass er alles tat um mir das Leben angenehm zu machen. Bei meiner Mum hatte ich nicht so viel lernen müssen. Sie fehlte mir. "Omi? Hmmm ich glaube er ist nett, zumindest zeigt er sich geduldig. " Ich wollte nicht wen anderes, ich dachte ich kam schon mit Omi klar.

von Love_chan - am 19.10.2015 08:55
Omi:
Ich merkte schon das Manx versuchte das Thema totzuschweigen, aber das war noch nicht abgeschlossen. Wenn Aya gehen wollte, dann sollte er die Möglichkeit dazu haben. Auch Yohji würde ihm mit Sicherheit nicht im Weg stehen. Doch nun war das Thema Schwarz und Schule auch nicht so unwichtig. „Schwarz?“ Ich runzelte die Stirn. „Ich dachte wir hätten fürs erste Ruhe von ihnen“ ich seufzte leise, nickte dann aber. „Natürlich, sobald ich etwas weiß werde ich Meldung erstatten.“ Allerdings erst wenn ich sagen konnte was vor sich ging. Mit Mutmaßungen würde ich Manx und Co nicht behelligen.

Kiss:
„Gut, wenn du mit ihm zufrieden bist soll es mir recht sein. Mal sehen was die nächsten Prüfungen dazu sagen.“ Ich lächelte leicht und wuschelte dir durchs Haar. „Ich mach uns mal was zu essen. Kannst du mit Hühnercurry und Reis leben?“ Ich wusste dass es nicht leicht war für dich. Du hattest noch Probleme mit der Sprache, vor allem mit den Schriftzeichen und es fiel dir schwer dich zu integrieren. Ein weiterer Grund warum ich dir einen Nachhilfelehrer gesucht hatte. Ich hatte gehofft du würdest über ihn vielleicht eher Anschluss finden. Ich mochte es nicht, dass du so viel alleine warst. Und ich musste nun mal viel arbeiten.

von Hexe-chan - am 19.10.2015 09:02
Manx:
"Sie werden sich neu orientier haben, das stimmt." Dennoch blieben sie so lange eine Gefahr für uns, bis sie ausgeschaltet waren. Und bei dem SZ Auftrag, hatte man gesehen was für eine Macht diese vier Kerle hatten. "Davon gehen wir aus. Es wäre furchtbar, wenn es an einer öffentlichen Schule zu Vorfällen kommt wo Kinder eingebunden sind." Das Ausmaß wäre enorm. Jetzt gab ich ihnen noch einen kleineren Auftrag, der aber auch von zweien alleine bewältigt werden konnte. WIe immer fragte ich die Jungs wer bei diesem kleinen Auftrag dabei war. Bezahlung wie immer.

Liane:
Als Kiss mir durch das Haar wuschelte, verzog ich unwillig den Blick. Ich war keine 5 mehr. Es stimmte, die Sprache machte mir auch noch etwas Probleme. Es war schwierig und ich kamm mir dumm vor wenn ich in der Schule die Schriftzeichen nicht richtig konnte. "Ich hab keinen Hunger Kiss, ich muss noch lernen." Ehe ich aber ging, verscuhte ich noch die Kurve etwas freundlicher zu lenken. "Danke lass mir was übrig für nachher." Wenn er wüsste, wie es wirklich war in der Schule. Es war ja nicht so dass ich keinen Anschluss wollte, aber hier wurde es einem verdammt schwer gemacht. Naja vielleicht könnte ich mcih doch etwas mehr anstrengen und vielleicht bot es sich an über meinen neuen Nachhilfelehrer unter Menschen zu kommen. Zumindest kannte er jede Menge Leute.

von Love_chan - am 19.10.2015 09:13
Kiss:
Ich wollte einfach nicht, dass du einsam warst. Es war nunmal nicht leicht in dem Alter in einem fremden Land zu sein. Ich hatte dich von deiner gewohnten Umgebung fortgerissen und machte mir einfach sorgen um dich. Und es war meiner Meinung nach nicht gut für ein Mädchen in deinem Alter alleine zu sein.
Schließlich fing ich mich wieder, fuhr mir seufzend durchs Haar und wandte mich dann dem Abendessen zu. Vielleicht konnte ich ja mal was mit Liane zusammen unternehmen. Falls sie es zuließ.

Omi:
Ich nahm meinen Job nun mal sehr ernst, außerdem lenkte es mich ab. Ich füllte meine Zeit immer so gut wie möglich aus, vermied es viel Freizeit zu haben, denn Freizeit bedeutete Zeit zum Nachdenken zu haben und das war das letzte was ich wollte. In solchen Phasen sah ich regelmäßig meine Familie sterben. Ouka. Meine Brüder. Mein Vater. Wobei ich am Tod meiner Brüder zum Teil natürlich selbst schuld war. Einen davon hatte ich immerhin kaltblütig ermordet. Und Ouka… das schmerzte neben Persia am meisten. Daher wollte ich einfach wirklich so selten wie irgendwie möglich daran denken müssen. Ich hatte Angst sonst irgendwann wahnsinnig zu werden. Für jemanden, der bereits mit 12 zum ersten Mal getötet hatte, war das gar nicht mal so unwahrscheinlich.
Wortlos nahm ich die Unterlagenmappe entgegen und blätterte sie durch. Der Auftrag war einfach. Ich würde die nächsten Stunden mit den Vorbereitungen zubringen und alles durchplanen, dann konnte die Mission noch heute Nacht durchgeführt werden. „Ihr erhaltet so bald wie möglich den Bericht“ erwiderte ich schließlich und blickte zu Yohji, der auch nur nickte. Aya und Ken verzogen sich nachdem sie sich verabschiedet hatten.

Crawford:
„Weil du ein 15jähriger bist, der einen Schulabschluss braucht“ erwiderte ich kühl. Eine Diskussion war sinnlos. „Du wirst deinen Abschluss sowieso früher machen als andere deines Alters, sei froh, dass ich nicht darauf bestehe, dass du alle Schuljahre durchmachst sondern Schulstufen überspringen konntest.“ Außerdem war es gar nicht so schlecht, wenn du Kontakt zu anderen Jugendlichen deines Alters hattest. Auch wenn du nicht wie jeder andere warst, so warst du ein Teenager und ich wollte dir zumindest soweit es möglich war, ein Leben als Teenager ermöglichen. „Ich lasse darüber nicht mit mir diskutieren. Der Direktor ist informiert, deinen Stundenplan erhältst du morgen in der Schule. Du fängst morgen an. Schuldig wird dich hinbringen und abholen.“

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:03
Liane:
Wenn Kiss wüsste. Ich war in der Schule diejenige die anders war. Neu anders und überhaupt nicht perfekt. Naja aber als Ersatzvater war er ja nciht schlecht, auch wenn er keine Ahnung hatte, was Mädchen so alles durch machten. Zerknirscht stellte ich das Bild meiner Mutter auf dem Schreibtisch gerade hin und begann, welch Wunder, mich wirklich mit Omis Nachhilfeschriften zu beschäftigen. Wenn ich in der schule gut war, würde Kiss mir vielleicht nciht immer versuchen Freunde anzudrehen.

Yohji: In Planungssachen war Omi der Boss, somit war es auch nciht verwunderlich, dass die Vorbereitungen für heute abend an ihm hingen. Wobei wir als Team natürlich zusa,,em plantenb, aber Omi als Computerheld der Zeiten war einfach schneller in solchen Dingen. Auch wenn er unser Jüngster war hatte er im Beruf einiges auf dem Kasten und ich fragte mich,wie er all das manches Mal verarbeitete. Ich dagegeb hatte mich in der Sache mit Asuka ziemlich gehen lassen.

Nagi:
Ich schnaubte abfällig. Ich wusste zwar wann eine Diskussion verloren war, aber einverstanden war ich damit nciht,. Schule war so langweilig und normal. Schuldig hatte es gut, der konnte es sich in seinem Leben gut gehen lassen. Keien Schule und sowas. "Na super, das ist wirklich sehr Führsorglich von dir dass ausgerechnet Schuldig mich bringt." Ob Brad wusste das das nciht gerade förderlich für den Umgang mit Schülern war? Schuldig war fast so schlimm wie der bekloppte Weiß, der jede Frau anmachte. Und sowas sollte mir ein VORBILD sein.

von Love_chan - am 19.10.2015 10:14
Omi:
Nachdem ich mit Yohji alleine war setzte ich mich gleich zum PC. Erst mussten wir uns natürlich einen Überblick schaffen worum es bei dieser Mission überhaupt ging. Gewissenhaft ging ich alles durch und fasste es dann für Yohji zusammen. „Es wird relativ einfach. Ich werde mir gleich mal die Raumpläne und Sicherheitssysteme durchsehen. Alles in allem sollte es recht rasch gehen, sofern es nicht all zu viele Sicherheitsleute gibt. Aber selbst die hatten uns bisher noch nie Probleme bereitet. Die einzigen die uns bisher Probleme gemacht hatten waren Schwarz und Schreient gewesen. „Noch fragen, ansonsten geb ich dir Bescheid sobald ich sagen kann wann wir losstarten. Es wird auf jeden Fall noch heute sein, also bitte nichts trinken“ Ich wusste ja, dass du an freien Abenden gern zu tief ins Glas schautest, etwas, dass mir ziemliche Sorgen bereitete.

Brad:
„Ich würde es selbst tun, aber ich habe Termine“ erwiderte ich ruhig. „Schuldig wird sich benehmen, wenn nicht weiß er ja was ihm blüht.“ Ich griff mit eiserner Hand durch und für schlimmere Vergehen war Schuldig auch schon mal im Keller neben Farfarello eingesperrt worden. Etwas, dass Schuldig hasste wie die Pest. Doch gegen mich hatte er keine Chance und es war die einzige Möglichkeit ihn halbwegs in Zaum zu halten.
„Du wirst in der Schule zurechtkommen. Und du wirst dir dort nichts zu schulden kommen lassen Nagi. Vor allem in Bezug auf den kleinen Weiß“. Im Gegensatz zu Kritiker wusste ich genau was Weiß wo tat.

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:24
Omi:
Ich errötete leicht. So ein Lob bekam ich äußerst selten. „Gut, mach das“ Ich wollte gar nicht so wirklich wissen was dein „Ausruhen“ so wirklich beinhaltete. Es würde mich nicht wundern, wenn du nicht allein und vor allem nicht in deinem Bett landen würdest. Irgendwann würde das noch Ärger geben, dessen war ich mir sicher. Seufzend wandte ich mich dem PC zu und begann zu arbeiten. Der Nachteil an der vielen Arbeit und dem was ich mir alles aufhalste war, dass ich unter chronischem Schlafmangel litt und mich oft nur mit sehr viel Koffein und ähnlichen Muntermachern auf den Beinen hielt. Müde wischte ich mir über die Augen und doch war ich hochkonzentriert. Ich wusste was auf dem Spiel stand sollte ich einmal einen Fehler machen.

Brad:
Natürlich würde ich dich warnen sollte es zu Problemen kommen, doch im Moment sah ich nichts dergleichen. Nur ein Mädchen das genauso unwillig war wie du und dich genauso brauchen würde wie du sie. Natürlich würde ich niemals zugeben, dass ich dabei war dich zu verkuppeln. Das würde schließlich bedeuten, dass ich weich wurde und das war das letzte was irgendjemand denken sollte. Ruhig blickte ich Nagi hinterher. Es hatte keinen Sinn noch etwas darauf zu sagen. „Schuldig, willst du noch irgendwas?“ fragte ich seufzend. Normalerweise blieb Schuldig nicht länger in meinem Büro als notwendig. Auch wenn ich sein Vormund gewesen war, so war unser Verhältnis immer recht angespannt gewesen. Mir lag etwas an meinen „Jungs“ mehr als ich zugeben wollte, aber es war sehr schwer mit Schuldig umzugehen. Der einzige mir bekannte Weg war Härte und Strenge gewesen. Anders kannte ich es selbst nun mal nicht.

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:45
Omi:
Dir war ziemlich viel zu zu trauen. Nur relativ wenig Gutes. Aber ich konnte dich ja verstehen. Ich wusste wie sehr dir Asuka immer noch fehlte und dass du dir die Schuld für alles gabst. Jeder ging eben anders um mit seinem Schmerz. Bei dir waren es Alkohol und Frauen, Aya hatte seine Gefühle tief vergraben, Ken wurde seine Energie beim exzessiven Training mit den Kids los und ich arbeitete so viel bis ich abends vor Erschöpfung einschlief, in der Hoffnung so auch den furchtbaren Alpträumen zu entgehen. Nichts davon war vernünftig, nichts davon wirklich gesund, aber das war eben das womit wir leben mussten.

Zwei Stunden nachdem Manx und Birman sich verabschiedet hatten, war ich mit meiner Recherche und den Vorbereitungen fertig. Schnell druckte ich noch die Pläne aus und packte das notwendige Equipment für den Einsatz zusammen. Laptop, Headsets, Störsender etc. Alles was man eben so brauchte um sich erfolgreich in Sicherheitssysteme einzuhacken, sie lahmzulegen und um in Verbindung zu bleiben. Dann ging ich nach oben in die Küche und kochte für die Belegschaft ein Abendessen. Vor allem Yohji und ich mussten vor der Mission etwas essen um bei Kräften zu sein. Und die anderen beiden würden sich sicher auch nicht über frisches Essen beschweren. Nachdem auch das erledigt und der Tisch gedeckt war eilte ich in den ersten Stock zu Yohjis Zimmer und klopfte an. Es war Zeit für ihn aus dem Bett zu kriechen.

Brad:
Als ob ich dir verraten würde, dass Nagis Schulbesuch in Folge auch dich betreffen würde. Ich brachte nur die Steine ins Rollen, damit das geschehen konnte was ich vorher gesehen hatte. Für alles andere wart ihr im großen und ganzen selbst verantwortlich. Ich würde nur hin und wieder vorsichtig eingreifen und die Dinge in die richtigen Bahnen lenken. In aller Heimlichkeit natürlich. "Du hast recht, es geht dich nichts an Schuldig. Sorge nur dafür das Nagi pünktlich in die Schule kommt und du ihn auch rechtzeitig wieder abholst." erwiderte ich kühl, nickte dann aber. "Ja... eine kurzfristige Mission. Nagi weiß schon Bescheid und wird dir alles erklären. Du wirst mit mir zusammen gehn, Nagi und Farfarello brauchen wir nicht"

von Hexe-chan - am 19.10.2015 21:40
Omi:
Zu Hause angekommen entließ ich Yohji in den Feierabend, verschwand selbst aber in den Keller, setzte mich an den PC und begann den Bericht für Kritiker zu schreiben. Je schneller das erledigt war umso schneller hatte ich es hinter mir. Danach gings unter die Dusche und dann in mein Zimmer. Es wartete noch ein Aufsatz für den Englischunterricht auf mich, außerdem wollte ich noch Informationen über das Takatori-Imperium suchen. Immerhin wollte ich wissen auf was ich mich einließ, sollte ich das Erbe wirklich austreten. Zum ersten Mal wünschte ich mir, ich könnte mit jemandem darüber reden. Aya schied komplett aus, der bekam schon die Krise wenn er den Namen Takatori nur hörte, Yohji nahm nichts wirklich ernst und Ken, so gern ich ihn auch hatte, würde die Tragweite nicht begreifen. So war ich allein mit dieser schweren Entscheidung.

Brad:
Deine Professionalität war es, die es mir ermöglichte dir auch gewissen Freiheiten zu gestatten. Ich wusste, dass ich mich zumindest bei Missionen absolut auf dich verlassen konnte. Selbst wenn du mal die Kontrolle verlorst brauchte es nicht viel um dich da wieder raus zu holen und das machte die Arbeit mit dir halbwegs einfach. Bei Farfarello war das was anderes. Der war absolut unbeherrscht und nur mit Nagis Kräften wirklich in Zaum zu halten. Nagi selbst hatte viel zu viel Achtung vor mir um meine Befehle zu missachten, selbst wenn er manchmal trotzte. Aber er war nunmal mitten in der Pubertät.

von Hexe-chan - am 21.10.2015 19:47
Kiss:
Irgendwann gab ich es auf und schwieg während der restlichen Fahrt zur Schule. Du hörtest mir ja sowieso nicht zu. Ich wollte dir doch nur klar machen wie wichtig es war und dass du bei Problemen immer zu kommen konntest. Aber es war wirklich für die Fische. Sogar ne Wand hätte mehr Reaktion gezeigt. Vor der Schule ließ ich dich aussteigen, wünschte dir frostig einen schönen Tag und vor dann auch schon wieder los.

Omi:
Obwohl ich recht früh aufgestanden war kam ich wie immer relativ spät in den Unterricht. So pünktlich ich bei Missionen oder bei Jobs war, so wenig klappte das bei der Schule oder bei privaten Verabredungen (von denen es aber praktisch sowieso keine gab). Erst knapp vor dem Läuten quetschte ich mich noch durch die Tür in die Klasse und ließ mich auf meinen Platz fallen. Der Lehrer kündigte gerade an, dass ab heute ein neuer Schüler anfangen würde, ein Hochbegabter, der 2 Jahre über sprungen hatte. Mich kümmerte das wenig, ich hatte mit meinen Mitschülern sowieso kaum was zu tun. Erst als der Direktor den Raum betrat und einen gewissen Nagi Naoe ankündigte blickte ich auf. Der Name selbst sagte mir nichts, ich kannte ihn ja nur unter seinem Codenamen, aber ich fühlte irgendwie seine Aura, blickte auf und erstarrte.

von Hexe-chan - am 21.10.2015 20:41
Nagi:
Hätte ich Schuldigs fähigkeit hätte ich gelacht und gesagt es ginge ihn nichts an. andererseits wäre ich erst recht wütend geworden, denn niemand hatte das recht über mein Wesen zu urteilen. Da ich aber nunmal nicht Schuldigs FÄhigkeiten hatte, fühlte ich mich einfach nur unwohl neben ihm. Irgendwann verscuhte ich ihn aber zu ignoriern und dem Unterricht zu fiolgen, was mir zugegeben nicht schwer fiel. Etwas abseits vom Unterricht ließ ich meinen Blick über die neuen mitschüler gleiten und versuchte einen Eindruck zu gewinnen. Ein Mädchen, dass immer mal wieder zu uns herüber starrte schien es besonders neugierig zu sein. Zumindest schaute sie immer rüber. Der Lehrer verteilte mitlerweile Aufgaben, die zumindest etwas von der Aufmerksamkeit der anderen nahm.
Und dennoch spürte ich wie er neben mir mich beobachetete, auch wenn er dachte ich bekäme ncihts mit. Seine Blicke bohrten sich praktisch in mich rein. Irgendwann reichte es mir. Ich war kein Zootier was man einfach so anstarrte. "Wenn du mich weiter so anstarrst kannst du den anderen auch gleich auf die Nase binden as wir nachts so machen", zischte ich ihm so leise zu, dass keiner es verstehen konnte ausser ihm. Im gleichen Moment stand ich auf und brachte ein ausgefülltes Aufgabenblatt zum Lehrer nach vorne.

von Love_chan - am 26.10.2015 11:53
Brad:
Natürlich lenkte ich euer Leben, aber ich wusste auch, dass ihr es mir irgendwann danken würdet. Immerhin würde die Tatsache, dass Nagi nun in Omis Schule ging auch dein Leben positiv beeinflussen. Es würde zwar noch eine ganze Weile dauern und viele Niederschläge geben, doch der Ausgang war positiv. „Du weißt ganz genau, dass ich die Zukunft nicht preisgeben kann. Aber du kannst dich darauf verlassen, dass unser Team immer an erster Stelle stehen wird“ Ich würde mit Sicherheit nichts tun, was unserem Team schaden würde. Selbst wenn es nicht immer den Eindruck machte.

Omi:
In der Zwischenzeit war ich bei meinem Großvater eingetroffen. Mein Besuch hatte ihn davon ausgehen lassen dass ich das Erbe annehmen würde und so stand sogar schon der Familiennotar bereit um alles Hieb- und stichfest zu machen bevor ich meine Meinung wieder ändern konnte. Als ich ein paar Stunden später ins Koneko zurückkehrte war ich Besitzer des Takatori-Konzerns und einer der reichsten Menschen weltweit. Was das alles bedeutete hatte ich noch gar nicht wirklich überrissen. Es war nur schon mal sehr schwer gewesen meinen Großvater davon zu überzeugen, dass ich weiter im Koneko leben und arbeiten und vor allem anderen auf gar keinen Fall mit einer Limousine und Fahrer durch die Gegend fahren wollte.
Im Koneko angekommen half ich natürlich noch den Laden zu schließen, es war bereits abends, doch in Gedanken war ich ganz woanders.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 09:41
Brad:
„Ich weiß, dass ich das kann“ Wenn das mal kein Zugeständnis war. Ich wusste, dass ich mich in gewissen Fällen auf dich verlassen kann. Ich wollte nur nochmal klarstellen, dass das hier vertraulich war. Ich kannte deine große Klappe und deinen Drang Nagi zu ärgern. Auch ich bemerkte natürlich das Flackern und seufzte leise. Nichts als Ärger mit diesen Kindern. Nickend stand ich auf. „Gibt es noch was? Ansonsten gehe ich jetzt zu Nagi“ Das war zwar auch ein Rauswurf, aber nicht so ruppig und unfreundlich wie sonst.

Omi:
„Klar mach ich.“ Schnell holte ich Teller, Besteck und Gläser aus den Schränken und stellte sie auf den Tisch. Mittlerweile waren auch die anderen beiden eingetrudelt und hatten es sich gemütlich gemacht. „Kenken das riecht wieder herrlich“ schwärmte ich als ich den Duft bemerkte. Ich hatte zwar schon viel von dir gelernt, doch du warst hier definitiv der beste Koch. Aya konnte es zwar theoretisch auch, aber er tat es nie. Ich konnte mich nur an ein einziges Mal erinnern, da hatte er mir eine frische Hühnersuppe gekocht als ich schwer erkältet das Bett gehütet hatte.
Als wir schließlich alle beim Essen saßen ließ ich zumindest eine der beiden großen Bomben des Tages platzen. „Prodigy geht seit heute in meine Klasse… und er sitzt auch noch neben mir. Ich habe aber keine Ahnung warum oder was sie planen. Mastermind hat ihn heute von der Schule abgeholt und er hat mich gesehen“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 10:40
Brad:
Farf hatte sogar ausgesprochen gute Tage in denen man sich erstaunlich vernünftig mit ihm unterhalten konnte. Nur in den schlimmen Phasen musste er eingesperrt und dann auch mit Zwangsjacke gefesselt werden. Zu seinem eigenen Schutz und unserem.
Ich ging zu Nagis Zimmer und klopfte an. Als keine Rückmeldung kam trat ich ein. „Nagi… ich denke wir müssen miteinander reden“

Omi:
Ich nickte zuständig während ich mir was in den Mund stopfte. „Ja, ich werde nach dem Essen mit Manx telefonieren.“ Immerhin musste ich ihr noch klarmachen, dass ich als Erbe meines Vaters auch Kritiker übernehmen wollte. Das war nun mein gutes Recht, auch wenn es für Aufregung sorgen würde. Nun würde ich auch mit zwei Identitäten leben müssen. In der Geschäftswelt war ich von nun an wieder offiziell Mamoru Takatori, für Weiß und in der Schule würde ich weiterhin Omi Tsukiyono bleiben. „Und… ich muss euch noch was sagen…“ druckste ich herum nachdem ich noch einen Bissen gemacht hatte. „Ich…. habe heute das Erbe meines Vaters und meines Onkels angenommen… ich werde in Zukunft den Takatori-Konzern leiten. Ich weiß noch nicht wie ich das alles genau unter einen Hut bringe, aber es soll sich hier nichts ändern. Ich werde weiterhin bei euch bleiben, im Blumenladen helfen und werde natürlich auch ein Mitglied von Weiß bleiben“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 11:04
Brad:
„Ich erwarte nicht dass es dir Spaß macht“ erwiderte ich ruhig und setzte mich ungefragt auf die Bettkante. Ich wollte mich auf gleicher Augenhöhe mit dir unterhalten. „Ich weiß, dass du nicht verstehst wieso ich dich dahin schicke. Ich würde es dir sagen wenn ich könnte, aber das geht nicht. Ich kann dir nur versichern, dass ich gute Gründe dafür habe und das es nicht dein Schaden sein wird. Es mag im Moment unverständlich sein, aber du wirst nicht lange darunter leiden, das verspreche ich dir.“ Ich brachte sogar ein kleines Lächeln zustande das ich durchaus ehrlich meinte. „Vertrau mir bitte Nagi. Ich denke ich habe noch nie etwas getan, dass dir geschadet hätte. Versuch den Weiß zu ignorieren. Er wird dir vielleicht anfangs nachstellen um rauszufinden ob wir etwas planen, doch er wird bald genug keine Zeit mehr dafür haben und dich in Ruhe lassen.“


Omi:
ich wusste, dass es für Aya ein Schock sein musste, aber genau deswegen hatte ich mich auch entschieden es nicht zu verheimlichen, denn dann wäre es für ihn wie ein Verrat gewesen. Und das war das letzte was ich wollte. „Ich hab es unter anderem für dich getan Aya. Sobald Kritiker mir offiziell untersteht kannst du Weiß problemlos verlassen. Anders wärst du wahrscheinlich nicht lebend rausgekommen.“ Ich lächelte kläglich. „Ich will nicht, dass sich zwischen uns was ändert und ich habe vor, sobald ich mich eingearbeitet und einen Überblick über alles hab, ordentlich aufzuräumen und werde dafür sorgen, dass der Konzert sauber wird und auch bleibt“ Das würde eine enorme Herausforderung werden, aber das war mein Ziel. Auf Kens Frage hin schüttelte ich schmunzelnd den Kopf. „Natürlich nicht. Ich bleib für euch weiterhin Omi bzw. Bombay. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn die Missionen wohl in Zukunft von mir kommen werden. Aber auch da werde ich drauf achten, dass alles sauber ist und wir nicht in schmutzige Geschäfte reingeraten“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 11:38
Brad:
Schmunzelnd schüttelte ich den Kopf. „Du wirst es verstehen Nagi, das verspreche ich dir. Und nein, selbst wenn es im Moment so aussieht, es ist keine Strafe. Aber wenn du dich an dem Kleinen rächen willst, wenn er dir zusehr auf die Nerven geht, dann kannst du ja in der Schule das Gerücht verstreuen, dass Omi Tsukiyono und Mamoru Takatori ein und dieselbe Person sind. Dann wird es vorbei sein mit seiner Ruhe. Aber ich würde damit noch warten bis in den Nachrichten die offizielle Meldung kommt, dass der Erbe den Konzern übernommen hat“ Wir wollten es dem Kleinen doch nicht zu leicht machen, oder? Und die Aufmerksamkeit würde dann von dir auf den Weiß übergehen, sodass du deine Ruhe hattest.

Omi:
„Das hattest du vielleicht nicht vor, aber du hast eine Schwester die dich braucht. Und ich möchte, dass du die Chance auf ein normales Leben hast. Wenn ich dir das damit ermöglich kann, dann tu cih das gern.“ Dass meine Aktion eine Kluft zwischen uns treiben würde war leider abzusehen gewesen. Doch im Grunde hatte ich kaum eine andere Wahl gehabt. „Würde ich es nicht tun, dann jemand anderes und ich weiß nicht, was dann aus Weiß, dem Konzern und allem anderen werden würde.“ Ich hatte zumindest Gutes im Sinn. Das konnte man von möglichen anderen Anwärtern nicht sagen. „Ich werde alles tun was in meiner Macht steht um dir zu zeigen, dass ich das Richtige getan habe.“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 11:53
Brad:
„Ja, es kann nicht mehr lang dauern bis es offiziell wird. So wie ich ihn meinen Informationen nach einschätze wird er solange versuchen alles unter einen Hut zu kriegen bis er zusammenbricht. Da wird kein Platz mehr sein um sich weiter mit dir zu beschäftigen. Außerdem wird er irgendwann begreifen, dass deine Anwesenheit in der Schule keine Mission zum Ziel hat und wir dabei auch keine Hintergedanken haben, die ihn auch nur irgendwie betreffen könnten.“ Somit solltest du bald aus seiner Schusslinie sein. „Und… auch wenn du mich jetzt dafür hassen wirst aber… vielleicht versuchst du ihn auch mal mit anderen Augen zu sehen. Er wird es dir nicht leicht machen, aber versuch mal hinter seine Fassade zu sehen… in manchen Punkten seid ihr euch gar nicht so unähnlich.“ Auf deine Frage hin nickte ich. „In Ordnung, aber um 11 bist du wieder zu Hause.“ Du warst schließlich erst 15. Auch wenn du ein Killer warst, du warst auch ein Schüler und zumindest an Missionsfreien Tagen solltest du auf genügend Schlaf achten.

Omi:
Ich versuchte die Fragen von Yohji und Ken so gut wie möglich zu beantworten, musste sie aber oft genug damit vertrösten, dass ich mir selbst erst mal über alles einen Überblick verschaffen musste um mit Bestimmtheit sagen zu können was Sache war. „Gerade was das Infos sammeln betrifft werde ich Weiß brauchen. Ich bin mir sicher, dass es genug gibt, dass verborgen bleiben soll und an das ich auf normalen Weg auch als Chef nicht kommen werde, gerade dann werde ich mit euch einen Weg finden müssen um die Daten zu beschaffen. Da es sich um meinen Konzern handelt ist das natürlich auf völliger freiwilliger Basis und… wenn Ihr unter mir nicht arbeiten wollt steht es euch auch jederzeit frei zu gehen“ Es würde mir unendlich leid tun, aber ich würde es auch verstehen.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 12:15
Brad:
Ich wusste, dass ich es dich so gelehrt hatte und ich wusste, dass ich manchmal durchaus auch Fehler gemacht hatte. Mir persönlich wäre es lieber unsere „Beziehung“ nicht ganz so geschäftlich zu halten. Ich wollte mehr für dich sein als nur ein Boss, konnte aber nicht über meinen Schatten springen und wusste nicht wie ich etwas ändern konnte. Die Situation war festgefahren. Und ich hatte es selbst nie anders gelernt.

Omi:
Ich lächelte freudlos. „Der Gute? Wir sind Killer Ken… wir haben unzählige Menschen auf dem Gewissen. Ich mache mir keine Illusionen darüber. Falls es sowas wie Himmel und Hölle gibt, dann landen wir mit Sicherheit in der Hölle. Egal ob wir für das Gute kämpfen, wir töten Menschen, Menschen die zum Teil auch nur ihren Job machen… ich weiß nicht ob ich wirklich wissen will wieviele Sicherheitsleute gar nicht wussten für wen sie eigentlich arbeiten. Und trotzdem mussten sie sterben, einfach weil sie den falschen Job hatten..“ Wenn Nagi das hören würde, er würde staunen. „Wir versuchen die Welt auf diese Art ein Stück besser zu machen, aber GUT ist es nicht… aber mit dem Geld aus dem Erbe kann ich Gutes tun. Ich kann Stiftungen gründen, Kinderheime und Krankenhäuser bauen lassen, ich kann den Armen helfen. Damit kann ich nie gutmachen was ich getan habe. Damit kann ich meine Seele nicht mehr reinwaschen. Aber ich kann damit was Gutes tun…“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 13:02
Brad:
Ich war eben trotz allem auch nur ein Mensch. Und manchmal, ganz selten, nur wenn ich alleine war, kam eben auch meine menschliche Seite durch. Eine Seite die ich seit meiner Jugend niemandem mehr gezeigt hatte. So wichtig mir Geld, Ansehen, Autorität und Macht auch waren. All das änderte nichts daran, dass ich manchmal einfach einsam war. Du konntest mit niemanden reden, doch ich konnte es auch nicht. Es gab nur ein einziges Wesen dem ich manchmal meine Sorgen anvertraute und das würde ich auch diesmal tun. So ging ich in mein Schlafzimmer, packte eine Tasche, verließ das Haus und fuhr zu einem Ort von dem von meinem Team niemand wusste. Es war ein Reitstall, 2 Autostunden von Tokyo entfernt, indem mein größter Schatz stand. Ein wunderschöner schwarzer Hengst, den ich aus Amerika mitgenommen hatte. Die einzige Erinnerung aus meiner Jugend. Nirgends konnte ich besser entspannen als auf dem Rücken meines Hengstes, wenn ich über die Felder galoppierte. So sehr ich meine Eltern, allen voran meinen Vater auch gehasst hatte, dass wir ein eigenes Gestüt besessen hatten, war mein großes Glück gewesen.

Omi:
Ich wusste nicht was ich darauf sagen sollte. Du hattest recht, ich hatte es mir nie aussuchen können. Aber jetzt hatte ich die Chance was zu ändern. Und die hatte ich ergriffen. „Tut mir leid Ken, heute kann ich leider nicht. Ich habe noch viel zu tun, aber ich komm sobald wie möglich wieder mit, versprochen.“ Ich hatte mir Unmengen an Arbeit aufgehalst und durfte dabei auch meine Freunde nicht vernachlässigen. Ich konnte nur hoffen, dass ich das so lange wie irgendwie möglich durchstand.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 13:19
Ich hätte gerne mit dir gewartet, musste aber dringend nach Hause und so entschuldigte ich mich bei dir, verabschiedete mich und machte mich auf den Weg.

Nagi:
Ich hatte noch etwas zu erledigen gehabt, daher verließ ich das Schulgebäude erst viel später. Die anderen waren alle schon weg, nur eine Person stand noch am Parkplatz und wartete. Und nicht weit entfernt stand Schuldigs Wagen. Schuldig würde sicher schon ungeduldig sein, musste aber jetzt trotzdem noch ein wenig länger ausharren. Erst wollte ich wissen was Liane um die Zeit noch hier machte. So trat ich zu ihr und räusperte mich. "Hat der Typ von heute morgen vergessen dich abzuholen?" fragte ich leise und blickte dich an. "Ich... ich kann dich zusammen mit meinem Mitbewohner heimbringen, wenn du willst" Ich war froh dass dieser blöde Weiß schon weg war. So hatte ich auch mal eine Chance mit dem Mädchen zu reden.

Kiss:
Es war nicht mal Absicht, dass ich nicht rechtzeitig gekommen war um dich abzuholen. Ich hatte zu einem Notfall müssen und das zog sich gerade ziemlich in die Länge. Ich konnte nur hoffen, dass du trotzdem heimkommen würdest. Egal was am Morgen passiert war, du warst trotz allem meine Nichte, meine Pflegetochter und ich liebte dich sehr. Auch wenn es sehr schwierig war mit dir und du mich an meine nervlichen Grenzen brachtest.

von Hexe-chan - am 29.01.2016 23:33
Nagi:
Liebeskrank. Als ob du sowas jemals bei mir erleben würdest. Ja, Tots Tod war mir sehr nahe gegangen, immerhin hatte ich ein Haus in Schutt und Asche gelegt, doch danach hat man mir nie wieder etwas angemerkt. Ich hatte meine Gefühle nur noch ein wenig mehr verschlossen. Das war alles gewesen. "Pah..." machte ich abfällig als du den Weiß erwähntest. "Sie wird schon noch merken, dass auch er kein Umgang für sie ist. Er mag ja nett und freundlich tun und vielleicht auch ganz witzig sein, aber er ist nichtsdestotrotz ein Killer wie wir und er wird sie über kurz über lang in Gefahr bringen. So wie diese Ouka." Und nein ich hatte damit nicht angedeutet, dass ich auch nur ansatzweise etwas positives an diesem Jungen fand. Zumindest würde ich das niemals freiwillig zugeben.

Kiss:
Das du freiwillig anfingst mir beim auspacken zu helfen überraschte mich sehr, denn das war das letzte das ich erwartet hatte. Seit ich die Vormundschaft für dich übernommen hatte nach dem Tod deiner Mutter warst du mir nie auch nur ansatzweise entgegen gekommen. "Ich... werde darüber nachdenken..." erwiderte ich schließlich, was immerhin keine Ablehnung war. Aber zu leicht wollte ich es dir auch nicht machen. Ich hatte mir wirklich große Mühe gegeben dir ein Heim zu bieten und dich zu unterstützen. Nicht nur dein Leben hatte sich völlig geändert, auch meines musste ich neu organisieren, plötzlich die Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen verlangte mir mehr ab als du dir vorstellen konntest.

von Hexe-chan - am 07.02.2016 19:34
Schu:
Die Tatsache, dass du neben Abessinian der einzige warst den ich nicht lesen konnte, fuchste mich ungemein. Und das wusstest du auch ganz genau. Ich liebte es in den Köpfen anderer Menschen rumzukramen um so an nützliche Informationen zu kommen und in welchem Kopf waren schon wichtigere und interessantere Infos als in deinem? Und gerade da kam ich nicht rein. Wie eine Betonmauer mit einem winzig kleinen Guckloch, dass aber sehr gut bewacht war und viel zu selten geöffnet wurde. Und selbst dann konnte ich nur das sehen was du mir auch gestatten wolltest. Es war zum verrückt werden.
"Wir wissen beide ganz genau dass Nagi nicht zur Schule gehen bräuchte. Er könnte schon jetzt problemlos seinen Abschluss machen, um das in die Wege zu leiten braucht man keine besonderen Fähigkeiten. Es hängt also mit der Schule an sich zusammen. Irgendwas oder irgendjemand ist dort, der für Nagi auf irgendeine Art wichtig ist.. sonst würdest du ihn nicht hinschicken. Und das weiß er sicher auch." So gern ich den Kleinen auch ärgerte oder auf den Arm nahm, ich gab unumwunden zu, dass er hochintelligent war und kaum jemand ihm das Wasser reichen konnte. Auf die Aussage mit der Gesellschaft hin schnaubte ich nur leise. "Du bist derjenige der mich zum Babysitter degradiert hat, also beschwer dich nicht über seine schlechte Gesellschaft. Du kannst ihn gern selbst abholen und hinbringen... wozu auch immer das notwendig ist, denn eigentlich ist er alt genug um allein zu gehen" Zum Töten war er ja auch alt genug. "Also was planst du? Und welche Rolle spiel ich in diesem Spiel? Warum muss ICH ständig zur Schule" Auch das musste einen bestimmten Grund haben. Denn... auch ich war alles andere als dumm.

Kiss:
Immerhin war es besser gelaufen als sonst, das musste man als Fortschritt betrachten. Nachdem du dich verabschiedet hattest kümmerte ich mich darum dass die Küche wieder sauber wurde, bevor ich mich vor den Fernseher hockte um noch ein wenig fern zu sehen. Oder zu schlafen. Denn vom Programm bekam ich nicht mehr viel mit. Der Tag war sehr anstrengend gewesen.

Omi:
Es war schon recht spät als ich ziemlich erschöpft ins Bett fiel. Nach der Schule hatte ich im Laden helfen müssen, danach wurde gegessen und dann hatte ich mir die ersten Akten vorgenommen um mehr über mein neues Imperium zu erfahren. Es gab sehr viel zu lernen, denn ich wollte meine Sache gut machen. Meine Hausaufgaben für die Schule vergaß ich darüber jedoch.

von Hexe-chan - am 29.06.2016 23:07
Omi:
Seit ich das Erbe angetreten hatte war ein Monat vergangen. Mittlerweile hatte ich es geschafft meine Tage so einzuteilen, dass ich alles halbwegs unterbringen und trotzdem schlafen konnte. Anfangs war das wirklich ein Problem gewesen, doch nun hatte ich den Dreh soweit raus. Müde war ich trotzdem meistens, aber damit konnte ich leben. Bald waren zumindest Schulferien, da fiel ein Programmpunkt weg. Nebenbei gab ich Liane weiterhin Nachhilfe und wir hatten auch noch Missionen gehabt. Leider ließ sich das nicht von heute auf morgen einfach beenden. Doch wir waren Schwarz nie als Gegner über den Weg gelaufen. Ich sag Nagi und Schuldig nur regelmäßig in der Schule bzw. auf dem Schulgelände wenn Schuldig Nagi zur Schule brachte oder abholte. Mit Nagi hatte ich wenig Kontakt. Doch wenn, dann benahmen wir uns immerhin zivilisiert. Vor allem um Lianes Willen, die sich offenbar wirklich mit Nagi anfreunden wollte. Seltsamen Geschmack hatte das Mädchen.

Doch zur Zeit beschäftigte mich etwas anderes mehr. Ich hatte das Gefühl, dass Yohji etwas vor uns verbarg. Er war anders als sonst, doch ich konnte meinen Finger nicht drauf legen. Und so hatte ich beschlossen dem nachzugehen. Es war vielleicht nicht ganz in Ordnung dem eigenen Teammitglied und auch Freund hinterher zu spionieren, doch ich machte mir ganz einfach Sorgen um ihn.

von Hexe-chan - am 12.10.2016 19:15
Nagi:
Es gab so Tage, da wollte ich eigentliclh nur ins Bett. Dieses verstellen lag mir gar nicht. Die Schule war viel zu leicht und doch musste ich den normalen Durchschnitt spielen. Dass Liane immer verscuhte ienen auf gut Freund zwischen Omi und mir zu machen, verstand ich nicht. Ncihts was ich getan hätte, hätte das begünstigt. Im Gegenteil, ich war wirklich kein Mensch der darauf aus war sich Freunde zu suchen. Aber irgendwie kam es immer wieder, dass dieses Mädchen, obwohl nicht lange an der Schule, dafür sorgte, dass ich mich nciht wirklich distanzieren konnte, egal wie ich das auch wollte.
Ich mochte Omi immer noch nicht, aber wenn Liane in der Nähe war konnte man sich ja schlecht die Augen auskratzen.
Aber jetzt war das ein anderes Terrain. Jetzt war es dunkel und mir war kalt und ich hatte wirklich keine Lust mehr den verkorksten Weiß zu beobachten, der von scih selbst dachte er war nur auf der Welt um die Frauen zu finden. Wirklich. Ausgerechnet Yohji. Nichts interessierte mich weniger als der. Aber von Brad aufgetragen war ich also hier, beschattete den Kerl und siehe da ....
einer seiner Freunde, und zwar niemand anderer als Omi, schlich ihm nach. Das war ja mal eigentlich mehr als interessant. Seit wann bespitzelte Weiß sich denn gegenseitig?
Und hier war nicht die Schule ... hier war Omi nicht der nette Junge von der Nachbarbank, hier war es Bombay der seinen Teamkollegen nachging - ohne dass der das merkte wohl gemerkt - ich wusste schon immer dass Yohji nicht ganz aufmerksam war.
Ehrlich. Mich hatte er auch ncoh nciht bemerkt und Bombay auch nicht. Das blöde war nur, ich stand zwar im Schatten aber ich konnte mich auch nicht mehr zurückziehen, weil da ja Omi angeschlichen kam.

von Love_chan - am 12.10.2016 20:28
Omi:
Ich war wirklich ganz Bombay, in voller Montur, meine Darts sortsam verborgen aber jederzeit griffbereit und meine Armbrust über der Schulter. Ken und Aya ahnten nichts von meinem "Ausflug". Ich wollte nicht, dass sie sich Gedanken machten und ich wusste ja wie Aya reagieren konnte, wenn auch nur der leiseste Verdacht aufkam. Das wollte ich uns allem nicht antun. Im Grunde hoffte ich, dass Yohji sich einfach nur heimlich mit einer neuen Flamme traf und das nicht offen zugeben wollte.

So verfolgte ich ihn also heimlich. Ich war dank der jahrenlangen Übung ein Profi und wurde von Yohji nicht entdeckt, aber er war auch nicht wahnsinnig aufmerksam, was mich durchaus irritierte. Was mich ebenfalls verwirrte war, dass auch Nagi ganz "zufällig" in der Gegend war. Ich hatte ihn aus dem Augenwinkel entdeckt und sah mich gleich nach seinen Teammitgliedern um. Was zur Hölle hatte Schwarz hier verloren? Das Nagi ebenfalls hinter Yohji her war, war leider nicht zu leugnen und das bekräftigte meine Befürchtungen. Yohji hatte etwas vor.

Da mir klar war, dass Nagi mich auch gesehen haben musste, trat ich nach kurzem Zögern einfach auf ihn zu. Yohji war weit genug entfernt um nichts hören zu können. "Was tust du hier?" fragte ich kalt, aber durchaus neugierig.

von Hexe-chan - am 12.10.2016 20:37
Yohji:

Jetzt war es vorbei mit rumstottern. "Du willst die Wahrheit? Verträgst du das Omi? Du fragst mich ob ich Geld brauche? Ich brauche ein Wunder Omi ... und Geld." Nicht dass ich schlecht verdiente, aber das reichte nicht. "Denk an Ouka .. du hättest alles getan sie zu retten oder? So tu ich das glecihe für Asuka. " Ich sah ihm nciht ins Gesicht, jetzt wo es raus war. Aber dafür war auch keine Zeit, denn in dem Moment öffnete sich die Türe und ein großer Mann kam heraus, hielt inne und blickte sich um.

"Was zur ..."

"Scheiße"

Nagi:
Das war der Moment, wo ich meine Mission zu erfüllen hatte. War zwar so nicht geplant, aber was blieb mir anderes übrig. Die Waffe lag unangenehm in meiner Hand, ich tötete sonst nicht mit Schusswaffen, aber heute .... der Schuss wurde durch den Schalldämpfer und den Regen fast lautlos. Der Mann sackte zusammen, ohne noch weiter reden zu können. Ich trat ausdruckslos heran, beugte mich herab und durchsuchte den Mann. "Vielleicht hättet ihr doch gehen sollen", merkte ich an, blickte Bombay an und zog ein Heft unter meine Jacke. "Wir sehen uns." Ich drehte mich um und rannte in die andere Richtung der Gasse zurück-

Yohji:

Das ging so schnell, dass ich es erst jetzt aus der Starre erwachte. "PRODIGY .... " ich schaute hinter ihm her. "Du Scheißkerl", murmelte ich und ballte die Hände zu Fäusten

von Love_chan - am 19.10.2016 23:03
Yohji:
Ich schaute auf den Toten am Boden. Das hätte nicht passieren dürfen. Kurz machte sich Verzweiflung in mir breit und dann wurde ich zornig. Auf Prodigy, auf Omi, auf das Ganze hier. "So, ihr habt zusammen gewartet ja, na dann hoffe ich dass ihr euch gut unterhalten habt. Verdammt Omi ... es geht mir nicht nur um Geld. Ich hab ..." ich atmete kurz durch und dann war es an der Zeit die Wahrheit zu sagen. "Gut, auf der Mission damals, ich dachte ic hhätte sie wirklich getötet ... Asuka ... aber vor kurzem hab ich Hinweise bekommen, dass sie es irgendwie überlebt hat. Ich hab sie gefunden ... sie ist schlimmer dran als Ayas Schwester und das ist meine Schuld. Ich liebe sie immer noch ... verstehst du Omi, ich muss ihc helfen wieder Asuka zu werden. Und dieser Mann hier hat es mir ermöglicht .... nun ja ,,, nicht umsonst." Und jetzt war der Mann ,der mir als einziger helfen konnte, denn das was Asuka brauchte war kein normales Krankenhaus, tot. Dank Prodigy. Und die Missionspläne hatte der Kerl auch mitgenommen. Ich hasste den Schwarz. "Weißt du hier braucht es Methoden, wie deine Familie sie benutzt hat zum forschen, um Asuka zu helfen und ich werde ihr helfen. Tut mir leid." Er wusste was ich meinte. Diese Versuche, die die Takatoris in Labors gemacht hatten. Ich fühlte mich mies, aber das änderte an dem Verrat nichts. "Du hast keine Wahl Omi. Entweder bringst du mich um, oder es läuft so weiter."

von Love_chan - am 19.10.2016 23:24
Omi:
Ruhig hörte ich mir deine Geschichte an und verdrehte schließlich die Augen. "Yohji, manchmal kannst du so unglaublich dumm sein. "Mir GEHÖREN die Labors." Kurz ließ ich diese Information sickern. "Wenn du auch nur mal eine Minute dran gedacht hättest einfach mit mir zu reden, dann hätten wir schon lange einen Weg gefunden." Ich seufzte leise. "Was glaubst du eigentlich was ich die letzten Wochen neben Schule und Missionsplanungen und Blumenladen getrieben habe? Ich habe meinen Konzern studiert. Ich habe alles gelesen was es nur irgendwie zu lesen gab. Jeden einzelnen Bericht. Natürlich sind die Forschungen, die bisher angestellt wurden großteils eingestellt worden, da ich immer noch dagegen bin Monster zu erschaffen, aber in meinen Labors arbeiten immer noch brillante Köpfe, die nur darauf warten einen ordentlichen Job zu haben. Sag mir was du brauchst und ich tu für Asuka was ich kann...." Das mit den Missionsplänen war allerdings ein Problem. Die nächste Mission war morgen und Änderungen würden enorm viel Zeit in Anspruch nehmen. "Aya würde dich dafür umbringen" knurrte ich und rieb mir die Stirn. "Für die heutige schlaflose Nacht schuldest du mir was...." Ich lehnte mich gegen die Wand und blickte zum Fenster rauf. "Ist Asuka auch da drin? Oder war es nur der Kontaktmann? Was brauchst du jetzt als erstes für sie?"

von Hexe-chan - am 19.10.2016 23:33
Yohji:
Ich lachte bitter auf. "Omi du bist vielleicht einer der reichsten Männer des Landes ... aber glaubst du wirklich ... ich meine wirklich ernsthaft, dass es sich hier um DEINE Labors handelt? Nein. Es funktioniert ähnlich wie in deinen Labors, es ist aber viel größer." Viel gruseliger. Und diese Menschen waren viel skrupelloser in ihren Forschungen als Schwarz je war. Sie standen in der Hirarchie weit über SZ und die waren, wie erinnern uns, schon furchtbar. Ich blickte auf die Stelle an der Naoe verschwunden war.
Mit den Missionsplänen. (Ich lege mal fest, dass Weiß von Rosenkreuz selbst noch ncihts weiß XD sondern nur von SZ - wie im Fi´lm) Auf die Frage ob Asuka da oben war, schüttelte ich den Kopf "Was ich brauche? Das Medikament, das der Typ mir immer besorgt hat." Wo nur der Tote wusste, wo er es genau her hatte, schließlich wollte sich keiner in die Karten sehen lassen. Dummerweise redeten Tote nicht viel. "Dieses VERDAMMTE SCHEISS Medikament Omi", fuhr ich ihn an. Das Medikament, wo eine Phiole so teuer war, dass Omi es nciht glauben würde.
Ich verzweifelte, weil mir bewusst wurde, dass mir die Möglichkeit Asuka weiter zu versorgen gerade davonschwamm. Ich wusste nicht wie ich sie weiter behandeln lassen sollte, selbst wenn sie nie wieder so werden würde wie damals.

von Love_chan - am 20.10.2016 06:05
Omi:
"Ich habe nicht gesagt, DASS es sich um meine Labors handelt, ich meine nur, dass die fähigsten Forscher und Wissenschaftler dort arbeiten." Ich blickte dich wütend an. "Du bist erbärmlich Yohji... ja ich hätte auch alles für Ouka getan. Vor allem aber hätte ich euch um Hilfe gebeten. Weil wir ein Team sind. Weil wir bisher noch alles geschafft haben. Weil es IMMER einen Weg gibt, wenn man zusammenarbeitet. Verdammt, ich hab euch nicht mal verraten als ich von Mastermind gefoltert wurde. Als mein BRUDER mich in seiner Gewalt hatte. Ich hab meinen Bruder sogar getötet... also komm du mir nicht damit was ich bereit wäre zu tun." Ich biss mir auf die Lippen, war wütend, im Moment sogar hasserfüllt. "Du wirst Asuka in ein Labor bringen, dessen Adresse ich dir noch nennen werde. Ich werde mich darum kümmern, dass sich die richtigen Leute ihrer annehmen. Du kannst sie jederzeit besuchen. Wir werden einen Weg finden um ihr zu helfen. Aber du wirst Weiß verlassen. Du brauchst Ken und Aya nicht die Wahrheit zu sagen. Ich werde dich notfalls decken, aber ich werde nicht weiter mit einem Verräter zusammen arbeiten oder gar unter einem Dach leben. Und das ist eine Anordnung von Mamoru Takatori, dem Chef von Kritiker" Ich hatte diese Karte nie ausspielen wollen. Aber ich musste Ken und Aya schützen.

von Hexe-chan - am 20.10.2016 07:11
Omi:
Ich war mir sicher, dass du etwas geeignetes finden würdest. Es würde sich ja zum Beispiel auch eine Ausbildung anbieten. Geld dafür hattest du selbst sicher genug auf der Seite. Aber erst mal machte ich mir Gedanken über die Schule. Ich war mir sicher, dass ich heute im Unterricht einschlafen würde, schließliclh konnte ich schon jetzt kaum die Augen offen halten. Nur mit Glück schaffte ich es unfallfrei das Schulgebäude zu erreichen. Ich war ein wenig früher da, der Unterricht würde erst in einer halben Stunde losgehen. So setzte ich mich schon mal in meine Klasse und machte noch schnell meine Englisch-Hausaufgaben. Dafür hatte ich am Vorabend beim besten Willen keine Zeit mehr gefunden.

Nagi:
Irgendwann würde ich Schuldig umbringen, davon war ich überzeugt. Schmerzerfüllt rieb ich mir die Stirn während ich mir schnell ein paar Cornflakes in eine Schüssel schüttete und Milch drübergoss. "Wenn du schlecht drauf bist lass es an wem anderen" fügte ich an meine Einstiegsworte noch dran.

Brad:
Nach einer ausgiebigen Dusche fühlte ich meine Lebensgeister langsam wieder erwachen. Schon lange hatte ich nicht mehr so eine lange Nacht gehabt, ich war es einfach nicht mehr gewohnt. Aber ich freute mich schon auf einen Ausritt. Danach fühlte ich mich immer besser und für alles gewappnet.

von Hexe-chan - am 09.04.2017 19:11
Liane:
Noch wusste ich nicht, wie ich diesen leichten Zugang zu Kiss bewerten sollte. Ich hatte das Gefühl, dass es besser lief, aber ich war noch niht bereit ihm zu verzeihen, wie das nach dem Tod meiner Mutter gelaufen war. Deshalb fiel mein Abschied an diesem Tag etwas einsilbig aus. Daher war ich auch etwas in Gedanken, als der auffällige Wagen von Nagis Begleitung vorfuhr und Nagi ausstieg. Ich blinzelte gegen das Licht. "Guten Morgen", brachte ich heraus, auch wenn ich nicht sicher war, ob er sich daran störte, wenn man bedachte, wie reserviert er ist.

Kiss:
Der nächste Anruf lotste mich in einen Reitstall
Große Aufregung und mehrere Leute wuselten herum. Ich fragte nach was passiert war. Ein Reitunfall, ein erschrecktes Pferd une ein Mädchen, das beim Sturz zwischen Bande und Pferd gedrückt wurde. Noch dazu ein Stallbursche mit Tritt, aber der war eher Nebensache. Ich kannte mich so gar nciht mit Pferden aus, aber souverän ging ich meiner Arbeeit als Arzt nach. Der Stallbursche war recht schnell versorgt, so ein Tritt tat weh, aber es ging nocht.Dem Mädchen ging es da schon deutlich schlechter. Sie hatte keine Reitkappe aufgehabt. Ich hatte alleine weder das Equipment noch die Möglichkeit sie voll zu behandeln. Ich konnte mich nur der Kopfwunde widmen. DA das Mädchen aber darüber klagte schlecht Luft holen zu können, empfahl ich doch einen richtigen Krankenwagen zu rufen.

von Love_chan - am 09.04.2017 21:16
Nagi:
"Guten Morgen", grüßte ich höflich und ganz gegen meine Gewohnheit lächelte ich sogar ganz leicht. Es war wirklich minimal, aber für mich dennoch unüblich. Ich war froh dich zu sehen und somit eine Ausrede zu haben schnell von Schuldig wegzukommen. Auch wenn ich mir sicher war, dass ich am Rückweg wieder was zu hören kriegen würde. Dass ich heute von Brad abgeholt werden würde ahnte ich ja noch nicht. "Alles klar bei dir?" fragte ich ruhig während wir uns auf den Weg zu unserer Klasse machten.

Brad:
Diesmal war ich nicht lange unterwegs gewesen und als ich zurückkam sah ich gerade einen Krankenwagen mit Blaulicht herandüsen. War wohl mehr gewesen als der Stallbursche, denn für den alleine hätte man wohl kaum einen Krankenwagen gerufen. Wieder beim Hof angekommen saß ich ab, nahm mein Pferd am Zügel und ging mit ihn hinein. im Stall herrschte ein großer Aufruhr. Beim Vorbeigehen hörte ich etwas von Mädchen und Unfall. Saß wohl böse aus. Sanitäter drängten sich mit einer Trage vorbei und kümmerten sich um die Verletzte, die von einigen Leuten umringt am Boden lag. Um nicht im Weg zu sein, man war ja kein Unmensch, verschwand ich mit meinem Pferd gleich in seine Box und begann es abzusatteln und trocken zu reiben. Wir waren ordentlich gallopiert und daher schwitzte es entsprechend. Mit einem Ohr blieb ich aber bei dem Geschehen da draußen.

von Hexe-chan - am 09.04.2017 21:23
Nagi:
"Das ist der Name, den er sich selbst gegeben und seither behalten hat... ich würde ihn an deiner Stelle aber nicht fragen, wieso er sich so genannt hat. Das könnte unschön enden." Wenn Schuldig etwas mehr hasste als alles andere, dann war es auch nur eine Minute über seine Vergangenheit nachzudenken. "Er ist mein Mitbewohner... ich wohne in einer Art WG, wobei der älteste von uns mein und Schuldigs Vormund ist... also in weitestem Sinn könnte man sagen wir sind so etwas wie Brüder, wenn auch nicht blutsverwand" Es war seltsam, darüber hatte ich nie wirklich nachgedacht. Ich wusste ja, dass Weiß sowas wie ne Familie war, aber das es bei uns auch so war, der Gedanke kam mir gerade zum allerersten Mal. Ein ungewohnt warmes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus bei dieser Vorstellung.

Brad:
"Ich bin aus beruflichen Gründen hergekommen. Früher habe ich als Bodyguard für einen Firmenmagnaten gearbeitet, jetzt bin selbstständig und spekuliere erfolgreich an der Börse." Das war zumindest ein Teil der Wahrheit. Ich blickte kurz auf die Uhr. "Ich hab noch ein wenig Zeit bevor ich mein Mündel von der Schule abholen muss, hättest du Lust auf einen Kaffee zu gehen?" Ich war ja sonst nicht wahnsinnig daran interessiert mich mit anderen Leuten einzulassen, aber bei dir machte ich eine Ausnahme. Warum konnte ich allerdings noch nicht genau sagen. Vermutlich war es einfach Nostalgie. Wie oft traf man schon ganz zufällig einen ehemaligen Mitschüler auf der anderen Seite der Erde?

von Hexe-chan - am 09.04.2017 22:33
Nagi:
Ich runzelte meine Stirn. Dachtest du wirklich ich würde einem Mädchen, dass ich kaum kannte alles aus meinem Leben erzählen? Es war schon fast eine Auszeichnung, dass ich überhaupt so viel Notiz von dir nahm und dich sogar heimgebracht hatte. Doch dann hattest du dich schon entschuldigt und ich akzeptierte die Entschuldigung. "Wir sollten in unsere Klasse gehen" Das kam ein wenig kühler als geplant, aber du hattest einfach eine Grenze übertreten, wenn auch unbeabsichtigt.

Brad:
"Mach das, ich muss noch mein Pferd fertig versorgen" Zum Glück war ich eh schon fast fertig gewesen. Hufe waren ausgekratzt und gestriegelt hatte ich den Hengst auch schon, nur die Mähne und den Schweif musste ich noch schnell auskämmen. Danach gab es noch Leckerlis und beinahe zärtliche Abschiedsworte. Meinem Pferd gegenüber war ich einfach ein anderer Mensch.
Als das erledigt war wusch ich mir selbst noch schnell die Hände und zog meine Reitjacke aus. Duschen ging sich jetzt nicht mehr aus, aber ich versuchte mich auch so so frisch wie möglich zu machen und hoffte einfach, dass ich nicht gar zu sehr nach Pferd riechen würde.
Knapp 15 Minuten später war ich fertig und trat wieder zu dir. "Entschuldige bitte, dass es länger gedauert hat, aber ich wollte nicht völlig unzivilisiert wirken" erklärte ich. "In der Reiterstube gibt es einen gemütlichen Platz wenn du willst, ansonsten können wir auch in die Stadt zurückfahren, was dir lieber ist"

von Hexe-chan - am 10.04.2017 07:14
Liane:
Die Veränderung hatte ich sofort bemerkt, als seine gesamte Körperhaltung sich versteifte. Oha, offenbar war das zu viel gerwesen. Ich hatte das Gespräch schon fast als normal angesehen und es genossen, dass er sich so öffnete. Aber der Moment war schon vorbei und ich ahnte, dass ich etwas gehörig falsch gemacht hatte. Innerlich rügte ich mich selbst. Dabei hatte ich ggar nicht richtig gemerkt, wie ich so viele Fragen gestellt hatte. Ich hatte mich einfach nur wohl gefühlt. Ich folgte ihm in den Klassenraum und setzte mich. Ich ärgerte mich still über mich selbst, dann wieder über ihn, weil er mit einem Mal so dicht machte. Jedenfalls hörte ich zunächst dem Unterricht nicht so ganz zu.
Das Schlimmste allerdings war, da wir gemeinsam in den Klassenraum gekommen waren, hatte ich das Gefühl das alle permanent zu mir oder ihm hinstarrten. Gefühlt ging das im Unterricht so weiter.

Kiss:
Ich winkte ab, hatte meine Sachen zum Auto gebracht während er sich frisch machte. Er wollte nicht unzivilisiert wirken? Naja so konnte man das wohl nciht nennen. "Ich würde gerne was Nettes in der Stadt suchen." So war ich im Fall eines Anrufs näher am Geschehen. Aber solche Einsätze wie heute hatte ich zum Glück nicht oft. Kurz schweiften meine Gedanken zu dem Mädel, das auf dem Weg ins Krankenhaus war. Der Tag für sie war acuh gelaufen.
"Ich muss nur später meine ...." Ich zögerte kurz ," Tochter von der Schule abholen.

von Love_chan - am 10.04.2017 08:07
Nagi:
Das war nicht nur ein Gefühl, du wurdest tatsächlich von allen angestarrt. Es war einfach ungewöhnlich, dass ausgerechnet ICH mich mit jemandem abgab und so fragten sich unsere Mitschüler, was an dir wohl so besonderes war. Das tat ich übrigens auch. Ich merkte selbst, dass ich dich etwas zu heftig abgeblockt hatte und das tat mir leid. MIR leid. Ein seltsames Gefühl. Mir tat sonst nie etwas leid. Es irritierte mich sehr was du für Gefühle in mir auslösen konntest. Ob ich dich vielleicht wirklich komplett abschotten sollte, damit du mich nicht noch mehr verwirren konntest? Es war eine Überlegung wert. Aber irgendwie krampfte sich bei diesem Gedanken alles zusammen. Ich wollte mich nicht abschotten von dir. Verdammte Gefühle. Es war das erste Mal, dass ein Lehrer mich wirklich aus meinen Gedanken rufen musste und das tat er auch lautstark. „Mr. Naoe, I’m waiting for an answer!“ erklärte er ungeduldig auf Englisch. Er weigerte sich im Englischunterricht japanisch zu sprechen, schließlich sollten wir lernen die Fremdsprache zu verstehen. „Excuse me, Sir, what was the question? I didn’t get it.“ Darauf erntete ich ein Kichern, was mich ziemlich frustrierte. Der Lehrer wiederholte genervt seine Frage und der Unterricht ging weiter.

Brad:
Ich nickte verstehend. „Natürlich, daran hätte ich denken sollen“ erwiderte ich ruhig. Als du deine Tochter erwähntest blickte ich dich erstaunt an. „Du bist Vater?“ fragte ich überrascht. Meine Enttäuschung ließ ich mir dabei nicht anmerken. Nicht, dass ich mir wirklich irgendwas erhofft hatte, soweit hatte ich noch nicht überlegt, aber eine Tochter indizierte, dass du dich für das weibliche Geschlecht interessiertest und vermutlich auch vergeben warst. Also schloss ich alle weiteren Möglichkeiten sofort aus. Ohne es zu wollen änderte sich auch meine Haltung, ich wurde wieder eine Spur verschlossener. „Nun, wenn du mir sagst in welche Schule deine Tochter geht, dann können wir uns in einem Café in der Gegend treffen.“ Schließlich waren wir ja jeder mit dem eigenen Wagen da.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 08:45
Omi:
Ich hatte ja am Vortag schon gemerkt, dass ihr euch zu verstehen schient und das irritierte mich doch ein wenig, schließlich war Nagi ja alles andere als zugänglich und gefährlich. Doch das würde ich so nicht anklingen lassen. Ich würde nur meine Augen offenhalten und versuchen ein wenig aufzupassen. Soweit ich es halt mit allem anderen was ich um die Ohren hatte unter einem Hut bringen konnte. Als Nagi vom Lehrer quasi gerügt wurde musste ich innerlich schmunzeln, doch äußerlich ließ ich mir nichts anmerken. Irgendwann aber wurde der Unterricht langweilig. Mein Kopf, denn ich auf den Arm gestützt hatte rutschte mit der Zeit immer wieder runter, bis ich irgendwann einfach eingeschlafen war.

Brad:
„Nicht wirklich?“ Ich zog die Augenbrauen hoch. „Jetzt wird’s aber interessant.“ Doch ich würde nicht weiterbohren. Als du aber die Schule erwähntest riss ich meine Augen auf. Wieso hatte ich das nicht gesehen? Diese Verbindung, wo die doch scheinbar so wichtig war. Jetzt erkannte ich die Verknüpfungen. Es gab nur ein ausländisches Mädchen auf der Schule und das war genau das Mädchen, dass für Nagi noch überlebenswichtig werden sollte. „Mein Mündel Nagi geht ebenfalls auf diese Schule. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann freunden sich die beiden gerade an.“ erklärte ich nun und schmunzelte bei dem Gedanken. Was Nagi wohl sagen würde, wenn er wüsste, dass ich Lianes Vater oder was auch immer er war, kannte.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 09:32
Omi:
Da ich in der Schule die besten Noten hatte, konnte ich mir ein wenig mehr erlauben als andere und kam auch damit durch, dass ich öfter mal im Unterricht schlief. Ansonsten hätte ich mittlerweile schon ziemliche Probleme bekommen. Die Lehrer wussten, dass ich ein Waise war und mir neben der Schule Geld im Blumenladen und mit Nachhilfestunden verdiente, daher drückten sie ein Auge zu. Dass ich mittlerweile ein Milliardenerbe und daher auf das Geld nicht mehr angewiesen war mussten sie nicht wissen. Irgendwann würden sie es wohl eh aus den Medien erfahren. Auf jeden Fall war ich sehr unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden und gähnte erstmal ausgiebig. Schließlich war die Stunde aber zu Ende und ich kramte meine Sachen zusammen bevor ich mich zu Liane wandte. „Heute Nachmittag wieder Nachhilfe?“ fragte ich freundlich und lächelte dabei. Von meiner Müdigkeit ließ ich mir nichts mehr anmerken. Nagi ignorierte ich wie gewohnt. Es passte mir nicht, dass er über Yohjis Verrat Bescheid wusste und es sogar noch vor mir gewusst hatte und das er wusste, dass ich nun mit Crawford in Verbindung statt. Ich hatte die Befürchtung er würde mir irgendwann einen Strick draus drehen.

Brad:
„Bist du ihr Vormund?“ Ich entspannte mich wieder ein bisschen. Auf deine Frage hin nickte ich. „Ja, ich habe erfahren, dass er und Schuldig sie gestern nach Hause gebracht haben… interessanter Zufall“ Ich schmunzelte wieder leicht. Nachdem wir uns auf ein Lokal geeinigt hatten gingen wir zum Parkplatz, wo ich mich nach einem kurzen „Bis gleich“ in meinen Wagen, einen nagelneuen, schwarzen BMW 7 setzte und dann auch gleich losfuhr.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 10:31
Omi:
Zum Glück wurden jedoch alle abgelenkt als der Lehrer reinkam und mit dem Unterricht begann. Wieder eine Chance ein wenig zu schlafen, was ich dann irgendwann auch tatsächlich tat.

Nagi:
Mir gefiel nicht wie gut sich Liane und Omi verstanden. Noch war es mir nicht ganz klar, doch ich war eindeutig eifersüchtig. Am liebsten würde ich diesen Weiß so fest gegen die Wand klatschen bis dieser nicht mehr aufkam. Aber da würde ich nicht nur Ärger in der Schule, sondern auch ziemlichen Ärger mit Crawford bekommen und bei Liane würde ich vermutlich auch nicht gerade punkten.

Brad:
„Ich bin es gewohnt Gelegenheiten beim Schopf zu packen.“ erklärte ich den plötzlichen Vorschlag. „Wie gesagt, überlege es dir. Es eilt überhaupt nicht. Der aktuelle Arzt wird noch einen Monat im Dienst sein und selbst dann muss es nicht von heute auf morgen sein. Meine Bedingungen sind vor allem absolute Verschwiegenheit und Loyalität und keine Fragen zu Verletzungen. Das mag seltsam klingen, aber ich habe meine Gründe. Dafür ist die Bezahlung wirklich überdurchschnittlich gut. Der aktuelle Arzt bewohnt eine Wohnung in der Nähe meiner Villa, die von mir gestellt wird. Das müsstest du natürlich nicht tun, wäre aber einfacher.“ Das wars im Großen und Ganzen. Es war sicher keine leichte Entscheidung und so würde ich dir die Zeit geben die du brauchtest.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 14:57
Nagi:
Ich winkte nur ab, es war mir ein wenig unangenehm. Ich war normalerweise nicht nett und hilfsbereit. Und ich wollte auch nicht, dass andere auf falsche Ideen kamen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering war.

Brad:
"Nein tun sie nicht... glaub mir, ich bin lang genug dort. Sie haben eine Kartei an Ärzten. Hättest du nicht bereits einen gewissen Ruf, wärest du nicht in dieser Kartei und irgend einer der Ärzte wäre sicher auch in Bereitschaft gewesen." Es schadete sicher nicht, dir da ein wenig Selbstbewusstsein zu geben. "Sie haben dich genauestens überprüft und offenbar bist du gut." Auf deine Frage hin schüttelte ich den Kopf. "Nein, ich bin nicht enttäuscht. Ich habe dir ein Angebot gemacht, ob du es annimmst oder nicht liegt ganz bei dir und deiner Tochter. Natürlich würde ich mich freuen, wenn du es annimmst, allein schon, weil es nett wäre hin und wieder über alte Zeiten zu plaudern, aber wenn du ablehnst, dann ist das genauso in Ordnung." Ich nickte leicht und holte dann aus einem Etui eine Visitenkarte raus, die ich dir reichte. "Hier ist meine Nummer und auch meine Email-Adresse. Melde dich einfach. Auch wenn du noch weitere Fragen hast. Achja und weil du gefragt hast was passiert, wenn du einen Fehler machst...." Ich blickte dich ernst an. "Wenn du einen schwerwiegenden Fehler machst, dann suche ich mir einen neuen Arzt. Ich muss mich auf gute Arbeit verlassen können. Aber du würdest dann auch nicht von heute auf morgen auf der Straße stehen. Ich bin kein Unmensch" /Nur ein Mörder/

von Hexe-chan - am 10.04.2017 20:36
Liane:
Während sich also alle dran machten, die Pasuenzeit sinnvoll zu nutzen, durfte ich mir nochmal so einniges erklären lassen. Mir schwirrte schon langsam der Kopf. Und so zog sich das auch in der ganzen weiteren Zeit. In die nächste Stunde kam ich dank der extra Nachhilfe zu spät, was mir eine Rüge einbrachte. Ich ließ mir noch sagen was für ein Buch jetzt dran war und setzte mich auf meinen Platz. Ich schlug die Seite auf, und mühte mich ab, die Stelle zu finden. Wer kam denn auf die blöde Idee, dass Schüler laut vorlesen können müssten, noch dazu ein Familiendrama.
Und weil ich zu spät gekommen war, konnte ich nicht einfach abtauchen, nein ich wurde sogar dran genommen. Schlimmer ging es nicht mehr und ich war mir voll auf bewusst, dass alle versuchten, das Tuscheln nicht allzu auffallend zu machen. Worum ging das Buch nochmal? Die Hiraganazeichen schienen sich zu vermischen ode rhin und her zu hüpfen. Jedenfalls hatte ich Mühe überhaupt eine silbe richtig zu deuten. Vor und hinter mir kicherte es, was mich vor Scham erröten ließ. Ich fühlte mich wie in einer ersten Klasse, vorgeführt vor allen. Ich entschuldigte mich bei dem Lehrer, aber zustande brachte ich nichts mehr. Ich setzte mich und starrte auf das verdammte Buch, das sich gegen mich gestellt hatte. Ich wagte es nicht jemanden anzusehen.
Am liebsten würde ich im Boden versinken oder wahlweise sterben.

Kiss:
"Danke. ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen." Was meine ruf anging, so wüsste ich nicht, was mich wohl in diese ominöse Kartei gebracht hätte, aber wenn man als Arzt einen guten Ruf genoss, war das schonmal sehr gut. Für mich war der Mensch an sich wichtig, ich reduzierte einen Patienten auch nicht auf das runter was ich an ihm verdiente. Es ging mir auch um die menschlichen Belange. "Ich werde mich melden udn dir bescheid geben, aber ich werde erst entscheiden, wenn ich sicher bin dass das was ich mache das richtige ist für Lianes Zukunft." Immerhin konnte das einen weiteren Umzug mit sich ziehen. Und das wo wir uns eh nciht so prima verstanden

von Love_chan - am 10.04.2017 21:03
Liane:
Während Omi vorlas, rauschten die Worte an mir vorüber, ohne sie wirklich zu hören. Einzig seine Stimme nahm ich war, die klar machte, wie schwer das hier auch für Omi war. Aber er war viel stärker als ich und ich wagte es nciht ihn anzusehen. Es herrschte nach dem Absatz kurze Stille, ehe der Lehrer fortfuhr und Omi noch ein großes Lob aussprach.
Die daraus folgende Aufgabe auf dem Arbeitsblatt, zu erörtern wie sich die Veränderung der Familie auf das Zusammenleben auswirkt, ließ mich gerade glauben ich war im falschen Film. Ich kaute auf meiner Unterlippe. Was sollte man dazu schreiben? Und warum tat ein Lehrer seinen Schülern sowas an. auch wenn keiner wusste, dass meine Mutter tot war.
Ich betrachtete die Linien wo ich etwas aufschreiben sollte. Und es dauerte bis zum Ende der Stunde, ehe der Lehrer die Blätter einsammelte. Ich gab ihm ein leeres Blatt ab, erntete einen unbeschreibbaren Blick und verließ ohne ein Wort den Klassenraum beim erten Klingeln.

Um Omi scharrte sich eine Horde Mitschüler, die das Verhalten des Lehrers rügten und den Rest verstand ich eh nciht mehr.


Kiss:
"Ich bin aber kein Psychologe oder Neurologe", merkte ich gleich an. Ich war Chirurg und Allgemeinmediziner. Mehr nicht. auch wenn ich immer fand dass die Psyche eine tragende Rolle zur Genesung inne hatte. " Du machst mich fast neugierig."

von Love_chan - am 10.04.2017 21:54
Nagi:
Vermutlich spürten andere die Gefahr die ich ausstrahlte. Warum du sie nicht wahrnehmen konntest verstand ich sowieso nicht. Bisher hatte ich in der Schule zwar noch nicht meine Kontrolle über meine Fähigkeiten verloren, aber ich war mir sicher, dass mich eine gewisse Aura umgab, die andere eben abhielt. Aber dir schien das völlig egal zu sein.

Wir waren gerade mit Essen fertig als die Glocke zur nächsten Stunde läutete. Schnell packte ich meine Sachen zusammen und stand auf. "Kommst du?" Es erschien mir unhöflich, dich jetzt einfach sitzen zu lassen und allein in die nächste Klasse zu eilen.

Brad:
Dann hattest du wohl die ganzen Mädels die dich angehimmelt hatten nicht mitbekommen. Du warst in unserem Jahrgang definitiv der Schwarm der ganzen Schule gewesen. Sowas blieb den Jungs nicht verborgen. Doch ich hatte mich noch nie genug für solche Dinge interessiert und so war es mir egal gewesen. Nicht, dass ich nie etwas mit Frauen oder Männern gehabt hätte, im Gegenteil, ich war im Grunde sicher nicht viel weniger aktiv als Schuldig, ich war nur wesentlich diskreter in der Hinsicht. Aber in der Schulzeit hatte ich einfach andere Dinge im Kopf gehabt. Zum Beispiel meine Ausbildung in einer amerikanischen Niederlassung von Rosenkreuz, die ich nebenbei absolvierte.

von Hexe-chan - am 09.05.2017 22:13
Liane:
Ich spürte dass ihn etwas umgab, doch das was anderen scheinbar abwehrte, dass sie Angst hatten, aber ich vermochte nicht einzuordnen was es war. Und daher nahm ich auch nicht die Gefahr whr, die von ihm ausgehen könnte. Auch wenn Omi mich vor ihm stets warnte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich selbst eher in mich gekehrt war. Allerdings fand ich eher die anderen seltsam als uns.
Als Nagi aufstand, spülte ich den letzten Rest Essen mit Wasser runter und stand selbst auf. Er musste nicht auf mich warten, es war aber .. nett ... dass er es tat.
"Ich komme", nickte ich und ging mit ihm. Auf dem Weg fiel mir ein was wir jetzt für ein Fach hatten und es wurde mir heiß und kalt zugleich. Ich hatte die Aufgaben dafür zuHause liegen gelassen, schön ordentlich auf dem Schreibtisch. Innerlich rollte ich mit den Augen über meine Schlampigkeit und verbuchte mir wieder mal Extrahausaufgaben ein, die ich dafür sicher erhielt.

Kiss:
Ich hätte nie gedacht dass s so viel zu erzählen gab und hätte ich die Hälfte seiner Gedanken mitbekommen, wäre ich im Boden versunken . Man selbst beka m nie mit wie andere einen polarisierten, aber ich hätte mir nie träumen lassen was ich auf andere für einen Eindruck gemacht hätte. Und nach der Schule waren uns so unterschieldiche Wege beschrieben, dass es immer noch seltsam war heir und jetzt in Japan zu sitzen und zu plaudern.

von Love_chan - am 09.05.2017 22:28
Nagi:
Ich war nicht "nett", mir war von Brad nur eingetrichtert worden höflich zu sein. Und ich wollte noch etwas länger deine Gesellschaft genießen, auch wenn ich noch nicht bereit war, dass auch offen zuzugeben.
Mit deiner Hausaufgabe konnte ich dir leider auch nicht helfen, aber ich hatte Mitleid, als der Lehrer dich dafür bestrafte.

Omi:
Nachdem ich die Mittagspause ja alleine verbracht hatte, war ich pünktlich zum Unterricht zurück in der Klasse. Am Anfang der Stunde wurden wie üblich die Hausaufgaben eingesammelt, was Liane eine Extra-Aufgabe einbrachte. Da ich das als gutes Übungsmaterial ansah schrieb ich ihr heimlich ein Zettelchen mit dem Angebot, diese Aufgabe doch einfach zusammen im Nachhilfeunterricht zu erledigen.

Brad:
Es war wirklich ein großer Zufall, dass es uns beide nach Japan verschlagen hatte. Von allen Ländern der Welt. Offenbar hatte das Schicksal noch mehr mit uns vor als mir bewusst gewesen war. "Ich fürchte wir müssen bald aufbrechen, wenn wir die Teenager rechtzeitig abholen wollen" meinte ich dann aber schließendlich bedauernd. Ich beendete dieses Treffen, dass erstaunlich entspannend und "nett" gewesen war, wirklich nur äußerst ungern. Doch ich nahm mir vor, dass das nicht unsere letzte Begegnung gewesen sein sollte, selbst wenn du mein Jobangebot nicht annehmen solltest.

von Hexe-chan - am 10.05.2017 16:58
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