Eure Welt - unsere Welt Storie

Startbeitrag von Love_chan am 04.10.2015 20:44

Sommer 1997.
Neu neu neu alles war neu. Wo sollte man sich als Teenager hin orientieren, wenn das ganze Leben auf einmal neu erschien. Manchmal schien es, als wachte man am nächsten Morgen auf und fühlte sich in seinem Ich fremd. Völlig normal in deinem Alter , das war so ein Standartspruch, den Erwachsene immer anbrachten.
Es war ja nicht so, dass ich mit der Sprache nicht zurecht käme, wenn man sich erstmal an das Kauderwelsch gewöhnt hatte, mochte japanisch fast einfach sein. Ich hätte nie gedacht dass ich das jemals so fließend wie jetzt sprechen würde. Auch die Wohnlichkeit in der wir zwei lebten war in Ordnung, auch wenn es manchmal etwas chaotisch wirkte.
Dennoch, vor der Schule grauste es mir jeden Tag. Diese Schuluniform passte nicht zu mir, ich fühlte mich da nicht wohl und war auch nur im eher unteren Durchschnitt, obwohl ich nicht mal dumm war. Ich hasste es einfach, und die Themen der ganzen Mitschüler konnte ich nun wirklich nicht als meine Hobbies ansehen. Ich fühlte mich wohler wenn man mich in Ruhe ließ. Jetzt aber hatte der Ernst des Lebens begonnen. Wenn ich es mal zu irgendwas Besseren bringen wollte, musste ich mich in meinem verhassten Schulfach IT besonders steigern, sonst drohte glatt die Gefahr den Abschluss zu vermiesen. Das konnte ich meinem 'Dad' nicht antun, auch wenn das für mich ab ab sofort Nachhilfe hieß. Das neue Schuljahr war ja längst angebrochen und die guten Ratschläge die ich immer hörte waren stets die selben: Mach was draus; das ist deine Chance, du bist ja nciht dumm du bist nur etwas abgelenkt ... das Übliche.
Ich hatte mich dennoch um Nachhilfe gekümmert und hatte mich an eine Adresse gewand, die mir wärmstens empfohlen wurde. Ich stand nun allerdings vor einem Blumenladen vor dem eine Schar verrückter Mädchen stand, die durch die Scheibe starrten und quietschten, als wäre ihnen jemand auf den Zeh getreten. Ich schüttelte den Kopf über so viel albernes Gehabe und musste mich aber scheinbar wirklich durch diese Masse quetschen, denn die Adresse war eindeutig die richtige. ALs ich den Laden betreten hatte, blieb ich etwas irritiert stehen.
In so einem Geschäft erwartete man vielleicht eine etwas ältere Frau und vielleicht einen Gärtner, aber das hier war ... scheinbar eine Ausnahme. Hier waren vier junge Männer anwesend, wobei einer von ihnen gerade im Hinterzimmer verschwand. Das also war der Grund für diesen Auflauf von Hühnern vor der Türe. Ich war verscuht glecih wieder raus zu gehen, wollte ich doch nciht so wirken wie eine von denen da draußen. Aber dann fiel mir wieder ein, dass ich Zuhause mächtig Ärger kriegen würde, wenn ich Nachhilfe schwänzte.
"Hallo schöne Dame ... hunderte Blumensorten kann ich empfehlen, die zu ihrem Teint passen", stand auf einmal einer der Jungs vor mir und zwinkerte mir zu.

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Liane:
Ich schaute ihm kurz nach als er mit einem schlanken, Rothaarigen sprach, der kurz zu mir rüber schaute. Sein Blick war kühl und dennoch strahlte er eine gewisse starke Persönliclhkeit aus. Ich hatte das Gefühl angestarrt zu werden und wandte den Blick ab. Dass bestimmt hundert Augen das Ganze argwöhnisch beobachteten kam erschwerend hinzu. Auf Omis Vorschlag hin nickte ich: "Von mir aus." Ich war zwar auch nciht so oft in einem Jungszimmer gewesen, zumindest nicht seit der Zeit wo cih der meinung war, dass Mädchen ihre Privatsphäre brauchten.
Und so verhielt es sich auch mit Jungs. Dennoch konnte ich nciht anders als mich umzusehen, auf dem Weg bis zu seinem Zimmer und eben auch als ich dieses dann betrat. Die Räumlichkeiten selbst waren erstmal einfach. Eine Wohnung die in den Laden eingelassen war, aber doch reichlich groß wirkte. Bei dem Andrang von Kundschaft kein Wunder. Wobei es mich doch etwas verwunderte, das er nicht nur Nachhilfe gab sondern auch in einem Laden arbeitete und außerdem in einem Laden wo Vier Männer arbeiteten. Blumen kannte ich eher als Damengeschäft.
Sein Zimmer war aufgeräumt, ich sah ein umfangreiches IT Equipment - mein persönlicher Tod - und die üblcihen Möbel eines Zimmers. Dennoch wirkte es anders, acuh wenn ich nciht sagen vermochte was es war. "Also, damit eins mal klar ist. Ich bin nicht hier weil ich so viel Lust habe, sondern weil Kiss mich dazu gezwungen hat, damit ich den abschluss schaffe. Computer sind wahrlich nciht mein Ding."

von Love_chan - am 04.10.2015 21:25
Omi:
„Hm?“ ich war wirklich aus meinen Gedanken gerissen worden und errötete leicht, da ich dabei ertappt worden war, dass ich nicht aufgepasst hatte. „Ich kann Aya verstehen“ erwiderte ich seufzend, auch wenn ich ihn vermissen würde. Kurz dachte ich an einen Brief der in meinem Zimmer in einem Geheimfach lag. Ich hatte ihn erst vor kurzem von den Anwälten meines Onkels erhalten, den ich eine Zeit lang für meinen Vater gehalten hatte. Nach seinem Tod wurde das Takatori vorläufig von meinem Großvater verwaltet, doch ich war der einzige Erbe nachdem der Rest der Takatori-Familie ausgelöscht worden war. Ich zögerte noch das Erbe anzunehmen und hatte bisher noch niemandem davon erzählt. „Es wird sich jetzt, wo SZ wohl keine Gefahr mehr ist für uns sicher was ändern, ich würds auch wie Aya machen… vor allem weil er endlich mit seiner Schwester zusammen sein kann.“ Ich lächelte leicht. „Und was wird jetzt die neue Mission sein?“

Kiss:
Ich kam etwas später nach Hause, die Warteschlange in meiner Praxis war lang gewesen. Liane war offenbar schon zu Hause und saß wie so oft vor dem Fernseher. „Guten Abend Prinzessin, ich bin wieder zu Hause“ rief ich ins Wohnzimmer während ich meine Jacke und meine Schuhe auszog. Dann trat ich ins Wohnzimmer und betrachtete meine Nichte, die für mich wie eine Tochter war. „Na… wie ist der Nachhilfeunterricht gelaufen“ fragte ich lächelnd und ließ mich aufs Sofa sinken. „Du warst doch hoffentlich dort?“

von Hexe-chan - am 19.10.2015 08:23
Manx:
Ich war nicht bereit auf eine Diskussion bezüglich Ayas einzugehen. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass man nciht einfach kommen und gehen wollte wie man beliebte. Und was wollte er ein Lebenmit seiner Schwester, der Weg Ayas war von einer tiefroten Spur durchzogen, der seiner Schwester dagegen war rein. Zwei völlig verscheidene WElten die nciht zusammen passten. Ich bemerkte zwar Ayas mürrischen Blick, aber er schwieg. Da sandere Thema war das chon komplizierter. "Wir haben bisher nur vage Hinweise. Wir wissen das Schwarz beteiligt sind. Was genau vor sich geht, keine eindeutigen Hinweise." Das konnte alles heißen. Würden sich diese Monster an den Kindern der Schule austoben? Würden sie dort ihr Unwesen treiben? keiner konnte uns bischer stichfeste Argumente liefern. "Wir beobachten noch, aber wenn du irgendwas Ungewöhnliches bemerkst .... du weißt a." Wir erwarteten sofort Bericht.

Liane:
Ich wollte schon zu einer promten Erwiderung ansetzten. Dass ich eh kein leichtes Leben hatte hier am Ende der Welt, wenn er den ganzen Tag nicht da war und ich alleine auf mcih gestellt war. Das schluckte ich aber gerade noch runter, denn ich wusste sehr wohl, dass er alles tat um mir das Leben angenehm zu machen. Bei meiner Mum hatte ich nicht so viel lernen müssen. Sie fehlte mir. "Omi? Hmmm ich glaube er ist nett, zumindest zeigt er sich geduldig. " Ich wollte nicht wen anderes, ich dachte ich kam schon mit Omi klar.

von Love_chan - am 19.10.2015 08:55
Kiss:
Ich wollte einfach nicht, dass du einsam warst. Es war nunmal nicht leicht in dem Alter in einem fremden Land zu sein. Ich hatte dich von deiner gewohnten Umgebung fortgerissen und machte mir einfach sorgen um dich. Und es war meiner Meinung nach nicht gut für ein Mädchen in deinem Alter alleine zu sein.
Schließlich fing ich mich wieder, fuhr mir seufzend durchs Haar und wandte mich dann dem Abendessen zu. Vielleicht konnte ich ja mal was mit Liane zusammen unternehmen. Falls sie es zuließ.

Omi:
Ich nahm meinen Job nun mal sehr ernst, außerdem lenkte es mich ab. Ich füllte meine Zeit immer so gut wie möglich aus, vermied es viel Freizeit zu haben, denn Freizeit bedeutete Zeit zum Nachdenken zu haben und das war das letzte was ich wollte. In solchen Phasen sah ich regelmäßig meine Familie sterben. Ouka. Meine Brüder. Mein Vater. Wobei ich am Tod meiner Brüder zum Teil natürlich selbst schuld war. Einen davon hatte ich immerhin kaltblütig ermordet. Und Ouka… das schmerzte neben Persia am meisten. Daher wollte ich einfach wirklich so selten wie irgendwie möglich daran denken müssen. Ich hatte Angst sonst irgendwann wahnsinnig zu werden. Für jemanden, der bereits mit 12 zum ersten Mal getötet hatte, war das gar nicht mal so unwahrscheinlich.
Wortlos nahm ich die Unterlagenmappe entgegen und blätterte sie durch. Der Auftrag war einfach. Ich würde die nächsten Stunden mit den Vorbereitungen zubringen und alles durchplanen, dann konnte die Mission noch heute Nacht durchgeführt werden. „Ihr erhaltet so bald wie möglich den Bericht“ erwiderte ich schließlich und blickte zu Yohji, der auch nur nickte. Aya und Ken verzogen sich nachdem sie sich verabschiedet hatten.

Crawford:
„Weil du ein 15jähriger bist, der einen Schulabschluss braucht“ erwiderte ich kühl. Eine Diskussion war sinnlos. „Du wirst deinen Abschluss sowieso früher machen als andere deines Alters, sei froh, dass ich nicht darauf bestehe, dass du alle Schuljahre durchmachst sondern Schulstufen überspringen konntest.“ Außerdem war es gar nicht so schlecht, wenn du Kontakt zu anderen Jugendlichen deines Alters hattest. Auch wenn du nicht wie jeder andere warst, so warst du ein Teenager und ich wollte dir zumindest soweit es möglich war, ein Leben als Teenager ermöglichen. „Ich lasse darüber nicht mit mir diskutieren. Der Direktor ist informiert, deinen Stundenplan erhältst du morgen in der Schule. Du fängst morgen an. Schuldig wird dich hinbringen und abholen.“

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:03
Liane:
Wenn Kiss wüsste. Ich war in der Schule diejenige die anders war. Neu anders und überhaupt nicht perfekt. Naja aber als Ersatzvater war er ja nciht schlecht, auch wenn er keine Ahnung hatte, was Mädchen so alles durch machten. Zerknirscht stellte ich das Bild meiner Mutter auf dem Schreibtisch gerade hin und begann, welch Wunder, mich wirklich mit Omis Nachhilfeschriften zu beschäftigen. Wenn ich in der schule gut war, würde Kiss mir vielleicht nciht immer versuchen Freunde anzudrehen.

Yohji: In Planungssachen war Omi der Boss, somit war es auch nciht verwunderlich, dass die Vorbereitungen für heute abend an ihm hingen. Wobei wir als Team natürlich zusa,,em plantenb, aber Omi als Computerheld der Zeiten war einfach schneller in solchen Dingen. Auch wenn er unser Jüngster war hatte er im Beruf einiges auf dem Kasten und ich fragte mich,wie er all das manches Mal verarbeitete. Ich dagegeb hatte mich in der Sache mit Asuka ziemlich gehen lassen.

Nagi:
Ich schnaubte abfällig. Ich wusste zwar wann eine Diskussion verloren war, aber einverstanden war ich damit nciht,. Schule war so langweilig und normal. Schuldig hatte es gut, der konnte es sich in seinem Leben gut gehen lassen. Keien Schule und sowas. "Na super, das ist wirklich sehr Führsorglich von dir dass ausgerechnet Schuldig mich bringt." Ob Brad wusste das das nciht gerade förderlich für den Umgang mit Schülern war? Schuldig war fast so schlimm wie der bekloppte Weiß, der jede Frau anmachte. Und sowas sollte mir ein VORBILD sein.

von Love_chan - am 19.10.2015 10:14
Omi:
Nachdem ich mit Yohji alleine war setzte ich mich gleich zum PC. Erst mussten wir uns natürlich einen Überblick schaffen worum es bei dieser Mission überhaupt ging. Gewissenhaft ging ich alles durch und fasste es dann für Yohji zusammen. „Es wird relativ einfach. Ich werde mir gleich mal die Raumpläne und Sicherheitssysteme durchsehen. Alles in allem sollte es recht rasch gehen, sofern es nicht all zu viele Sicherheitsleute gibt. Aber selbst die hatten uns bisher noch nie Probleme bereitet. Die einzigen die uns bisher Probleme gemacht hatten waren Schwarz und Schreient gewesen. „Noch fragen, ansonsten geb ich dir Bescheid sobald ich sagen kann wann wir losstarten. Es wird auf jeden Fall noch heute sein, also bitte nichts trinken“ Ich wusste ja, dass du an freien Abenden gern zu tief ins Glas schautest, etwas, dass mir ziemliche Sorgen bereitete.

Brad:
„Ich würde es selbst tun, aber ich habe Termine“ erwiderte ich ruhig. „Schuldig wird sich benehmen, wenn nicht weiß er ja was ihm blüht.“ Ich griff mit eiserner Hand durch und für schlimmere Vergehen war Schuldig auch schon mal im Keller neben Farfarello eingesperrt worden. Etwas, dass Schuldig hasste wie die Pest. Doch gegen mich hatte er keine Chance und es war die einzige Möglichkeit ihn halbwegs in Zaum zu halten.
„Du wirst in der Schule zurechtkommen. Und du wirst dir dort nichts zu schulden kommen lassen Nagi. Vor allem in Bezug auf den kleinen Weiß“. Im Gegensatz zu Kritiker wusste ich genau was Weiß wo tat.

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:24
Omi:
Ich errötete leicht. So ein Lob bekam ich äußerst selten. „Gut, mach das“ Ich wollte gar nicht so wirklich wissen was dein „Ausruhen“ so wirklich beinhaltete. Es würde mich nicht wundern, wenn du nicht allein und vor allem nicht in deinem Bett landen würdest. Irgendwann würde das noch Ärger geben, dessen war ich mir sicher. Seufzend wandte ich mich dem PC zu und begann zu arbeiten. Der Nachteil an der vielen Arbeit und dem was ich mir alles aufhalste war, dass ich unter chronischem Schlafmangel litt und mich oft nur mit sehr viel Koffein und ähnlichen Muntermachern auf den Beinen hielt. Müde wischte ich mir über die Augen und doch war ich hochkonzentriert. Ich wusste was auf dem Spiel stand sollte ich einmal einen Fehler machen.

Brad:
Natürlich würde ich dich warnen sollte es zu Problemen kommen, doch im Moment sah ich nichts dergleichen. Nur ein Mädchen das genauso unwillig war wie du und dich genauso brauchen würde wie du sie. Natürlich würde ich niemals zugeben, dass ich dabei war dich zu verkuppeln. Das würde schließlich bedeuten, dass ich weich wurde und das war das letzte was irgendjemand denken sollte. Ruhig blickte ich Nagi hinterher. Es hatte keinen Sinn noch etwas darauf zu sagen. „Schuldig, willst du noch irgendwas?“ fragte ich seufzend. Normalerweise blieb Schuldig nicht länger in meinem Büro als notwendig. Auch wenn ich sein Vormund gewesen war, so war unser Verhältnis immer recht angespannt gewesen. Mir lag etwas an meinen „Jungs“ mehr als ich zugeben wollte, aber es war sehr schwer mit Schuldig umzugehen. Der einzige mir bekannte Weg war Härte und Strenge gewesen. Anders kannte ich es selbst nun mal nicht.

von Hexe-chan - am 19.10.2015 10:45
Omi:
Dir war ziemlich viel zu zu trauen. Nur relativ wenig Gutes. Aber ich konnte dich ja verstehen. Ich wusste wie sehr dir Asuka immer noch fehlte und dass du dir die Schuld für alles gabst. Jeder ging eben anders um mit seinem Schmerz. Bei dir waren es Alkohol und Frauen, Aya hatte seine Gefühle tief vergraben, Ken wurde seine Energie beim exzessiven Training mit den Kids los und ich arbeitete so viel bis ich abends vor Erschöpfung einschlief, in der Hoffnung so auch den furchtbaren Alpträumen zu entgehen. Nichts davon war vernünftig, nichts davon wirklich gesund, aber das war eben das womit wir leben mussten.

Zwei Stunden nachdem Manx und Birman sich verabschiedet hatten, war ich mit meiner Recherche und den Vorbereitungen fertig. Schnell druckte ich noch die Pläne aus und packte das notwendige Equipment für den Einsatz zusammen. Laptop, Headsets, Störsender etc. Alles was man eben so brauchte um sich erfolgreich in Sicherheitssysteme einzuhacken, sie lahmzulegen und um in Verbindung zu bleiben. Dann ging ich nach oben in die Küche und kochte für die Belegschaft ein Abendessen. Vor allem Yohji und ich mussten vor der Mission etwas essen um bei Kräften zu sein. Und die anderen beiden würden sich sicher auch nicht über frisches Essen beschweren. Nachdem auch das erledigt und der Tisch gedeckt war eilte ich in den ersten Stock zu Yohjis Zimmer und klopfte an. Es war Zeit für ihn aus dem Bett zu kriechen.

Brad:
Als ob ich dir verraten würde, dass Nagis Schulbesuch in Folge auch dich betreffen würde. Ich brachte nur die Steine ins Rollen, damit das geschehen konnte was ich vorher gesehen hatte. Für alles andere wart ihr im großen und ganzen selbst verantwortlich. Ich würde nur hin und wieder vorsichtig eingreifen und die Dinge in die richtigen Bahnen lenken. In aller Heimlichkeit natürlich. "Du hast recht, es geht dich nichts an Schuldig. Sorge nur dafür das Nagi pünktlich in die Schule kommt und du ihn auch rechtzeitig wieder abholst." erwiderte ich kühl, nickte dann aber. "Ja... eine kurzfristige Mission. Nagi weiß schon Bescheid und wird dir alles erklären. Du wirst mit mir zusammen gehn, Nagi und Farfarello brauchen wir nicht"

von Hexe-chan - am 19.10.2015 21:40
Omi:
Zu Hause angekommen entließ ich Yohji in den Feierabend, verschwand selbst aber in den Keller, setzte mich an den PC und begann den Bericht für Kritiker zu schreiben. Je schneller das erledigt war umso schneller hatte ich es hinter mir. Danach gings unter die Dusche und dann in mein Zimmer. Es wartete noch ein Aufsatz für den Englischunterricht auf mich, außerdem wollte ich noch Informationen über das Takatori-Imperium suchen. Immerhin wollte ich wissen auf was ich mich einließ, sollte ich das Erbe wirklich austreten. Zum ersten Mal wünschte ich mir, ich könnte mit jemandem darüber reden. Aya schied komplett aus, der bekam schon die Krise wenn er den Namen Takatori nur hörte, Yohji nahm nichts wirklich ernst und Ken, so gern ich ihn auch hatte, würde die Tragweite nicht begreifen. So war ich allein mit dieser schweren Entscheidung.

Brad:
Deine Professionalität war es, die es mir ermöglichte dir auch gewissen Freiheiten zu gestatten. Ich wusste, dass ich mich zumindest bei Missionen absolut auf dich verlassen konnte. Selbst wenn du mal die Kontrolle verlorst brauchte es nicht viel um dich da wieder raus zu holen und das machte die Arbeit mit dir halbwegs einfach. Bei Farfarello war das was anderes. Der war absolut unbeherrscht und nur mit Nagis Kräften wirklich in Zaum zu halten. Nagi selbst hatte viel zu viel Achtung vor mir um meine Befehle zu missachten, selbst wenn er manchmal trotzte. Aber er war nunmal mitten in der Pubertät.

von Hexe-chan - am 21.10.2015 19:47
Brad:
Natürlich lenkte ich euer Leben, aber ich wusste auch, dass ihr es mir irgendwann danken würdet. Immerhin würde die Tatsache, dass Nagi nun in Omis Schule ging auch dein Leben positiv beeinflussen. Es würde zwar noch eine ganze Weile dauern und viele Niederschläge geben, doch der Ausgang war positiv. „Du weißt ganz genau, dass ich die Zukunft nicht preisgeben kann. Aber du kannst dich darauf verlassen, dass unser Team immer an erster Stelle stehen wird“ Ich würde mit Sicherheit nichts tun, was unserem Team schaden würde. Selbst wenn es nicht immer den Eindruck machte.

Omi:
In der Zwischenzeit war ich bei meinem Großvater eingetroffen. Mein Besuch hatte ihn davon ausgehen lassen dass ich das Erbe annehmen würde und so stand sogar schon der Familiennotar bereit um alles Hieb- und stichfest zu machen bevor ich meine Meinung wieder ändern konnte. Als ich ein paar Stunden später ins Koneko zurückkehrte war ich Besitzer des Takatori-Konzerns und einer der reichsten Menschen weltweit. Was das alles bedeutete hatte ich noch gar nicht wirklich überrissen. Es war nur schon mal sehr schwer gewesen meinen Großvater davon zu überzeugen, dass ich weiter im Koneko leben und arbeiten und vor allem anderen auf gar keinen Fall mit einer Limousine und Fahrer durch die Gegend fahren wollte.
Im Koneko angekommen half ich natürlich noch den Laden zu schließen, es war bereits abends, doch in Gedanken war ich ganz woanders.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 09:41
Brad:
„Ich weiß, dass ich das kann“ Wenn das mal kein Zugeständnis war. Ich wusste, dass ich mich in gewissen Fällen auf dich verlassen kann. Ich wollte nur nochmal klarstellen, dass das hier vertraulich war. Ich kannte deine große Klappe und deinen Drang Nagi zu ärgern. Auch ich bemerkte natürlich das Flackern und seufzte leise. Nichts als Ärger mit diesen Kindern. Nickend stand ich auf. „Gibt es noch was? Ansonsten gehe ich jetzt zu Nagi“ Das war zwar auch ein Rauswurf, aber nicht so ruppig und unfreundlich wie sonst.

Omi:
„Klar mach ich.“ Schnell holte ich Teller, Besteck und Gläser aus den Schränken und stellte sie auf den Tisch. Mittlerweile waren auch die anderen beiden eingetrudelt und hatten es sich gemütlich gemacht. „Kenken das riecht wieder herrlich“ schwärmte ich als ich den Duft bemerkte. Ich hatte zwar schon viel von dir gelernt, doch du warst hier definitiv der beste Koch. Aya konnte es zwar theoretisch auch, aber er tat es nie. Ich konnte mich nur an ein einziges Mal erinnern, da hatte er mir eine frische Hühnersuppe gekocht als ich schwer erkältet das Bett gehütet hatte.
Als wir schließlich alle beim Essen saßen ließ ich zumindest eine der beiden großen Bomben des Tages platzen. „Prodigy geht seit heute in meine Klasse… und er sitzt auch noch neben mir. Ich habe aber keine Ahnung warum oder was sie planen. Mastermind hat ihn heute von der Schule abgeholt und er hat mich gesehen“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 10:40
Brad:
„Ich erwarte nicht dass es dir Spaß macht“ erwiderte ich ruhig und setzte mich ungefragt auf die Bettkante. Ich wollte mich auf gleicher Augenhöhe mit dir unterhalten. „Ich weiß, dass du nicht verstehst wieso ich dich dahin schicke. Ich würde es dir sagen wenn ich könnte, aber das geht nicht. Ich kann dir nur versichern, dass ich gute Gründe dafür habe und das es nicht dein Schaden sein wird. Es mag im Moment unverständlich sein, aber du wirst nicht lange darunter leiden, das verspreche ich dir.“ Ich brachte sogar ein kleines Lächeln zustande das ich durchaus ehrlich meinte. „Vertrau mir bitte Nagi. Ich denke ich habe noch nie etwas getan, dass dir geschadet hätte. Versuch den Weiß zu ignorieren. Er wird dir vielleicht anfangs nachstellen um rauszufinden ob wir etwas planen, doch er wird bald genug keine Zeit mehr dafür haben und dich in Ruhe lassen.“


Omi:
ich wusste, dass es für Aya ein Schock sein musste, aber genau deswegen hatte ich mich auch entschieden es nicht zu verheimlichen, denn dann wäre es für ihn wie ein Verrat gewesen. Und das war das letzte was ich wollte. „Ich hab es unter anderem für dich getan Aya. Sobald Kritiker mir offiziell untersteht kannst du Weiß problemlos verlassen. Anders wärst du wahrscheinlich nicht lebend rausgekommen.“ Ich lächelte kläglich. „Ich will nicht, dass sich zwischen uns was ändert und ich habe vor, sobald ich mich eingearbeitet und einen Überblick über alles hab, ordentlich aufzuräumen und werde dafür sorgen, dass der Konzert sauber wird und auch bleibt“ Das würde eine enorme Herausforderung werden, aber das war mein Ziel. Auf Kens Frage hin schüttelte ich schmunzelnd den Kopf. „Natürlich nicht. Ich bleib für euch weiterhin Omi bzw. Bombay. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn die Missionen wohl in Zukunft von mir kommen werden. Aber auch da werde ich drauf achten, dass alles sauber ist und wir nicht in schmutzige Geschäfte reingeraten“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 11:38
Brad:
Schmunzelnd schüttelte ich den Kopf. „Du wirst es verstehen Nagi, das verspreche ich dir. Und nein, selbst wenn es im Moment so aussieht, es ist keine Strafe. Aber wenn du dich an dem Kleinen rächen willst, wenn er dir zusehr auf die Nerven geht, dann kannst du ja in der Schule das Gerücht verstreuen, dass Omi Tsukiyono und Mamoru Takatori ein und dieselbe Person sind. Dann wird es vorbei sein mit seiner Ruhe. Aber ich würde damit noch warten bis in den Nachrichten die offizielle Meldung kommt, dass der Erbe den Konzern übernommen hat“ Wir wollten es dem Kleinen doch nicht zu leicht machen, oder? Und die Aufmerksamkeit würde dann von dir auf den Weiß übergehen, sodass du deine Ruhe hattest.

Omi:
„Das hattest du vielleicht nicht vor, aber du hast eine Schwester die dich braucht. Und ich möchte, dass du die Chance auf ein normales Leben hast. Wenn ich dir das damit ermöglich kann, dann tu cih das gern.“ Dass meine Aktion eine Kluft zwischen uns treiben würde war leider abzusehen gewesen. Doch im Grunde hatte ich kaum eine andere Wahl gehabt. „Würde ich es nicht tun, dann jemand anderes und ich weiß nicht, was dann aus Weiß, dem Konzern und allem anderen werden würde.“ Ich hatte zumindest Gutes im Sinn. Das konnte man von möglichen anderen Anwärtern nicht sagen. „Ich werde alles tun was in meiner Macht steht um dir zu zeigen, dass ich das Richtige getan habe.“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 11:53
Brad:
„Ja, es kann nicht mehr lang dauern bis es offiziell wird. So wie ich ihn meinen Informationen nach einschätze wird er solange versuchen alles unter einen Hut zu kriegen bis er zusammenbricht. Da wird kein Platz mehr sein um sich weiter mit dir zu beschäftigen. Außerdem wird er irgendwann begreifen, dass deine Anwesenheit in der Schule keine Mission zum Ziel hat und wir dabei auch keine Hintergedanken haben, die ihn auch nur irgendwie betreffen könnten.“ Somit solltest du bald aus seiner Schusslinie sein. „Und… auch wenn du mich jetzt dafür hassen wirst aber… vielleicht versuchst du ihn auch mal mit anderen Augen zu sehen. Er wird es dir nicht leicht machen, aber versuch mal hinter seine Fassade zu sehen… in manchen Punkten seid ihr euch gar nicht so unähnlich.“ Auf deine Frage hin nickte ich. „In Ordnung, aber um 11 bist du wieder zu Hause.“ Du warst schließlich erst 15. Auch wenn du ein Killer warst, du warst auch ein Schüler und zumindest an Missionsfreien Tagen solltest du auf genügend Schlaf achten.

Omi:
Ich versuchte die Fragen von Yohji und Ken so gut wie möglich zu beantworten, musste sie aber oft genug damit vertrösten, dass ich mir selbst erst mal über alles einen Überblick verschaffen musste um mit Bestimmtheit sagen zu können was Sache war. „Gerade was das Infos sammeln betrifft werde ich Weiß brauchen. Ich bin mir sicher, dass es genug gibt, dass verborgen bleiben soll und an das ich auf normalen Weg auch als Chef nicht kommen werde, gerade dann werde ich mit euch einen Weg finden müssen um die Daten zu beschaffen. Da es sich um meinen Konzern handelt ist das natürlich auf völliger freiwilliger Basis und… wenn Ihr unter mir nicht arbeiten wollt steht es euch auch jederzeit frei zu gehen“ Es würde mir unendlich leid tun, aber ich würde es auch verstehen.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 12:15
Brad:
Ich wusste, dass ich es dich so gelehrt hatte und ich wusste, dass ich manchmal durchaus auch Fehler gemacht hatte. Mir persönlich wäre es lieber unsere „Beziehung“ nicht ganz so geschäftlich zu halten. Ich wollte mehr für dich sein als nur ein Boss, konnte aber nicht über meinen Schatten springen und wusste nicht wie ich etwas ändern konnte. Die Situation war festgefahren. Und ich hatte es selbst nie anders gelernt.

Omi:
Ich lächelte freudlos. „Der Gute? Wir sind Killer Ken… wir haben unzählige Menschen auf dem Gewissen. Ich mache mir keine Illusionen darüber. Falls es sowas wie Himmel und Hölle gibt, dann landen wir mit Sicherheit in der Hölle. Egal ob wir für das Gute kämpfen, wir töten Menschen, Menschen die zum Teil auch nur ihren Job machen… ich weiß nicht ob ich wirklich wissen will wieviele Sicherheitsleute gar nicht wussten für wen sie eigentlich arbeiten. Und trotzdem mussten sie sterben, einfach weil sie den falschen Job hatten..“ Wenn Nagi das hören würde, er würde staunen. „Wir versuchen die Welt auf diese Art ein Stück besser zu machen, aber GUT ist es nicht… aber mit dem Geld aus dem Erbe kann ich Gutes tun. Ich kann Stiftungen gründen, Kinderheime und Krankenhäuser bauen lassen, ich kann den Armen helfen. Damit kann ich nie gutmachen was ich getan habe. Damit kann ich meine Seele nicht mehr reinwaschen. Aber ich kann damit was Gutes tun…“

von Hexe-chan - am 27.10.2015 13:02
Brad:
Ich war eben trotz allem auch nur ein Mensch. Und manchmal, ganz selten, nur wenn ich alleine war, kam eben auch meine menschliche Seite durch. Eine Seite die ich seit meiner Jugend niemandem mehr gezeigt hatte. So wichtig mir Geld, Ansehen, Autorität und Macht auch waren. All das änderte nichts daran, dass ich manchmal einfach einsam war. Du konntest mit niemanden reden, doch ich konnte es auch nicht. Es gab nur ein einziges Wesen dem ich manchmal meine Sorgen anvertraute und das würde ich auch diesmal tun. So ging ich in mein Schlafzimmer, packte eine Tasche, verließ das Haus und fuhr zu einem Ort von dem von meinem Team niemand wusste. Es war ein Reitstall, 2 Autostunden von Tokyo entfernt, indem mein größter Schatz stand. Ein wunderschöner schwarzer Hengst, den ich aus Amerika mitgenommen hatte. Die einzige Erinnerung aus meiner Jugend. Nirgends konnte ich besser entspannen als auf dem Rücken meines Hengstes, wenn ich über die Felder galoppierte. So sehr ich meine Eltern, allen voran meinen Vater auch gehasst hatte, dass wir ein eigenes Gestüt besessen hatten, war mein großes Glück gewesen.

Omi:
Ich wusste nicht was ich darauf sagen sollte. Du hattest recht, ich hatte es mir nie aussuchen können. Aber jetzt hatte ich die Chance was zu ändern. Und die hatte ich ergriffen. „Tut mir leid Ken, heute kann ich leider nicht. Ich habe noch viel zu tun, aber ich komm sobald wie möglich wieder mit, versprochen.“ Ich hatte mir Unmengen an Arbeit aufgehalst und durfte dabei auch meine Freunde nicht vernachlässigen. Ich konnte nur hoffen, dass ich das so lange wie irgendwie möglich durchstand.

von Hexe-chan - am 27.10.2015 13:19
Nagi:
Liebeskrank. Als ob du sowas jemals bei mir erleben würdest. Ja, Tots Tod war mir sehr nahe gegangen, immerhin hatte ich ein Haus in Schutt und Asche gelegt, doch danach hat man mir nie wieder etwas angemerkt. Ich hatte meine Gefühle nur noch ein wenig mehr verschlossen. Das war alles gewesen. "Pah..." machte ich abfällig als du den Weiß erwähntest. "Sie wird schon noch merken, dass auch er kein Umgang für sie ist. Er mag ja nett und freundlich tun und vielleicht auch ganz witzig sein, aber er ist nichtsdestotrotz ein Killer wie wir und er wird sie über kurz über lang in Gefahr bringen. So wie diese Ouka." Und nein ich hatte damit nicht angedeutet, dass ich auch nur ansatzweise etwas positives an diesem Jungen fand. Zumindest würde ich das niemals freiwillig zugeben.

Kiss:
Das du freiwillig anfingst mir beim auspacken zu helfen überraschte mich sehr, denn das war das letzte das ich erwartet hatte. Seit ich die Vormundschaft für dich übernommen hatte nach dem Tod deiner Mutter warst du mir nie auch nur ansatzweise entgegen gekommen. "Ich... werde darüber nachdenken..." erwiderte ich schließlich, was immerhin keine Ablehnung war. Aber zu leicht wollte ich es dir auch nicht machen. Ich hatte mir wirklich große Mühe gegeben dir ein Heim zu bieten und dich zu unterstützen. Nicht nur dein Leben hatte sich völlig geändert, auch meines musste ich neu organisieren, plötzlich die Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen verlangte mir mehr ab als du dir vorstellen konntest.

von Hexe-chan - am 07.02.2016 19:34
Schu:
Die Tatsache, dass du neben Abessinian der einzige warst den ich nicht lesen konnte, fuchste mich ungemein. Und das wusstest du auch ganz genau. Ich liebte es in den Köpfen anderer Menschen rumzukramen um so an nützliche Informationen zu kommen und in welchem Kopf waren schon wichtigere und interessantere Infos als in deinem? Und gerade da kam ich nicht rein. Wie eine Betonmauer mit einem winzig kleinen Guckloch, dass aber sehr gut bewacht war und viel zu selten geöffnet wurde. Und selbst dann konnte ich nur das sehen was du mir auch gestatten wolltest. Es war zum verrückt werden.
"Wir wissen beide ganz genau dass Nagi nicht zur Schule gehen bräuchte. Er könnte schon jetzt problemlos seinen Abschluss machen, um das in die Wege zu leiten braucht man keine besonderen Fähigkeiten. Es hängt also mit der Schule an sich zusammen. Irgendwas oder irgendjemand ist dort, der für Nagi auf irgendeine Art wichtig ist.. sonst würdest du ihn nicht hinschicken. Und das weiß er sicher auch." So gern ich den Kleinen auch ärgerte oder auf den Arm nahm, ich gab unumwunden zu, dass er hochintelligent war und kaum jemand ihm das Wasser reichen konnte. Auf die Aussage mit der Gesellschaft hin schnaubte ich nur leise. "Du bist derjenige der mich zum Babysitter degradiert hat, also beschwer dich nicht über seine schlechte Gesellschaft. Du kannst ihn gern selbst abholen und hinbringen... wozu auch immer das notwendig ist, denn eigentlich ist er alt genug um allein zu gehen" Zum Töten war er ja auch alt genug. "Also was planst du? Und welche Rolle spiel ich in diesem Spiel? Warum muss ICH ständig zur Schule" Auch das musste einen bestimmten Grund haben. Denn... auch ich war alles andere als dumm.

Kiss:
Immerhin war es besser gelaufen als sonst, das musste man als Fortschritt betrachten. Nachdem du dich verabschiedet hattest kümmerte ich mich darum dass die Küche wieder sauber wurde, bevor ich mich vor den Fernseher hockte um noch ein wenig fern zu sehen. Oder zu schlafen. Denn vom Programm bekam ich nicht mehr viel mit. Der Tag war sehr anstrengend gewesen.

Omi:
Es war schon recht spät als ich ziemlich erschöpft ins Bett fiel. Nach der Schule hatte ich im Laden helfen müssen, danach wurde gegessen und dann hatte ich mir die ersten Akten vorgenommen um mehr über mein neues Imperium zu erfahren. Es gab sehr viel zu lernen, denn ich wollte meine Sache gut machen. Meine Hausaufgaben für die Schule vergaß ich darüber jedoch.

von Hexe-chan - am 29.06.2016 23:07
Nagi:
Es gab so Tage, da wollte ich eigentliclh nur ins Bett. Dieses verstellen lag mir gar nicht. Die Schule war viel zu leicht und doch musste ich den normalen Durchschnitt spielen. Dass Liane immer verscuhte ienen auf gut Freund zwischen Omi und mir zu machen, verstand ich nicht. Ncihts was ich getan hätte, hätte das begünstigt. Im Gegenteil, ich war wirklich kein Mensch der darauf aus war sich Freunde zu suchen. Aber irgendwie kam es immer wieder, dass dieses Mädchen, obwohl nicht lange an der Schule, dafür sorgte, dass ich mich nciht wirklich distanzieren konnte, egal wie ich das auch wollte.
Ich mochte Omi immer noch nicht, aber wenn Liane in der Nähe war konnte man sich ja schlecht die Augen auskratzen.
Aber jetzt war das ein anderes Terrain. Jetzt war es dunkel und mir war kalt und ich hatte wirklich keine Lust mehr den verkorksten Weiß zu beobachten, der von scih selbst dachte er war nur auf der Welt um die Frauen zu finden. Wirklich. Ausgerechnet Yohji. Nichts interessierte mich weniger als der. Aber von Brad aufgetragen war ich also hier, beschattete den Kerl und siehe da ....
einer seiner Freunde, und zwar niemand anderer als Omi, schlich ihm nach. Das war ja mal eigentlich mehr als interessant. Seit wann bespitzelte Weiß sich denn gegenseitig?
Und hier war nicht die Schule ... hier war Omi nicht der nette Junge von der Nachbarbank, hier war es Bombay der seinen Teamkollegen nachging - ohne dass der das merkte wohl gemerkt - ich wusste schon immer dass Yohji nicht ganz aufmerksam war.
Ehrlich. Mich hatte er auch ncoh nciht bemerkt und Bombay auch nicht. Das blöde war nur, ich stand zwar im Schatten aber ich konnte mich auch nicht mehr zurückziehen, weil da ja Omi angeschlichen kam.

von Love_chan - am 12.10.2016 20:28
Yohji:

Jetzt war es vorbei mit rumstottern. "Du willst die Wahrheit? Verträgst du das Omi? Du fragst mich ob ich Geld brauche? Ich brauche ein Wunder Omi ... und Geld." Nicht dass ich schlecht verdiente, aber das reichte nicht. "Denk an Ouka .. du hättest alles getan sie zu retten oder? So tu ich das glecihe für Asuka. " Ich sah ihm nciht ins Gesicht, jetzt wo es raus war. Aber dafür war auch keine Zeit, denn in dem Moment öffnete sich die Türe und ein großer Mann kam heraus, hielt inne und blickte sich um.

"Was zur ..."

"Scheiße"

Nagi:
Das war der Moment, wo ich meine Mission zu erfüllen hatte. War zwar so nicht geplant, aber was blieb mir anderes übrig. Die Waffe lag unangenehm in meiner Hand, ich tötete sonst nicht mit Schusswaffen, aber heute .... der Schuss wurde durch den Schalldämpfer und den Regen fast lautlos. Der Mann sackte zusammen, ohne noch weiter reden zu können. Ich trat ausdruckslos heran, beugte mich herab und durchsuchte den Mann. "Vielleicht hättet ihr doch gehen sollen", merkte ich an, blickte Bombay an und zog ein Heft unter meine Jacke. "Wir sehen uns." Ich drehte mich um und rannte in die andere Richtung der Gasse zurück-

Yohji:

Das ging so schnell, dass ich es erst jetzt aus der Starre erwachte. "PRODIGY .... " ich schaute hinter ihm her. "Du Scheißkerl", murmelte ich und ballte die Hände zu Fäusten

von Love_chan - am 19.10.2016 23:03
Yohji:
Ich schaute auf den Toten am Boden. Das hätte nicht passieren dürfen. Kurz machte sich Verzweiflung in mir breit und dann wurde ich zornig. Auf Prodigy, auf Omi, auf das Ganze hier. "So, ihr habt zusammen gewartet ja, na dann hoffe ich dass ihr euch gut unterhalten habt. Verdammt Omi ... es geht mir nicht nur um Geld. Ich hab ..." ich atmete kurz durch und dann war es an der Zeit die Wahrheit zu sagen. "Gut, auf der Mission damals, ich dachte ic hhätte sie wirklich getötet ... Asuka ... aber vor kurzem hab ich Hinweise bekommen, dass sie es irgendwie überlebt hat. Ich hab sie gefunden ... sie ist schlimmer dran als Ayas Schwester und das ist meine Schuld. Ich liebe sie immer noch ... verstehst du Omi, ich muss ihc helfen wieder Asuka zu werden. Und dieser Mann hier hat es mir ermöglicht .... nun ja ,,, nicht umsonst." Und jetzt war der Mann ,der mir als einziger helfen konnte, denn das was Asuka brauchte war kein normales Krankenhaus, tot. Dank Prodigy. Und die Missionspläne hatte der Kerl auch mitgenommen. Ich hasste den Schwarz. "Weißt du hier braucht es Methoden, wie deine Familie sie benutzt hat zum forschen, um Asuka zu helfen und ich werde ihr helfen. Tut mir leid." Er wusste was ich meinte. Diese Versuche, die die Takatoris in Labors gemacht hatten. Ich fühlte mich mies, aber das änderte an dem Verrat nichts. "Du hast keine Wahl Omi. Entweder bringst du mich um, oder es läuft so weiter."

von Love_chan - am 19.10.2016 23:24
Liane:
Noch wusste ich nicht, wie ich diesen leichten Zugang zu Kiss bewerten sollte. Ich hatte das Gefühl, dass es besser lief, aber ich war noch niht bereit ihm zu verzeihen, wie das nach dem Tod meiner Mutter gelaufen war. Deshalb fiel mein Abschied an diesem Tag etwas einsilbig aus. Daher war ich auch etwas in Gedanken, als der auffällige Wagen von Nagis Begleitung vorfuhr und Nagi ausstieg. Ich blinzelte gegen das Licht. "Guten Morgen", brachte ich heraus, auch wenn ich nicht sicher war, ob er sich daran störte, wenn man bedachte, wie reserviert er ist.

Kiss:
Der nächste Anruf lotste mich in einen Reitstall
Große Aufregung und mehrere Leute wuselten herum. Ich fragte nach was passiert war. Ein Reitunfall, ein erschrecktes Pferd une ein Mädchen, das beim Sturz zwischen Bande und Pferd gedrückt wurde. Noch dazu ein Stallbursche mit Tritt, aber der war eher Nebensache. Ich kannte mich so gar nciht mit Pferden aus, aber souverän ging ich meiner Arbeeit als Arzt nach. Der Stallbursche war recht schnell versorgt, so ein Tritt tat weh, aber es ging nocht.Dem Mädchen ging es da schon deutlich schlechter. Sie hatte keine Reitkappe aufgehabt. Ich hatte alleine weder das Equipment noch die Möglichkeit sie voll zu behandeln. Ich konnte mich nur der Kopfwunde widmen. DA das Mädchen aber darüber klagte schlecht Luft holen zu können, empfahl ich doch einen richtigen Krankenwagen zu rufen.

von Love_chan - am 09.04.2017 21:16
Nagi:
"Das ist der Name, den er sich selbst gegeben und seither behalten hat... ich würde ihn an deiner Stelle aber nicht fragen, wieso er sich so genannt hat. Das könnte unschön enden." Wenn Schuldig etwas mehr hasste als alles andere, dann war es auch nur eine Minute über seine Vergangenheit nachzudenken. "Er ist mein Mitbewohner... ich wohne in einer Art WG, wobei der älteste von uns mein und Schuldigs Vormund ist... also in weitestem Sinn könnte man sagen wir sind so etwas wie Brüder, wenn auch nicht blutsverwand" Es war seltsam, darüber hatte ich nie wirklich nachgedacht. Ich wusste ja, dass Weiß sowas wie ne Familie war, aber das es bei uns auch so war, der Gedanke kam mir gerade zum allerersten Mal. Ein ungewohnt warmes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus bei dieser Vorstellung.

Brad:
"Ich bin aus beruflichen Gründen hergekommen. Früher habe ich als Bodyguard für einen Firmenmagnaten gearbeitet, jetzt bin selbstständig und spekuliere erfolgreich an der Börse." Das war zumindest ein Teil der Wahrheit. Ich blickte kurz auf die Uhr. "Ich hab noch ein wenig Zeit bevor ich mein Mündel von der Schule abholen muss, hättest du Lust auf einen Kaffee zu gehen?" Ich war ja sonst nicht wahnsinnig daran interessiert mich mit anderen Leuten einzulassen, aber bei dir machte ich eine Ausnahme. Warum konnte ich allerdings noch nicht genau sagen. Vermutlich war es einfach Nostalgie. Wie oft traf man schon ganz zufällig einen ehemaligen Mitschüler auf der anderen Seite der Erde?

von Hexe-chan - am 09.04.2017 22:33
Nagi:
Ich runzelte meine Stirn. Dachtest du wirklich ich würde einem Mädchen, dass ich kaum kannte alles aus meinem Leben erzählen? Es war schon fast eine Auszeichnung, dass ich überhaupt so viel Notiz von dir nahm und dich sogar heimgebracht hatte. Doch dann hattest du dich schon entschuldigt und ich akzeptierte die Entschuldigung. "Wir sollten in unsere Klasse gehen" Das kam ein wenig kühler als geplant, aber du hattest einfach eine Grenze übertreten, wenn auch unbeabsichtigt.

Brad:
"Mach das, ich muss noch mein Pferd fertig versorgen" Zum Glück war ich eh schon fast fertig gewesen. Hufe waren ausgekratzt und gestriegelt hatte ich den Hengst auch schon, nur die Mähne und den Schweif musste ich noch schnell auskämmen. Danach gab es noch Leckerlis und beinahe zärtliche Abschiedsworte. Meinem Pferd gegenüber war ich einfach ein anderer Mensch.
Als das erledigt war wusch ich mir selbst noch schnell die Hände und zog meine Reitjacke aus. Duschen ging sich jetzt nicht mehr aus, aber ich versuchte mich auch so so frisch wie möglich zu machen und hoffte einfach, dass ich nicht gar zu sehr nach Pferd riechen würde.
Knapp 15 Minuten später war ich fertig und trat wieder zu dir. "Entschuldige bitte, dass es länger gedauert hat, aber ich wollte nicht völlig unzivilisiert wirken" erklärte ich. "In der Reiterstube gibt es einen gemütlichen Platz wenn du willst, ansonsten können wir auch in die Stadt zurückfahren, was dir lieber ist"

von Hexe-chan - am 10.04.2017 07:14
Liane:
Die Veränderung hatte ich sofort bemerkt, als seine gesamte Körperhaltung sich versteifte. Oha, offenbar war das zu viel gerwesen. Ich hatte das Gespräch schon fast als normal angesehen und es genossen, dass er sich so öffnete. Aber der Moment war schon vorbei und ich ahnte, dass ich etwas gehörig falsch gemacht hatte. Innerlich rügte ich mich selbst. Dabei hatte ich ggar nicht richtig gemerkt, wie ich so viele Fragen gestellt hatte. Ich hatte mich einfach nur wohl gefühlt. Ich folgte ihm in den Klassenraum und setzte mich. Ich ärgerte mich still über mich selbst, dann wieder über ihn, weil er mit einem Mal so dicht machte. Jedenfalls hörte ich zunächst dem Unterricht nicht so ganz zu.
Das Schlimmste allerdings war, da wir gemeinsam in den Klassenraum gekommen waren, hatte ich das Gefühl das alle permanent zu mir oder ihm hinstarrten. Gefühlt ging das im Unterricht so weiter.

Kiss:
Ich winkte ab, hatte meine Sachen zum Auto gebracht während er sich frisch machte. Er wollte nicht unzivilisiert wirken? Naja so konnte man das wohl nciht nennen. "Ich würde gerne was Nettes in der Stadt suchen." So war ich im Fall eines Anrufs näher am Geschehen. Aber solche Einsätze wie heute hatte ich zum Glück nicht oft. Kurz schweiften meine Gedanken zu dem Mädel, das auf dem Weg ins Krankenhaus war. Der Tag für sie war acuh gelaufen.
"Ich muss nur später meine ...." Ich zögerte kurz ," Tochter von der Schule abholen.

von Love_chan - am 10.04.2017 08:07
Nagi:
Das war nicht nur ein Gefühl, du wurdest tatsächlich von allen angestarrt. Es war einfach ungewöhnlich, dass ausgerechnet ICH mich mit jemandem abgab und so fragten sich unsere Mitschüler, was an dir wohl so besonderes war. Das tat ich übrigens auch. Ich merkte selbst, dass ich dich etwas zu heftig abgeblockt hatte und das tat mir leid. MIR leid. Ein seltsames Gefühl. Mir tat sonst nie etwas leid. Es irritierte mich sehr was du für Gefühle in mir auslösen konntest. Ob ich dich vielleicht wirklich komplett abschotten sollte, damit du mich nicht noch mehr verwirren konntest? Es war eine Überlegung wert. Aber irgendwie krampfte sich bei diesem Gedanken alles zusammen. Ich wollte mich nicht abschotten von dir. Verdammte Gefühle. Es war das erste Mal, dass ein Lehrer mich wirklich aus meinen Gedanken rufen musste und das tat er auch lautstark. „Mr. Naoe, I’m waiting for an answer!“ erklärte er ungeduldig auf Englisch. Er weigerte sich im Englischunterricht japanisch zu sprechen, schließlich sollten wir lernen die Fremdsprache zu verstehen. „Excuse me, Sir, what was the question? I didn’t get it.“ Darauf erntete ich ein Kichern, was mich ziemlich frustrierte. Der Lehrer wiederholte genervt seine Frage und der Unterricht ging weiter.

Brad:
Ich nickte verstehend. „Natürlich, daran hätte ich denken sollen“ erwiderte ich ruhig. Als du deine Tochter erwähntest blickte ich dich erstaunt an. „Du bist Vater?“ fragte ich überrascht. Meine Enttäuschung ließ ich mir dabei nicht anmerken. Nicht, dass ich mir wirklich irgendwas erhofft hatte, soweit hatte ich noch nicht überlegt, aber eine Tochter indizierte, dass du dich für das weibliche Geschlecht interessiertest und vermutlich auch vergeben warst. Also schloss ich alle weiteren Möglichkeiten sofort aus. Ohne es zu wollen änderte sich auch meine Haltung, ich wurde wieder eine Spur verschlossener. „Nun, wenn du mir sagst in welche Schule deine Tochter geht, dann können wir uns in einem Café in der Gegend treffen.“ Schließlich waren wir ja jeder mit dem eigenen Wagen da.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 08:45
Omi:
Ich hatte ja am Vortag schon gemerkt, dass ihr euch zu verstehen schient und das irritierte mich doch ein wenig, schließlich war Nagi ja alles andere als zugänglich und gefährlich. Doch das würde ich so nicht anklingen lassen. Ich würde nur meine Augen offenhalten und versuchen ein wenig aufzupassen. Soweit ich es halt mit allem anderen was ich um die Ohren hatte unter einem Hut bringen konnte. Als Nagi vom Lehrer quasi gerügt wurde musste ich innerlich schmunzeln, doch äußerlich ließ ich mir nichts anmerken. Irgendwann aber wurde der Unterricht langweilig. Mein Kopf, denn ich auf den Arm gestützt hatte rutschte mit der Zeit immer wieder runter, bis ich irgendwann einfach eingeschlafen war.

Brad:
„Nicht wirklich?“ Ich zog die Augenbrauen hoch. „Jetzt wird’s aber interessant.“ Doch ich würde nicht weiterbohren. Als du aber die Schule erwähntest riss ich meine Augen auf. Wieso hatte ich das nicht gesehen? Diese Verbindung, wo die doch scheinbar so wichtig war. Jetzt erkannte ich die Verknüpfungen. Es gab nur ein ausländisches Mädchen auf der Schule und das war genau das Mädchen, dass für Nagi noch überlebenswichtig werden sollte. „Mein Mündel Nagi geht ebenfalls auf diese Schule. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann freunden sich die beiden gerade an.“ erklärte ich nun und schmunzelte bei dem Gedanken. Was Nagi wohl sagen würde, wenn er wüsste, dass ich Lianes Vater oder was auch immer er war, kannte.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 09:32
Omi:
Da ich in der Schule die besten Noten hatte, konnte ich mir ein wenig mehr erlauben als andere und kam auch damit durch, dass ich öfter mal im Unterricht schlief. Ansonsten hätte ich mittlerweile schon ziemliche Probleme bekommen. Die Lehrer wussten, dass ich ein Waise war und mir neben der Schule Geld im Blumenladen und mit Nachhilfestunden verdiente, daher drückten sie ein Auge zu. Dass ich mittlerweile ein Milliardenerbe und daher auf das Geld nicht mehr angewiesen war mussten sie nicht wissen. Irgendwann würden sie es wohl eh aus den Medien erfahren. Auf jeden Fall war ich sehr unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden und gähnte erstmal ausgiebig. Schließlich war die Stunde aber zu Ende und ich kramte meine Sachen zusammen bevor ich mich zu Liane wandte. „Heute Nachmittag wieder Nachhilfe?“ fragte ich freundlich und lächelte dabei. Von meiner Müdigkeit ließ ich mir nichts mehr anmerken. Nagi ignorierte ich wie gewohnt. Es passte mir nicht, dass er über Yohjis Verrat Bescheid wusste und es sogar noch vor mir gewusst hatte und das er wusste, dass ich nun mit Crawford in Verbindung statt. Ich hatte die Befürchtung er würde mir irgendwann einen Strick draus drehen.

Brad:
„Bist du ihr Vormund?“ Ich entspannte mich wieder ein bisschen. Auf deine Frage hin nickte ich. „Ja, ich habe erfahren, dass er und Schuldig sie gestern nach Hause gebracht haben… interessanter Zufall“ Ich schmunzelte wieder leicht. Nachdem wir uns auf ein Lokal geeinigt hatten gingen wir zum Parkplatz, wo ich mich nach einem kurzen „Bis gleich“ in meinen Wagen, einen nagelneuen, schwarzen BMW 7 setzte und dann auch gleich losfuhr.

von Hexe-chan - am 10.04.2017 10:31
Nagi:
Ich winkte nur ab, es war mir ein wenig unangenehm. Ich war normalerweise nicht nett und hilfsbereit. Und ich wollte auch nicht, dass andere auf falsche Ideen kamen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering war.

Brad:
"Nein tun sie nicht... glaub mir, ich bin lang genug dort. Sie haben eine Kartei an Ärzten. Hättest du nicht bereits einen gewissen Ruf, wärest du nicht in dieser Kartei und irgend einer der Ärzte wäre sicher auch in Bereitschaft gewesen." Es schadete sicher nicht, dir da ein wenig Selbstbewusstsein zu geben. "Sie haben dich genauestens überprüft und offenbar bist du gut." Auf deine Frage hin schüttelte ich den Kopf. "Nein, ich bin nicht enttäuscht. Ich habe dir ein Angebot gemacht, ob du es annimmst oder nicht liegt ganz bei dir und deiner Tochter. Natürlich würde ich mich freuen, wenn du es annimmst, allein schon, weil es nett wäre hin und wieder über alte Zeiten zu plaudern, aber wenn du ablehnst, dann ist das genauso in Ordnung." Ich nickte leicht und holte dann aus einem Etui eine Visitenkarte raus, die ich dir reichte. "Hier ist meine Nummer und auch meine Email-Adresse. Melde dich einfach. Auch wenn du noch weitere Fragen hast. Achja und weil du gefragt hast was passiert, wenn du einen Fehler machst...." Ich blickte dich ernst an. "Wenn du einen schwerwiegenden Fehler machst, dann suche ich mir einen neuen Arzt. Ich muss mich auf gute Arbeit verlassen können. Aber du würdest dann auch nicht von heute auf morgen auf der Straße stehen. Ich bin kein Unmensch" /Nur ein Mörder/

von Hexe-chan - am 10.04.2017 20:36
Liane:
Während sich also alle dran machten, die Pasuenzeit sinnvoll zu nutzen, durfte ich mir nochmal so einniges erklären lassen. Mir schwirrte schon langsam der Kopf. Und so zog sich das auch in der ganzen weiteren Zeit. In die nächste Stunde kam ich dank der extra Nachhilfe zu spät, was mir eine Rüge einbrachte. Ich ließ mir noch sagen was für ein Buch jetzt dran war und setzte mich auf meinen Platz. Ich schlug die Seite auf, und mühte mich ab, die Stelle zu finden. Wer kam denn auf die blöde Idee, dass Schüler laut vorlesen können müssten, noch dazu ein Familiendrama.
Und weil ich zu spät gekommen war, konnte ich nicht einfach abtauchen, nein ich wurde sogar dran genommen. Schlimmer ging es nicht mehr und ich war mir voll auf bewusst, dass alle versuchten, das Tuscheln nicht allzu auffallend zu machen. Worum ging das Buch nochmal? Die Hiraganazeichen schienen sich zu vermischen ode rhin und her zu hüpfen. Jedenfalls hatte ich Mühe überhaupt eine silbe richtig zu deuten. Vor und hinter mir kicherte es, was mich vor Scham erröten ließ. Ich fühlte mich wie in einer ersten Klasse, vorgeführt vor allen. Ich entschuldigte mich bei dem Lehrer, aber zustande brachte ich nichts mehr. Ich setzte mich und starrte auf das verdammte Buch, das sich gegen mich gestellt hatte. Ich wagte es nicht jemanden anzusehen.
Am liebsten würde ich im Boden versinken oder wahlweise sterben.

Kiss:
"Danke. ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen." Was meine ruf anging, so wüsste ich nicht, was mich wohl in diese ominöse Kartei gebracht hätte, aber wenn man als Arzt einen guten Ruf genoss, war das schonmal sehr gut. Für mich war der Mensch an sich wichtig, ich reduzierte einen Patienten auch nicht auf das runter was ich an ihm verdiente. Es ging mir auch um die menschlichen Belange. "Ich werde mich melden udn dir bescheid geben, aber ich werde erst entscheiden, wenn ich sicher bin dass das was ich mache das richtige ist für Lianes Zukunft." Immerhin konnte das einen weiteren Umzug mit sich ziehen. Und das wo wir uns eh nciht so prima verstanden

von Love_chan - am 10.04.2017 21:03
Liane:
Während Omi vorlas, rauschten die Worte an mir vorüber, ohne sie wirklich zu hören. Einzig seine Stimme nahm ich war, die klar machte, wie schwer das hier auch für Omi war. Aber er war viel stärker als ich und ich wagte es nciht ihn anzusehen. Es herrschte nach dem Absatz kurze Stille, ehe der Lehrer fortfuhr und Omi noch ein großes Lob aussprach.
Die daraus folgende Aufgabe auf dem Arbeitsblatt, zu erörtern wie sich die Veränderung der Familie auf das Zusammenleben auswirkt, ließ mich gerade glauben ich war im falschen Film. Ich kaute auf meiner Unterlippe. Was sollte man dazu schreiben? Und warum tat ein Lehrer seinen Schülern sowas an. auch wenn keiner wusste, dass meine Mutter tot war.
Ich betrachtete die Linien wo ich etwas aufschreiben sollte. Und es dauerte bis zum Ende der Stunde, ehe der Lehrer die Blätter einsammelte. Ich gab ihm ein leeres Blatt ab, erntete einen unbeschreibbaren Blick und verließ ohne ein Wort den Klassenraum beim erten Klingeln.

Um Omi scharrte sich eine Horde Mitschüler, die das Verhalten des Lehrers rügten und den Rest verstand ich eh nciht mehr.


Kiss:
"Ich bin aber kein Psychologe oder Neurologe", merkte ich gleich an. Ich war Chirurg und Allgemeinmediziner. Mehr nicht. auch wenn ich immer fand dass die Psyche eine tragende Rolle zur Genesung inne hatte. " Du machst mich fast neugierig."

von Love_chan - am 10.04.2017 21:54
Liane:
Ich spürte dass ihn etwas umgab, doch das was anderen scheinbar abwehrte, dass sie Angst hatten, aber ich vermochte nicht einzuordnen was es war. Und daher nahm ich auch nicht die Gefahr whr, die von ihm ausgehen könnte. Auch wenn Omi mich vor ihm stets warnte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich selbst eher in mich gekehrt war. Allerdings fand ich eher die anderen seltsam als uns.
Als Nagi aufstand, spülte ich den letzten Rest Essen mit Wasser runter und stand selbst auf. Er musste nicht auf mich warten, es war aber .. nett ... dass er es tat.
"Ich komme", nickte ich und ging mit ihm. Auf dem Weg fiel mir ein was wir jetzt für ein Fach hatten und es wurde mir heiß und kalt zugleich. Ich hatte die Aufgaben dafür zuHause liegen gelassen, schön ordentlich auf dem Schreibtisch. Innerlich rollte ich mit den Augen über meine Schlampigkeit und verbuchte mir wieder mal Extrahausaufgaben ein, die ich dafür sicher erhielt.

Kiss:
Ich hätte nie gedacht dass s so viel zu erzählen gab und hätte ich die Hälfte seiner Gedanken mitbekommen, wäre ich im Boden versunken . Man selbst beka m nie mit wie andere einen polarisierten, aber ich hätte mir nie träumen lassen was ich auf andere für einen Eindruck gemacht hätte. Und nach der Schule waren uns so unterschieldiche Wege beschrieben, dass es immer noch seltsam war heir und jetzt in Japan zu sitzen und zu plaudern.

von Love_chan - am 09.05.2017 22:28
Liane:
"Na was meinst du denn Kiss?! Die Gründe warum wir nicht miteinander auskommen? Lass mal überlegen." Ich machte eine kleine Kunstpause. Vermutlich war es jetzt der Zeitpunkt mal Klartext zu reden, mal so richtig raus zu lassen, was mich bedrückte. Ich zweifelte aber daran dass es etwas helfen würde. "Vielleicht weil es für mich schon schlimm genug war zu erfahren dass Mum nicht mehr da ist. Aber statt Zeit zu haben darum zu trauern, musste ich mal eben mein Leben aufgeben. Dass es nicht mal Zeit hatte Blumen auf ihr Grab zu legen, hätte ich dir vielleicht noch verziehen." Ich war ja immerhin schon in nem Alter, wo ich Dringlichkeiten verstand. Ich konnte nicht mal verhindern jetzt schon wieder zu heulen vor ihm, dabei wollte ich es nicht. "Aber ich wäre gerne gefragt worden Kiss, von dir persönlich und nicht von einem wildfremden Kerl oder Anwalt, einfach von der Schule abgefangen zu werden und in den Flieger gesetzt zu werden mitsamt einem Koffer, den ich nicht mal selbst gepackt hatte." Ich hatte keine Zeit für irgendwas gehabt. Ich hatte Kiss erst am Fluggate getroffen, wo er schon im Sicherheitsbereich am Fluggate wartete. Ich ahnte ja nciht dass er das alles nciht verursacht hatte. Armer Kiss.
"Vielleicht verstehst du jetzt warum ich das Leben hier so hasse Kiss. Ich hab keine Freunde hier, ich gehöre nicht hierher. Wie kannst du dann behaupten dass du mich liebst? " So jetzt war mal alles gesagt. Ich hatte ihm viel an den Kopf geworfen, aber es musste mal gesagt werden. Ich erwartete gar nichts von ihm, ich wollte nur meine Ruhe. Sein Gesicht erkannte ich unter den Tränen gerade nicht. Und er verstand nicht was mich bedrückte? Jetzt wo ich mir mal Luft gemacht hatte, blieb nichts als Leere zurück. Da ich ncihts weiter zu sagen hatte, jetzt wo der ÄRger raus war, drehte ich mich um, damit ich in mein Zimmer gehen konnte.

Brad:
Ich wollte nur sicher sein, dass er sich seiner selbst noch sicher genug war. Ich ncikte also und eröffnete ihm, was unser Deal beinhaltete und was siene Aufgabe war.

von Love_chan - am 02.08.2017 21:36
Ich war gerade ziemlich fassungslos. Was du gerade erzähltest war völlig neu für mich. "Was... solls das heißen?" fragte verwirrt. Warst du nicht auf ihrem Begräbnis?" "Liane, ich habe am Weg zum Flughafen erst einen Anruf vom Anwalt bekommen, mit der Info, dass du am Flughafen auf mich warten würdest, das bereits alles gebucht war für dich und du bereit zum Abflug warst. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt absolut keine Ahnung. ich hatte nicht mal gewusst, dass deine Mutter tot war. Was denkst du denn wie geschockt ich war? Ich hatte mich gerade noch gedanklich auf mein neues Leben in Japan eingerichtet und plötzlich wurde mir gesagt, dass meine Schwester tot war und mein neues Mündel am Flughafen auf mich wartete. Ich dachte eigentlich, dass du über alles Bescheid gewusst hättest und vorbereitet warst." Ich ließ mich aufs Sofa sinken, zum Glück waren wir mittlerweile in der Wohnung angelangt, und hielt mir den Kopf. "Ich werde versuchen rauszufinden was da vorgefallen ist, warum wir derartig hinters Licht geführt wurden." Ich ergriff deine Hand und zog dich zu mir aufs Sofa. "Liane.. es tut mir leid. Hätte ich das alles gewusst, es wäre alles anders verlaufen." Niemals hätte ich dich einfach so weggerissen. "Bald sind Ferien, dann fliegen wir nach Amerika, damit du das Grab deiner Mutter besuchen kannst, okay? Dann können wir beide nachträglich noch Abschied nehmen. Ich weiß, dass es nicht das selbe ist und glaub mir, es schmerzt mich wirklich sehr. Ich... ich habe sie so sehr geliebt und ich vermisse sie jeden Tag. Das Einzige was mir hilft ist, dass ich sie jeden Tag in dir sehe. In deinem Gesicht, in deiner Art... du kannst genauso stur und aufbrausend sein wie sie..." Ich lächelte schwach.

Omi:
Als du mir genau erklärtest was der Deal war, wurde ich ziemlich blass um die Nase. Das konnte doch nicht wirklich dein Ernst sein oder? Am liebsten wäre ich aufgesprungen, hätte dir eine reingehauen für das, was du hier von mir verlangtest und wäre weggelaufen. Omi hätte das wohl getan. Aber ich war jetzt Mamoru. Ich hatte Verantwortung. Sehr viel Verantworung und ich musste sehr schnell erwachsen werden. So atmete ich nur tief durch, versuch all meine Angst und Wut und Verzweiflung runter zu schlucken und nickte. "Ich habe verstanden." Gut gemacht. Meine Stimme hatte nicht einmal gezittert.

von Hexe-chan - am 02.08.2017 21:49
Kiss:
Ich seufzte tief. Hattest du mir überhaupt zugehört? „Verstehst du meine Worte absichtlich falsch Liane?“, fragte ich beinahe hilflos. Ich wusste nicht, was ich noch tun sollte. „Ich meinte nicht, dass du seltsam bist, sondern dass du etwas an dir hast, das andere anzieht, selbst Leute, die sonst nur schwer Anschluss finden.“ Müde rieb ich mir die Stirn, hinter der es leicht zu pochen begonnen hatte. Es war ein langer und aufregender Tag gewesen an dem viel passiert war. Und zu wissen, dass jemand ein grausames Spiel mit uns spielte, machte die Sache nicht besser. Es brachte dir deine Mutter zwar nicht zurück, aber ich wollte dennoch wissen, wer hinter der Affäre steckte und wer uns diese Schwierigkeiten eingebrockt hatte. Eine kleine Paranoide Stimme in meinem Hinterkopf hatte sogar schon die Frage gestellt, ob deine Mutter vielleicht sogar umgebracht worden war. Doch niemals würde ich diese These laut stellen, nicht vor dir. Das würde dich nur noch mehr zerstören. „Lass uns Schluss machen für heute. Es ist spät und ich denke wir sind beide erschöpft, was meinst du?“

Omi:
„Warum zur Hölle schickst du ein Päckchen, dass mit einem Zünder gesichert ist?“, fragte ich bestürzt. Natürlich würde ich meine Leute entsprechend instruieren, aber ich konnte ihnen ja kaum sagen, dass ich ein Paket mit eingebauter Briefbombe erwartete. „Ich verstehe ja einen gewissen Grad an Paranoia, aber das ist doch wirklich ein wenig übertrieben.“

von Hexe-chan - am 28.09.2017 07:59
Liane:
Ich schüttelte leicht den Kopf. "Meinst du das ernst? Ich weiß nicht so recht, ich glaube er würde nichts lieber haben, als seine Ruhe." Ich grinste schief und strich eine Haarsträhne zur Seite. Ich wusste selbst nicht warum ich immer auf ihn kam. Hätte ich Kiss seine weiteren Gedanken erraten, ich hätte es nicht geglaubt. Ich fand schon das Wirrwarr um den Punkt mit der Beerdigung sehr merkwürdig, war aber nicht fähig, mir jetzt einene Reim zu machen. Es war einfach noch alles zu neu und zu wirr. "Ich muss noch etwas kleines für die schule machen." auch wenn es schon spät war, ich wollte morgen nicht wieder vor der gesamten Klasse dumm dastehen.

Brad:
Ich blickte ihn einfach nur kühl an. War er wirklich so unwissend solch eine Frage zu stellen? "Findest du?" Ein schmales Lächeln presste sich zwischen meine Lippen. Er war trotz seine s Jobs noch so naiv. "Du weißt wofür es angewendet wird. Was meinst du wohl was eine kleine Menge davon in den falschen Händen für einen riesenhaften Schaden anrichten kann? Du hast nicht den Hauch einer Idee wer da alles hinter dem Zeug her ist." Wäre ich Schuldig hätte ich ihm die schlimmsten Szenarien in den Kopf pflanzen können. Mal abgesehen davon .... er vertraute mir nicht und ich traute ihm nur soweit, wie meine Visionen mich brachten. Daher waren ein paar kleine Vorsichtsmaßnahmen durchaus angebracht.

von Love_chan - am 28.09.2017 19:40
Omi:
Nun gut, Nagi hatte in der Hinsicht schon mehr als genug Erfahrung, was ich aber natürlich nicht ahnen konnte.
Nachdem ich alles durchgelesen hatte nahm ich den USB-Stick und steckte ihn in meinen Laptop. Ich wollte schließlich wissen wofür ich das alles machte. Nachdenklich las ich mir auch diese Informationen durch. Als ich alles durch hatte, war ich zwar klüger, aber mir war auch klar, dass das, was ich vor mir hatte vielleicht völlig umsonst sein könnte, da die Chance Asuka zu heilen 50 zu 50 stand. Crawford, dieser Hund, wusste mit Sicherheit wie es ausgehen würde, aber mir war klar, dass er den Ausgang nicht verraten würde. Ich musste das Risiko eingehen. Für Yohji. Auch wenn ich mich danach vermutlich nie wieder im Spiegel ansehen konnte.

Das Abendessen hatte ich ausgelassen, ich hätte keinen Bissen runter gebracht. Gegen elf Uhr nahm ich eine Tasche und verließ leise das Haus. Natürlich hatte ich mir diese furchtbaren Klamotten noch nicht angezogen, hätten Ken oder Aya mich darin gesehen, sie hätten mich nie gelassen. Aber zum Glück bekamen sie sowieso nichts mit. Auf einer Toilette nicht allzuweit von der Bar entfernt, in der ich mein Opfer finden sollte, machte ich mich fertig. Ich schlüpfte in eine hautenge Lederhose und ein ebenso enges schwarzes Shirt, dass meine Arme komplett frei ließ. ein schief hängender schwarzer Ledergürtel mit ner Silberschlange und ein schwarzes Nietenband ums rechte Armgelenk vervollständigten das Aussehen. In diesen Sachen fühlte ich mich wirklich unwohl, es war viel zu eng und betonte viel zu viel. Außerdem hatte die Hose einen Zippverschluss hinten, mit dem man schnell meinen Hintern für gewisse Dinge freilegen konnte. Es war klar, worauf jemand mit so einem Outfit aus war. Ich blickte auf die Uhr. Die Zielperson betrat den Club meistens um Punkt Mitternacht und suchte sich sein Vergnügen relativ rasch. Das Gift, dass den Mann töten sollte würde etwa 2 Stunden wirken, es wurde als Zeit, dass ich es einnahm.

"Für Yohji..." murmelte ich und nahm die Flüssigkeit zu mir. Ich verteilte das Gift in meiner Mundhöhle bevor ich den Rest runterschluckte. Dann schnappte ich mir die Tasche und verließ die Toilette. Minuten später saß ich im Club an der Bar und hatte mir einen Wodka bestellt. Um das durchzustehen brauchte ich was hochprozentiges. Scheinbar gelangweilt blickte ich mich um, mein Blick wachsam nach der Zielperson suchend.

von Hexe-chan - am 03.10.2017 19:47
Omi:
Aus den Augenwinkeln hatte ich natürlich mitbekommen, dass Takana eingetreten war, doch ich ließ mir nichts anmerken. Schließlich sollte es so aussehen, als ob ich hier einfach nur so rumgammelte. Auch als er sich neben mich setzte zuckte ich nicht mal mit ner Wimper sondern starrte nur auf mein Glas. Erst als er mich schließlich ansprach blickte ich auf. "Ja..", erwiderte ich und lächelte dabei strahlend. "Ein Freund hat mir erzählt, dass man hier viel Spaß haben kann und deswegen dachte ich, ich schau mal her" erklärte ich begeistert. Ganz der sorglose Teen, der auf ein Abenteuer aus war. "Sie wohl nicht..., oder?"

Brad:
Seufzend blickte ich nochmal auf die Uhr. Immer noch mehr als genug Zeit. Erst musste der Weiß ein wenig leiden, bevor der Retter in der Not auftauchen durfte. Schließlich nahm ich einen Akt raus und räumte alles andere weg. Zum Aufwärmen eignete sich eine andere Zielperson, die sich heute in der Nähe von Takana aufhalten würde. Schuldig war ausgehungert, zwei einfache Missionen sollten kein Problem sein. Ich stand auf und ging zu Schuldigs Raum, wo ich sicher war ihn lesend vorzufinden. Man sah es ihm zwar nicht an, aber Schuldig war alles andere als dumm und ungebildet. Ruhig klopfte ich an. "Schuldig, ich hab einen Auftrag, komm in mein Arbeitszimmer" rief ich ihm durch die Tür zu. Danach ging ich in mein Arbeitszimmer zurück, wohlwissend, dass Schuldig neugierig genug war um mir zu folgen.

von Hexe-chan - am 03.10.2017 20:33
Kazuya:
Das war schon gefährlich was er da machte und ich rang um meine Beherrschung. Es sollte berauschend werden, aber wenn der Kerl so weitermachte, würde ich meine guten Manieren vergessen und mir hier und jetzt auf der Tanzfläche holen, was ich begehrte. 'Hab Geduld, es wird belohnt werden', ermahnte ich mich selbst und merkte, wie er wackelig wurde auf den Beinen. Ich fasste fest bei ihm unter, als ich merkte, wie ihm langsam die Knie weich wurden. "Hmmm, das war etwas viel, du kannst dich bei mir ausruhen", murmelte ich mit heiserer Stimme an seinem Ohr. Ich stüzte ihn und presste ihn dabei an mich. Dazu die Hitze hier drinnen, es half immer wieder. "Komm, ich bringe dich an einen Ort wo du dich ausruhen kannst", murmelte ich erneut und bot ihm Halt, steuerte seinen butterweichen Körper in meinen Arm und brachte ihn von der Tanzfläche in ein Separee. Ich wies meine Bodyguards an niemanden durch zu lassen, egal was da komme und verzog mich mit Yuki ins Zimmer und schloss zu


Schuldig:
Ja solche Leute waren genau nach meinem Geschmack. Ich ließ das Bild der Zielperson nochmal auf mcih wirken und nickte. "Bin unterwegs ..." Ich zog von dannen, bereitete mich in meinem Zimmer auf eine Mission vor und war dann auch auf dem WEg, ohne mich von Brad zu verabschieden. Ich hatte ine Zeitfenster zu erfüllen und der Dealer vorher, der würde leicht sein. Meistenst waren die Dealer selbst ihr größter Feind. Oft waren diese selbst so zugedröhnt, dass sie eh keinen klaren Gedanken fassen konnten. Sowas verursachte mir immer etwas Kopfschmerzen. Es war ein Unterschie,d ob man selbst unter Rauschmitteln stand oder von anderen die zugedröhnten Gedanken abbekam. Vor allem weil mein eigenes Rauschmittel eher körperlicher Natur war.

von Love_chan - am 03.10.2017 22:05
Kazuya:
"Ja ziemlich heiß hier", murmelte ich und hielt ihn an mich gedrückt. Sein Blick war glasig und sein Verstand umnebelt. Er konnte sich kaum noch artikulieren. Ich lehnte mich leicht nach hinten und suchte unter dem Kissen nach den Fesseln für solche Fälle. "Keine Sorge, das geht gleich vorüber", versprach ich. Aber dann würde er schon wehrlos sein. Dabei war die Warterei für mich kaum erträglich. Am liebsten hätte ich sofort seine Hand genomnen und in meine Hose geschoben, aber zunächst wollte ich ihn ausziehen. Er war eh nicht mehr fähig sich zu wehren. Während ich seine Hände nach hinten schob, ruckte ich näher zu ihm und drücktw meine schon sehr stark spannende Hose gegen seinen Körper.


Schuldig:
Nachdem der Dealer erledigt war kehrte ich zu meinem Wagen zurück und stieg ein. Eigentlich wollte ich den Wagen gerde starten und zu dem Club fahren, aber erstens hatte ich noch etwas Zeit und zweitens erblickte ich gerade in dem Moment eine Person draußen. Das wäre noch nichts Besonderes, aber hierbei handelte es sich um Siberian. Brad hatte keine Anweisung darüber gegeben. Ein kleines Spiel wäre möglich und auch erheiternd, allerdings erfasste ich in der Nähe keine anderen Weiß Mitglieder. Warum schlich also der Weiß hier herum? /Schuldig das ist heute nicht dein Ziel/ wies ich mich selbst an. Ich rutschte also in meinem Sitz ganz weit nach unten und beibachtete Siberian. Der schien es nicht eilig zu haben.
Darauf wartend, dass ich freie Bahn hatte, zwang ich mich zur Ruhe. Es dauerte und dauerte

von Love_chan - am 05.10.2017 19:29
Schuldig:
Zunächst war ich mir wirklich nciht sicher gewesen, ob es sich hierbei wirklich um den kleinen Weiß Kater handelte, zumal er sich in einer doch scheinbar eher untypischen Position befand. Aber die unteren Gescihtszüge waren doch ziemlich bekannt. Als ich nun aber die Stimme hörte, auch wenn sie von der Pein kaum Kraft hatte und vom Drogencocktail, war ich mir sicher, dass es hier wirklich um Bombay ging. Sieh einer an. Eigentlich perfekt ... wann fand man einen Weißkater schon mal so wehrlos vor? /Bring ihn um dann hast du ein Problem weniger/ Doch etwas regte sich in mir und mahnte mich, dass ich wohl nciht so tief sinken würde jemanden zu töten, der gerade vergewaltigt worden war. Ich stand ein wenig unentschlossen da. Fujimiya, ja der würde mich umgekehrt sofort aufspießen. /Aber das ist nicht der Rote./ In mir stritt mein Verstand mit einem Gefühl, das ich nciht kannte und Mitleid wohl fast noch am nähsten kam. Selbst Schuld wenn er scih auf sowas einließ, scheinbar ncoh alleine. Sei nicht so ein Arsch und hilf ihm. Er würde mir auch nicht helfen - das gehört nicht zur Mission soll er doch verrecken. Ich focht mit mir selbst einen Kampf aus. Schließlich aber war der Argument, dass er dann in meiner Schuld stand doch einer, den ich gelten ließ. Ich trat also heran, begann vorsichtig die Fesseln zu lösen. "Ganz ruhig", murmelte ich ihm zu, als er die Hände endlich wieder los hatte.

von Love_chan - am 06.10.2017 21:30
Schuldig:
Mein Charakterzug legte eigentlich eine gewisse Belustigung rein, aber zugegeben hier war nichts lustig. Überhaupt nichts und das einzige was ich zustande brachte war in dieses schockierte, verheulte und leere Gesicht zu sehen. Das war der Auslöser für die Kapriolen in meinem Wagen gewesen. Weil ich meine Fühler nach den Weiß Mitgliedern ausgestreckt hatte, hatte ich die volle Breite seiner Gefühle abbekommen, in dem Moment als er sie am meisten ausgestrahlt hatte. Und immer wieder frage ich mcih warum ich nciht im Stande war in meiner gewohnten Art und Weise zu reagieren. Ich könnte ihn noch mehr blamieren oder seine Scham ausnnutzen. Statt dessen hingeng meine Arme etwas nutzlos an mir runter, bis ich mcih fing. Das hier war keine Ebene auf Kampfgebiet und es gab Dinge, die ich gelernt hatte. Ich atmete leicht durch, hielt meine Schilde so hoch es ging und griff mit einer langsamen Bewegung nach dem dünnen Laken am Fußende. Dabei behielt ich ihn im Auge, stets darauf bedacht keine hektische Bewegung zu machen, auch wenn seine Abwehr gerade eher untödlich war.
"Ganz ruhig", wiederholte ich nochmal und bedeckte seine Blöße mit dem Laken, eher dürftig aber besser als nichts. "Ich tu dir nichts." Genau, jetzt ncoh nicht, aber später. ÄRgerlich hieß ich den Teil von Mastermind in mir ruhig zu sein, der sich an dem Bild ergözte. Ich könnte einfach verschwinden und ihn vergessen, wie ich öfters was vergaß was mir unangenehm war. Ich tat es nicht.

von Love_chan - am 06.10.2017 21:52
Ken:
Hier am Kanal war der Boden etwas unebener, so dass ich etwas langsamer ging. Normaler Weise wäre ich jetzt gegangen, aber etwas trieb mich weiter. Ich hatte einfach das Bedürfnis am Ufer lang zu gehen. Und während ich mcih noch fragte, was ich selbst damit bezweckte, bemerkte ich unter einer der Brücken etwas. Zunächst hielt ich es gar nicht für etwas Bestimmtes, schaltete aber schnell, dass hier ein Mensch lag. Und wäre das nicht schon Grund genug nachzusehen, ob derjenige Hilfe brauchte oder einfach nur unter der Brücke schlief, erkannte ich, als ich bis auf einige Meter ran war, dass diese Person mir sehr gut bekannt war. "Oh ..... OMI..." schnellesn Fußes überwand ich die letzten Meter zu ihm, kniete mich hin zu ihm. "Omi .... was ...." Vorsichtig berührte ich meinen Kumpel, um zu erfassen was passiert war.

Schuldig:
Als der Fußballer eintraf, verließ ich meinen Beobachtungsort im Dunkel und machte mich langsam auf den Heimweg. Während ich zu meinem Wagen ging, versuchte ich das heute Erlebte zu sortieren. Ich wunderte mich letztlich, warum ich Bombay geholfen hatte und überhaupt, das entsprach nciht meiner Natur. Aber unter dem Sttrich hatte ich meine Mission erfüllt und der kleine Weiß Kater würde nicht heute Nacht sterben sondern eher auf einer anderen Mission. Man konnte fast meinen, ich wäre zufrieden. Allerdings musste ich mich selbst ermahnen, nie wieder so leichtsinnig meine Schranken herab zu lassen. Der Strudel der mich mitgerissen hatte, hatte mir nicht gut getan. Nachdenklich machte ich mcih auf den Heimweg

von Love_chan - am 21.10.2017 20:38
Ken:
Ich wollte ihn auch zu nichts bringen was er nciht wollte, das hatte heute schon wer anderes gemacht, offensichtlich. Und ich hatte zwar Fragen, aber die Antworten konnten warten. "Soll ich dir noch einen warmen Tee bringen?" Ich wusste er wollte alleine sein. "Und wenn etwas ist..." Himmel cih kam mir so blöd vor. Dabei sollte er doch wissen dass ich immer da war, wenn er mich brauchte. Auch wenn ich verstehen konnte, dass Ommi seine Ruhe wollte.

Schuldig:
Bei der Erwähnung des Weiß zuckte ich innerlich zusammen. Sofort war sein Schmerz wieder present in meinem Kopf. Ich ruckte ein Stück von Brad ab und musterste ihn, während sich mein Blick immer weiter verdüsterte. Gefährliche Situation. "So ist das." Ich wand mich von meinem Bett und brachte etwas Abstand zwischen uns, indem ich aufstand. Vor allem um einen gewissen Sciherheitsabstand zwischen uns zu bekommen, ehe ich mich in den Gefühlen verlor. Ich war gerade nciht wirklich Herr meiner Sinne, und da war es leichtsinnig selbst für Brad, tiefer vorzudringen. "Willst du das wirklich wissen?" grollte ich zunächst leise. "Willst du wissen, was ich mit dem Schwein gemacht habe ... oder vielelicht lieber, wie es sich angefühlt hat, als er Bombay die Seele aus dem Leib gevögelt hat." Ich merkte wie mir heiß wurde und in mir brannte es. Ich beugte mich vorne über und schloss die Augen erneut. "Seit wann ist Schwarz so tief gesunken, Minderjährige zu opfern um ein Ziel zu erreichen?" Selbst wenn es ein Weiß war. Ich ignorierte die Tränen, die ich in den Augen spürte, schob es auf die Wut, die ich empfand. Und je mehr ich davon sprach umso weniger konnte ich die Gefühle weg sperren.

von Love_chan - am 22.10.2017 22:57
Omi:
Müde schüttelte ich den Kopf. „Nein.. ich will nichts.. danke…“, antwortete ich leise. „Schon gut.. geh schlafen Ken, es ist spät… ich werde auch nur noch ins Bett gehen“ Mir war klar, dass ich Ken vielleicht vor den Kopf stieß, aber ich brauchte jetzt einfach meine Ruhe. Ich konnte mir nicht auch noch um sein Seelenleben Gedanken machen, weil ich ihn enttäuschte oder ihm nicht die Möglichkeit gab für mich da zu sein. Ich wusste, dass er für mich da war und ich zu ihm gehen konnte, wenn ich ihn brauchte. „Gute Nacht Ken..“ Damit ließ ich ihn einfach stehen und ging in mein Zimmer, wo ich wohl zum ersten Mal in den ganzen Jahren hinter mir absperrte und dann vor Erschöpfung einfach aufs Bett fiel und einschlief.

Brad:
Ich blieb ruhig sitzen und hörte dir zu. Ich wusste, dass die Situation angespannt war und für jeden anderen tödlich ausgehen konnte, doch ich wusste, dass mir nichts passieren würde. Ich wusste immer wie weit ich gehen konnte bei dir. „Nicht Schwarz ist so tief gesunken, sondern ich“ erwiderte ich ernst. „Und ich werde mit dieser Schuld leben müssen.“ Ich mochte vielleicht ein gefühlskalter Bastard sein, doch leicht war mir das wirklich nicht gefallen. Selbst bei einem Weiß nicht. „Ich hatte zwei Optionen Schuldig… Nagi oder den Weiß. Es war die einzige Möglichkeit um an den Takana ran zu kommen. Er wurde immer von einem Telepathen beschützt. Außer, wenn er in den Club ging, denn er wollte niemanden dabei haben, der während seiner Spielchen seine Gedanken lesen konnte. Der Telepath hätte ihn im Laufe der Nacht wieder abholen sollen. Deswegen hat die Zeit so eine wichtige Rolle gespielt. Er musste weit genug weg sein, damit ihr euch nicht gegenseitig in die Quere kommen konntet. Weder vorher, noch nachher. Mir war klar, dass der Weiß dass nicht unbeschadet überstehen würde, aber es blieb keine andere Möglichkeit. Wäre es Nagi gewesen, dann hätte in einem gewissen Umkreis NIEMAND überlebt und wie Nagi das überstanden hätte, darüber will ich nicht mal nachdenken. Der Weiß ist stark… er wird es schaffen.“

von Hexe-chan - am 23.10.2017 07:48
Ken:
Ich blieb stehen und hörte wie der Schlüssel beim Rumdrehen klickte. Ein leises Seufzen entfuhr mir. Ich fragte mich wie es hatte dazu kommen können. Was hatte Omi da zu suchen gehabt. War es eine Mission? Und wenn ja, warum hatte er nichts gesagt?Weiß hatte sich bisher immer nit einer zweiten Person abgesichert. Und warum hatte er uns nicht informiert? Nachdenklich ging ich selbst ins Bad, um mich bettfertig zu machen, doch als es soweit war, war an einsxhlafen nicht zu denken. In meinem Kopf kreisten hunderte von Gedanken . Die Sorge um meinen besten Freund jedoch ließ sich nicht verdrängen

Schuldig:
Ich hörte ihm zwar zu, aber eigentlich war dad Ganze doch eher unwirklich. Es leuchtete mir auch ein, was er damit bezweckt hatte. Dennoch war ich damit nicht zufrieden. "Du hättest mir etwas sagen sollen. Vorher." Nein er hätte mir etwas sagen müssen. Dann hätte ich meine Schilde weiter oben gelassen, hätte nachdem ich Siberian gesehen hatte nicht meine Fühler nach anderen Weißmitgliedern ausgestreckt. Dann hätte ich nur diesen verdammmten Job erledigt. "Dann hätte ich die Schmerzen und Empfindungen von Bombay in voller Wucht abbekommen." Eigentlich hatte ich das gar nicht selbst sagen wollen, aber die Worte waren eh schon raus. Schon die Erinnerung löste beinahe neue Übelkeit in mir hervor. Ich schluckte das Empfinden runter und schüttelte den Kopf. Die Info über den anderen Telepathen wäre auch nicht dumm gewesen. Ich fuhr mir fahrig durch die Haare. Brad sah mich an als erwarte er noch etwas von mir. Aber ich war durch. Mir tat der Kopf weh und ich wollte meive Ruhe. "Wenn dir noch etwas einfällt komm morgen wieder", knurrte ich. Das war inbdirekt ein Rauswurf. Jetzt war es eh zu spät für Gespräche. Ich machte dicht und versuchte das Erlebte in den hintersten Teil meines Gehirns zu verbannen. Dabei wäre mir etwas zum draufschlagen lieber.

von Love_chan - am 23.10.2017 10:56
Brad:
„Es ist so gelaufen wie es laufen musste Schuldig.“ Mir war klar, dass dich diese Antwort alles andere als befriedigen, ja ziemlich sicher sogar noch mehr aufregen würde. Ich konnte dir nicht mehr sagen, es würde alles zerstören und für alle katastrophale Folgen haben. „Ich weiß, dass du wütend und auch verletzt bist von dem was du miterleben musstest, aber ich hatte keine andere Wahl Schuldig… ich bitte dich mir zu vertrauen. Ich würde nie etwas tun, dass unserem Tief dauerhaft Schaden zufügen würde, im Gegenteil… alles was ich tue, alles was ich plane dient eurem Schutz, eurer Sicherheit, eurem Überleben.“ Ich stand auf und ging zur Tür. „Ruh dich jetzt aus, morgen hast du frei, ich werde Nagi selbst fahren.“ Damit ließ ich dich endlich alleine, wie du es gewünscht hattest. Ich wusste, dass es noch ein Nachspiel haben würde, doch damit musste ich leben. Manchmal waren Fähigkeiten wie meine eine ungeheure Bürde und manchmal war es fast zu schwer sie zu tragen. Keiner wusste, dass ich vorher selbst über der Kloschüssel gehangen hatte, denn das Wissen, was ich dem Weiß angetan hatte, einem „Kind“, blieb auch bei mir nicht ohne Wirkung. Ich war ein eiskalter Killer, doch noch nie hatte ich ein Kind, einen Teenager so etwas antun müssen. Die waren selbst für jemanden wie mich immer tabu gewesen. /Es tut mir leid…./ Dieser Gedanke war nur für mich bestimmt und es würde vermutlich nie direkt über meine Lippen kommen.
Müde ging ich schließlich auch zu Bett. Es war mitten in der Nacht und ich würde in nur wenigen Stunden wieder aufstehen müssen um Nagi zur Schule zu bringen.

von Hexe-chan - am 23.10.2017 12:14
Schuldig:
Ich hörte mir seine Worte zwar an, ein kleiner Teil glaubte ihm und die Vernunft in mir nickte das Ganze ab. Da ich aber selten einfach nur rational agierte, gewannen die Emotionen, die mich beherrschten. Als ich mich wieder hinlegte schien mein Kopf fast zu platzen. Nicht nur Fefühle, auch Fragen bahnten sich einen Weg. Fragen auf die ich keine Antwort hatte.
Da ich nicht einschlafen konnte, stand ich doch auf und ging zu unserem Iren, dessen Reich sich im Keller befand. Manchmal half Farfarellos Wahnsinn mir, meine Normalität zu erhalten. Aber vor allem quatschte er mich nicht voll.
Leise betrat ich seinen Raum. Wie immer waren Kerzen aufgestellt. Eine Mischung aus Folterkammer und Heiligenstätte. Der Ire selbst lag auf deiner Schlafstätte und schien zu schlafen. Ich setzte mich auf den harten Boden und schaute auf seine 'Instrumente' mit denen er sich selbst verletzte, in der stillen Hoffnung Gott weh zu tun, wenn er litt. Und so verrückt seine Welt war, es hatte Eindruck auf mich.
"Manchmal sind Schmerzen auch Erleichterung", hörte ich ihn hinter mir mit leiser Stimme sagen. Ich hatte nicht damit gerechnet dass er wach war. Ich zog die Schultern hoch, drehte mich zu ihm um znd begegnete seinem Blick. Uch brauchte nicht in seinen Geist zu sehen. Ich verstand auch so was er meinte. "Ich hatte genug davon",flüsterte ich. Farf schwieg kurz und nickte dann. Er verstand. Immer.
"Abeer es stört mich nicht", gab er ruhig zurück. Ich schwieg. Er bot mir an mein Ventil für meinen Frust zu sein.

von Love_chan - am 23.10.2017 18:36
Farf:
Es kam öfter vor, dass du nach so einer Nacht bei mir bliebst, daher war ich nicht wirklich überrascht. Stattdessen legte ich mich auf meine Pritsche und deckte mich ebenfalls zu. „Gute Nacht Schuldig“ antwortete ich ruhig, bevor ich selbst einschlief. Der neue Rausch, der mich durch die Schmerzen erfasst hatte, hatte mich auch schläfrig gemacht und so schlief ich den Rest der mittlerweile recht kurzen Nacht wie ein Stein.

Omi:
Am nächsten Morgen fühlte ich mich wie gerädert. Mein Schädel brummte, mein Körper schmerzte, insbesondere mein Hintern. Sitzen würde in der Schule eine Herausforderung werden. Irgendwie schaffte ich es, mich aus dem Bett zu quälen und ins Bad zu schleifen, wo ich mich nochmal duschte und mir dann die Zähne putzte und mir eine starke Kopfschmerztablette einwarf. Danach trocknete ich noch mein Haar und kämmte es, bevor ich meine mitgebrachte Uniform anzog. Noch nie war ich so dankbar für die Uniform gewesen wie heute, denn sie verdeckte sämtliche Blessuren, die meine harte Nacht hätten verraten können. Als ich schließlich fertig war, sah ich wieder völlig normal aus. Vielleicht ein wenig blass um die Nase, aber das konnte leicht mit einer unruhigen Nacht erklärt werden. Selbiges galt für die Ringe unter meinen Augen. Jeder wusste, dass ich zur Zeit nicht wahnsinnig viel Schlaf bekam, es würde also niemanden wundern.
Nachdem ich meine Mimik noch im Spiegel geprobt hatte, atmete ich tief durch und ging nach unten in die Küche, wo Ken und Aya schon beim Frühstück saßen. Ich setzte mein übliches Lächeln auf, wünschte einen guten Morgen und ging wie üblich zum Kühlschrank um mir die Milch für meinen Kakao zu holen. Dabei hatte ich es recht erfolgreich vermieden Ken direkt anzusehen. Mir war klar, dass es irgendwann zu einem Gespräch kommen musste, doch ich würde später vor früher bevorzugen, denn ich hatte mir noch keinen Plan zurecht gelegt was ich ihm erzählen sollte bzw. konnte.
Brad:
Am nächsten Morgen bereitete ich wie immer das Frühstück für Nagi vor als dieser in die Küche kam. „Heute werde ich dich fahren Nagi“, erklärte ich ruhig, während ich ihm eine Schüssel mit seinem Müsli vor die Nase stellte. „Und ich habe einen Auftrag an dich… ich will, dass du in nächster Zeit den jungen Takatori beobachtest und mir mitteilst, wenn dir etwas ungewöhnliches auffällt.“

von Hexe-chan - am 24.10.2017 07:37
Aya:
"Ja das kann ich verstehen, wir haben einfach viel zu viele Missionen." Das war so was von ironisch, mehr ging nciht. Aber ich wollte nicht weiter in Omi dringen. Wenn er bereit war würde er etwas sagen, ansonsten nicht.

Ken:
Ich staunte nicht sclhecht. Sowas wie Ironie kannte man bei Aya nicht. Ich konnte nicht verhindern, dass ich ein wenig schmunzeln musste, auch wenn es hier nichts zu schmunzeln gab. Nein das Thema war viel zu ernst. Zumindest wusste Omi, dass er durchschaut wurde. Niemals würde ich ohne Omis Einverständnis mit Aya drüber reden, aber ich würde mir Omis Verhalten auch nciht ewig ansehen. Heute .... mochte man es noch durchgehen lassen, aber in Anbetracht seiner Gesundheit und seiner Art und Weise alles zu unterdrücken, sollte er bald die Notbremse benutzen. Und mal abgesehen davon ... drei Jobs waren doch etwas viel für eine Person.

Nagi:
"Aha... das hat nicht zufällig etwas mit dem Auftrag zu tun, den ich neulich erledigen musste?" Ich wusste er hatte etwas ausgelöst. Bobay als Geschäftspartner, das glaubte er doch selbst nicht. "Meiner Meinung nach übernnimmt er scih mit seinem Konzern gewaltig." Hallo er war nicht mal 18 und wollte einen Konzern leiten, der so gewaltig war? Und Kritiker? Und zur Schule? Aber was interessierte mich der Schlauberger von Weiß. Außer dass cih jetzt auch noch den im Auge behalten sollte, was mir auf den Zeiger ging, denn eigentlich neigte ich eher dazu so wenig Kontakt zua haben wie nötig. "Und was macht Schuldlig heute?"

von Love_chan - am 24.10.2017 20:05
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