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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren
Beteiligte Autoren:
Manfred Morzik, Eydeet, D.Kleine, Matthias1969

3123 am Leibnizplatz liegengeblieben

Startbeitrag von Manfred Morzik am 09.06.2008 20:44

Hallo,

normalerweise ist die BSAG recht zuverlässig.

Aber heute morgen (ca. 05:55 Uhr am 09.06.2008) blieb Tw 3123 am Leibnizplatz (auf Linie 6 Richtung Domsheide) wegen eines Defekts liegen.

Da der Tw leider mitten auf der Abzweigung zu den Linien 4/5 stand, ging gar nichts mehr.

"Meine" Linie 4 Richtung Borgfeld kam nicht weiter, die nebenstehende 8 Richtung Huchting auch nicht.

Wir Fahrgäste sind dann zu Fuss Richtung Innenstadt gelaufen, leider sind dann leere Busse an uns vorbeigefahren, die am HBF als Linie 64 zum GVZ starten.

Warum hat die BSAG hier nicht einen davon am Leibnizplatz anhalten lassen, um die "gestrandeten" Fahrgäste aufzunehmen? Hier ist ja sogar eine Haltestelle am Straßenrand.

Somit mussten wir an der Wilhelm-Kaisen-Brücke in die nächste 24 zur Innenstadt steigen.

Hierbei handelte es sich um einen 46er Mercedes-Gelenkbus, der allerdings schon einen ziemlich reparaturbedürftigen Eindruck hinterließ.

Obwohl die ganze Strecke zum HBF nur langsam gefahren wurde, klang das Fahrgeräusch so erbarmungswürdig, dass man jederzeit befürchten musste, dass die Busfahrt ebenfalls durch eine Panne/Motorschaden beendet sein würde.

Aufgrund des katastrophalen Eindrucks den die Fahrgeräusche des Gelenkbusses hervorruften, kann ich mir lebhaft vorstellen, warum in den letzten Tagen oft Solobusse auf Gelenkbuskursen fuhren. Die älteren Busse der BSAG machen sehr oft einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck, so dass pannenbedingte Ausfälle wohl normal sein dürften.

Viele Grüße

Manfred Morzik

Antworten:

Da musstest Du also tatsächlich vom Leibnizplatz bis zur WKB zu Fuß laufen- das ist ja fast unzumutbar!!!
Du weißt ja nicht mal, wie lange die Störung gedauert hat, deswegen gleich einen SEV für eine Haltestelle zu verlangen, ist vielleicht ein wenig übertrieben.

von Eydeet - am 10.06.2008 12:21
Zitat
Eydeet
Da musstest Du also tatsächlich vom Leibnizplatz bis zur WKB zu Fuß laufen- das ist ja fast unzumutbar!!!
Du weißt ja nicht mal, wie lange die Störung gedauert hat, deswegen gleich einen SEV für eine Haltestelle zu verlangen, ist vielleicht ein wenig übertrieben.

Gruß Abdul

Wissen ist Nacht!



Bitte nicht unsachlich werden und Streit vermeiden.

Danke

von Matthias1969 - am 10.06.2008 16:52
Hallo Abdul,

es geht ja nicht um den Fußweg von einer Haltestelle. Morgens fahren Busse und Bahnen nur alle 15 Minuten und man ist auf funktionierende Anschlüsse angewiesen, wenn man wie ich und andere Fahrgäste noch weiter fahren muss. Somit haben alle Fahrgäste der gestrandeten Linie 4 ihren Anschluss an die Linie 3 an der Domsheide verpasst.

Ich habe meinen Zug am HBF nur durch einen Sprint vom Bus der Linie 24 noch erreichen können.

Angesichts der Tatsache, dass leere Busse der BSAG an uns vorbeifuhren schon ein starkes Stück. Es hätte also bloß ein Bus anhalten müssen, somit wäre gar kein SEV nötig gewesen.

Die Straßenbahnen und Busse verfügen schließlich über Funk. Wenn man den Hilfswagen anfordern kann, könnte man evtl. auch für ein Anhalten eines sowieso vorbeifahrenden Busses sorgen.

Viele Grüße

Manfred Morzik

von Manfred Morzik - am 10.06.2008 21:02
Das Problem ist nur, wenn die Busse nun halten, um Fahrgäste mitzunehmen, brauchen sie wiederum länger zu ihrem Einsatzort und kommen womöglich dort zu spät an, zumal man ja unterwegs auch noch halten müsste um die Fahrgäste aussteigen zu lassen. Im Extremfall (Wendezeiten sind heute schließlich auch knapper als früher), schleppt der mitnehmende Wagen dann den ganzen Tag eine Verspätung durchs Netz!

Andererseits bin ich mir auch gar nicht sicher, ob die Leitstelle wusste, dass die Fahrzeuge dort vorbei kamen, denn zumindest aus meiner Beobachtung habe ich den Eindruck, dass die Ein- und Ausrückwege für Busse nicht exakt festgelelgt sind. Zumindest rücken Fahrzeuge von Huckelriede aus mal über Neuenlander Straße und mal über Kornstraße ein und aus...

von D.Kleine - am 10.06.2008 21:34
Es stimmt, dass die Ausrückwege nicht vorgeschrieben sind, jeder Fahrer kann den Weg nehmen, den er für am besten hält. Dadurch kann die Leitstelle auch gar nicht sehen, wo sich die Fahrzeuge gerade aufhalten.
Auch der Fahrer kann nicht einfach entscheiden, die Fahrgäste zu übernehmen. Dann gibt es nämlich im Falle eines Unfalls Probleme mit der Versicherung.

Es passiert nun mal leider, dass Fahrzeuge mit Defekten liegenbleiben. Das ist in dem Moment ärgerlich, lässt sich aber nicht immer verhindern.

von Eydeet - am 11.06.2008 09:22
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