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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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vor 9 Jahren, 9 Monaten
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vor 9 Jahren, 8 Monaten
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ChristophN., Bf Turnerstraße, T.Hancke, Martin B., D.Kleine, Martin 1968, Ingo Teschke, Peter Burtchen, Stadtbahn

Gedanken zum Nord-Fahrplan und Kurseinsatz (etwas länger)

Startbeitrag von ChristophN. am 29.07.2008 15:08

Jetzt in den Sommerferien werden die einzelnen Linien in Nord ja typenrein entweder mit Gelenk- oder Solobussen betrieben: Die 71, 73, 74 und 75 fahren mit Gelenkbussen, und die verknüpften 76/78/79 mit Solobussen.

Das ist ja im Standardfahrplan nicht so, weil da auch die 74 und 75 mit der 78/79 verknüpft sind und daher die eingesetzten Solobusse auf allen diesen Linien im Umlauf „mitschwimmen“. Das ist unglücklich, weil auf den Linien 74 und 75 die Kapazität von Solobussen eigentlich unzureichend ist.

Deshalb könnte man doch die Nordumläufe wie folgt ändern:

- Die 75 wird nicht mehr mit der 76 verknüpft. Weil dann beide Linien an der Ermlandstraße eine Wendezeit von entweder 3 (zu kurz) oder 23 (1 Kurs mehr nötig) Minuten bräuchten, könnte man die 75 ja bis Cranzer Straße verkürzen (wie jetzt in den Ferien auch), da der Abschnitt Ermlandstraße – Cranzer Straße wohl mit einem 10-Min-Takt ohnehin überversorgt ist. Dann hätte die 76 zwar 23 Minuten Wendezeit an der Ermlandstraße, die 75 würde das aber kompensieren, da sie durch die Wende an der Cranzer Straße einen Kurs weniger bräuchte. Die 76/78/79 würde dann 7 Solobus-Kurse benötigen, die 75 7 Gelenkbus-Kurse.
- Die 80/81 sind mit Gelenkbussen sicherlich überversorgt, so daß man sie (ebenso derzeit in den Ferien praktiziert) aus dem Umlaufverbund mit der 75 herauslösen und mit einem Standardbus bedienen könnte.
- Die 78/79 sollten in einem sich überlagernden 20-Min-Takt fahren statt wie derzeit die 78 in einem 30-Takt und die 79 in einem 10/20-Takt.
- Die kurze 74 würde komplett mit Gelenkbussen bedient und im Umlaufverbund mit der 78/79 bleiben, allerdings aufgrund der Taktumstellung der 78/79 immer auf eine der beiden Linien übergehen, während die andere immer von der 76 käme. Ob die 74 zur 78 wird und die 76 zur 79 oder umgekehrt, sollte danach entschieden werden, ob die 78 oder die 79 die fahrgaststärkere Linie ist, weil ja nur eine der beiden Linien (nämlich die von der 74 kommende) mit Gelenkbussen bedient würde.
- Zwar könnte man überlegen, ob die 78/79 überhaupt gelenkbuswürdig sind. Eine der beiden Linien mit Gelenkbussen zu bedienen, ist aber bei dem aktuellen Fahrplangefüge nötig, da bei Aufgabe der Verknüpfung mit der 74 eine der beiden Hammersbeck-Linien isoliert fahren und den Ablösepunkt Blumenthal nicht mehr erreichen würde. Es sei denn, man würde am Bf Vegesack nach einer gewissen Zeit, die ein Fahrer auf der 79 unterwegs war, zwar die Fahrer, nicht aber die Fahrzeuge von der 74 auf die 79 und umgekehrt übergehen lassen.

Nach meinem Plan sähe dann der Kurseinsatz in Nord so aus:
Linie 71/73: 23 Kurse (unverändert), Gelenkbusse
Linie 74 lang: 6 Kurse (unverändert), Gelenkbusse
Linie 74 kurz/78/79: 6 Kurse (unverändert), Gelenkbusse
Linie 75: 7 Kurse, Gelenkbusse (statt bisher 15 Kurse mit 76/78/79/80/81)
Linie 76/78/79: 7 Kurse, Solobusse
Linie 80/81: 1 Kurs, Solobus

Die Schnellbuslinien würden dann mit Gelenkbussen bedient, da Nord ja nur 11 Solobusse zur Verfügung hat und 8 davon bereits „verplant“ wären.

Der Kurseinsatz wäre also unverändert, aber hinsichtlich des Gelenk- und Solobuseinsatzes klarer gegliedert.

Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

Antworten:

Schlag das doch mal der BSAG über das Kontaktformular direkt vor.

Hier über's Forum bringt das nichts.

von Peter Burtchen - am 29.07.2008 16:40
Was heißt "hier bringt das nichts"?
Ich erwarte ja auch nicht, daß das hier jemand umsetzt, sondern mich interessieren einfach die Meinungen anderer Leute, die sich genauso für den Bremer Nahverkehr interessieren wie ich. Dafür gibt es dieses Forum doch.

von ChristophN. - am 29.07.2008 16:47
Hallo,
ich finde den Aufwand etwas groß für lediglich 2 Planmäßige 2 Achser
(3761 auf 74 lang und 3767 auf 74kurz/79).

Den Einsatz von 2 Achsern auf der 76 ganztägig halte ich auch für grenzwertig,zu den HVZ und Schulanfang-Schlußzeiten sind zumindest im Bereich BVE-BLU die Fahrzeuge Gelenkbuswürdig ausgelastet, das gilt auch für die Fahrten der 78/79 zum Schulschluß SZ Lerchenstr.und für die Fahrzeuge, die Nachmittags auf die ankommenden Züge abfahren.

Ich denke, es sollte reiche, dass die Gelenkbuskurse auch wirklich mit Gelenkbussen gefahren werden, und bei Gelegenheit den 3761 mit einem Gelenkbus besetzen, dann wäre schon alles OK.

Bezüglich der Bedienung Gewerbegebiet ist ja schon die Führung einer der Li. zum Bf Turnerstr. in Planung (nach Umbau Turnertsr. und Bau einer Wendeöglichkeit.)

von T.Hancke - am 29.07.2008 17:29
Zitat
T.Hancke
Bezüglich der Bedienung Gewerbegebiet ist ja schon die Führung einer der Li. zum Bf Turnerstr. in Planung (nach Umbau Turnertsr. und Bau einer Wendeöglichkeit.)


Interessant, weißt du da näheres? Welche der beiden Linien soll dahin führen? Und ab wann?


Einen der beiden derzeit fahrenden Solokurse durch einen Gelenkbus zu ersetzen, könnte man ja relativ einfach dadurch erreichen, daß man die 80/81 aus dem Umlaufverbund mit der 75 herausnimmt und dort einen Solobus fahren läßt. Dann hätte man einen Kurs auf der 75 gespart und somit einen Gelenkbus frei.

von ChristophN. - am 29.07.2008 18:04
Es wurde bei dem Fachvortrag zur FVE unter den Punkten "Verbesserte Verknüpfung des Busverkehrs mit derFVE " erwähnt.
U.a. ist darin die Verlegung der Bushaltestellen Bf. Vegesack und Bf. Blumenthal enthalten und die Anbindung des Bf. Turnerstr..

Welche der Linien dort hingeführt werden soll wurde nicht gesagt, zum Zeithorizont, nach Fertigstellung der B74n und danach folgender Sanierung der Turnerstr.soll im Bereich Buschdeel eine Wendemöglichkeit geschaffen werden.


von T.Hancke - am 29.07.2008 18:19
MOIN,
man beachte aber bitte, das für die Verkehrsunternehmen ein "gemischter" Einsatz von Solobussen und Gelenkbussen teilweise kostengünstiger ist als die Linien "rein" zu fahren. Ebenso ist es fraglich ob ein Busfahrer extra noch den Bus tauschen muss, damit er zum Betriebshof kommt.

Gerhard

PS: Ingo T. weis ja sicherlich auch noch wie es in Karlsruhe - dagegen hat es das Personal in Norden noch richtig gut. = Für die die es nicht wissen, bei der VBK in Karlsruhe muss dre Ort des Dienstbeginns nicht mit dem des Dienstendes übereinstimmen - das bedeutet das man teilweise entgegen gesetzt Schluss hat.

von Stadtbahn - am 29.07.2008 18:51
Zitat
ChristophN.
- Die 75 wird nicht mehr mit der 76 verknüpft. Weil dann beide Linien an der Ermlandstraße eine Wendezeit von entweder 3 (zu kurz) oder 23 (1 Kurs mehr nötig) Minuten bräuchten, könnte man die 75 ja bis Cranzer Straße verkürzen (wie jetzt in den Ferien auch), da der Abschnitt Ermlandstraße – Cranzer Straße wohl mit einem 10-Min-Takt ohnehin überversorgt ist. Dann hätte die 76 zwar 23 Minuten Wendezeit an der Ermlandstraße, die 75 würde das aber kompensieren, da sie durch die Wende an der Cranzer Straße einen Kurs weniger bräuchte. Die 76/78/79 würde dann 7 Solobus-Kurse benötigen, die 75 7 Gelenkbus-Kurse.
- Die 80/81 sind mit Gelenkbussen sicherlich überversorgt, so daß man sie (ebenso derzeit in den Ferien praktiziert) aus dem Umlaufverbund mit der 75 herauslösen und mit einem Standardbus bedienen könnte.
- Die 78/79 sollten in einem sich überlagernden 20-Min-Takt fahren statt wie derzeit die 78 in einem 30-Takt und die 79 in einem 10/20-Takt.


Hallo,

das sind sicherlich gute Überlegungen. Ich denke aber, dass eine Umstellung der restlichen Zweiachskurse auf den Linien 74-79 wahrscheinlicher ist, weil es auch auf den Linien 76-79 - wie Torsten Hancke schrieb - immer wieder Spitzenzeiten gibt, bei denen ein Zweiachser überlastet wäre.

Die 80/81 werden heute über den stündlichen Tausch mit der 75 versorgt, damit kein zusätzlicher Fahrer-Ablösepunkt in Gröpelingen erforderlich wird. Die 80/81 können über diesen Trick problemlos von Blumenthal aus mitbedient werden. Die Einsparungen beim Einsatz eines Zweiachsers sind sicherlich nicht so hoch wie die notwendigen Leerwege, die mindestens ein zusätzlicher Fahrertausch am Nachmittag erfordern würde. Wie es jetzt in den Ferien geregelt ist, weiß ich allerdings nicht. Da fährt die 80/81 ja quasi isoliert vom Rest der Welt.

Die 78/79 fahren dieses 10-20-Minuten-Taktgefüge, weil von und zu jedem DB-Zug in Vegesack ein Anschluss an die Linie 79 bestehen soll, damit auch der Streckenast der 79 zwischen Bf. Aumund und Gerhard-Rohlfs-Str. eine schnelle Innenstadt-Verbindung hat. Die 78 fährt nur zu der Zeit, wenn Abfahrt und Ankunft in Vegesack ohne DB-Anschluss sind. Die 78 ist ja politisch gewollt, um Borchshöhe etc. während der Geschäftszeiten direkt an das Gustav-Heinemann-Bürgerhaus und die Fußgängerzone anzubinden.

Ingo Teschke

von Ingo Teschke - am 29.07.2008 19:21

Gedanken zum Thema Wendeschleife Buschdeel (mit Bild)

Hallo,
hinsichtlich auf den Bau der Wendeschleife, habe ich mal meine Gedanken spielen lassen und folgenes dazu gemacht:





So jetzt dazu meine Erklärung:

Die Linie 76 würde ich so belassen und mit allen Fahrten in der Woche und jede zweite Fahrt am Wochenende bis Ermlandstraße fahren lassen. Die Haltestelle Striekenkamp ist nun in die Turnerstraße verlegt vor die Hausnummer 32. Zumindest in Richtung Gröpelingen. Ob man sie auch in Richtung Ermlandstraße verlegen sollte, bin ich mir nicht sicher.

Ich finde, damit nicht so eine große Verwirrung herrscht, sollte der Bahnhof Turnerstraße wieder in Bahnhof Rönnebeck umbenannt werden, da die Tunerstraße nun mehrere Kilometer lang ist. Die Haltestellen würden dann dementsprechend so heißen.

Im Bereich Masurenstraße würde ich ebenfalls eine Haltestelle anlegen. In Richtung Gröpelingen würde das sich sogar anbieten, da dort eine Art Parkbucht ist, die man für den Bus benutzen könnte.

Und für die Wendeschleife am Buschdeel ist der ideale Platz vorhanden. Von dort aus müsste man ein kurzes Stück laufen und man hätte durch die 70S/71 eine bessere Anbindung nach Farge/Rekum/Neuenkirchen, da man nicht über Bahnhof Blumenthal fahren müsste, wenn man aus Rönnebeck oder Lüssum kommt.

Allgemein würde ich dadurch mehr Fahrten durch die Linie 75 befürworten und am Wochenende auch einzelne Fahrten nach Burg bzw. Gröpelingen gerne haben.

Was sagt ihr zu meinen Ideen?



von Bf Turnerstraße - am 31.07.2008 11:54

Re: Gedanken zum Thema Wendeschleife Buschdeel (mit Bild)

Die 75 auch am Wochenende nach GPL verkehren zu lassen, wäre sehr sinnvoll, schon wegen der Direktanbindung Lesums an Bf Burg und GPL. Wenn man die Linie im Halbstundentakt fahren lassen und umlaufmäßig mit der 71/73 verknüpfen würde, würde man auch nur einen Kurs mehr benötigen.

Was Buschdeel angeht: Da wäre es natürlich noch besser, wenn man die 75 direkt an die 71 heranführen und somit eine gute Umsteigemöglichkeit schaffen könnte.

von ChristophN. - am 31.07.2008 13:46

Re: Gedanken zum Thema Wendeschleife Buschdeel (mit Bild)

Eine andrere Möglichkeit die ich in Betracht ziehe, sieht so aus:



Somit wäre der Umstieg in die 70S/71 schneller und leichter. Aber ob der Platz für eine Wendeschleife reicht, weiss ich nicht.

von Bf Turnerstraße - am 31.07.2008 16:32

Re: Gedanken zum Thema Wendeschleife Buschdeel (mit Bild)

Was spricht denn dagegen, die Busse einmal "um den Pudding" fahren zu lassen, also über Dillener Str., Takelbarsweg, Reepschlägerstraße zurück zur Turnerstraße. Vorteil wäre, dass man die existierende Haltestelle der Linie 71 mitbenutzen könnte und lediglich einen Überliegeplatz schaffen müsste. Ob dafür genug Platz ist weiß ich nicht, aber irgendwo in dieser Blockumfahrung würde sich sicherlich ein Plätzchen finden lassen. Dann bräuchte man auch keine extra Wendeschleife bauen, die dann vielleicht schnell wieder nutzlos wird (siehe Roland-Klinik), auch wenn ich natürlich hoffe, dass die Linie gut angenommen wird ;-) .

von Martin B. - am 31.07.2008 17:12

Re: Gedanken zum Thema Wendeschleife Buschdeel (mit Bild)

Ja das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Allerdings glaub ich nicht, dass die Straßenqualität von Takelbasweg und Reepschlägerstraße gut genug ist. Da müssten wenn die die Straßen renoviert werden und glaube da ist ein Wendeplatz eine bessere Lösung.

Ist es denn möglich generell Ideen bei der BSAG einzureichen?

Ich würde aber sagen bevor man wenn einen Wendeplatz baut, sollte man erst mal genug Umfragen und Marktforschung betreiben um einzuschätzen, ob es sich lohnt. Dies schien ja bei der Linie 54 zur Roland-Klinik nicht der Fall gewesen zu sein.

von Bf Turnerstraße - am 31.07.2008 17:32

Re: Exkurs zur Li.54

Der Wendeplatz an der Roland-Klinik war schon vorhanden, brauchte also nicht extra angelegt zu werden und der Bus kam aus der Überliegezeit der Li.53 in HUC. So also kaum Mehrkosten, denn die einzige Investition war der Haltestellenmast.

von Martin 1968 - am 01.08.2008 15:09

Re: Exkurs zur Li.54

Zitat
Martin 1968
Der Wendeplatz an der Roland-Klinik war schon vorhanden, brauchte also nicht extra angelegt zu werden und der Bus kam aus der Überliegezeit der Li.53 in HUC. So also kaum Mehrkosten, denn die einzige Investition war der Haltestellenmast.


Bist du dir sicher? Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass die Linie ihren Betrieb erst verspätet aufnehmen konnte, weil der Wendeplatz nicht rechtzeitig fertig geworden war. Oder verwechsel ich da irgendwas?

von Martin B. - am 02.08.2008 11:46

Re: Exkurs zur Li.54

Ich hab das auch noch so in Erinnerung, einen Wendeplatz gab es an dieser Stelle wohl auch zuvor schon, allerdings war er wohl zu klein, so dass dort 12m-Busse nicht in einem Zug hätten wenden können.

von D.Kleine - am 02.08.2008 14:51
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