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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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BSAG gegen ganztätige [sic!] Kontrolle (Link zum WK)

Startbeitrag von Berliner Freiheit am 28.03.2012 20:52

Artikel mit wunderbarem Schreibfehler in der Überschrift: BSAG gegen ganztätige Kontrolle

Antworten:

Re: BSAG gegen ganztägige Kontrolle (Link zum WK)

Zitat
Berliner Freiheit
Artikel mit wunderbarem Schreibfehler in der Überschrift: BSAG gegen ganztätige Kontrolle


Der Schreibfehler wurde inzwischen korrigiert.

Interessant sind auch die unter dem Artikel stehenden Kommentare.
"Rebellhb" und "Panorama" sind übrigens sehr eifrige Kommentatoren bei WK-Online, wobei "Rebellhb" ständig recht eigenwillige Ansichten verkündet.

von Peter Burtchen - am 29.03.2012 08:50

Buseinstieg vorn - Erfahrungen in Hamburg (Link zur taz)

Bus-Einstieg vorn schreckt ab

von Berliner Freiheit - am 02.04.2012 19:34

Anmerkung zu Kommentaren bei WK-Online + Edit: Mehreinnahmen durch "Einstieg vorn" in Bussen (LINK)

Zitat
Peter Burtchen
Interessant sind auch die unter dem Artikel stehenden Kommentare.
"Rebellhb" und "Panorama" sind übrigens sehr eifrige Kommentatoren bei WK-Online, wobei "Rebellhb" ständig recht eigenwillige Ansichten verkündet.


Der sagt nur seine Meinung. Leider ist die BSAG hier ein "unantastbares Heiligtum", das gegen negative Kritik mit allen Mitteln verteidigt werden muss. Die Kommentare sind ganz von "Rebellhb" sind dort ganz offensichtlich immer mit leichter Ironie verfasst, wer kündigt schon seinen Beruf nur weil man bei der BSAG vorne einsteigen muss, das ist doch recht sonderbar, nech? :D
Ein wahrer Kern steckt in seinen Kommtaren ja drin, aber er versucht mit frechen Agumentationen und Vergleichen seinen Standpunkt hervorzuheben. Das ist ziemlich genial, auch wenn das hier einigen nicht passt. Panorama's Beitrag ist eindeutig satirisch angehaucht.

Mit Bitte, die oberen Worte nicht allzu ernst zu nehmen.

Da es passt: [www.ndr.de]

von Danny - am 02.04.2012 20:22

Taschendiebe

neben dem Argument der Fahrzeitverlängerung, sollte auch noch erwähnt werden, dass Taschendiebe beim KVEinstieg gut sehen können, wo man das Portomonnaie hinsteckt. Das macht den Diebstahl dann einfacher. Hab ich neulich in Hamburg selbst erlebt, dass einer alten Dame das Portomonnaie geklaut wurde, kurz nachdem sie es vorn beim Fahrer rausgeholt hatte um ihren Fahrschein vorzuzeigen.

von outsider99 - am 03.04.2012 06:58

Re: Taschendiebe

Na, das finde ich jetzt aber sehr abwegig!
Das gleiche kann einem auch im Kaufhaus oder sonst wo passieren.
Bei sowas ist man doch selbst Schuld, und das sollte nicht dem Fronteinstieg zugeschrieben werden.

von Felix-M - am 03.04.2012 07:33

Re: Taschendiebe, Vordereinstieg

Zitat
Felix-M
Bei sowas ist man doch selbst Schuld, und das sollte nicht dem Fronteinstieg zugeschrieben werden.


Ja ist klar. Natürlich sollte man auf seine persönlichen Dinge achten, doch kann es immer sein, dass man kurz mal nicht aufpasst und weg ist der Geldbeutel. Und der Vordereinstieg mit dem Rausholen des Tickets kann Taschendiebe in die Hände spielen.

Ganz davon abgesehen halte ich nicht viel vom ganztägigen Vordereinstieg, denn dieser würde bei den jetzigen Fahrzeiten nur Verspätungen mit sich ziehen und ist daher nicht realisierbar. Lieber würde ich es begrüßen, wenn mehr Kontrolleure unterwegs wären.

von Citaro - am 03.04.2012 07:40

Re:Vordereinstieg

Sobald es sich eingespielt hat, funktioniert der Fronteinstieg auch, sogar in Großstädten! Beste Beispiele: Berlin und London!
Und viel mehr Fahrtzeit braucht man auch nicht. (Schießlich ist dadurch Gedrängel an den Türen Geschichte!)

von Felix-M - am 03.04.2012 08:16

KonVE nein Danke!

Die BSAG kann man zu ihrer kritischen Haltung zum kontrollierten Vordereinstieg nur gratulieren.
Man muss nicht jede Mode mitmachen. Wer behauptet, dass der konVE nicht zu Verspätungen führen würde, geht wohl davon aus, dass der Fahrer eh nur durchwinkt und an kritischen Haltestellen dann doch wieder alle Türen öffnet. Wozu hat ein Bus eigentlich 2 bis 3 Türen, wenn man nur vorne einsteigen darf.

Als Monatskarten-Besitzer erwarte ich einfach einen gewissen Komfort, d.h. hier, dass ich nicht bei jeder Fahrt erstmal meine Karte rauskramen und vorzeigen muss, sondern einfach irgendwo einsteige und Platz nehme. Wie schlecht der konVE funktioniert kann man ja gut in Berlin und Moskau, wo sich teilweise 50 m Schlangen vor der Einstiegstür bilden, beobachten.

Wenn der konVE das letzte Mittel ist, den Schwarzfahrern Herr zu werden, dann müsste man konsequenter Weise U- und S-Bahn abschaffen sowie lange Straßenbahnen wie den GT8N oder Flexity durch den Tatra T3 oder ähnliches ersetzen, um auch in der Straßenbahn - wie in Moskau - den konVE praktizieren zu können.

von Torsten S. - am 03.04.2012 11:19

Pest und Cholera

Mahlzeit,

die Frage, ob konVE oder nicht...ist wie die Auswahl zwischen Pest und Cholera...

Um mal ein wenig auf Thorsten S.` Beitrag einzugehen:

Warum haben Busse 2 bzw. 3 Türen bei konVE? - Eben damit es klappt... vorne einsteigen..hinten aussteigen...

"Komfort" als Monatskartenbesitzer? Habe ich nicht auch das "Recht", dass ich nicht übermäßig viel für das Ticket bezahle, weil ich eben die ganzen Schwarzfahrer mit bezahlen muss?
Ticket rauskramen? Wo ist das Problem? So klein und handlich, passt es in die Brusttasche zur Zigarettenschachtel oder den Taschentüchern, die man in der Jackentasche hat?
Komfort bedeutet für mich etwas anderes: Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (z. B. auf garantierte Anschlüsse)...

Fahrer, die nur "durchwinken" bei der Kontrolle? - Gibt es jetzt auch schon...aber auch Fahrer, die gerade im N-Linien Bereich peinlich genau auf den Zuschlag achten...richtig so! Ausreißer nach oben oder unten gibt es in jedem Lebensbereich...der "gemeine" Durchschnitt wird immer zur vollsten Zufriedenheit handeln...

Kosten/Nutzen-Faktor - Mehr "gewöhnliche" Kontrollen? Kosten auch Geld und es ist die Frage, ob sie damit die Erlössituation verbessern, denn das wäre ja das Ziel des konVE....
Mal eine ganz pauschale "Milchmädchenrechnung" zur Fahrausweiskontrolle:
Eine Kontrolle mit 3 Mann/Frau Personal verursacht inkl. Arbeitgeberanteile ca. 150,-- Kosten/Std. hinzu kommen Verwaltungskosten für das Eintreiben des erhöhten Beförderungsentgelts...also schätze ich mal "pi mal Daumen" Kosten ca 250,--/Std.... also 6,25 Schwarzfahrer müssten ertappt werden um erstmal eine "Nullnummer" aus der Geschichte zu machen...da aber nich jeder ertappte zahlungswillig und/oder fähig ist eher noch mehr... nehmen wir also mal mind. 10 ertappte pro Stunde bis zur Nullnummer...und dann soll die Erlössituation entscheidend erhöht werden...somit wären weitere ertappe Sünderlein fällig...
Da ist der konVE doch wesentlich kostenneutraler und natürlich erlösintensiver: Der Fahrer ist eh "vor Ort und wird eh bezahlt"...von den bisherigen geschätzten 8-10% Schwarzfahrern huschen nur noch wenige "heimlich" durch die "Aussteigetüren" in den Bus hinein, die meißten greifen dann doch an die Geldbörse und entrichten ihren Obolus...Folge: Mehreinnahmen, bei gleichzeitig gleichgebliebenen Ausgaben...

Also für mich (der kein praktisches Monatskärtchen hat, sondern immer seinen unhandlichen Schwerbehindertenausweis inkl. Wertmarke rauskramen muss..*lach), hat der konVE mehr Vorteile, als Nachteile...

Es gibt doch auch inzwischen schon technische Lösungen: Im Bereich des VRR muss noch nicht mal der Fahrer großartig kontrollieren, jeder hält beim Einstieg sein Ticket an ein Lesegerät, millisekundenschnell wird grün angezeigt bei gültigem Ticket und schon gehts weiter... die (wenigen) Einzelkarteninhaber stempeln und die BoB-Fans in Bremen würden durch zum Automaten rauschen...

Wie gesagt...alles eine Frage zwischen Pest und Cholera...

Gruß
Martin

von Gnubbl - am 03.04.2012 11:51

Re: Anmerkung zu Kommentaren bei WK-Online + Edit: Mehreinnahmen durch "Einstieg vorn" in Bussen (LINK)

Der Kommentar des NDR erwähnt aber nicht die
Verkehrsbetriebe, die den so genannten KonVo
wieder abgeschafft haben oder anders gestaltet
haben wie die beiden Frankfurts. Ic h kann das nicht
glauben, was die Sprecherin der Hochbahn da sagt
Die 2. Tür ist nun mal die bequemste zum Einsteigen.

Gruß, JE

von jehlert - am 03.04.2012 15:27

Re: Re:Vordereinstieg

Das Vorne Einsteigen schützt nicht vor Schwarz fahren. Wie will mann das Im Griff bekommen? Hat einer z.B eine Kurzstrecke müste der Fahrer ja aufstehen und den Fahrgast raus schmeißen wenn er eifach weiterfährt. Und viele wie hier in Delmenhorst gucken nicht richtig nach ob einner mit Abgelaufener Karte einsteigt.

von Uwe U - am 04.04.2012 07:38

Vordereinstieg

Die Diskussion über den Vordereinstieg erinnert mich an eine Episode, die schon etliche Jahre zurück liegt:

Damals führte die BSAG die Kontrollen noch selbst durch und hatte die Kontrolleure mit bordeauxroten Jacken ausgestattet, weshalb sie denn auch "Das Rote Team" genannt wurden.

Ich besaß zu jener Zeit einen Anorak in einem ähnlichen Farbton, und genau mit dem saß ich einmal in einer Straßenbahn ganz vorn auf dem so genannten "Geierplatz".
Der Anblick muss die an den Haltestellen wartenden Fahrgäste jedoch derart verwirrt haben, dass auf der gesamten Strecke von Kattenturm bis Domsheide alle, aber auch wirklich alle; vorne einstiegen und beim Fahrer "ordentlich" einen Fahrschein gelöst haben.
Das mag Zufall gewesen sein; aber lustig fand ich es trotzdem. :)


Freundliche Grüße

von Peter Burtchen - am 04.04.2012 08:37

Vordereinstieg - hat jemand Zahlen?

Zitat
Uwe U
Das Vorne Einsteigen schützt nicht vor Schwarz fahren. Wie will mann das Im Griff bekommen? Hat einer z.B eine Kurzstrecke müste der Fahrer ja aufstehen und den Fahrgast raus schmeißen wenn er eifach weiterfährt. Und viele wie hier in Delmenhorst gucken nicht richtig nach ob einner mit Abgelaufener Karte einsteigt.


Natürlich schützt es nicht vollkommen vor dem Schwarzfahren. Aber offenbar scheint es die Schwarzfahrerquote zu senken (vgl. den von mir verlinkten Artikel in der taz). Wenn das wirklich derartige Konsequenzen hat, scheint mir das doch Grund genug zu sein, zumindest darüber nachzudenken.

Die Diskussion hier beschränkt sich leider auf Allgemeinplätze (kostet Zeit, bringt nichts, erhöht die Diebstahlsgefahr...), ohne aber die Gegenposition (Senkung der Schwarzfahrerquote) angemessen zu berücksichtigen.

Hat vielleicht jemand Zahlen aus Städten, die den konVE haben?

von Berliner Freiheit - am 04.04.2012 08:55

Re: Vordereinstieg - hat jemand Zahlen?

vielleicht sinkt die Schwarzfahrerquote ja, weil man nicht mehr in den Bussen kontrolliert. Oder das Kontrolletti-Team ja auch nur vorne einsteigen darf (und die Schwarzfahrer währenddessen alle hinten aussteigen ;)

In Frankreich hab ich neulich folgendes System gesehen: bei kurzen Bussen (mit 2 Türen) konVe, bei Gelenkbussen/trolleys Ein- und Ausstieg überall.

von outsider99 - am 04.04.2012 13:20

Re: Buseinstieg vorn - Erfahrungen in Hamburg (Link zur taz)

Im Ruhrgebiet (VRR) hat man ja nahezu flächendeckend seit Jahren den KonVe. Hier haben sich die Schwarzfahrerquoten stabil halbiert. Der Rest der Schwarzfahrer ist durch nichts zu bekehren. Bei Schwerpunktkontrollen im Strab-Bereich liegen die Quoten entsprechend doppelt so hoch wie im Bus.

Ich rate jedoch davon ab, eine elektronische Kontrolle für Stammfahrgäste wie im VRR zu fordern. Dies ist wirklich nervig. Da jetzt 80 von 100 Einsteigern ihr Ticket an irgendein Lesegerät halten müssen. Dies hält extrem auf, da beim "normalen" KonVe einfach mit der hochgehaltenen Monatskarte im normalen Tempo eingestiegen und durchgegangen wird. Währenddessen kann sich der Fahrer auf die Barzahler konzentrieren.

Das elektronische Ticket wäre - analog zu Holland oder London - zur Vermeidung von Barzahlern das Maß der Dinge. Diese halten heute den Verkehr durch Kleingeldsuche und Beratung auf. Wenn diese Fahrgastgruppe "nur mal eben" die OV-Chipkaart oder die Oystercard vor einen Leser halten und monatlich abgebucht würde, dann flutscht es: Kein Gedrängel an den hinteren Türen, vorne zügiges Einsteigen. Eben perfekter Fahrgastfluss.

Nur Gelenkbuslinien zur HVZ gehen mit Einstieg nur durch Tür 1 gar nicht: Vorne extrem voll, hinten Sitzplätze frei. Schrecklich. Auf der 24, 25 und 26/27 z.B. hätten wir ein schönes Chaos. Das steht fest.

von HM2204 - am 05.04.2012 10:32

Re: Buseinstieg vorn - Erfahrungen in Hamburg und London

Zitat
HM2204

Nur Gelenkbuslinien zur HVZ gehen mit Einstieg nur durch Tür 1 gar nicht: Vorne extrem voll, hinten Sitzplätze frei. Schrecklich. Auf der 24, 25 und 26/27 z.B. hätten wir ein schönes Chaos. Das steht fest.


Meinst Du wirklich? In Hamburg sind von dem Vordereinstieg doch nur drei strak frequentierte Buslinien ausgenommen (die Metrolinie 5 mit ihren Dreiteilern wird sicherlich darunter sein). Ich denke, dass es dort aber sicherlich einige weitere Buslinien gibt, die mindestens das gleiche Fahrgastaufkommen wie unsere von Dir o.g. Buslinien haben. Und dort funktioniert es ja anscheinend auch, warum also nicht auch bei uns?

London ist da übrigens natürlich das Paradebeispiel: Jedem Fahrgast seine Oystercard und es "flutscht". Ein weiterer Vorteil ist, dass auch Touristen (die sich nicht so mit dem Tarifsystem auskennen) damit gut klarkommen können.

von Arne Schmidt - am 05.04.2012 12:20

Re: Buseinstieg vorn - Erfahrungen in Hamburg und London

Naja in HH gibt's seit 1 Monat (2 Wochen davon Ferien) den KonVe und ist wohl daher nicht so der richtig saubere Vergleich ;-).

Als Abschreckungsbeispiel hätte ich die Linie M45 in Berlin anzubieten: Hier hat man Touris, viel Kurzstrecken- und Einkaufsverkehr. Sehr schön zu beobachten ist hier das "vorne voll, hinten leer"-Phänomen bei den eingesetzten Gelenkwagen.

Es ist ja auch irgendwie logisch, da sich im Mittelbereich Gepäck, Kinderwagen etc. stapeln, sich gerne Leute genau in den Gang zum Nachläufer stellen und somit der freie Durchgang erschwert ist. Außerdem suchen sich viele Fahrgäste den erst erreichbaren sicheren Stehplatz. Nach ein paar Haltestellen ist es vorne voll, obwohl ganz hinten noch massig Platz ist. Nichts Neues, durch den KonVe jedoch massiv gefördert ...

von HM2204 - am 05.04.2012 13:54

Hamburg

Eine interessante Seite zu dem Thema aus Hamburg:
[www.blockstelle.de]

von Speedwings2000 - am 05.04.2012 21:08

BSAG nun doch für ganztägigen KonVE? (Link zum WK)

Dazu heute ein Artikel im Bremen-teil des WK.

In letzter Zeit ist das Verkehrsunternehmen ja auffällig oft in den Medien vertreten.:spos:

von Arne Schmidt - am 07.04.2012 09:45

Ein weiterer Betrieb mit konVE - Karlsruhe

Guten Abend,
durch einen Bericht auf DSO mit Weiterverlinkung zum entsprechenden Zeitungsbericht bin ich mal wieder auf dieses Thema gestoßen und hole es mal wieder hervor (schlummert ja nun auch schon ein Jahr *lach*

Gibt es hier inzwischen Neuigkeiten/Entwicklungen für Bremen?

Nachdem ich inzwischen mit einigen Betrieben unterwegs war, die den konVE praktizieren, sehe ich es inzwischen weniger kritisch... erst Recht, wenn dem Fahrpersonal die Möglichkeit eingeräumt wird an stark frequentierten Hst. ggf. auf den konVE zu verzichten...(wie auch im o. g. Bericht angesprochen)...

Die Bremer Fahrgäste sind es inzwischen ja ganz gut gewohnt und die Umstellung von 20 Uhr auf ganztägig dürfte nicht das große Problem darstellen...

...und tschüß...
Martin

von Gnubbl - am 21.03.2013 17:56

Re: Ein weiterer Betrieb mit konVE - Karlsruhe

Ich war damals ,als ich noch in Berlin gelebt habe,sehr kritisch eingestellt,als das Thema aufgekommen war. Dies hat sich aber schnell gelegt. Dennoch wünsche ich mir,das es in Bremen weiterhin erst ab 20 Uhr beim zeigen der Fahrkarte bleibt.

Ich finde es eh sehr nervig,wenn ich in anderen Städten bin und nicht weiß,ob ich meine Fahrkarte zeigen muss,oder nicht.:rolleyes:

von Treptower - am 21.03.2013 23:04

Re: Siuation in Bremen

Moin,

also ich denke, wenn man in Bremen den konVE einführt, müsste man viele Buslinien ausschließen, darunter auch m.E. die 90 oder 94 in Bremen-Nord. Außerdem wäre es sinnvoll, wie bereits erwähnt, die Hauptlinien 24, 25 und 26/27 auszuschließen, bleibt die Frage, ob es sich dann noch lohnt.

Ich habe ähnliche Erfahrungen in Hamburg aber auch in Bremen sammeln können; die Fahrer gucken nicht wirklich auf die vermeidliche Karte, sondern winken meist fröhlich durch, gerade wenn Verspätungen aufgetreten sind.
Weiteres Problem in Hamburg: dadurch, dass viele Rollstuhlrampen nicht automatisch sind, müssen diese von Hand ausgeklappt werden - was den konVE nicht möglich macht...

Für Bremen sehe ich dem Verfahren eher skeptisch entgegen...

von Marvo - am 22.03.2013 11:37

Re: Bei der KVG-Kiel ab 25.März 2013 ganztägige Kontrolle

Bei der KVG-Kiel (ex KVAG) muß seit ca 1988 bei den Solowagen und ca 1993 bei den Gelenkwagen ab 20:00 Uhr vorn eingestiegen werden und der Fahrausweis vorgezeigt werden. [kvg-kiel.de] Jetzt wurde anhand der positiven Erfahrungen in Hamburg entschieden das ab dem 25.März ganztägig vorn eingestiegen werden soll. Die 3 neuen Citaro G C2 wurden mit gelb umrandeteter Tür 1 geliefert. Ausgenommen sollen wohl die Haltestellen im Bereich Universität sein. Mal schauen wie das klappt. Gruß aus Kiel, Alexander.

von fdbs-alexander - am 22.03.2013 16:07

Re: Siuation in Bremen

Hallo.

Bestimmte Linien auszuschließen ist, meiner Meinung nach, ein falscher Weg. Entweder ganz oder gar nicht. Es gibt genug Städte wo man den konVE auch auf Hauptlinien problemlos anwendet.

Zitat
Marvo
Weiteres Problem in Hamburg: dadurch, dass viele Rollstuhlrampen nicht automatisch sind, müssen diese von Hand ausgeklappt werden - was den konVE nicht möglich macht...

Das Problem kann ich gar nicht nachvollziehen... Hier in Bremerhaven ist es genauso und klappt bestens. Was soll denn da das Problem darstellen?

von Felix-M - am 22.03.2013 18:01

Re: Siuation in Bremen

Zitat
Felix-M
Zitat
Marvo
Weiteres Problem in Hamburg: dadurch, dass viele Rollstuhlrampen nicht automatisch sind, müssen diese von Hand ausgeklappt werden - was den konVE nicht möglich macht...

Das Problem kann ich gar nicht nachvollziehen... Hier in Bremerhaven ist es genauso und klappt bestens. Was soll denn da das Problem darstellen?


Nunja, ich konnte in Hamburg neulich miterleben, dass ein Rollstuhlfahrer einsteigen wollte, somit hat der Fahrer alle Türen geöffnet und ist anschließend nach hinten gegangen, um die Rampe erst aus- dann wieder einzuklappen, indes konnten alle Fahrgäste vorne wie auch Hinten einsteigen, ohne das Ticket vorzuzeigen...

von Marvo - am 22.03.2013 18:56

Hamburg: Türfreigabe über Ampeln

In Hamburg, wo seit kurzem der kontrollierte Vordereinstieg gilt, untersucht man in einem Testbetrieb, ob bei hohem Fahrgastaufkommen im Bedarfsfall den Fahrgastfluss über
Ampeln an den Türen zu steuern ist.

von strabatim - am 26.03.2013 13:49

Re: Hamburg: Türfreigabe über Ampeln

MOIN,
das der Bus Leuchtbalken hat stimmt - was jedoch nicht passt ist das Foto, denn diese Leuchten gehen erst an wenn der Fahrer sie an der Betreffenden Haltestelle nach öffnen der Türen auf grün aktiviert.

Eure
Stadtbahn

von Stadtbahn - am 31.03.2013 12:50

Re: Hamburg: Türfreigabe über Ampeln

Ist halt eine Fotomontage zur Veranschaulichung; ich fände die Plazierung der Leuchtbalken über den Türen sinnvoller, denn wenn viele Fahrgäste an einer Haltestelle stehen, werden nicht alle den Balken unter der Tür sehen können - insbesondere, wenn die "Ampel" erst nach dem Einfahren in die Haltestelle angeht. In dem Fall wäre die "Herde" auf das Orientierungsvermögen der "Leithammel" in der vorderen Reihe angewiesen.

von strabatim - am 31.03.2013 13:41

Re: Gedanken zum kontrollierten Vordereinstieg und Erfahrungen

Angeregt dadurch, dass dieser Thread anfang des Monats ausgegraben wurde, habe ich mir mal Gedanken zum konVE in der Praxis gemacht und hab mir in den letzten Wochen mal genauer angeschaut, wie es überhaupt läuft. Das Ergebnis ist eher ernüchternd und wirft bei mir ehrlich gesagt die Frage auf, warum man diesen ganzen Aufwand überhaupt treibt.

BOB-Karten sind beim konVE praktisch eh nicht wirklich zu kontrollieren, da man sie einfach nur vorzeigt und dann zum Terminal geht und das dürfte der Fahrer in der Regel dann nicht mehr im Auge haben. Mit MIA wird der ganze konVE dann noch mal eine Nummer alberner, da man der Karte eh nicht ansieht, ob sie nun gültig ist (zeitlich und räumlich). Natürlich kann man so eine Karte im Prinzip auch auslesen, aber das macht ja noch mehr Aufwand als einfach mal drauf zu schauen und schon das wird eben selten bis gar nicht gemacht. Hab mir mal den Spaß gemacht und mein altes Semster-Ticket weiter im Portemonnaie zu lassen und zeige im Moment immer dieses, obwohl es nur bis 31.03.13 gültig war. Gestört hat sich daran bisher beim konVE noch keiner (und nein ich fahre nicht schwarz, das neue liegt direkt dahinter und wird nur verdeckt, ist also nicht sichtbar.) In der Praxis kann man dem Fahrer also praktisch alles zeigen, was entfernt an eine Fahrkarte erinnert.

Wenn man aber nicht mal etwas ähnliches zum Zeigen hat, steigt man eben einfach trotz konVE nicht vorne ein. Da stört sich auch kein Fahrer dran. Dass die betreffenden Personen dann per Durchsage nach Vorne zitiert wurden, hab ich nur in der Anfangszeit einmal erlebt. Letztlich kann ich die Fahrer da auch verstehen (Stichwort: Eigenschutz), aber wenn es so gehandhabt wird, sollte man sich diese Show vielleicht einfach sparen. Denn praktisch werden nur die ehrlichen Fahrgäste behelligt, du Unehrlichen kommen drum rum, weil es nicht konsequent gehandhabt wird.

Aber vielleicht ist "meine" Linie auch einfach nur ein schlechtes Beispiel. Wie sind denn eure Erfahrungen so? Wird anderswo vielleicht konsequent geschaut, wenigstens mal auf Zone oder Gültigkeitsdatum?

von D.Kleine - am 12.04.2013 19:46

Re: Gedanken zum kontrollierten Vordereinstieg und Erfahrungen

Zitat
D.Kleine
Aber vielleicht ist "meine" Linie auch einfach nur ein schlechtes Beispiel. Wie sind denn eure Erfahrungen so? Wird anderswo vielleicht konsequent geschaut, wenigstens mal auf Zone oder Gültigkeitsdatum?


Bei dem kurzen Augenblick den die Fahrer auf den Fahrausweis schauen, war mir schon immer rätselhaft, wie sie es schaffen, da die Gültigkeit meines Tickets zu erkennen. Wie schon geschrieben: Hauptsache, man hat was in der Hand...

Ich denke auch, die Aktion könnten wir uns für die Zukunft wirklich sparen.

von Arne Schmidt - am 12.04.2013 19:58

Re: eben nicht sparen...

Zitat
Arne Schmidt
Ich denke auch, die Aktion könnten wir uns für die Zukunft wirklich sparen.


Guten Abend,
wie bereits mehrfach geschrieben, sehe ich den konVE zum Teil skeptisch, aber eben mit der Tendenz zum positiven... und "sparen" kann und sollte man ihn sich ganz sicher nicht, sondern m. E (z. B. auf sonntags ganztägig) auch noch ausweiten...

Was ist das (oder: ein) Ziel des konVE? Die Ertragssituation zu verbessern! Das ganze natürlich möglichst ohne Investition... und das geht -nach meinem subjektiven empfinden- auch auf...
Fahre des öfteren im Spätverkehr -und habe ähnlich wie D. Kleine- in den letzten Tagen mal verstärkt drauf geachtet...
...sicher gibt es Fahrer, die "durchwinken" ebenso wie Fahrer, die genauer gucken...
...witzigerweise habe ich mal einen ganz ähnlichen "Test" gemacht und mein "abgelaufenes" Beiblatt für den Schwerbehindertenausweis vorgezeigt (natürlich das aktulle dabei)... an 3 aufeinanderfolgenden Abenden fiel es nicht auf...am Tag 4 bekam ich ein "Mooooment" zu hören..."erwischt" sozusagen... *schmunzel*...

Aber um auf eingangs erwähnte Verbesserung der Ertragssituation zurückzukommen: Es sind auffallend viele Barzahler nach 20 Uhr "unterwegs"...gerade am Wochenende... und damit hat man schon -ohne spürbaren Mehraufwand- die Ertragssituation gefühlt gesteigert... genauso verhält es sich -gefühlt- auch mit dem Nachtzuschlag...durch den konVE fällt es dann sicher eher auf, wenn der fehlt bzw. gezahlt werden muss...
...sicher am Hbf. wird es vielleicht nicht soooo genau kontrolliert bei großem Andrang, aber in den Außenbezirken, wenn nur 1-2 Leutchen einsteigen, schon eher (würde ich vmtl. genauso machen)...

Ferner wird es sicher mit MIA auch dann kurz- oder spätestens mittelfristig die technische Möglichkeit zur Kontrolle (wie z. B. im VRR praktiziert) geben... Kärtchen ans Lesegerät am Zahltisch halten...grün, alles fein...rot...irgendwas stimmt nicht (Zone, Nachtzuschlag, Ticket gesperrt)...

Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass der konVE zwar keine fehlerfreie, aber immerhin eine wirksame Methode ist...

Feines Wochenende
...und tschüß...
Martin

von Gnubbl - am 12.04.2013 21:32

Re: eben nicht sparen...

mit kurz Kärtchen ans Lesegerät halten, kommt man in Bremen nicht weit. Man hat sich ja nicht für ein berührungsloses Verfahren entschieden, sondern mit Karten, die eingeschoben werden müssen. ALso, wenn man ernsthaft eine ganztägige KonVE-Kontrolle machen will, braucht es definitiv einen Buskurs je Linie wegen verlängerter Fahrzeit.
Und die vielen Barzahler am ABend beruhen natürlich auf dem Kundenklientel. Tagsüber sind halt viele Pendler, Schüler,... mit Dauerkarten unterwegs. Abends dann vermehrt Leute, die eben nur einmal die Woche in die Stadt fahren..

von outsider99 - am 13.04.2013 06:38
ich gebe erst mal zu das ich hier jetzt gerade nicht jeden Beitrag gelesen habe aus zeitmangel.

aber mir ist z.B. in Städten wie Bremerhaven und in Hamburg auf Linie 5 mit den Doppelgelenkwagen bekannt das Rollstuhlfahrer an der zweiten Tür ihre Rampe haben. Diese ist nur ein Brett zum umklappen. Andere Fahrgäste sind hier heufig gerne bereit zu helfen.
wenn ich aber überlege wie hier so mancher Rollstuhlfahrer die Fahrzeuge, vorallem Busse aufhalten, dann noch die Einsteiger. Da sind größere Verspätungen vorprogrammiert. Das auf Linien wie 24, 25 ect. bei denen man sowieso nicht auf den Fahrplan schauen sollte weil sie so verspätet sind das man sich sonnst nur ärgert

des weiteren ist es gerade in Bremerhaven so das wenn in der mitte mal 2 Kinderwagen oder noch eine Gehilfe zusätzlich stehen man ohne gedrängt kaum durch laufen kann, regelmäßig der Fahrer auffordern muss zum durchgehen was aber auch nicht wirklich hilft. Der Bus hält länger weil Oma und Opa nicht schnell genug raus kommen das sie erst aufstehen wen der Bus hält und sich dann durch drängeln.

von tibo86 - am 13.04.2013 07:14

Erfahrungen konVE

Hallo.

Ich kenne den konVE jetzt ja schon ewig und möchte auch mal was zu drei Beiträgen sagen:

@D.Kleine:
Beim konVE soll eben darauf geachtet werden, dass nicht jeder einfach einsteigen kann. Natürlich kommt es deshalb immer wieder vor, dass Schwarzfahrer im Bus sind (es gibt dafür dann ja auch Kontrolleure), vor allem sollen aber die Leute ausgeschlossen werden, die wirklich gar nichts vorzeigbares haben. Und das ist dann halt nicht mehr so einfach möglich, deshalb kaufen sich diese Leute doch eher mal ein Ticket.

BOB-Karten sind wirklich nicht so leicht zu kontrollieren, wobei ich hier auch schon erlebt habe, dass ein Fahrer durchgerufen hat, dass man mit der Karte an den Automaten soll. (Es gibt eben immer solche Fahrer und solche.)

Den Aspekt, dass man trotzdem hinten einsteigt kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich würde dir mal empfehlen, dass du mal außerhalb der Innenstadt busfährst! Dort steigen 99% der Fahrgäste vorne ein. Das liegt allein schon daran, dass der Fahrer die hintere Tür im Zweifel gar nicht öffnet. Nur in der Innenstadt oder an größeren Umsteigepunkten kommt es dann mal dazu, dass auch hinten eingestiegen wird.
Außerdem finde ich, dass der konVE auch abseits von der Fahrkartenkontrolle einen enormen Vorteil hat. Während es in Städten ohne konVE oft Gedrängel an den Türen gibt, ist das in Städten mit konVE meist kein Problem. Hier gibt es schließlich einen richtigen Fahrgastfluss.

@outsider99:
Wenn man die Karten wirklich so überprüfen will, ist das wirklich völliger Quatsch. Dort sollte man entweder in entsprechende Technik investieren, oder es sein lassen.

@tibo86:
Wenn sich die Fahrgäste und Rolli-Fahrer an die Klapprampe gewöhnt haben geht das deutlich schneller als bei Fahrzeugen mit Rampe oder gar Hublift. Diese Rampe ist in wenigen Sekunden bedient. Beim Hublift oder bei der Rampe dauert das länger. Außerdem ist diese Rampe kein Bisschen Störungsanfällig, und verursacht daher keine kosten.
In Bremerhaven wurden übrigens im vergangenen Jahr in nahezu allen Bussen die Mehrzweckflächen erhöht, damit man dieses Problem umgehen kann. Inzwischen wird das auch schon recht gut angenommen.

von Felix-M - am 13.04.2013 08:26

Re: Erfahrungen konVE

Zitat
Felix-M
@D.Kleine:
Beim konVE soll eben darauf geachtet werden, dass nicht jeder einfach einsteigen kann. Natürlich kommt es deshalb immer wieder vor, dass Schwarzfahrer im Bus sind (es gibt dafür dann ja auch Kontrolleure), vor allem sollen aber die Leute ausgeschlossen werden, die wirklich gar nichts vorzeigbares haben. Und das ist dann halt nicht mehr so einfach möglich, deshalb kaufen sich diese Leute doch eher mal ein Ticket.

BOB-Karten sind wirklich nicht so leicht zu kontrollieren, wobei ich hier auch schon erlebt habe, dass ein Fahrer durchgerufen hat, dass man mit der Karte an den Automaten soll. (Es gibt eben immer solche Fahrer und solche.)


Das Problem ist: Man muss ja nicht mal zwingend an den Automaten! Steige ich um, hab ich meine Fahrt ja schon im ersten Fahrzeug gebucht...

Zitat

Den Aspekt, dass man trotzdem hinten einsteigt kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich würde dir mal empfehlen, dass du mal außerhalb der Innenstadt busfährst! Dort steigen 99% der Fahrgäste vorne ein. Das liegt allein schon daran, dass der Fahrer die hintere Tür im Zweifel gar nicht öffnet. Nur in der Innenstadt oder an größeren Umsteigepunkten kommt es dann mal dazu, dass auch hinten eingestiegen wird.


Da ich in der Neustadt wohne, fahre ich abends wenn am ehesten mit den Linien 26 oder N9. Gerade auf der 26 ist auch abends praktisch an jeder Haltestelle wirklich Fahrgastwechsel, so dass die hinteren Türen praktisch immer geöffnet werden. Selbst bei leerem Bus, wo man es im Spiegel sehen könnte, passiert in der Regel nichts, wenn jemand dort einsteigt. Ich kann ja die Argumente für den konVE nachvollziehen, aber wenn sollte man es eben auch wirklich konsequent durchziehen. Ich als Fahrgast mit gültigem Ticket komme mir ehrlich gesagt ein wenig veralbert vor. Ticket rausfummeln, zeigen, wieder wegpacken und der ohne Ticket steigt einfach hinten ein. Ein gültiges Ticket wird eben auch nicht wirklich verlangt. Dabei ist der Gültigkeitszeitraum gerade auf dem Semsterticket mit die grösste und am besten lesbare Angabe.

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@outsider99:
Wenn man die Karten wirklich so überprüfen will, ist das wirklich völliger Quatsch. Dort sollte man entweder in entsprechende Technik investieren, oder es sein lassen.


Was anderes gibt das System halt nicht her und MIA muss bzw. soll halt mit BOB kompatibel bleiben. Man soll halt bei MIA ja auch Anschlusstickets am Automaten nachbuchen können, die Terminals können aber wahrscheinlich nur mit Chipkarten umgehen. Beim Prüfpersonal sind eben auch die Chipkarten-Leser bereits vorhanden. Eine Umstellung ist denke ich auch nicht so einfach, weil man die Möglichkeit Tickets auf Geldkarten zu buchen wohl behalten will.

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@tibo86:
Wenn sich die Fahrgäste und Rolli-Fahrer an die Klapprampe gewöhnt haben geht das deutlich schneller als bei Fahrzeugen mit Rampe oder gar Hublift. Diese Rampe ist in wenigen Sekunden bedient. Beim Hublift oder bei der Rampe dauert das länger. Außerdem ist diese Rampe kein Bisschen Störungsanfällig, und verursacht daher keine kosten.
In Bremerhaven wurden übrigens im vergangenen Jahr in nahezu allen Bussen die Mehrzweckflächen erhöht, damit man dieses Problem umgehen kann. Inzwischen wird das auch schon recht gut angenommen.


Natürlich ist so eine Klapprampe schnell bedient, aber wenn kein anderer da ist, der hilft, muss im Zweifel der Fahrer seinen Platz verlassen. Das möchte die BSAG wohl vermeiden nehme ich an.

von D.Kleine - am 13.04.2013 10:20

Re: Erfahrungen konVE

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Felix-M
@tibo86:
Wenn sich die Fahrgäste und Rolli-Fahrer an die Klapprampe gewöhnt haben geht das deutlich schneller als bei Fahrzeugen mit Rampe oder gar Hublift. Diese Rampe ist in wenigen Sekunden bedient. Beim Hublift oder bei der Rampe dauert das länger. Außerdem ist diese Rampe kein Bisschen Störungsanfällig, und verursacht daher keine kosten.
In Bremerhaven wurden übrigens im vergangenen Jahr in nahezu allen Bussen die Mehrzweckflächen erhöht, damit man dieses Problem umgehen kann. Inzwischen wird das auch schon recht gut angenommen.


mitlerweile bin ich nur noch seltener in Bremerhaven. Aber wenn meist mit dem PLUS des VBN Tickets (Sa. , So. & Feiertage) und dann ist im Stadt bereich meist mehrer Kinderwagen oder Gehwagen in den Bussen, so das sich die Leute durch drangeln bis zur zweiten Tür und da stehen bleiben. Meistens dürfen wir bis nach Leherheide stehen und bekommen wenn erst gegen ende einen Sitzplatz

von tibo86 - am 13.04.2013 10:56

Re: Erfindung dieses Forums?

"konVE" scheint ja wohl eine "Erfindung" dieses Forums und nur hier gebräuchlich zu sein. :rolleyes:
Habe mal spaßeshalber gegugelt; konnte dort aber absolut nichts darüber finden. :p

von THS 90 - am 15.04.2013 15:55

Re: Erfindung dieses Forums?

Zitat
THS 90
"konVE" scheint ja wohl eine "Erfindung" dieses Forums und nur hier gebräuchlich zu sein. :rolleyes:
Habe mal spaßeshalber gegugelt; konnte dort aber absolut nichts darüber finden. :p


Ja, das ist mit ziemlicher Sicherheit ein "Gewächs" dieses Forums. Aber der Begriff ist ja nicht der schlechteste, oder? Vielleicht sollten wir ihn uns schützen lassen. ;)

Zumindest sollte über Google dann aber doch ein Link zu diesem Forum erscheinen.

Edit: Man muß nur hartnäckig sein, auf Seite 18 findet sich dann einer! :D

von Arne Schmidt - am 15.04.2013 20:10
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