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Die neue Jahreskarte (MIA)

Startbeitrag von Christian A. am 24.06.2012 13:33

Hallo zusammen,

heute morgen habe ich im Bremer Anzeiger den folgenden Artikel gefunden:



Was sagt ihr zu der neuen Jahreskarte?

Ich finde sie optisch nicht gelungen (könnte ein Firmenausweis bei der Post sein), das Design hat nichts mit dem VBN, der BSAG oder Bremen zu tun, der Name (MIA) ist furchtbar und ich frage mich, woher der Busfaher in OL oder BHV am Wochenende wissen soll, ob es sich um ein Jahresticket oder Jahresticket Plus handelt. Gut finde ich, dass man keine Marken mehr kleben muss, aber wie sieht es im Verlustfall aus?

Antworten:

Zitat
Christian A.
Ich finde sie optisch nicht gelungen (könnte ein Firmenausweis bei der Post sein), das Design hat nichts mit dem VBN, der BSAG oder Bremen zu tun, der Name (MIA) ist furchtbar und ich frage mich, woher der Busfaher in OL oder BHV am Wochenende wissen soll, ob es sich um ein Jahresticket oder Jahresticket Plus handelt.


Naja das Problem fängt doch viel früher an: Laut Artikel muss das Ding beim Einsteigen ausdrücklich nicht vorgezeigt werden. Kontrolleure haben ein Lesegerät, welches die Gültigkeit mitteilt. Und vermutlich werden Busfahrer so etwas auch bekommen bzw. passende Lesegeräte werden fest im Bus installiert, weil das Ticket beim kontrollierten Vordereinstieg mit Sicherheit auch weiterhin vorgezeigt werden muss.

Zitat

Gut finde ich, dass man keine Marken mehr kleben muss, aber wie sieht es im Verlustfall aus?


Die Karte wird mit Sicherheit eine eindeutige ID haben und wird sich sperren lassen. Das Lesegerät wird dann bei einer gesperrten Karte genau dies anzeigen und das Ticket wird eingezogen.

von D.Kleine - am 24.06.2012 13:57
Dem Busfahrer kann es ja eigentlich egal sein, um welches Ticket es sich handelt, hauptsache man hat eines...;)

Wenn er die Gültigkeit für die entsprechende Zone prüfen will hat er sicher ein Lesegerät dabei.

von T.Hancke - am 24.06.2012 13:58
Zitat
D.Kleine
Zitat
Christian A.
Ich finde sie optisch nicht gelungen (könnte ein Firmenausweis bei der Post sein), das Design hat nichts mit dem VBN, der BSAG oder Bremen zu tun, der Name (MIA) ist furchtbar und ich frage mich, woher der Busfaher in OL oder BHV am Wochenende wissen soll, ob es sich um ein Jahresticket oder Jahresticket Plus handelt.


Naja das Problem fängt doch viel früher an: Laut Artikel muss das Ding beim Einsteigen ausdrücklich nicht vorgezeigt werden. Kontrolleure haben ein Lesegerät, welches die Gültigkeit mitteilt. Und vermutlich werden Busfahrer so etwas auch bekommen bzw. passende Lesegeräte werden fest im Bus installiert, weil das Ticket beim kontrollierten Vordereinstieg mit Sicherheit auch weiterhin vorgezeigt werden muss.

Zitat

Gut finde ich, dass man keine Marken mehr kleben muss, aber wie sieht es im Verlustfall aus?


Die Karte wird mit Sicherheit eine eindeutige ID haben und wird sich sperren lassen. Das Lesegerät wird dann bei einer gesperrten Karte genau dies anzeigen und das Ticket wird eingezogen.

Problem ist: Der Vorgang bei einer Ticketkontrolle durch den Fahrer beim 20-Uhr-Einstieg dauert sehr viel länger!
Und wie häufig wird ein Ticket kontrolliert? Da kann der Finder sicher noch Wochen, vielleicht auch Monate, mit dem gefundenen Ticket fahren!

von Kärtchen55 - am 24.06.2012 14:03
Zitat
Kärtchen55
Problem ist: Der Vorgang bei einer Ticketkontrolle durch den Fahrer beim 20-Uhr-Einstieg dauert sehr viel länger!
Und wie häufig wird ein Ticket kontrolliert? Da kann der Finder sicher noch Wochen, vielleicht auch Monate, mit dem gefundenen Ticket fahren!


Aber dann könnte er genau so gut auch ohne Ticket fahren. Wenn die Chips beim konVE nicht ausgelesen werden kann man sich das eigentlich auch sparen, dann ist das gute alte Marken kleben nämlich um Klassen besser! Generell wäre hier in meinen Augen auch ein System wie die Londoner Oyster Card besser gewesen. Hier wird das Ticket kontaktlos ausgelesen, wenn man es vor das Lesegerät hält, ob gültig oder nicht entscheidet hier nicht der Fahrer sondern das Lesegerät. Leuchtet es rot, ist das Ticket nicht gültig. Das würde den Einstieg nämlich nicht aufhalten.

von D.Kleine - am 24.06.2012 14:17

Re: Bzgl. Ticketkontrolle

Hallo.

Das Prinzip der Karte wird in Brhv ja schon seit Jahren angewandt. Das hiesige 365-Tage-Ticket wird einfach normal beim Fahrer vorgezeigt. Auf der Rückseite muss man übrigens den Namen eintragen, die Tickets sind aber trotzdem übertragbar. Vielleicht wird das beim MIA-Ticket auch so sein. (Warum ist "MIA" eigentlich blöd? "BOB" klingt auch nicht viel besser. ;) )
Seit letztem Jahr hängen in den Bussen von Bremerhavenbus bereits Kontrollgeräte, die die Gültigkeit des 365-Tage-Tickets anzeigen sollen. Bisher wurden sie aber noch nicht in Betrieb genommen. Ich denke, dass wird sich auch erst ändern, wenn das MIA-Ticket in "Betrieb" genommen wird.
Hier wird übrigens mit dem gleichen Lesegerät der Kontrolleure, mit dem auch BOB-Ticket und Geldkarte gelesen werden, auch das 365-Tage-Ticket gelesen. Nur leider erlebe ich öfter, dass der Chip nicht gelesen werden kann. Dann müssen die Kontrolleure erst telefonieren und die Kartennummer durchgeben. Das ist sehr zeitaufwändig und nervig.

Fragt ruhig, wenn ihr noch weitere Fragen zu diesem Ticketsystem habt. In Bremerhaven ist das ja, wie gesagt, schon lange im Einsatz.

von Felix-M - am 24.06.2012 14:55
Die Bremer Karte war Ende der 80er-Jahre eine echte Innovation und wurde mit ihren vielen Motiven schnell zum begehrten Sammlerobjekt. Klammheimlich hat man dieses Alleinstellungsmerkmal ja schon vor Jahren beerdigt, und nun geht man noch einen Schritt weiter zur Beliebigkeit und Austauschbarkeit.

von ChristophN. - am 24.06.2012 17:35

Re: Ticketkontrolle/konVE/Verlust

Nabend zusammen,

sicher kann man über den Namen streiten...aber Mia und Bob...passen doch gut zusammen *schmunzel*

Ich bin desöfteren im Bereich des VRR in Düsseldorf und Ratingen unterwegs. Dort gibt es diese Abo-Chip-Karten schon eine gefühlte Ewigkeit und der konVE in den Bussen am WE klappt bestens und zügig nach meinen Beobachtungen... im Gegenteil, die Einzelkartenbesitzer oder solche Leute wie ich mit Behindertenausweis und sogar noch Begleitung halten auf, weil diese Tickets dann doch eher genauer geprüft werden müssen...
...ansonsten bin ich jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie flott das geht...

Mal ganz ehrlich, als der konVE ab "20 Ühr zur Fahrertür" in HB eingeführt wurde, haben doch auch sicher viele geunkt, dass das problematisch werden könnte... und es klappt doch recht ordentlich...

Achja: Verlust der Karte ist auch "einfacher" als bisher... verliert man heute seine übertragbare Klebe-Monatskarte, ist man für den Rest des Monats der Dumme... und zahlt fleissig Einzelfahrten oder was auch immer... die Chipkarte wird hingegen nur gesperrt und gegen Bearbeitungsgebühr bekommt man sofort eine Neue...alle Mal günstiger als ab Monatsbeginn drauf zu verzichten...

Zum Einwand, dass der Finder ggf Monate lang "umsonst" mit ner gefundenen Karte fahren kann: Zumindest in Bussen mit konVE + Lesegerät nicht möglich, denn diese würden die Sperre ja erkennen und die Karte als ungültig bewerten...

Gruß
Martin

von Gnubbl - am 24.06.2012 20:10
Die Marketing-Experten sind doch bestimmt ganz stolz auf das Design und den wahnsinnig einfallsreichen Namen. Wahrscheinlich hat die Einführung der Karte auch nur deshalb Jahre gedauert, weil man am Design und Namen feilte.
Wie auch immer, wurde es auch höchste Zeit von den Papierschnippseln Abschied zu nehmen. Der konVE wird durch diese Karte sicherlich noch ein Stückchen mehr ad absurdum geführt.

Schön wäre es sicherlich, wenn diese Karte zusätzlich mit einer BOB-Karten-Funktion versehen würde, damit die treuesten Kunden bequem einen Mitfahrer oder eine "fremde" Tarifzone hinzubuchen könnten.

von Torsten S. - am 25.06.2012 07:18
Dann sind Fahrausweisprüfungen künftig ja noch aufwendiger, wenn fast jedes Ticket ausgelesen werden muß.
Wäre aber ganz schön, wenn auf der Karte aufgedruckt wäre, um was für ein Ticket es sich handelt (Preisstufe, Jahresticket+, Tarifzone usw.).
Oder bekommt jeder Kunde ein Lesegerät geschenkt, damit man das kontrollieren kann?
Der einzige Vorteil ist, daß diese kleberei und das dran denken neu zu kleben künftig entfällt.

von Jens Stein - am 25.06.2012 08:34
Design und Name hin oder her. Einzig relevant fuer mich: bekommt die Karte einen RFID-Chip ("Schnueffelchip", Nahfeld-ID) dann war ich die laengste Zeit Abo+-Kunde gewesen.

von holg - am 31.10.2012 20:16
genau. Das Problem, was die ganzen schlauen Planer nicht sehen, ist nämlich, dass der Kunde für jede RFID Karte ein eigenes Portemonnaie brauchen. Die Dinger stören sich nämlich gegenseitig. Meine RFID-Guthabenkarte der Kantine funktioniert nicht, wenn ich eine Kreditkarte mit paypass-Funktion im Portemonnaie habe und umgekehrt.

von outsider99 - am 01.11.2012 07:16

Re: OT: RFID-Karten

Diesen RFID-Mist sollte man sowieso ganz schnell abschaffen. Ich finde Plastikkarten, die ihre Daten kontaktlos preisgeben nicht besonders vertrauenserweckend. Gerade wenn es um Karten mit Bezahlfunktion geht, ist mir das höchst suspekt. Ganz grandios ist das zusammen mit der Idee für "kleine" Beträge bis 25€ nicht mal eine PIN verlangen zu wollen um den Bezahlprozess zu beschleunigen und vereinfachen. Da müssen die bösen Buben fürs Skimming nicht mal mehr die Geldautomaten manipulieren...

Da ziehe ich es doch vor, für jeden Bezahlvorgang die Karte aus dem Portemonnaie holen zu müssen und mich entweder mit PIN oder durch Unterschrift zu legitimieren.

von D.Kleine - am 01.11.2012 07:37

MIA kommt zum 01.05.13

So steht es auf der VBN-Homepage:
[www.vbn.de]

Fahrscheine, die ich selbst nicht kontrollieren kann, finde ich nicht sehr toll.
Hoffentlich steht dann in dem Begleitschreiben was man da hat, wenn die neue Karte verschickt wird.

von Jens Stein - am 06.04.2013 14:25

Re: MIA kommt zum 01.05.13

Boah nicht wirklich, oder? Ich hatte mich schon gefreut weil ich in der Annahme war, dass die den Mist über Board geworfen hatten... :sneg:

von Christian A. - am 06.04.2013 14:43

Re: MIA kommt zum 01.05.13

Wenn man vorher das Jahresticket PLUS hatte, muß man aber jetzt nicht 5,- dazubezahlen, um die bisherigen Leistungen zu erhalten, oder? Der Text (siehe Zitat VBN) ist da ein bisschen schwammig:

"Für nur 5 € monatlich mehr gibt es die Tarifoption MIAplus. Mit MIAplus können Sie montags bis freitags ab 19:00 Uhr zusätzlich einen Erwachsenen und bis zu vier Kinder mitnehmen. Am Wochenende und an Feiertagen können Sie und die mitgenommenen Personen im gesamten VBN-Land fahren. Der Nachtlinienzuschlag ist darin auch bereits enthalten."

von Arne Schmidt - am 06.04.2013 16:08

Re: MIA kommt zum 01.05.13

Finde ich auch etwas verwirrend.

von Christian A. - am 06.04.2013 16:41

Re: MIA kommt zum 01.05.13

Hallo.

Mit dem normalen Mia-Ticket ist das, was von dir zitiert wurde nicht möglich! Das geht nur beim MiaPlus. (Für 5€ mehr.)

Das mit der Gültigkeit ist wirklich ein großes Problem bei den Karten. In Bremerhaven (gibt die Tickets hier ja schon länger) wurden nun extra Lesegeräte im Bus installiert. Dort soll man künftig direkt sehen, ob das Ticket gültig ist, oder nicht! (Soll wohl im Sommer in Betrieb gehen.)

von Felix-M - am 06.04.2013 17:28

(!) Vor allem: Relevant ist bei MIA auch...

Relevant ist bei MIA auch, dass es einfach nur die JahresTickets ersetzt:
So ändert sich nur das Aussehen der Plastik-Fahrkarte (war sie bisher ja auch), wobei das lästige Aufkleben der bisher zugesandten Klebesticker entfällt.
Die Preise bleiben gleich: MIA-Plus ist somit 5€ teurer im Monat, als das normale MIA (siehe auch bisherigen Unterschied Jahres-Ticket mit Jahres-Ticket-Plus: 43,75€ und 48,75€).
Für MIA/MIAPlus gelten automatisch die Preise der bisherigen gewählten Tarifzone(n) des eigenen JahresTicket/JahresTicketPLUS und ist wie auch bei BOB beim Vordereinstieg durch Sichtkontrolle erkannt.

Weitere Fakten:
Gültig: ab Mitte April 2013
Kulanz- bzw. Übergangsphase: Mitte April bis Ende Mai (ab Ende Mai keine Jahres-Tickets mit Klebestickern mehr gültig)
Gültigkeitsdauer: im Abo 12 Monate (mit automatischer Verlängerung)
Alte Tickets: Können nach Erhalt der neuen MIA-Karte (Mobil im Abo) eigenständig entsorgt werden
Bedingungen: unverändert
Tarifvarianten: MIA und MIAPLus (bei Erwerb wie bisher die gewünschten Tarifzonen angeben, kann am Automaten aber nachgelöst werden!)
MIAPlus: unveränderte Vorteile, wie in allen VBN-Fahrzeugen der gelösten Tarifzone akzeptiert, am Wochenende durch's ganze VBN-Gebiet, Mitnahmemöglichkeiten für einen Erwachsenen und bis zu vier Kinder am Wochenende und Feiertags, sowie Werktags nach 19Uhr, inklusive Nachtlinienzuschlag, Zusendung vieler Bodo-Bonus-Gutscheine
Chip auf Plastikkarte: speichert Preisstufe, Tarifzone, Gültigkeitsdauer, - aber keine personenbezogenen Daten! (Auch die bisherigen 1.Klasse-Abo-Tickets und Fahrrad-Abo-Tickets werden auf dem Chip gespeichert)
Am Automaten: gespeicherte Daten einsehbar, Ticketzubuchung (nur) mit Bargeld oder BOB auch spontan möglich
Bei Verlust: Karte sperren lassen, (ggf. Gebühr wenn Ersatzkarte zugesendet wird [10€])
Marken-Kleben: entfällt
Antrag erhältlich: im Kundencenter oder Internet

Alle Bestandskunden (JahresTicket- und JahresTicketPLUS-Inhaber) erhalten MIA demnächst zusammen mit Infobrief automatisch per Post an die angegebene Kundenadresse.

Interessant übrigens, dass man sich mit MIA das lange Schlange stehen am Monatsende vor den Kundencentern spart. Das ist nämlich der Nachteil der normalen MonatsTickets.

von Fahrdrahtschnüffler - am 06.04.2013 19:11

Re: (!) Vor allem: Relevant ist bei MIA auch...

Auch mit dem alten JahresTicket musste man doch nicht jeden Monat zum Kundencenter. Und da MIA für Mobil im Abo steht, dürften die normalen Monatskarten weiterhin jeden Monat wie bisher zu lösen sein.

von D.Kleine - am 06.04.2013 20:10

Re: (!) Vor allem: Relevant ist bei MIA auch...

Zitat
D.Kleine
Auch mit dem alten JahresTicket musste man doch nicht jeden Monat zum Kundencenter. Und da MIA für Mobil im Abo steht, dürften die normalen Monatskarten weiterhin jeden Monat wie bisher zu lösen sein.


Und Marken kleben muß man auch schon lange nicht mehr, da man einmal im Jahr 12 Stück lose zugesandt bekam. Die konnte man dann zur Kundenkarte stecken.

von Arne Schmidt - am 06.04.2013 21:43

Re: (!) Vor allem: Relevant ist bei MIA auch...

Zitat
Arne Schmidt
Zitat
D.Kleine
Auch mit dem alten JahresTicket musste man doch nicht jeden Monat zum Kundencenter. Und da MIA für Mobil im Abo steht, dürften die normalen Monatskarten weiterhin jeden Monat wie bisher zu lösen sein.


Und Marken kleben muß man auch schon lange nicht mehr, da man einmal im Jahr 12 Stück lose zugesandt bekam. Die konnte man dann zur Kundenkarte stecken.


Bedingt richtig, sofern man in Niedersachsen unterwegs ist.
In Bremen, wenn man nur in der Zone 100 oder 101 unterwegs ist, muß noch geklebt werden...

von Jens Stein - am 06.04.2013 21:53
Seit heute liegt sie mir nun vor: MIA die neue Karte *mit Schnueffelchip RFID* ! Der SmartCard-Reader (cyberJack RFID komfort) zeigt ganz deutlich blaues Licht fuer die aufgebaute Verbindung zum Chip. Schade, dann muss ich wohl Monatsmarken kleben oder einfach wieder Rad fahren... Besonders unschoen (weil heimtueckisch) auch hier: kein Hinweis ueber den Einsatz dieser Technologie durch die BSAG oder VBN, weder in einem Anschreiben noch als standardisiertes RFID-Technologie-Logo auf der Karte. So wird der Benutzer der Karte im Dunkel gelassen und vermag nicht selbst zu entscheiden ob er diese Technik nutzen moechte oder nicht. Transparenz geht anders und gewuenscht ist sie offenbar nicht!

von holg - am 26.04.2013 22:03

rfid

das ist heftig. Gibt es einen Datenschutzbeauftragten in Bremen? Melde das auch mal an die politischen Vertreter in Bremen.

von outsider99 - am 27.04.2013 06:54
Zitat
D.Kleine
Zitat
Kärtchen55
Problem ist: Der Vorgang bei einer Ticketkontrolle durch den Fahrer beim 20-Uhr-Einstieg dauert sehr viel länger!
Und wie häufig wird ein Ticket kontrolliert? Da kann der Finder sicher noch Wochen, vielleicht auch Monate, mit dem gefundenen Ticket fahren!


Aber dann könnte er genau so gut auch ohne Ticket fahren. Wenn die Chips beim konVE nicht ausgelesen werden kann man sich das eigentlich auch sparen


Wenn ich mit meiner BOB-Karte nach 20h in einen Bus umgestiegen bin, hat der Fahrer die Karte noch nie auslesen wollen, um sicherzustellen, dass ich tatsächlich ein Ticket gelöst habe.

Gruß
Henning

von H. Paul - am 28.04.2013 17:53

Re: Wo ist das Problem?

Zitat
holg
Seit heute liegt sie mir nun vor: MIA die neue Karte *mit Schnueffelchip RFID* ! Der SmartCard-Reader (cyberJack RFID komfort) zeigt ganz deutlich blaues Licht fuer die aufgebaute Verbindung zum Chip. Schade, dann muss ich wohl Monatsmarken kleben oder einfach wieder Rad fahren... Besonders unschoen (weil heimtueckisch) auch hier: kein Hinweis ueber den Einsatz dieser Technologie durch die BSAG oder VBN, weder in einem Anschreiben noch als standardisiertes RFID-Technologie-Logo auf der Karte. So wird der Benutzer der Karte im Dunkel gelassen und vermag nicht selbst zu entscheiden ob er diese Technik nutzen moechte oder nicht. Transparenz geht anders und gewuenscht ist sie offenbar nicht!


Zitat
outsider99
das ist heftig. Gibt es einen Datenschutzbeauftragten in Bremen? Melde das auch mal an die politischen Vertreter in Bremen.


Wo ist denn da ein Problem?
Klärt mich als nichtwissenden Angehörigen der Generation 70plus bitte mal auf.

Die Karte enthält doch keinerlei personenbezogene Daten, und dass Tag und Nacht jemand in der Leitstelle sitzt und überprüft, in welchen Fahrzeugen der Besitzer der Karte mit der Nummer 1400183600* gerade unterwegs ist, kann ja wohl ausgeschlossen werden. Wozu auch sollte das gut sein?

Wo also ist das Problem?

*) Nummer ist frei erfunden

von Peter Burtchen - am 29.04.2013 08:43

Zwangsweise Schwarzfahrer ab 01.05.?

Ich warte auf zwei MIA-Tickets, die mir ja als Besitzer eines Jahrestickets und Jahrestickets Plus zugeschickt werden sollten.

Jetzt haben wir bereits den 29.04.2013 - das neue Ticket soll ab dem 01.05.2013 gelten.
Gerade ist unsere nette Postbotin wieder ohne Briefe an unserem Haus vorbeigefahren.

Irgendwie wird das dann etwas knapp, denn laut VBN-Homepage sind die alten Tickets ab dem 01.05.2013 nicht mehr gültig und dürfen nicht mehr benutzt werden.
Die BSAG ist hier wohl etwas kulanter und gewährt "für eine kleine Übergangszeit" noch eine Schonfrist.
Leider kenne ich aber einige Zugbegleiter, die peinlichst darauf bedacht sind, dass ihre "Beförderungsobjekte" im Besitz eines gültigen Fahrausweises sind. Bei ein oder zwei der Zugbegleiter bin ich mir sicher, bereits am 02.05. morgens dann ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" zahlen zu müssen.

Bin ich dann ohne MIA-Ticket (und nur mit den "alten" Papiertickets) ab dem 01.05. zwangsweise ein Schwarzfahrer und kann mit einem "erhöhten Beförderungsentgelt" rechnen?

von nordbaby - am 29.04.2013 09:41

Re: Zwangsweise Schwarzfahrer ab 01.05.?

Jeder Abonent hat doch Papiermonatskarten für alle Monate dieses Jahres bekommen. Rein juristisch ist man somit auch bis Ende 2013 mit einem gültigen Fahrausweis ausgestattet. Somit würde ich auch als DB-Nutzer der Sache ganz entspannt entgegensehen.

von Torsten S. - am 29.04.2013 11:11

Re: Zwangsweise Schwarzfahrer ab 01.05.?

Wir "Umländer" kommen da wohl als ganz letzte dran, wir haben unsere "MIA" nämlich auch noch nicht.

Ich verstehe nicht, wieso das alles auf "den letzten Drücker" laufen muß, schließlich war die Umstellung doch lange vorher geplant - Pennerverein!!!

Bezüglich der Monatsmarke würden wir im Fall der nicht rechtzeitigen Zusendung genauso verfahren, wie von Torsten S. beschrieben. Da soll dann mal einer was sagen...:mad:

von Arne Schmidt - am 29.04.2013 11:22

Chip defekt -> 10 Euro löhnen ?

Ja, so werden wir es wohl machen müssen.

Aber eine andere Frage taucht da gerade bei mir auf:
Wenn der Chip defekt ist, sollen wir kostenpflichtig die Karte austauschen.
Solche Chips können einfach mal eine Fehlfunktion haben.
Warum soll ich dann dafür 10 Euro ausgeben?

Gut, bei mutwilliger Zerstörung oder Verlust sehe ich das ja noch ein.
Aber nicht bei einem rein technischen Defekt ...

von nordbaby - am 29.04.2013 11:27

Re: Problem! (kurze Antwort)

das Problem ist, dass diese Chips auch aus der Umgebung ausgelesen werden können. Deine eindeutige Chip-Nr. 1400183600 ist immer dir zugewiesen. Nun muss die Chip-Nr. oder ein Mobilitätsverhalten nur mit einer anderen Datenbank verknüpft werden, und sie ist mit deinen persönlichen Daten verbunden.

Ok, ich gebe zu, dass meine Ausführungen schwer verständlich sind. Vlt. ein anderes Beispiel, aber die Quelle selbst finde ich leider gerade nicht wieder: Forscher haben anhand von Mobilfunkdaten und der Analyse des Nutzerverhaltens auf personenbezogene Daten rückschließen gekonnt...

von Der Wolf und die sieben Geißlein - am 29.04.2013 13:03

Re: Problem! (kurze Antwort)

wie kann man denn die Strahlung abschirmen? Hilft Einwickeln der Karte in Alufolie?
Problem ist auch, dass verschiedene RFID-Karten sich untereinander stören. Ich kann zum Beispiel nicht mehr in der Kantine einfach das Portemonnaie auflegen, wenn die Paypass mastercard im Portemonnaie ist. Ähnliches wird mia sicherlich auch verursachen. Hat die BSAG auch ein rfid-chip-basiertes Kantinenkärtchen? Das wäre dann die gerechte Strafe, wenn die bsagler dann in der Kantine nicht mehr einfach berührungslos bezahlen können, weil ihre Mia dazwischenfunkt ;)

von outsider99 - am 29.04.2013 13:57

Regelung, falls Karte nicht erhalten

So, ich habe vorhin einmal bei der VBN-Telefonauskunft angerufen. Dort ist das Problem mit der verspäteten Auslieferung (tatsächlich!) schon bekannt.

Demnach können alle Jahresabobesitzer, die noch auf ihre MIA-Karte warten, ihre bisherigen Monatsmarken (-karten) in den nächsten 2 Wochen in den Verkehrsmitteln normal nutzen, ohne schwarz zu fahren. Ich könnte ja jetzt auf dumme Gedanken kommen, denn - wer will nachprüfen, ob man seine MIA schon bekommen hat...:rolleyes:

Sollte man nach 2 Wochen immer noch keine MIA-Karte erhalten haben, solle man sich wieder an den VBN wenden (mal sehen, was dann passiert?)

von Arne Schmidt - am 29.04.2013 17:01

Re: Chip defekt -> 10 Euro löhnen ?

Zitat
nordbaby
Wenn der Chip defekt ist, sollen wir kostenpflichtig die Karte austauschen.


Rechtlich absolut nicht durchsetzbar. Keiner der ehemaligen Monatskartenbesitzer hat auf einem Stück Papier unterschrieben, dass er bei einem Defekt o.Ä. eine Gebühr zahlen muss.

von Christian A. - am 29.04.2013 17:46

Re: Chip defekt -> 10 Euro löhnen ?

Im MIA-Faltblatt vom VBN heißt es:
Zitat

Ein Verlust oder Defekt des MIA(plus)-Tickets ist unverzüglich direkt oder telefonisch in den Kundencentern von bSAG, VWG oldenburg oder bREMERHAVEN bUS bzw. telefonisch bei der VbN-Serviceauskunft unter der Telefonnummer 0421 59 60 59 anzuzeigen. Mit der Anzeige des Verlustes/Defektes wird das elektronische Ticket gesperrt und ist nicht mehr gültig. Der Kunde erhält in dem für ihn zuständigen Kundencenter ein neues MIA(plus)-Ticket, das sofort gültig ist. Hierfür wird ein bearbeitungsentgelt von 10,00 € erhoben, das mit dem nächsten bankeinzug vom Konto des Kunden abgebucht wird, es sei denn, der Fahrgast weist nach, dass bearbeitungskosten überhaupt nicht oder nur in wesentlich geringerer Höhe entstanden sind. Kunden, die nicht in ein Kundencenter kommen können, erhalten eine neue Chipkarte per Post in der Regel innerhalb von 5 Werktagen. Der Kunde hat bis zum Erhalt der Ersatzchipkarte kein gültiges Ticket. Das defekte Ticket ist abzugeben.


von nordbaby - am 29.04.2013 18:04
Habe gerade mit jemandem von der Post telefoniert. Zähne knirschend meinte er, da sein wohl einiges "liegen geblieben" in den letzten Tagen. Das Problem scheint also nicht nur bei der BSAG/VBN zu liegen.

Ich habe auch noch keine MIA-Karte bekommen. Freue mich schon auf die Diskussionen mit den "freundlichen" Bremer Kontrolleuren.

von Tom der Wanderer - am 29.04.2013 19:47

Re: Wo ist das Problem?

[www.foebud.org] als eine Informationsquelle...

von holg - am 29.04.2013 19:58

Re: Fahrausweisprüfer scheinen informiert zu sein

Zitat
Tom der Wanderer
Ich habe auch noch keine MIA-Karte bekommen. Freue mich schon auf die Diskussionen mit den "freundlichen" Bremer Kontrolleuren.

Guten Morgen,

gestern während einer Kontrolle habe ich mitbekommen, wie ein Fahrgast den Kontrolleur eben genau auf diese Problematik angesprochen hat, dass "seine" MIA noch nicht angekommen sei... da hat ihm der Kontrolleur schon sagen können, dass es eine Übergangsphase von 14 Tagen geben soll... sie scheinen also informiert zu sein...

...und tschüss...
Martin

von Gnubbl - am 30.04.2013 04:13

Re: Gibt keine Antwort auf meine Frage

Zitat
holg
[www.foebud.org] als eine Informationsquelle...


Danke für den Hinweis.
Diese "Informationsquelle" kannte ich bereits (ganz unwissend bin ich nun doch nicht), sie gibt aber keine Antwort auf meine Frage; außerdem sind viele der dortigen "Argumente" reichlich übertrieben und nicht stichhaltig.

Vor allem aber kann ich zwischen einem Joghurtbecher und einer Straßenbahn-Abokarte absolut keinen Zusammenhang erkennen.


Freundliche Grüße

von Peter Burtchen - am 30.04.2013 07:54

Re: Zwangsweise Schwarzfahrer ab 01.05.?

Ja, was soll ich sagen...

Heute um 17:07 Uhr stand die Postbotin vor unserer Tür und hat uns freudestrahlend 2 Briefe von der BSAG überreicht.

Ich hoffe nur, dass diejenigen, die noch nicht das Glück(?) hatten, die neue Karte in Empfang zu nehmen, keine Schwierigkeiten bei Bus/Bahn bekommen werden. Aber wenn alle(?) Kontrolleure informiert und kulant sind, sollte es wohl klappen...

von nordbaby - am 30.04.2013 19:16

Re: Zwangsweise Schwarzfahrer ab 01.05.?

Zitat
nordbaby
Aber wenn alle(?) Kontrolleure informiert und kulant sind, sollte es wohl klappen...


Mit Kulanz hat das wohl mal gar nichts zu tun, informiert trifft es da wohl deutlich besser ;)

von Christian A. - am 30.04.2013 20:11

Verzögerungen bei MIA und die Konsequenzen

Im Presseordner gibt es einen Artikel zur Thematik, den ich auch mal hier verlinke, weil es sich offenbar nicht rumgesprochen hat:

WK: Zustellung von MIA-Ticket verzögert sich

Ein Auszug:

Allen Abonnenten der Jahrestickets werde versichert, dass sie bis zum Eintreffen der neuen Karten ihre alten Tickets weiter benutzen dürfen, da auch darauf die Kundennummer vermerkt ist.

„Wir werden niemanden wegen Schwarzfahrens drankriegen“, versichert BSAG-Sprecher Jens Meyer. Abonnenten – 50.000 Bremer gehören dazu – müssten nur ihre alten Tickets bei sich haben, um das Abo nachzuweisen. Im Übrigen hatte die BSAG ihren Kunden bereits in einem ersten Schreiben mitgeteilt, dass diese Maßnahme gelten sollte, falls es Verzögerungen geben sollte.


von Berliner Freiheit - am 30.04.2013 21:16

Re: Gibt keine Antwort auf meine Frage

nun, wenn es Ihnen ausreicht Ihre informationelle Selbstbestimmung als Ihnen verbrieftes Grundrecht aufzugeben, dann werden Sie moeglicherweise kein Problem mit RFID-Karten haben. Ich mag es jedenfalls nicht wenn Technik eingesetzt wird, von der ich erstens nicht weiss, dass sie eingesetzt wird (hier in der MIA-Karte) und mir so die Entscheidung darueber sie zu verwenden oder nicht verwehrt wird und desweiteren fuer mich voellig intransparente Datenauswertungsmoeglichkeiten geschaffen werden. Der smartCard-Chip auf MIA haette fuer die Identifizierung eines gueltigen Fahrausweises vollkommen ausgereicht. So wie die MIA-Karte ausgelesen wird (zur Kontrolle) [sie wird direkt auf das Lesegeraet gelegt] sehe ich keinen Grund die Karte nicht *in* ein Lesegeraet zu stecken und die smartCard auszulesen (wie im Uebrigen bei der BOB-Karte, die keinen RFID-Chip enthaelt!) Es wird vorgetaeuscht und verschwiegen. Die MIA ist mit den enthaltenen Daten natuerlich in der Lage Bewegungsprofile zu erstellen oder Ihre Anwesenheit in einem Fahrzeug der BSAG/ VBN zu dokumentieren. Diese Chips werden aber ebenso von anderen Lesegeraeten ausgelesen.
Sie haben Recht! Es ist kein Name und keine Anschrift auf der Karte gespeichert. Dies ist aber auch nicht notwendig! Eine eindeutige Karten-ID und eine zusaetzliche eindeutige Kundennummer erzeugen stets eine 1:1-Zuordnung zur die Karte tragenden Person. Denken Sie an den ePA, an die ab 2014 ausgegebenen Bank-/EC-Karten, Kundenkarten, in Kleidungsstuecken versteckte RFID-Chips. Sie zahlen mit EC- oder Kreditkarte ein RFID-verwanztes Etwas (gerne auch einen Yoghurt-Becher) und Ihre persoenlichen Daten Name, Nachname und Bank, BLZ und Kontonummer liegen mit saemtlichen lesbaren RFID-Kartendaten im System. Glauben Sie etwa, dass Ihnen die grossen Vertriebsunternehmen in Supermaerkten und Discountern mit Ihren Kunden- und Payback-Karten etwas Gutes tun wollen? Wer sammelt die Daten? Wissen Sie das? Und: haben Sie dann noch Einfluss?
Ein Mobiltelephon koennen Sie ausschalten. Ihre RFID-Karten nicht - nicht wenn Sie sie benutzen wollen. Es geht niemanden etwas an, wann ich wo war (mit wem!). Wann ich mich mit welchem Verkehrsmittel von A nach B bewegt habe. Wie lange ich mich irgendwo aufhalte, wie mein Einkaufsverhalten ist... Wenn das keine guten Gruende sind...
Mit der bisherigen Karte (die ich jahrzehntelang monatlich mit einem neuen Aufkleber versah) gab es derlei Probleme nicht und auch die Verwendung der smartCard ohne RFID waere unproblematisch!

von holg - am 30.04.2013 22:16
Sicher wird man die Kontrolleure informieren. Man bildet sie ja auch aus. Und nach einer solchen Ausbildung wollten sie einem Rollstuhlfahrer mit Behindertenausweis 40,-€ abnehmen, erkennen gültige Studenten-Tickets nicht an und, und, und... Da habe ich schon einiges erlebt. Insofern würde es mich nicht wundern, wenn es heute und in den nächsten Tagen Probleme gibt.

Aber man kann sich ja diese Mitteilung der BSAG ausdrucken:
http://www.bsag.de/10341.php#11094

Da ist von Kulanz die Rede. Das Wort ist natürlich Quatsch in diesem Zusammenhang. Ich habe für eine Leistung bezahlt und die hat die BSAG zu erbringen, nämlich mich zu befördern. Darauf habe ich vertragsgemäß einen Anspruch. Ich hafte nicht für versäumnisse der BSAG oder anderer Unternehmen des VBN. Die müssen sicherstellen, das mir die nötigen Nachweise (in diesem Falle Jahreskarte/Marken) rechtzeitig zugehen.

von Tom der Wanderer - am 01.05.2013 08:19

Mia san MIA...

Zitat
Tom der Wanderer
Sicher wird man die Kontrolleure informieren. Man bildet sie ja auch aus.


Leider ist dem nicht so! Auf unserer Fahrt heute nach Bremerhaven gab die freundliche Kontrolleurin im RE gleich zu, sie könne die MIA-Karten noch nicht auslesen, da sie noch nicht "über das Update verfügen" würde. Auch von der Regelung mit den alten Monatsmarken war ihr nichts bekannt, als eine Mitfahrerin ihr davon berichtete. Soviel zum Thema Information an die Kontrolleure. Es gab aber keine Probleme, da sie sich mit dem Vorzeigen des MIA-Tickets zufrieden gab (zufrieden geben musste).

Achja, unsere MIA kam gestern (grade noch rechtzeitig).

von Arne Schmidt - am 01.05.2013 17:14
Moin,

habe gerade mitbekommen, wie ein Schaffner der NWB zu einem Fahrgast mit der MIA Karte erzählt hat, dass die "alten" JahresTickets noch ca. 4 Wochen gültig sein werden.

von Marvo - am 01.05.2013 19:34

Re: Ähnlichkeiten

Sehr geehrter Herr "holg",

eigentlich können Ihre obigen "Argumente" nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben.
Um das Thema jedoch nicht unnötig in die Länge zu ziehen (es ist sowieso schon lang genug), verzichte ich darauf und beschränke mich auf die Feststellung, dass ich Ihre Ansichten in keiner Weise teile.

Nur ein Hinweis noch:
Ihre Behauptungen ähneln sehr stark denen, die ein User im Juni 2012 im VBN-Forum zum Thema "Fahrplan-App" aufgestellt hat. Auch dort wurde der BSAG "Schnüffeln" vorgeworfen und nach dem Datenschutz gefragt.
[forum.vbn.de]
(bitte runterscrollen bis Beitrag Nr. 14 vom 9. Juni 2012)
und weiter auf Seite 2:
[forum.vbn.de]

Auch der Weser-Kurier berichtete darüber:
[www.weser-kurier.de]


Noch Fragen, Kienzle?

von Peter Burtchen - am 02.05.2013 09:03

Re: Ähnlichkeiten

Sehr geehrter Herr Burtchen,
hier haben Sie mich aber gruendlich missverstanden! Ich werfe weder der BSAG noch der VBN Schnueffeleien vor. Ich schrieb von "Moeglichkeiten". RFID ist ein allgemeiner Standard; die Karten koennen von beliebigen Lesegeraeten ausgelesen werden. Das Kaufhaus, das damit seine Waren sichert, die Mall die sehen moechte welche Stammkunden wann das Einkaufszentrum betreten, wann wieder verlassen, ..., ... Sie, als Traeger und Inhaber dieser Karte haben *keinen* Einfluss und keine Kenntnis ueber das Auslesen, wer auch immer dies zu tun gedenkt, es sei denn Sie schuetzen Sie durch entsprechende "Verpackungen" oder lassen die Karte(n) daheim (wo sie nicht wirklich hilfreich sind). Das Auslesen der smartCard waere doch hier ein sinnvolles Mittel gewesen um die Gueltigkeit der Karte nachzuweisen. Dazu bedarf es RFID schlicht nicht! Und wenn es dann doch kritiklos und hier auch wieder heimlich zum Einsatz kommt, dann darf man sich auch seine Gedanken dazu machen. Weshalb wird nicht offen ein Bekenntnis zu dieser Technik und ihrer Verwendung in MIA von BSAG/ VBN an die Kunden getragen? Weshalb diese Heimlichtuerei?
Dies ist in jedem Fall ein Thema, ueber das es sich zu diskutieren lohnt; "... das Thema nicht unnoetig in die Laenge zu ziehen ..." hinterlaesst jedoch einen Anschein hoechst undemokratischen Geistes! Auch wenn fuer Sie dieses Thema nicht diskussionswuerdig zu sein scheint, weil Sie fuer sich entschieden haben diese Technik als unproblematisch einstufen zu koennen. Wie muss ich bitte die Disqualifikation "Argumente" verstehen? Und ich lege ueberhaupt keinen Wert darauf, dass Sie meine Ansichten teilen. Aber genauso bitte ich hier um den Respekt vor anderen - hier meinen - Meinungen zu diesem Thema. Gerne duerfen Sie dieses Thema im Weiteren ignorieren, schreiben Sie aber Ihren Mitbuergern nicht vor was sie denken oder lesen sollen. Nehmen Sie meine Einlassung hier als Denkanstoss; nicht mehr aber auch nicht weniger. Wem Informationen fehlen, der kann sich kein eigenes Bild machen. Diese Information "MIA enthaelt einen RFID-Chip" habe ich hiermit publik gemacht, weil es die BSAG/ VBN versaeumt oder unterdrueckt hat (dies ohne Wertung!). Jeder Interessierte mag sich nun selbst damit beschaeftigen und daraus seine Handlungen ableiten. Fuer mich ist dieses Thema insoweit abgehandelt, als dass ich meine MIA-Karte bereits zurueckgegeben habe. Eine alternative Ausweismoeglichkeit fuer ein Jahresabonnement wurde mir verwehrt, sodass ich nun leider nicht mehr Stammkunde der BSAG/ VBN bin - nach beinahe drei Jahrzehnten Jahreskarten-Inhaberschaft.

von holg - am 02.05.2013 21:06

Re: Das weise ich entschieden zurück!

Sehr geehrter Herr "holg",

ich fasse mal kurz zusammen:

1. Sie haben Bedenken gegen die MIA-Karte vorgetragen.
2. Mit meiner Frage "Wo ist das Problem?" habe ich Sie daraufhin gebeten, den Grund für Ihre Bedenken anzugeben.
3. Dieser Bitte sind Sie nachgekommen und haben eine sehr ausführliche Erklärung abgegeben.

Damit wäre meine Frage eigentlich zufriedenstellend beantwortet gewesen.
Eigentlich.

Sie haben aber in Ihrer Erklärung noch weitere Punkte aufgeführt (Kunden- und Payback-Karten, EC- und Kreditkarten als ein RFID-verwanztes Etwas), die durchaus entgegnungswürdig gewesen wären.
Da es sich dabei aber lt. Forenregeln um sogenannte "off topic" handelte, habe ich darauf verzichtet.

Mir daraus aber einen Anschein hoechst undemokratischen Geistes und nicht diskussionswürdig zu unterstellen und mir sogar vorzuwerfen, ich würde meinen Mitbürgern vorschreiben, was sie zu denken und zu lesen hätten, ist eine Frechheit, die ich entschieden zurückweise!

Ich bin gern bereit, weiter mit Ihnen zu diskutieren (sofern das überhaupt noch sinnvoll ist, da Sie Ihre MIA-Karte ja zurückgegeben haben und das Thema für Sie damit abgeschlossen ist).
Dann aber den Forenregeln entsprechend per PN oder per E-Mail.
Voraussetzung ist aber, dass Sie Ihren richtigen Namen nennen und Ihre E-Mail-Adresse aus dem Versteck holen. Meine steht offen im Profil. Ich habe nichts zu verbergen.


Freundliche Grüße

Peter Burtchen

von Peter Burtchen - am 03.05.2013 09:41

Re: Thema geschlossen

Da hier nichts neues mehr über MIA gepostet wird, schließe ich hiermit das Thema.
Wenn noch weiterer Redebedarf zum Thema bestehen sollte, bitte neues Thema eröffnen.

von Jens Stein - am 03.05.2013 13:38
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