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GT8N: Situaton eskaliert

Startbeitrag von T.Hancke am 07.04.2013 10:10

Lt einem Bericht im Weser Report von Heute ist die Anfälligkeit der GT8N noch gravierender, als bisher angenommen, es muss dringend eetwas passieren, sonst kann aufgrung von Fahrzeugmangel nächstes Jahr der Fahrplan nicht mehr im bisherigen Umfang angeboten werden.
Erstmals werden acu die Kosten für eine Grundsanierung mich ca 123 Mio EUR beziffert, allerdings sei noch fraglich, wie lange dann die Resteinsatzdauer ist.
Der Senator kann oder will erst ab 2016 Mittel bereitstellen.

LINK ZUM WR

Kommentar:
Es scheint mir unsinnig seitens des Senats viel Geld in Infrastrukturmaßnahmen, wie neue Strecken zu investieren und dann kein Geld mehr für die nötigen Fahrzeuge zu haben, da sollte man nochmal drüber nachdenken...

Antworten:

Hätten wir mal doch ein paar Wegmänner behalten - nun haben wir den Salat.

Ich bin mal gespannt wie sich das Ganze entwickelt, vermutlich wird bald der Takt ausgedünnt.

von Christian A. - am 07.04.2013 10:46

Re: GT8N: Situaton eskaliert nicht wirklich

Zitat
Christian A.
vermutlich wird bald der Takt ausgedünnt.


Wieso sollte er? Wenn's eng wird, gibt es immer noch die Busse, die dann gut und gerne Ersatzverkehre bilden können.

von HB-Nord - am 07.04.2013 11:18

Re: GT8N: Situaton eskaliert nicht wirklich

Dann müsste der Takt auf den Buslinien aber ausgedünnt werden, schließlich stehen ja auch nicht unbegrenz viele Busse zur Verfügung.

von T.Hancke - am 07.04.2013 11:45

Auf welcher Linie sollten Busse fahren?

Zitat
HB-Nord
Wenn's eng wird, gibt es immer noch die Busse, die dann gut und gerne Ersatzverkehre bilden können.


Auf welcher Linie sollte das passieren? Die 1, 4, 6 und 8 fallen mit ihren Stadtbahnabschnitten aus.
Bei der 2 ist eine Durchfahrt durch die Bgm.-Hildebrandt-Str. nicht möglich, der Bus müßte einen anderen Weg nehmen.
Bei der 3 müßten zwischen Faulenstraße und Gröpelingen Ersatzhaltestellen am Straßenrand angefahren werden. Ob ein Bus die Fahrzeit halten kann, ist fraglich, und die Kapazität könnte auch knapp werden.
Bleibe noch 10, da wären nur die beiden Haltestellen in der Falkenstraße betroffen.
Fahrgastfreundlich wäre das nicht, wenn einzelne Fahrten anderswo halten.
Dann lieber die S-Linien auf Bus-Direktverbindungen umstellen.

Wäre nach dem Netzausbau kein gutes Signal, wenn bestehende Linien wieder durch Busse ersetzt werden..

Gruß
Björn

von Bjoern Vellguth - am 07.04.2013 12:01
Könnte man nicht die beiden verbliebenen Wegmann-Bahnen so weit instandsetzen, dass sie doch noch eine Fristverlängerung bekommen? Dann hätte man doch schon zwei Ersatz-Bahnen mehr. Oder währe das auch zu teuer?

Viele Grüße
Simon

von Simon95 - am 07.04.2013 12:24
Also erstmal wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich denke, dass man hier ein wenig auf den Putz haut, um erstmal überhaupt klar zu machen, dass hier bald Geld fließen muss. Dass uns die Situation schon nächstes Jahr so extrem dramatisch wird, denke ich nicht. In Essen wird durch die EVAG aktuell ja auch Alarm geschlagen, dass man Geld braucht. Das klingt auch immer hochdramatisch, teilweise wird schon von Betriebseinstellung getitelt, wenn es da um die Sicherungstechnik für die Tunnel geht. Letztlich ist die Aussage dann aber, dass man das System grad erst für die nächsten 10 Jahre fit gemacht hat, danach muss aber ein neues System her.

Interessant finde ich in jedem Fall die Zahlen: 123 Millionen für eine Sanierung bei unklarer weiterer Einsatzdauer (ich denke mal mehr als 2 HU-Perioden als ca. 16 Jahre dürften auf keinen Fall drin sein, wenn überhaupt so viel) gegen 192 Millionen für eine Neuanschaffung (dann wohl Züge, die wieder 30 Jahre halten). DIe 40 Millionen für die Infrastruktur fallen ja früher oder später sowieso an, auch wenn die neuen 2,65m-Bahnen erst ca. 15 Jahre später kommen. Aber selbst wenn ich die mit rein rechne ist das pro Betriebsjahr noch günstiger, als die Sanierung. Da spricht ehrlich gesagt nicht viel für eine Sanierung der alten Züge. Zumal man auch das Problem hätte, dass die Züge, die gerade in Sanierung wären für den Planbetrieb fehlen.

Vielleicht sehen wir ja nächstes Jahr dann den Museums-Wegmann und den Hansa-Gelenkzug wieder im Planbetrieb, so wie in Frankfurt. Wenn der Bw zum 811 bis dahin wieder flott ist, vielleicht auch den Großraum-Zug. Für die Linie 8 käme vielleicht sogar Tw 917 in Frage. Vielleicht macht man auch tatsächlich die noch vorhandenen Wegmänner für ein paar Jahre flott. Den (3)801 flott zu machen dürfte leider zu kostspielig werden, insbesondere kurzfristig.

Sollte es dann wirklich hart werden und nicht mehr genug Fahrzeuge für den täglichen Auslauf zur Verfügung stehen, dürften als erstes 3S/10E entfallen, danach ggf. die 1S, Umstellung Linie 8 auf Busbetrieb, da hier die kritischen Haltestellen noch durch die 1 bedient werden. Wenn sich trotz der Linienwechsel in Arsten dadurch ein oder 2 Kurse einsparen lassen, könnte ich mir auch vorstellen, dass jede zweite Fahrt der Linie 4/5 bis Huckelriede eingekürzt wird.

Wenn dadurch nicht genug Züge eingespart werden, wird die Luft langsam dünn, weil irgendwann auch Busse knapp werden, aber am ehesten lassen sich dann wohl noch die Sebaldsbrück/Weserwehr-Äste der Linien 2, 3 und 10 durch Busse ersetzen lassen. So dass hier dann vielleicht eher generell Taktausdünnungen das Mittel der Wahl werden könnten, nur wo? Auf den Linien 1, 4/5 und 6 sind Bahnen heute schon gut gefüllt. Auch auf den Linien 2, 3 und 10 sieht das nicht groß anders aus.

von D.Kleine - am 07.04.2013 13:23
Also,

Ich glaube nicht so ganz das es um die GT8N so schlecht steht!
Übrigens sind im Notfall noch 6 Wegmann-Stadtbahnwagen einsatzbereit.
Nämlich Wagen 3524,3530,3528,3537,3545,3558

von Dennis97 - am 07.04.2013 14:02
In Notfall kann man ja auch die Busse die Ende des Jahres ausgemustert werden,für den Notfall
noch behalten,dann sieht man ja wie es läuft in nächsten Jahr.Verkaufen kann man die Busse
dann ja immer noch.

von Thomas Böttjer - am 07.04.2013 14:07
Glaubt mal nicht alles was in der Presse steht!
Die GT8N laufen in Bremen doch immer gut und zuverlässig oder hast du schon mal gesehen das einer auf der Strecke liegen bleibt.
Wenn GT8N störanfällig sind dann bestimmt nicht alle, man kann ja auch erstmal 10 Wagen ausmustern die besonders unzuverlässig sind.

Liebe Grüße

von Dennis97 - am 07.04.2013 14:10

Re: Wegmann einsatzbereit?

Die Fahrzeuge sind eben bis auf 3524+3530 nicht mehr einsatzbereit, da Fristablauf, das gilt ab Ende April auch für die beiden, so dass für alle Wegmannzüge erst eine HU fällig wäre.

von T.Hancke - am 07.04.2013 15:22
Wie im WR -Breicht geschrieben , handelt es sich um strukturelle Schäden, damit bleiben sie nicht liegen, das kommt aber auch schonmal vor ;).
Wenn man mal eben so 10 Fahrzeuge ausmustert, hat man aber auch das Problem, womit man die Kurse bestückt....

von T.Hancke - am 07.04.2013 15:27

Re: Wegmann einsatzbereit?

Ja und?
Dann macht man eine Hauptuntersuchung!
Außerdem könnte man ja ein paar gebrauchte Tatra-Wagen aus Berlin kaufen!

von Dennis97 - am 07.04.2013 15:30
Ja und dann kommen die Wegmann zur Hauptuntersuchung und macht ein paar Triebwagen einsatzbereit und gut ist!
Man kann ja auch Tw 446 notfalls wieder reaktivieren für den Liniendienst :D :D :D

von Dennis97 - am 07.04.2013 15:33

Re: Wegmann einsatzbereit?

Du stellst dir das alles schon ein wenig leicht vor. Eine HU bei einem Schienenfahrzeug ist schon ein wenig umfangreicher als z.B. bei einem PKW. Es hat ja einen Grund, warum man die Wegmänner abstellt. Ersatzteile sind nicht unbedingt verfügbar und wenn sind sie schwer aufzutreiben und entsprechend teuer. Die Werkstatt muss auch erstmal die entsprechenden Kapazitäten haben.

Auch mit den Tatras ist das nicht ganz so einfach. Erstmal ist nicht gesagt, ob sie im Bremer Netz überhaupt einsetzbar sind, auch wenn dies wegen der den Wegmännern ähnlichen Kurzgelenk-Konstruktion wahrscheinlich ist. Dennoch sind ggf. grössere Anpassungen nötig. Eventuell erteilt die Bremer Aufsichtsbehörde auch gar keine Zulassung für den Einsatz. Die Zulassung von Straßenbahnen ist immer regionale Sache. Sieht man schön bei den Varionbahnen in München und Nürnberg.

Abgesehen davon dürften in Berlin natürlich auch bevorzugt Tatras abgestellt werden, die Fristablauf haben oder in einem schlechten Zustand sind.

von D.Kleine - am 07.04.2013 16:56

Wir sollten nicht nur praktische Aspekte berücksichtigen, sondern auch...

Wir sollten nicht nur praktische Aspekte berücksichtigen, sondern auch die personellen:

Ersetzt man Bahnen durch Busse, muss berücksichtigt werden, dass viele Bahnfahrer keine Busse fahren dürfen, obwohl zwei Busse quasi eine Bahn ersetzen müssten.
Ersetzt man moderne Bahnen durch alte Bahnen, muss berücksichtigt werden, dass viele Bahnfahrer und Werkstattmitarbieter eine zeitintensive Auffrischung über technische Kenntnisse bräuchten und einige Bahnfahrer gar nicht mehr alte Fahrzeuge bewegen dürfen.

Darüberhinaus stellt sich zwinkernd die Frage (;)), ob man mit der Inbetriebnahme anderer Fahrzeuge wieder auf Fahrkartenverkauf beim Faherer/Schaffner umstellen möchte, die dann z.B. in den historischen Bahnen ein Lesegerät für BOB- und MIAkarten mit sich führen?! Auch einige Garantien wie die Niederlurgarantie würden dahin schmelzen.

Sparen, koste es was es wolle? - Diese Frage müsste sich die Regierung stellen.
Je länger man überlegt, desto teurer wird's. Aber das Geld muss gut und richtig eingesetzt werden, um wirtschaftlich voraus zu denken. Sonst kann es richtig teuer werden.

von Fahrdrahtschnüffler - am 07.04.2013 17:02

Re: Wir sollten nicht nur praktische Aspekte berücksichtigen, sondern auch...

Das stimmt.
Und vorallem wird das ein Problem für ältere Leute mit Rollator die können dann nicht mehr so bequem in die Stadt.

von Dennis97 - am 07.04.2013 18:07

Re: Wir sollten nicht nur praktische Aspekte berücksichtigen, sondern auch...

Dennoch würde der Großteil der Fahrgäste es besser finden, wenn eine Hochflurbahn kommt statt gar keine.
Und mit etwas Hilfe kommt man auch mit 'nem Rollator oder Kinderwagen in einen Wegmann.

von Felix-M - am 07.04.2013 18:16

Re:Erstaunlich,...

... was für Ideen einige hier gleich haben, HU beim Wegmann, Tatras aus Berlin, alles Dinge, die auch nicht umsonst zu haben sind und auch nicht viel weiter führen.
Am naheliegendsten wäre es doch sich direkt um die GT8N zu kümmern und erstmal einige fit zu machen, um sich dann schnellstens zu überlegen, wie es dann langfristig weitergehen soll, vielleicht führt dann so eine Eskalation doch zu zeitnahen politischen Entscheidung...

von T.Hancke - am 07.04.2013 19:58

Re: Wir sollten nicht nur praktische Aspekte berücksichtigen, sondern auch...

Und was ist mit den Rollstuhlfahrer ?
Hilfst DU ihn rein ?

Gruß

von Taz 5 - am 07.04.2013 20:09
Bis vor wenigen Jahren war es völlig normal, dass Rollstuhlfahrer nicht jedes Fahrzeug nutzen konnten. Klar ist das Ziel die völlige Barrierefreiheit, aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen, wenn jetzt der ein oder andere Hochlurwagen noch etwas länger laufen sollte.

von Martin B. - am 07.04.2013 20:29
Zitat
Martin B.
, dass Rollstuhlfahrer nicht jedes Fahrzeug nutzen konnten.


Und das erzähl mal den Rolllstuhlfahrer.


Oft genug mitbekommen, wenn beim Bus die Hebebühne nicht funktioniert

von Taz 5 - am 07.04.2013 20:38
Das ist zwar im Einzelfall ärgerlich, aber gerade die Straßenbahn-Linien verkehren auch in einem relativ dichten Takt tagsüber (Hochflur-Kurse würden sicher wie zuletzt eben bevorzugt HVZ-Verstärker sein, nehme ich an), so dass es durchaus zumutbar sein dürfte auf die nächste Fahrt zu warten. Zumal man – allein wegen der Niederflur-Garantie – die Hochflur-Fahrten sicher auch im Fahrplan kennzeichnen wird. Man kann sich also vorbereiten. Man sollte auch daran denken, dass es vor 20 Jahren im Straßenbahn-Bereich noch gar keine Barrierefreiheit gab. Andernorts funktioniert es ja auch und da ist die vollständige Barrierefreiheit nicht mal absehbar. In Hannover streitet man seit Jahren um Hochbahnsteige für die dortige Linie 10 und auch auf anderen Linien werden mittelfristig nicht alle Stationen mit Hochbahnsteigen ausgestattet sein. In Essen und Mülheim werden die M-Wagen auch noch ein paar Jahre rollen. In München hat man die P/p-Züge auch erstmal wieder flott gemacht, mindestens bis die Avenios rollen. Dass die Ende des Jahres wirklich rollen, ist aber ja auch noch nicht gesagt.

von D.Kleine - am 07.04.2013 22:29

Re: Re:Erstaunlich,...

Zitat
T.Hancke
... was für Ideen einige hier gleich haben, HU beim Wegmann, Tatras aus Berlin, alles Dinge, die auch nicht umsonst zu haben sind und auch nicht viel weiter führen.
Am naheliegendsten wäre es doch sich direkt um die GT8N zu kümmern und erstmal einige fit zu machen, um sich dann schnellstens zu überlegen, wie es dann langfristig weitergehen soll, vielleicht führt dann so eine Eskalation doch zu zeitnahen politischen Entscheidung...


Das sehe ich auch so. Irgendwelche gebrauchten Fremdfahrzeuge hier auf die Glesie zu stellen, die gar nicht in die BSAG-Struktur passen, ist sicherlich nur mit extrem hohen Kostenaufwand durchführbar. Wie sieht es denn mit den Tatras überhaupt in Sachen Ersatzteilbeschaffung aus? Die Lage wird dort doch sicher nicht einfacher sein, als für die Wegmann-Fahrzahrzeuge. Da dürfte es für die GT-8N ja fast noch am einfachsten sein.

Ich denke, wir sollten hier erst einmal abwarten, bis Gespräche auf politischer Ebene stattgefunden haben und die Situation genauer eingeschätzt wurde. So lange bringen Spekulationen erste einmal nichts. Da wir ja einen grünen Verkehrssenator haben, wirde er diesen Punkt sicherlich ganz vorne an stellen, um ggf. Mittel (hoffentlich für Neuanschaffungen) schnellstmöglich bereitzustellen.:spos:

von Arne Schmidt - am 08.04.2013 06:07

Re: Senat scheint verärgert

Im WK gab es am DI einen Bericht aus der Konferenz des Senats, dort war zu lesen , dass der Senat nicht "auf Zuruf von Gesellschaften die Hacken zusammenschlägt und Geld bewilligt".
Es sei bezüglich der Straßenbahnen noch erheblicher Beratungs-und Klärungsbedarf.
Hieraus scheint eine gewisse Verärgerung des Senatzs über das Vorpreschen der BSAG erkennbar zu sein.
Da wirs sich wohl so schnell an der Situation nichts ändern.

von T.Hancke - am 13.04.2013 12:13

Re: Senat scheint verärgert und die Fahrgäste aber noch mehr!

Hallo,

letzte Woche hatte ich am Donnerstag, 11.04.2013, ein Erlebnis der "besonderen" Art, das die Dringlichkeit der Anschaffung von neuen Straßenbahnen beschreibt.

Die Straßenbahn der Linie 6 um 17:06 ab Klagenfurter Straße habe ich noch wegfahren sehen, die nächste sollte um 17:11 Uhr fahren. Die Anzeige zeigte nur "Flughafen " ohne Abfahrtszeit in Minuten. Es stand auch keine Bahn in der Wendeschleife.

Das Ende vom Lied: Die Fahrt um 17:11 Uhr fiel sang- und klanglos aus, es war auch nichts an der Anzeigetafel hiervon zu sehen.

Der "Knaller" war dann, dass die Bahn um 17:16 Uhr noch ein GT8N (Tw 3031) war. Die Bahn war bereits an der zweiten (!) Haltestelle "Universität Zentralbereich" hoffnungslos überfüllt.

Ob nun mal wieder zu wenig Personal oder zu wenig Bahnen vorhanden waren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wären die Platzverhältnisse erträglicher gewesen, wäre die Bahn ein "breiter" GT8N-1 gewesen.

Es ist auch Sicht des zahlenden Fahrgastes mehr als ärgerlich, dass man jedes Jahr Preissteigerungen hat, die deutlich über der Inflationsrate liegen und dann ist man nicht einmal in der Lage die Fahrten laut Fahrplanbuch stattfinden zu lassen.

Entweder man kauft dann größere und zuverlässige Bahnen oder man stellt mehr Personal ein.
Am besten wäre natürlich beides. Außerdem sollte man dann vielleicht auch über eine etwas größere Fahrzeugreserve nachdenken.

Die etwa 300.000 täglichen Fahrgäste der BSAG haben hier also mehr Grund sich zu ärgern als der Bremer Senat. Vielleicht sollten alle Senatsmitglieder verpflichtet werden mit Bussen und Bahnen zur Arbeit zu fahren, dann sehen und erleben sie endlich einmal das Chaos, das hier teilweise herrscht.

von Manfred Morzik - am 15.04.2013 21:20
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