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Informationen zum Thema:
Forum:
bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dietmar Krebs, Bahnfrank, Passive Weiche, strabatim, Jens Stein, Gnubbl, Bruder_M, Manfred Morzik

Stromausfall bei der BSAG

Startbeitrag von Bruder_M am 13.11.2013 19:04

Hi,

heute Abend um 18:00 im Radio gehört, dass es auf den Linien 4 und 5 einen Stromausfall gegeben haben soll, der noch ca. 30 Minuten andauern würde.

Weiß jemand mehr darüber?

Beste Grüße, Marek

Antworten:

Hallo,

an der Haltestelle "Klinikum Links der Weser" war heute gegen 17:40 Uhr Richtung stadteinwärts zu lesen, dass es "wegen eines Stromausfalls (behoben)" noch zu Verspätungen kommt. Die nächsten vier Bahnen sollten in 26 bis 35 Minuten fahren.

Demnach war der Grund des Stromausfalls schon vor 18:00 Uhr behoben.

Viele Grüße

Manfred

von Manfred Morzik - am 13.11.2013 21:28

Streckenschaden Föhrenstr?

Guten Morgen,
"fast dazu passend" fuhren die Linien 2 und 10 abends (zwischen mindestens 19 + 20:30...länger war ich nicht unterwegs) nur bis Bei den drei Pfählen und über GBS wieder zurück nach GPL...
Über Laufschrift wurden die Fahrgäste nach Sebaldsbrück informiert bis Weserwehr zu fahren und dort die 40/41 zu nutzen, die SEB über den Brüggeweg anbinden würden..

Die Facebook Seite "HB-Bus" schrieb von "Streckenschaden" ... was hat es denn da zerrissen? Oberleitung durch die dortigen Bauarbeiten?

...und tschüß...
Martin

von Gnubbl - am 14.11.2013 00:12

Re: Streckenschaden Föhrenstr

Nach einer Werkstattfahrt mit Tw 811, haben wir bei der Rückfahrt nach Sebaldsbrück im Zeppelintunnel ungewöhnliche Unterbrechungen der Fahrzeugbeleuchtung festgestellt. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, unternahmen wir eine weitere Ausfahrt durch den Zeppelintunnel. Ein Kollege blieb vor Ort und beobachtete die Linienzüge bei der Durchfahrt Richtung Sebaldsbrück. Dabei stellte er einen Schaden in der Fahrleitungsanlage fest und informierte die Leitstelle. Diese schickte einen Emilwagen mit Blaulicht zum Zeppelintunnel. Nach Begutachtung des Schadens, wurde die Strecke sofort gesperrt. Die noch im Streckenabschnitt befindlichen Züge durften die Schadstelle nur noch in Schrittgeschwindigkeit passieren.
Der Schaden, der durch einen unbekannten LKW verursacht worden sein muss, wurde dann von der Fahrleitungswerkstatt behoben.

Glücklicherweise sind wir mit dem 811 dort gewesen, denn die Fahrer der GT8N dürften von dem Schaden nichts mitbekommen haben.

Gruß
Dietmar

von Dietmar Krebs - am 14.11.2013 07:34

Re: Streckenschaden Föhrenstr

Zitat
Dietmar Krebs
Nach einer Werkstattfahrt mit Tw 811, haben wir bei der Rückfahrt nach Sebaldsbrück im Zeppelintunnel ungewöhnliche Unterbrechungen der Fahrzeugbeleuchtung festgestellt.
[...]

Glücklicherweise sind wir mit dem 811 dort gewesen, denn die Fahrer der GT8N dürften von dem Schaden nichts mitbekommen haben.

Gruß
Dietmar


Wieso bemerkt man den Schaden im 811 und in den GT8N nicht?
Liegts an der Bauweise der Stromabnehmer?
Würde ja bedeuten, daß auf anderen Streckenabschnitten solch ein Schaden möglicherweise wochenlang unentdeckt bleibt, oder?

von Jens Stein - am 14.11.2013 14:05

Re: Streckenschaden Föhrenstr

Zitat
Jens Stein
Zitat
Dietmar Krebs
Nach einer Werkstattfahrt mit Tw 811, haben wir bei der Rückfahrt nach Sebaldsbrück im Zeppelintunnel ungewöhnliche Unterbrechungen der Fahrzeugbeleuchtung festgestellt.
[...]

Glücklicherweise sind wir mit dem 811 dort gewesen, denn die Fahrer der GT8N dürften von dem Schaden nichts mitbekommen haben.

Gruß
Dietmar


Wieso bemerkt man den Schaden im 811 und in den GT8N nicht?
Liegts an der Bauweise der Stromabnehmer?
Würde ja bedeuten, daß auf anderen Streckenabschnitten solch ein Schaden möglicherweise wochenlang unentdeckt bleibt, oder?


Das liegt daran, dass die Innenbeleuchtung des 811 direkt aus der Fahrleitung gespeist wird. Dadurch fielen die außergewöhnlichen Unterbrechungen im Tunnel auch auf. Man merkt beim 811 auch jedes Anfahren einer in der Nähe befindlichen Bahn daran, dass die Beleuchtung ein wenig dunkler wird.
Bei den GT8N wird die Innenbeleuchtung über die 24Volt-Versorgung gespeist. Somit brennt die Beleuchtung auch bei kurzfristigen Unterbrechungen der Fahrspannung konstant. Da die GT8N, im Gegensatz zum 811, mit einem Doppelschleifstück im Stromabnehmer ausgerüstet sind, gab es immer mindestens einen durchgängigen Kontakt zur Fahrleitung. Von außen waren die Knicke im Fahrdraht nur durch eine starke Funkenbildung zu sehen, wenn denn bei der Durchfahrt durch den schadhaften Bereich beschleunigt oder gebremst wurde. Da sich der Stromabnehmer auch noch hinten am Fahrzeug befindet, hat der Fahrer in diesem Fall kaum eine Chance etwas von der Funkenbildung zu sehen.

Der Schaden im Zeppelintunnel wäre allerdings bestimmt nicht wochenlang unentdeckt geblieben. Vermutlich hat hier nicht viel gefehlt und die Fahrleitung wäre herunter gerissen worden.

Gruß
Dietmar

von Dietmar Krebs - am 14.11.2013 14:33
Zitat
Manfred Morzik
"wegen eines Stromausfalls (behoben) ..."


War das Laufband wirklich so? Ich habe nämlich an mehreren Stellen gelesen "Wegen einen Stromausfall (behoben) ... " Gibt es bei den Kollegen, die das eingeben, kein "vier-Augen-Prinzip"?

von strabatim - am 15.11.2013 18:49
Ich habe die Leitstelle mal an einem ruhigen Samstagnachmittag besuchen dürfen. Dort arbeiten nur zwei Personen, die den gesamten Bus und Bahnverkehr uberwachen. Als ich dort war (ca.1 Stunde lang) war es zwar nicht stressig, aber die beiden hatten gut zu tun. An einem Wochentag mit viel mehr Wagen im Einsatz und bei einem so großen Störfall wie in diesem Fall grenzt es für mich an ein Wunder, daß einer der Mitarbeiter es überhaupt schafft quasi "nebenbei" noch die Eingabe der Texte und Ansagen zu erledigen. Tippfehler sind also mehr als endschuldbar. In Anbetracht der Tatsache, daß es immer mehr DFI und immer weniger Personal für die Kundeninformation vor Ort gibt sollte sich die BSAG langsam überlegen ob sie nicht die Leitstelle zumindest tagsüber mit einem dritten Mann besetzt. Das würde der Kundeninformation im allgemeinen sicherlich ganz gut tun.

von Bahnfrank - am 16.11.2013 00:28

Leitstelle

Zitat
Bahnfrank
In Anbetracht der Tatsache, daß es immer mehr DFI und immer weniger Personal für die Kundeninformation vor Ort gibt sollte sich die BSAG langsam überlegen ob sie nicht die Leitstelle zumindest tagsüber mit einem dritten Mann besetzt.


In der Woche sitzen auch 3 Mitarbeiter in der Leitstelle.

von Passive Weiche - am 16.11.2013 08:51
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