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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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vor 3 Jahren, 9 Monaten
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outsider99, tom85, D.Kleine, Manfred Morzik, UwCa, Schienennörgler, Felix-M

Zum WK Beitrag Spange Horn - Riensberg

Startbeitrag von tom85 am 16.03.2014 14:32

In den Pressemeldungen habe ich heute den Beitrag zur Spange Horn - Riensberg entdeckt. Sehe ich das Richtig das die Strecke ca. 1 Km lang wäre, einige hundert Meter über die Riensbergerstr. und anschliessend "durch das Grüne" zur Strecke der Linie 6 zwischen den Haltestenstellen Riensberg und Berufsbildungswerk aufschliessen würde?
Die CDU macht bereits stunk und die 4 Kommentare unter dem Artikel sind auch alle negativer Natur. Warum geht man von einer Strassenverbreiterung aus? würde es nicht reichen eine Eingleisige Lösung anzustreben so wie bei der Betriebsstrecke Duckwitzstr. ? Selbst wenn die 5 dort regelmäßig verkehren sollte, könnte man das Ganze doch sicherlich so takten das immer nur eine Bahn diesen kurzen Abschnitt befährt? Das wäre doch eine Lösung mit der die Anwohner leben könnten. Wie seht Ihr das?

Antworten:

Hallo.

Ich würde diese Strecke sehr begrüßen! Wenn heute mal die 4 blockiert ist (was ja nun nicht unbedingt selten ist), fahren die Züge der 4 gleich nur bis Kirchbachstr., und der Solo-Bus von der 30 muss Not-SEV fahren. Schön kann das nicht sein.
Eine Betriebsstrecke zwischen Horn und Riensberg würde so eine sehr gute Umleitungsstrecke darstellen, zumal ein Großteil der Strecke eh schon für eine evtl. Strab-Strecke freigehalten wurde. Das einzige Problem ist hier wirklich die kritisierte Riensberger Straße.

Eine eingleisige Lösung wäre wohl nur schwer umsetzbar. Die Bahn müsste dann ja in einer Richtung im Gegenverkehr fahren. Eine komplett ungewohnte Situation, die bestimmt unter Umständen zu Unfällen führen könnte.

Eine zweigleisige Lösung wäre also besser. Aber das ist ja nicht so einfach, da die Straße ja verbreitert werden müsste. - So zumindest die Gegner....
Ich habe deshalb einfach mal die Breite der Straße in Google Earth ausgemessen. Ich komme auf 6 Meter. Zum Vergleich habe ich mir zudem ein paar GT8N-1-taugliche Straßenbahnstrecken angeschaut, und dort die Breite des Gleiskörpers in Straßenmittellage ausgemessen. Und ich komme auch hier auf 6 Meter. Wo ist also das Problem? Man muss ja nicht gleich jede Straße mit eigenem Bahnkörper ausrüsten, und nach meiner Messung wäre eine Strecke im Straßenprofil einfach möglich.

von Felix-M - am 16.03.2014 15:21
Man könnte die Strecke nicht mit der Betriebsstrecke in der Duckwitzstr. vergleichen. Die Betriebsstrecke unter der A281 wurde geschaffen, um die Anbindung der Huchtinger Strecke an den Betriebshof zu verbessern. Für Umleitungs- oder gar Planverkehr ist die Strecke nicht ausgelegt. Das zeigt sich alleine an der Anbindung: Auf der einen Seite ist sie nur direkt an den Betriebshof angebunden und auf der anderen Seite nur in Richtung Huchting. Praktisch wird die Strecke für Umleitungen also auch nur beim Freimarktsumzug genutzt und ansonsten nur für die Ein- und Ausrücker nach Huchting. Daher ist hier die eingleisige Auslegung auch vollkommen ausreichend.

Anders sieht es mit einer Strecke zwischen Horn und Riensberg aus. Erstmal ist hier ja, wenn man schon über eine Linie 5 spricht, Linienverkehr vorgesehen. Theoretisch liesse sich bestimmt ein Fahrplan bauen, der hier Begegnungen im eingleisigen Abschnitt vermeidet, aber diese neue Linie müsste sich ja auch in die bestehenden Fahrpläne der Linien 4 und 6 einfügen, so dass sie dort am Besten in die Taktlücken passt. Daneben wäre die Strecke im Störungsfall auch Umleitungsstrecke für Linien 4 und 6. Beides Linien die in einem sehr dichten Takt fahren, spätestens im Umleitungsfall wäre die Strecke als eingleisige Strecke überlastet. Auch halte ich eine eingleisige Strecke nur für machbar, wenn sie einen eigenen Gleiskörper bekäme, womit der Straßenquerschnit sowieso aufgeweitet werden müsste.

von D.Kleine - am 16.03.2014 15:54
Was spricht gegen einen eingleisigen Abschnitt in der Riensbergerstr.? In Lillenthal macht man das doch jetzt auch kurz vor Kutscher Behrens... sobald die Riensbergerstr. verlassen wird könnte es ja für das letzte Stück auch sofort wieder zweigleisig werden. Wenn ich das bei Google Maps richtig sehe geht es ja nur um ca. 500 Meter.
Zusätzlich würde ein Gleisdreck am Riensberg einige Möglichkeiten für die Zukunft bieten:
1. "Falkenberg - Borgfeld - Berufsbildungswerk - Uni"
2. "Falkenberg - Borgfeld - Riensberg - HBF - Donsheide - Arsten".
Die zweite Variante könnte die Linie 5 befahren und die erste von einer Einsatzfahrt (5E) zu stoßzeiten bedient werden. Gesetzt dem Fall das es genug Nachfrage für Fahrten von Falkenberg/Borgfeld zur Uni gibt. Die neue Linie 5 wäre dann auch der kürze Weg zum HBF im Vergleich zu der Linie 4.

von tom85 - am 16.03.2014 16:08
Na gut... Das Argument mit den Umleitungsfahrten leuchtet mir ein. Es müsste dann wohl tatsächlich komplett zweigleisig ausgelegt werden. Aber wie in meinem letzten Post erörtert sehe ich großes Pozential für eine solche Spange.

Zusammengefasst: Entlastung für die 6, schnellere Verbindung von Falkenberg in die Stadt, eine neue Relation Falkenberg - Uni und diverse Möglichkeiten für Umleitungen. Wenn dann noch der S-Bahn Haltepunkt "Uni" hinzukommt wäre die Situation sicherlich optimal.

von tom85 - am 16.03.2014 16:12
Versteh mich nicht falsch. Ich halte die Horner Spange auch für eine sinnvolle Netzerweiterung. Ich bin nur der Meinung, dass diese Strecke durchgehend zweigleisig gebaut werden muss. Wenn auf der Schwachhauser Heerstr. gebaut wird, bedeutet dies dass man drumherum fahren kann und nicht alle Fahrgäste aus Lilienthal und Borgfeld in den SEV umsteigen müssen und auch für den Planverkehr hast du bereits Optionen angdeutet. Eine interessantere Option als E-Wagen aus Falkenberg (die Regiobusse, die ja weiterhin fahren dürften immernoch die attraktivere und schnellere Option zur Uni bleiben), wäre in meinen Augen dann auch ein möglicher E-Wagen aus Richtung Neue Vahr, Osterholz, Tenever, Mahndorf, also von der Strecke der Linie 1.

von D.Kleine - am 16.03.2014 17:44

Wie sinnvoll ist die Spange?

Hallo,

ich finde die Idee einer Verbindungsstrecke i.d. Riensberger Str. grundsätzlich gut. Alternativen bei Störungen sind immer gut. Aber ich frage mich, ob sie sich wirklich lohnen würde:

Eine Idee ist, eine "5S" darüber zu schicken. Aber wäre die wirklich schneller als die heutige 4S? Da es in Bremen keine Überholgleise oder Ausweichen i.d. Strecke gibt, muss eine schnelle Bahn in der Taktlücke zwischen zwei normalen Wagen fahren. Bei der 4S klappt das ganz gut, weil zwischen zwei normalen Vieren 10 Minuten liegen. Aber wie sollte das mit einer 5S in Riensberg laufen? Die 6 fährt in der HVZ (je nach dem) alle 5,6 oder 3 Minuten. Ab Brahmsstr. kommt alle 10 Minuten noch eine 8 dazu. Das Zeitfenster, in dem eine 5S da durchflitzen könnte, ist so klein, dass sie schon bei kleinen Verspätungen auf eine normale 6 oder 8 auflaufen würde. Und dann müsste sie hinterherzuckeln und an jeder Haltestelle warten.

Auch bei der reinen Fahrzeit bin ich nicht sicher: Heute braucht die 4S laut Fahrplan zwischen Horner Mühle u. Hbf. 15 Minuten. Die 6 zwischen Hbf und Riensberg nach Fahrplan 10 Min. Ich rechne für die Betriebsstrecke mal 2-3 Minuten (mit Warten an der Kreuzung in Horn). Also zusammen 12-13 Min. Die 5S wäre also nur 2-3 Min. schneller als die 4S! Ich finde, das ist zu wenig, um gleich eine neue Strecke zu bauen

Ansonsten hätte die Spange wohl nur in Ausnahmefällen oder für eine Hand voll E-Wagen zur Uni wirklich Sinn. Sie wurde damals ja auch nur geplant, um Horn über die 6 anzubinden. Das war lange vor der Uni-Anbindung und der Rückkehr der 4.

Ich finde, wie gesagt, die Idee ganz gut. Aber man sollte das Geld lieber in ein neues ,Großprojekt' wie die 2 nach Tenever oder eine Strecke nach Findorff angelegen.


Gruß vom Schienennörgler.

von Schienennörgler - am 17.03.2014 00:50

Re: Wie sinnvoll ist die Spange?

Ich denke, es wurde eher das Gesamtkonzept Uni/Horn angeschaut. Im Zielszenario steht die Linie 6 nämlich auch nur noch mit einem 10-minuten-Takt drin - weil gleichzeitig auch die 8 bis zur Uni verlängert werden soll (Trasse noch nicht festgelegt) und diese Maßnahme wie auch der RS5-/MeR Halt und der Schnellbus von Burg/Osleb die 6 entlasten soll.

In den Verkehrsmodellen - so die Planer - sorgt die 5S über die Horner Spange für den mit Abstand größten Fahrgastgewinn aller Straba-Verlängerungen. (Bei Oslebshausen, zweite Straba zur Uni und Malerstraßentrasse stehen eher Optimierungen durch Einsparung von Bussen und unterausgelasteten Kursen im Zentrum des Interesses)
Die 4S lässt übrigens schon vor der Horner Kirche 4 Halte gegenüber der 4 aus (2 Minuten-Fahrzeitgewinn). Die 3 ausgelassenen Halte hinter der Horner Kirche bringen derzeit auch maximal 2 Minuten Gewinn. An der Kreuzung Horner Kirche muss auch die 4 und die 4S im´Schnitt eine Minute warten, Ampeln gibt es zwischen hier und der 6 (derzeit nicht). Da wird die neue 5S es bis HBF schon in 11 Minuten schaffen ohne überhaupt Halte in Schwachhausen auszulassen und statt an der Horner Kirche an geeigneter Stelle einmal zu halten.
Sicherlich ist die Trassenfrage noch zu klären - hier hängt sicherlich auch einiges davon ab, ob der Bahn-Halt an der Achterstraße kommt und damit dann auch eine neue Unterführung. Dann könnte der PKW-Verkehr zB zukünftig durch Herzogenkamp bzw. Riensberger Str. auch per Einbahnstraßen geführt werden (was auch die Kreuzungsbereiche an der Horner Heerstraße entlasten würde) und mann hätte Platz für die Gleise ohne Gebäude abreißen zu müssen oder die Pferdewiese zu bebauen. Eventuell wäre auch ein Gleis nördlich durch den Herzogenkamp eine Option. Ich denke es heißt jetzt erst mal abwarten. Der VEP zeigt auf, dass die Spange verkehrlich sinnvoll wäre. Wie die Umsetzungskonzepte genau aussehen, muss jetzt von den Ingenieuren berechnet werden und ich bin gespannt, was dann bei rauskommt.

Am Donnerstag tagt übrigens der Horner Beirat und diskutiert den VEP. Dürfte interessant werden.

von outsider99 - am 17.03.2014 14:25

Re: Wie sinnvoll ist die Spange?

Hallo,

ich finde die Idee der Straßenbahnverbindung von der Horner Kirche zum Riensberg auch nicht schlecht. Einen enormen Nutzen vermag ich jedoch nicht zu erkennen.

Die 4S braucht heute von der Horner Kirche zum Hauptbahnhof 15 Minuten. Die 6 benötigt 10 Minuten vom Riensberg zum HBF. Die Strecke von der Horner Kirche zum Riensberg würde wahrscheinlich 2 bis drei Minuten "kosten", so dass eine 5S maximal 2 bis 3 Minuten schneller am HBF wäre.

Neue Fahrgäste würde man wohl kaum gewinnen, man könnte genauso gut die 4S von Falkenberg auf der jetzigen Strecke fahren lassen. Ein riesiges Problem wäre für mich der "Restverkehr" auf der 4 von der Horner Kirche zum HBF. Sollten die Fahrten der jetzigen 5 für die "neue" 5S entfalllen, käme es zu noch chaotischeren Zuständen als heute. Selbst heute müssen viele Fahrgäste bis Horn oder noch länger in der Bahn stehen, weil es zu voll ist. Gleiches gilt für die Gegenrichtung. Die Bahnen der Linie 4/5 kommen heute oft schon verspätet aus Borgfeld/Horn-Lehe am Schüsselkorb an.

Statt der Horner Straßenbahnspange sollte man doch lieber die Straßenbahn nach Findorff bauen, da würde ich wesentlich größere Fahrgastzuwächse erwarten. Man könnte die Bahn im Zuge der 26 fahren lassen, wobei sich die Strecke am Utbremer Ring aufteilen ließe. Eine Strecke würde zum Weidedamm (wie 25 heute) und eine nach Walle (wie 26) führen, wobei eventuell über die Waterfront nach Gröpelingen gefahren werden könnte.

Die Strecke Waller Ring - Waterfront - Gröpelingen bräuchte dann vielleicht nur während der Öffnungszeiten der Waterfront betrieben werden.

Bei einem 10-Minuten-Takt bis zum Utbremer Ring und einem 20-Minuten-Takt auf den "Außernstrecken" wäre das bestimmt rentabler als die "Horner Spange", die meines Erachtens doch nur für Umleitungen sinnvoll erscheint.

Gruß

Manfred

von Manfred Morzik - am 17.03.2014 22:10

Re: Wie sinnvoll ist die Spange?

Du brauchst keine falschen Argumente zu wiederholen. Die Fahrzeit des überwiegenden Teils der Kurse der 6 zwischen RIE und HBF beträgt 8 Minuten.
Ferner: Die meisten Ein- und Aussteiger hat die 4 und 4S (die zwischen HOK und Kirchbach ja sowieso nicht hält) an der Horner Mühle. Dort werden es nach Fertigstellung des Neubaugebiets noch sehr viel mehr werden. Heute ist die Fahrzeit der 4S zwischen HOK und HBF 1 Minute geringer als die der 4 (17 vs. 16 Minuten). Zwischen HOK und HBF via RIE sollte es je nach Lage der Gleisverbindung und Anzahl Halte in ca. 10-12 Minuten gehen. Im Idealfall bei weiteren 2-3 Minuten Gewinn bis BOF dann eine Fahrzeitverkürzung von 9 Minuten, was dann perfekt zum 10 Minutentakt der 4 ab BOF passen würde (5S fährt in BOF 1 Minute vor der 4 ab). Um einen Holpertakt in der Neustadt zu vermeiden, müsste man dann aber die Linienenden tauschen (also zB mit der 8).

von outsider99 - am 18.03.2014 08:30

Re: Wie sinnvoll ist die Spange? - Fahrzeit Linie 6 und 4/4S

Hallo,


1. @outsider99:

Woher nimmst Du die Fahrzeit der Linie 6 von RIE nach HBF von 8 Minuten? Laut aktuellem BSAG Aushangfahrplan stehen dort 10 Minuten.

2. @outsider99:

Laut akutellem Aushangfahrplan ist die 4S von HOK bis zur Kirchbachstraße 2 Minuten schneller als die "normale" Linie 4. Zwischen Kirchbachstraße und HBF sind beide ja gleich schnell, da sowieso überall gehalten wird. Also auch hier die Frage: Wo kommt bei Dir "nur" 1 Minute Zeitunterschied her?


Benutzt Du vielleicht andere Quellen als die aktuellen Internet-Aushangfahrpläne der BSAG? Oder sind die Fahrzeiten auf den betreffenden BSAG-Fahrplänen alle falsch?



3.
Mit Sicherheit wollen auch nicht alle Fahrgäste, die an der Horner Mühle einsteigen, zum HBF fahren, so dass durchaus ein Teil vorher entlang der heutigen Route aussteigen möchte. Somit werden die Fahrgastzuwächse nicht ausschließlich einer "neuen" Linie 5 zugute kommen.

Gibt es denn schon Zahlen zu den erwarteten Fahrgastzahlen?


Gruß

Manfred

von Manfred Morzik - am 18.03.2014 21:44

Re: Wie sinnvoll ist die Spange? - Fahrzeit Linie 6 und 4/4S

zu 1) EFA auf bsag.de
zu 2) EFA auf bsag.de
In der Tat steht auf den Aushangplänen immer ein einheitlicher Wert, vermutlich die längste planmäßige Fahrzeit am Tag oder Zeit bis zur Abfahrt an der jeweligen Station (die 6 steht ja zwecks Fahrgastwechsel 2 Minuten am HBF, bei der 4/4S vermutlich auch, sie benötigt die Zeit aber, um die regelhafte Verspätung aufzuholen). Die 4S in der heutigen Version gibt es zudem nur stadteinwärts. Die neue 5S über RIE würde definitiv aufgrund der kürzeren Strecke in beiden Richtungen funktionieren.
zu 3) Es gibt Fahrgastprojektionen. Ich kann sie leider auf bremenbewegen aber nicht finden - man beschränkt sich ja leider auf diese wenigsagenden Vereinfachungen in diesen Spinnendiagrammen (negativ/0/positiv). Laut mündlicher Auskunft des Planers auf der Regionaltagung, hat sie aber starke positive Auswirkungen - insbesondere aufgrund der besseren Fahrzeit in beiden Richtungen könnte sie sogar durch zahlreiche Umsteiger vom MIV das PKW-Stauproblem auf dem langen Jammer ein wenig bessern. Insgesamt (über alle Maßnahmen in allen Szenarien) waren die Auswirkungen auf den Modal Split ja eher überschaulich...

von outsider99 - am 19.03.2014 06:00
Die Strecke bringt einen großen Gewinn, wenn man sich die Lastrichtungen anschaut.

Die Linie 6 fährt morgens im 5-Minuten-Takt übervoll zur Uni, in der Gegenrichtung ist kaum Bedarf.
Die Linie 4 fährt morgens im 5-Minuten-Takt fast leer nach Horn, in der Gegenrichtung großer Bedarf.

Die Horner Spange eröffnet die Möglichkeit, Kurse zur Uni als 6 zu schicken und sie dann als 4 zurückfahren zu lassen. Das ermöglicht bei gleichem Fahrzeugeinsatz wesentlich mehr Kapazität in den Lastrichtungen. Die heiße Luft wird nicht mehr von der Uni zum Bahnhof und vom Bahnhof nach Horn gefahren, sondern nimmt den direkten Weg.

Wenn die Linie 6 stadteinwärts nur noch alle 10 Minuten fährt, entsteht als Nebenwirkung sogar Platz für eine schnelle 5S, die dann irgendwann zur 6 wird und weiter zum Flughafen fährt.

Nachmittags funktioniert das Ganze umgekehrt. Außerhalb der Spitzenzeiten bleibt alles, wie es ist.

von UwCa - am 19.03.2014 16:51
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