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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
krni, D.Kleine, tom85, Ersatzverkehr, Bf Turnerstraße

Busverkehr in Lilienthal nach Eröffnung der Linie 4

Startbeitrag von Bf Turnerstraße am 09.06.2014 13:34

Hallo,

zur Zeit stelle ich mir die Frage, wie der Busverkehr in Lilienthal nach der Eröffnung aussehen wird. Leider habe ich im Internet keine Pläne oder ähnliches gefunden.

Folgendes könnte ich mir vorstellen:

- Linie 30 enfällt
- Linie 630/670 fahren über Umgehungsstraße (Marienweg usw.) nach Falkenberg und dann weiter wie gewohnt.
- N67 fährt nur noch ab Falkenberg

Was ist aber mit der Linie 668?

Bekommen die 630 und 670 eine neue Haltstelle Dr.-Sasse-Straße?

Ich hoffe jemand weiß genaueres und kann mich auf den neuesten Stand bringen.

Danke schön!

Antworten:

Hallo!

Im LiLi-Journal Nr. 7 (dort: Seite 3) steht fast alles ganz genau beschrieben. Über die Linie 668 findet sich dort leider keine Info. Aber bezüglich der anderen Punkte deiner Frage sollte hiermit geholfen sein.

Ich wünsche einen schönen Pfingstmontag, krni

von krni - am 09.06.2014 13:45
Lili-Journal März 2013 gibt Antworten:

Welche Linien fahren nachts?
Die Nacht-Straßenbahnlinie N4 wird von Borgfeld bis nach Falkenberg
verlängert, so dass Lilienthal auch zu später Stunde gut versorgt
ist. Die Busse der Nachtschwärmerlinien N63 (in Richtung
Zeven; fährt in der Nacht Sa/So) und N67 (in Richtung Worpswede;
Nächte Fr/Sa und Sa/So) fahren ab/bis Falkenberg und werden mit
der Straßenbahn abgestimmt.

Wie fahren künftig die Regionalbuslinien durch Lilienthal?
Die beiden Regionalbuslinien 630 (von Zeven und Tarmstedt) und
670 (von Worpswede) fahren auch nach Eröffnung der Straßenbahnlinie
weiterhin durch Lilienthal nach Bremen – und zwar wie derzeit
über Trupermoorer Landstraße, Moorhauser Landstraße, ein kleines
Stück Hauptstraße, Dr.-Sasse-Straße und Lilienthaler Allee. Mit der
Inbetriebnahme der Linie 4 gilt diese Führung allerdings nicht nur in
Richtung Borgfeld, sondern in beiden Fahrtrichtungen. Über die Haltestelle
Dr.-Sasse-Straße ist das Lilienthaler Zentrum gut zu erreichen.
Für die Strecke der Regionalbuslinien sind folgende Haltestellen
geplant:
· Falkenberg (Haltestelle der Straßenbahn und der Regionalbusse)
· Weißdornweg
· Marienweg
· Heidloge
· Klosterweide
· Klinik Lilienthal
· Dr.-Sasse-Straße
· Feldhäuser Straße/Lilienthaler Allee
· Borgfeld (Haltestelle der Straßenbahn und der Regionalbusse)

An den Bezeichnungen dieser Stationen kann sich noch etwas
ändern.
Lilienthals Bürgermeister Willy Hollatz: „Mit diesem Konzept
ergänzen sich die Linien 4, 630 und 670 optimal. Unsere Gemeinde
erhält mit den beiden Strecken über die Hauptstraße beziehungsweise
über die Moorhauser Landstraße eine sehr gute Anbindung an
den öffentlichen Personennahverkehr. Bremen wie auch die Nachbargemeinden
Grasberg, Worpswede und Tarmstedt sind gut zu
erreichen. Umsteigemöglichkeiten zwischen der Straßenbahn und
den Regionalbussen gibt es dann in Borgfeld und in Falkenberg
sowie im Lilienthaler Zentrum an der Haltestelle Lilienthal-Mitte
(Linie 4) mit 200 Metern Fußweg zur Haltestelle Dr.-Sasse-Straße
(Linien 630 und 670).“
Auch die Einwohnerinnen und Einwohner der Umlandgemeinden
Grasberg, Tarmstedt/Zeven oder Worpswede profitieren: Sie können
nach Bremen entweder direkt mit dem Bus fahren oder mit dem Pkw
bis nach Falkenberg, dort das Park & Ride-Angebot nutzen und mit
der Straßenbahn direkt in die Innenstadt reisen. Ziel ist es, durch
diese Kombinationen möglichst viele Menschen zur Nutzung der
öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen.

Quelle: [bsag.de]

von Ersatzverkehr - am 09.06.2014 13:46

So fährt die 668 nach Eröffnung der Linie 4

Moin!
Seit einigen Tagen hängen an den Haltestellen und in den Fahrzeugen (allerdings (noch) nicht an/in allen) die neuen Netzpläne aus. Im Internet habe ich diese Pläne noch nicht finden können, deswegen lade ich hier mal den Planauschnitt hoch, den ich heute an der Blumenthalstraße abfotografiert habe:

Demnach soll die 668 über die Ortsumgehungsstraße nach Borgfeld fahren. Die Haltestellennamen der Regionalbussen haben sich im Vergleich zum LiLi-Journal übrigens auch teilweise geändert.

Gruß, krni

von krni - am 14.07.2014 19:49

Re: Herrlich inkonsequent, das ist die BSAG!

Herrlich inkonsequent, wie die BSAG die Netzpläne handhabt. Bisher hat man die Markierungen für Endhaltestellen bei S-Linien mit weißem Hintergrund gehabt, nun bekommen sie auch weiße Schrift auf Grund in Linienfarbe.

Bisher hat man auch ggf. vorhandene Zwischenendstellen nicht mit einem Liniennummer-Kästchen markiert - ausser bei der Linie 21 im Falle von Sebaldsbrück. Im Fall von Borgfeld ist dies nun passiert. Ich hoffe die BSAG war dabei konsequent und markiert nun auch Riensberg als Endhaltestelle der Linie 6, die Horner Kirche als Endhaltestelle der Linie 21, den Ochtum-Park als Endhaltestelle der Linie 53 und Buschdeel als Endhaltestelle der Linie 92.

von D.Kleine - am 14.07.2014 20:32

Markierung der Zwischenendstellen

Zitat
D.Kleine
Ich hoffe die BSAG [...] markiert nun auch Riensberg als Endhaltestelle der Linie 6, die Horner Kirche als Endhaltestelle der Linie 21, den Ochtum-Park als Endhaltestelle der Linie 53 und Buschdeel als Endhaltestelle der Linie 92.


Ich hätte da noch Bf Farge als Endhaltestelle der Linie 90, Bf Vegesack als Endhaltestelle der 91 und Bockhorn/Landesgrenze sowie Bf Burg als Endhaltestellen der Linie 94. (Es gibt vermutlich noch mehr solcher Zwischenendstellen.)

Nein, sie sind nicht gekennzeichnet. :sneg:

von krni - am 15.07.2014 13:49

Re: Markierung der Zwischenendstellen

Eine ähnliche Diskussion gab es hier schonmal im Forum. Andererorts ist es ja durchaus üblich das bestimmte Linien diverse Endhaltestellen und Linienverläufe haben (Ich denke da z.B. an London). Hier herrschte allerdings der Konsenz vor, das Bremen es gut macht mit dem "einfachhalten" der Linienverläufe und Endhaltestellen. Die Ausnahme bildet an dieser Stelle nur die Linie 4 in Bremen ...erst mit Verstärkerfahrten, die eine eigene Linienbezeichnung hatten (Linie 5) und nun mit den drei Endhaltestellen Arsten, Borfgeld und Falkenberg. In Diesem Fall finde ich es allerdings durchaus sinnvoll und berechtigt! In Borgfeld enden die Fahrten nicht 2 - 3 mal Tag früh morgens (wie z.B. in Riensberg), sondern die Bedienung der Endhaltestellen ist im ständigen Wechsel ... ich finde die Kennzeichnung also durchaus sinnvoll!

von tom85 - am 15.07.2014 14:48

Re: Markierung der Zwischenendstellen / Generell Linienzeichen

Bei der Linie 21 enden an der Horner Kirche auch nicht nur ein paar Fahrten, sondern Samstags vor 9 und ab 18 Uhr und auch Sonntags alle Fahrten. Auch bei der 53 enden alle Fahrten ausserhalb der Öffnungszeiten von IKEA am Ochtum-Park. Bei der Linie 92 sind es gar nur ein paar Fahrten morgens, die ab/bis zum Bahnhof Farge geführt werden, den Rest der Zeit endet die Linie 92 am Buschdeel. Riensberg war ein von mir durchaus bewusst gewähltes Extrembeispiel, aber verdeutlicht gut, dass es schwer ist da die Grenze zu ziehen.

Grundsätzlich stimme ich sogar zu, dass die Markierung von Zwischenendstellen sinnvoll ist, aber dann sollte aus dem Plan auch klar hervorgehen, welche Strecken eben nur zeitweise bedient werden – gerade wenn es nur ein paar Fahrten morgens sind, wie z.B. bei der 92.

Generell bin ich übrigens der Meinung, dass es richtig ist das Linienzeichen 5 fallen zu lassen, da sich die Strecke unterwegs eben noch nie unterschieden hatte. Kurzgeführte Fahrten erkennt man schließlich an der Zielbeschilderung. Unterschiedliche Linienzeichen sollte man verwenden, wenn sich die Streckenführung unterscheidet, eben um solche Zielbeschilderungen, wie "ü. Bf Aumund" zu vermeiden. Aus der Linie sollte sich klar ergeben, welche Strecke das Fahrzeug nehmen wird, bis wo es dieser Strecke folgt, kann ich dem Ziel entnehmen.

von D.Kleine - am 15.07.2014 16:40
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