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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hinnak Hemmschuh, haubra, amidala, Matthias1969, cybox, Bruder_M

Straßenbahn rammt Auto - fünf Verletzte

Startbeitrag von Bruder_M am 26.10.2014 10:59

Antworten:

Und hier:

[www.presseportal.de]

Leider keine Bilder bislang.

von cybox - am 26.10.2014 12:37
Warum leider keine Bilder?
PM reicht doch aus oder muß man das Geschehen auch noch sehen?

von Matthias1969 - am 26.10.2014 21:23

Wo genau war der Unfall?

Ich verstehe nicht ganz, wo sich das ereignet haben soll, denn auf der im Polizeibericht genannten Utbremer Straße (stadteinwärtige Verlängerung des Heerstraßenzugs ab St.-Magnus-Straße bis Mitte des Nordwestknotens) fährt (seit rund 50 Jahren) gar keine Straßenbahn (mehr)! War der Unfallort dann noch in der Waller Heerstraße? Oder vielleicht doch in der Wartburg-/Landwehrstraße? Gab es Umleitungs- oder Ersatzverkehr und wenn ja, in welcher Form?

So tragisch das Geschehen für die Beteiligten ist, das ist nun gefühlt der 1000. Unfall, wo Autofahrer nicht nur regelwidrig die durchgezogene Linie überfahren und Schienen kreuzen, ohne daran zu denken, dass dann auch Straßenbahnen angefahren kommen können. Muss man wirklich überall Hochpflasterungen anlegen, die die Autofahrer auch nur bedingt vom Kreuzen der Gleise abhalten, oder sogar mittige Absperrgitter installieren? Ich würde mir wünschen, dass bei der Neugestaltung entsprechender Abschnitte im Zuge der Gleismittenerweiterung mehr Rasengleise zum Einsatz kommen, von mir aus auch mit Rasengittersteinen, wenn die Befahrung durch Einsatzfahrzeuge gewährleistet sein soll.

von Hinnak Hemmschuh - am 27.10.2014 14:58

Re: Wo genau war der Unfall?

Anders als bei google maps/earth angegeben, geht die Utbremer Straße bis zur Einmündung der Osterfeuerberger Str.. Also wird der Unfall zwischen St- Magnus-Str. und Osterfeuerberger Str. passiert sein.

von haubra - am 27.10.2014 15:51

zum Thema Hochpflasterung

ich beobachte das jetzt seit der Baustelle in Gröpelingen. Hier gibt es nun eine Hochpflasterung, allerdings wenden dennoch viele Fahrzeuge auf den Schienen. Eine wirkliche Hinderung scheint das für die, die das wollen nicht darzustellen. Allerdings ist es auch nicht wirklich viel höher hier und der Bordstein von der Hochpflasterung ist noch rund zur Straßenseite abgeflacht.

von amidala - am 27.10.2014 16:32

Re: zum Thema Hochpflasterung

@haubra: Danke für den Hinweis - stimmt, Bing-Maps zeigt es korrekt an.

@amidala: Interessanter Hinweis, wobei man nicht vergessen darf, dass die Lösung auf dem durchgearbeiteten Abschnitt in Gröpelingen eine "weichgespülte" ist, weil dort ein Interessensvertreter der Behinderten und Mobilitätseingeschränkten auf das flache Hochpflaster bestanden hatte, damit Rollstuhl- und Rollatorenfahrer dort die Straße queren können, denn gesicherte Übergangsmöglichkeiten liegen in dem Abschnitt teilweise recht weit auseinander.

Was kann man tun, um dieser Problematik, die sicher unter den Top 3 der Unfallursachen mit Straßenbahnen ist, entgegenzutreten? In Hamburg hat man im Zuge der Kreuzungsumbauten zur Busbeschleunigung teilweise Verkehrsschilder auf eigenen Verkehrsinseln installiert, um auf die neuen Verkehrsführungen aufmerksam zu machen (früher hätte man da wohl die beleuchteten "Schildkröten" installiert). Der "Erfolg" ist, dass bereits von Autos umgefahrene Schilder im Wert von rund einer halben Million Euro (!!!) ersetzt werden mussten. Zwei Verkehrsinseln wurden sogar wieder zurückgebaut, weil sie sich statistisch als Unfallschwerpunkte erwiesen haben.

Was habt ihr für Ideen? Verstärkte Verkehrskontrollen? Höhere Bußgelder für diesen Verstoß zur Abschreckung? Ketten mit Reflektoren auf Stoßstangenhöhe oder klappbare Gummipylonen (ich meine die Dinger, die man auch in Autobahnbaustellen findet) in Neonfarben mit Reflektoren zwischen den Gleisen? Zwangsweise Nachschulung der Unfallverursacher? Oder muss man sich einfach an die "Dummheit" einiger Menschen gewöhnen?

Ich mag gar nicht an die geplante Neubaustrecke in der Stresemannstraße denken, wo sich MIV und Straßenbahn ab der Kreuzung Benningsenstraße stadtauswärts auf einem kurzen Abschnitt eine Spur teilen sollen, ehe genügend Platz ist, um die Fahrspuren zu trennen - wie oft werden da wohl Autos im Rasengleis landen ... ? :D

von Hinnak Hemmschuh - am 27.10.2014 18:11
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