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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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16
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
outsider99, Irgendware, Arne Schmidt, Dietmar Krebs, Jan Reiners, Christian A., HM2204, Peter Burtchen, haubra, Passive Weiche, Treptower

Neuer ZOB soll hinter das Überseemuseum (Link)

Startbeitrag von Arne Schmidt am 04.12.2014 19:41

Link zu "buten un binnen"

Gute Entscheidung, wie ich finde! :spos:

Antworten:

Definitiv eine gute und vor allem richtige Entscheidung. Bleibt abzuwarten, ob es bei den geplanten 8.000.000 € bleiben wird, wobei ich die Summe für solch ein Projekt absolut überschaubar finde.

Viel spannender finde ich da noch die Frage, warum es noch bis zu 5 Jahre dauern soll, bis das Vorhaben abgeschlossen ist...

von Christian A. - am 04.12.2014 19:46
Eine gute Wahl meiner Meinung nach. Die jetzige Situation ist nun wirklich nicht mehr hinnehmbar. Aber eine Frage, braucht man wirklich so viele Bussteige (17 wenn ich mich nicht verzählt habe)? Als Skeptiker und nicht allzu großer Freund der Fernbusse finde ich Zahl als recht bemerkenswert, vor allem denke (und hoffe) ich, dass das Angebot bei den Fernbussen langfristig zurücklaufen wird auf ein Basisangebot zu angemessenen Preisen. Nicht das man sich jetzt einen allzu großen Busbahnhof baut. Mal schauen, wie sich das alles entwickeln wird ...

von Passive Weiche - am 04.12.2014 19:56
Zitat
Christian A.
...Viel spannender finde ich da noch die Frage, warum es noch bis zu 5 Jahre dauern soll, bis das Vorhaben abgeschlossen ist...


Da ist mir auch die Spucke weggeblieben - typisch Bremen....

von haubra - am 04.12.2014 21:18
Spontan fallen mir einige Sachen ein,die bedacht werden MÜSSEN.

Der Weg vom Bahnhof zum künftigen Standort wird zügig sein,
der (schmale) Durchgang des Überseemuseums riecht immer nach Urin und
es muss ein Zebrastreifen eingerichtet werden.

Das gute ist,die neugebaute Toilette wird von jedem auf dem Weg dahin gesehen.

Und was passiert mit dem ZOB am breitenweg und vorm Cinemaxx?

von Treptower - am 04.12.2014 22:27

Re: Neuer ZOB auf das Investorengrundstück

Hallo,

vielleicht sollte man angesichts der heutigen Meldung. dass der Hauptmieter (Hotelgruppe Accor) des von den meisten Bremern ohnehin nicht gewollten Dudler-Gebäudes vorm Bahnhof gerade abgesprungen ist, das ganze Bauvorhaben in die Tonne treten und dort den ZOB bauen. Bevor da eine hässliche Investitionsruine steht, ist das in meinen Augen der einzig richtige Platz für den neuen ZOB.

Gruß
Dietmar

von Dietmar Krebs - am 05.12.2014 07:16

Re: Neuer ZOB auf das Investorengrundstück

Zitat
Dietmar Krebs
Hallo,

vielleicht sollte man angesichts der heutigen Meldung. dass der Hauptmieter (Hotelgruppe Accor) des von den meisten Bremern ohnehin nicht gewollten Dudler-Gebäudes vorm Bahnhof gerade abgesprungen ist, das ganze Bauvorhaben in die Tonne treten und dort den ZOB bauen. Bevor da eine hässliche Investitionsruine steht, ist das in meinen Augen der einzig richtige Platz für den neuen ZOB.

Gruß
Dietmar


Vermutlich wäre der Platz auf dem Investorengrundstück zu klein, wenn man ihn mit der nun ins Auge gefassten Fläche vergleicht. Auch der immer wieder in die Diskussion gebrachte Platz vor dem Überseemuseum wäre zu eng, wie man auf der Grafik hier sehen kann.

Davon mal ab, was auch immer auf dem Grundstück passiert, zu einem Sonderpreis würde es der Stadt sicher nicht wieder zurück verkauft werden.

von Arne Schmidt - am 05.12.2014 08:02

Typisch Grüne, Fahrradfahrer immer stärker gefährdet

So ein Zob gehört ins Umland. Es sind doch keine Regionallinien. Die Idee mit dem Flughafen war schon okay. Ich fahre fast täglich unter der Hochstraße durch und mindestens wöchentlich von abbiegenden oder wendenden Fernbusfahrern gefährdet. Im Gegensatz zu BSAG Fahrern kennen die die deutschen Verkehrsregeln offensichtlich in der Regel nicht.
Typisch grüne, Radwege werden durch Barrikaden geblockt und jetzt plant man eine weitere Verstopfung und Gefärdung des Verkehrs in der Innenstadt.

von outsider99 - am 05.12.2014 08:12

Re: Typisch Grüne, Fahrradfahrer immer stärker gefährdet

Du weißt schon, dass die Abkürzung ZOB für Zentraler Omnibus Bahnhof steht, oder?
Wer will denn schon, nachdem er ewig lange mit den Fernbussen unterwegs war, noch umsteigen, um aus dem Umland in die Innenstadt zu kommen?

Bei der Verkehrspolitik der Bremer Grünen gebe ich Dir uneingeschänkt Recht. Der Schwachsinn (gesperrte Radwege, autofreier Stadttraum usw.), der mit unseren Steuergeldern verzapft wird, ist echt nicht mehr auszuhalten.

Gruß
Dietmar

von Dietmar Krebs - am 05.12.2014 10:13

Re.: Investorengrundstück

Stichwort: Investorengrundstück bzw. umstrittene Dudler-Bauten:

Ob die beiden Häuser tatsächlich von den meisten Bremern nicht gewollt sind, sei mal dahin gestellt. Auch wird ja immer wieder behauptet, dass die Häuser die Sicht auf den Bahnhof versperren würden.
Dabei wird aber anscheinend vergessen, dass der Platz ja früher auch bebaut war, nämlich mit dem Breitenwegbad, dessen Ruine noch bis Anfang der fünfziger Jahre vorhanden war. Mit den beiden Neubauten wird endlich wieder eine geschlossene Linie, vom Hotel zur Post bis zur Ecke Herdentorsteinweg hergestellt.

Ein Foto vom Bahnhofsplatz mit der Ruine des Breitenwegbads und dem Opelturm gibt es auf "Bremen History" [www.bremen-history.com]
Ganz runterscrollen, bis das Hintergrundbild sichtbar wird.

von Peter Burtchen - am 05.12.2014 19:57

Re: Typisch Grüne, Fahrradfahrer immer stärker gefährdet

Zitat
Dietmar Krebs
Bei der Verkehrspolitik der Bremer Grünen gebe ich Dir uneingeschänkt Recht. Der Schwachsinn (gesperrte Radwege, autofreier Stadttraum usw.), der mit unseren Steuergeldern verzapft wird, ist echt nicht mehr auszuhalten.


... m.E. doch. Ich bewundere vielmehr den Mut, auch mal Stammtischparolen und Bild-Zeterei zum Trotz an Zielen festzuhalten und diese auch in die Tat umzusetzen. Findet man selten in der heutigen Anbiederungspolitik.

Dass dann nicht alle Maßnahmen auf Gegenliebe und begeistertes Verständnis stoßen, ist leider folgerichtig und kaum zu vermeiden.

von HM2204 - am 06.12.2014 21:14

Gefährden die Grünen Radfahrer durch das Sperren von Radwegen?

Zitat
outsider99
Radwege werden durch Barrikaden geblockt

Zitat
Dietmar Krebs
Der Schwachsinn (gesperrte Radwege)

Könnt ihr mal mit ein, zwei Beispielen konkretisieren, was ihr meint? Also, wo genau sperren die Grünen Radwege und führen dadurch eine Gefährdung von Radfahrern herbei?

von Jan Reiners - am 06.12.2014 21:58

Re: Gefährden die Grünen Radfahrer durch das Sperren von Radwegen?

Zitat
Jan Reiners
Zitat
outsider99
Radwege werden durch Barrikaden geblockt

Zitat
Dietmar Krebs
Der Schwachsinn (gesperrte Radwege)

Könnt ihr mal mit ein, zwei Beispielen konkretisieren, was ihr meint? Also, wo genau sperren die Grünen Radwege und führen dadurch eine Gefährdung von Radfahrern herbei?


Die Gefährdung bezog sich in erster Linie durch die unachtsamen (Fern)busfahrer, die in der Bahnhofsvorstadt weiter verkehren sollen.
Die aktuelle Radwegesperrdiskussion bezieht sich auf die Parkallee - siehe aktuelle Berichterstattung im Weserkurier. Ich bezweifle, dass Radler sich dort auf der Straße nun sicher fühlen. Premiumradrouten sind ja eigentlich eine tolle Idee, aber die Umsetzung ist immer für die Tonne.

von outsider99 - am 07.12.2014 13:05

Re: Gefährden die Grünen Radfahrer durch das Sperren von Radwegen?

Ich finde es richtig, dass der Radweg in der Parkallee gesperrt worden ist und die Parkallee in eine Fahrradstraße umgewidmet wurde.
Bisher bin ich seitdem Umbau die Strecke etwa 10x mit dem Rad gefahren.

Bereits zuvor habe ich öfter die Straße genutzt, da der Radweg in einem desolaten Zustand war. Um den steigenden Radverkehrsanteil zu bewältigen hat die Stadt unter Bürgerbeteiligung im VEP beschlossen hier eine Radpremiumroute zu erstellen - und dafür war der bisherige Radweg definitiv zu schmal.

Die jetzige Lösung ist keine Verschwendung von Steuergeldern, ganz im Gegenteil. Es war eine einfache, schnelle Lösung, die sehr kostengünstig war. Die Alternative wäre gewesen den Straßenzug neu zu gestalten - das hätte Millionen gekostet.

Das Sicherheitsgefühl mag auf der Straße geringer sein, diverse Untersuchungen und Unfallstatistiken belegen jedoch, dass alle Verkehrsteilnehmer aufmerksamer sind, wenn Radfahrer und Autofahrer auf der Straße fahren. Vor allem werden so Abbiegeunfälle verhindert, bei denen parkende Autos die Sicht blockieren. Auch wenn man sich mehr unter Stress fühlt, es ist so deutlich sicherer - und deshalb finde ich die Änderung auch aus diesem Gesichtspunkt gut.

Die Verkehrspolitik ist sicher nicht in allen Punkten perfekt, wem etwas nicht passt, kann sich jedoch beteiligen. Z.B. zu einer Beiratssitzung gehen oder bei der VEP Beteiligung wäre dies auch eine gute Möglichkeit gewesen.
Hier einfach nur Pauschal mit Halbwissen drauf zu hauen ist leicht, aber nicht Zielführend.


Zum Fernbusbahnhof:
Persönlich hätte ich es auch besser gefunden, die Busse an den Flughafen zu lenken, aber das Gutachten hat nunmal deutliche Vorteile für diesen Standort aufgezeigt. Es bleibt abzuwarten, ob für die jetzigen Nutzer der Fläche bezahlbare Alternativen gefunden werden können.

von Irgendware - am 08.12.2014 08:30

ZOB Gutachten?

Gibt es das Gutachten irgendwo online?

PS: Die Barrieren hätte man direkt auf die Fahrbahn am Stern setzen sollen. Wäre auch nicht teurer gewesen und hätte die Zahl der durchfahrenden PKWs sicherlich spürbar gesenkt.

von outsider99 - am 08.12.2014 13:54

Re: ZOB Gutachten?

Zitat
outsider99
Gibt es das Gutachten irgendwo online?

PS: Die Barrieren hätte man direkt auf die Fahrbahn am Stern setzen sollen. Wäre auch nicht teurer gewesen und hätte die Zahl der durchfahrenden PKWs sicherlich spürbar gesenkt.


Das Protokoll der Deputations-Sitzung bewertet die Inhalte des Gutachtes und enthält als Anlage das Gutachten selbst ebenso:
Protokoll für den TOP 12 als PDF

P.S. Na auf die Reaktionen zu dem Vorschlag wär ich ja gespannt gewesen ;-)

von Irgendware - am 08.12.2014 14:56
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