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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren
Beteiligte Autoren:
HM2204, Gnubbl

Störungsmanagement - Ein Beispiel

Startbeitrag von Gnubbl am 29.01.2016 17:00

Guten Abend,
in regelmäßigen Abständen wird hier ja gerne mal das Störungsmangement der BSAG thematisiert und gefühlt kritisiert...

Ich hatte heute mal wieder das "Vergnügen" direkt davon betroffen gewesen zu sein und konnte mich an einer Menge verdutzter Gesichter erfreuen...im Nachgang betrachtet, fand ich es aber dann doch fast positiv...

Zur Situation: Streckensperrung in Walle Ri. Sebaldsbrück... Li. 2 und 10 wurden über Li. 3 umgeleitet... es entstand natürlich ein "Fahrzeugloch", gerade zur besten Mercedes-Feierabendzeit, in Sebaldsbrück von ca. 20 Min... beide Abfahrtsgleise waren gut gefüllt mit wartenden Menschen... endlich erreichen 2 Bahnen (zweimal Li. 2) Sebaldsbrück... bekanntermaßen wechseln die Fzg. dort überwiegend die Linie...

Bahn Nr. 1 schildert um auf Li. 10 und fährt auf Abfahrtsposition...die Massen von beiden Gleisen stürmen den Zug, der sofort komplett besetzt ist...da ich ungerne Sardine in der Bahn bin und auch Zeit hatte, wartete ich auf den zweiten Wagen, zumal auch ein drittes Fzg. (Li. 10, also im Anschluß Li. 2) SEB erreichte... das erste Fzg. wartete...das zweite Fzg. schilderte auch auf Li. 10, fuhr aber das Abfahrtsgleis Li. 2 an... ich also rein...freute mich über eine leere Bahn... und zu meinem Erstaunen, fuhr das zweite ("mein") Fzg. als Erster los...überholte sozusagen die erste Li. 10... die verdutzten Gesichter der Menschenmenge in der überfüllte Bahn könnt ihr Euch vorstellen?!...

Um dem ganzen dann noch die Krönung aufzusetzen, zog das dritte Fahrzeug als Linie 2 direkt hinterher, sodass die voll besetzte Bahn mit den lange vorher wartenden Fahrgästen erst als Nummer 3 fuhr...
Okay...das wird sicher eine Wiederherstellung der Zug- und Kursreihenfolge gewesen sein...aber hätte man die nicht anders erreichen können (Kurzwende GBS?) oder zumindest die Fahrgäste informieren können: "Hey, nehmt die anderen Bahnen, die fahren vor mir!" ...

Einen kleinen Vorteil hatte es dann aber doch...da es an allen Folgehaltestellen natürlich auch gut besetzt war, ging der Fahrgastwechsel etwas zügiger mit der "leeren" Bahn, als mit der schon vollbesetzten "ersten" Bahn...

schmunzelnde Grüße
Martin

Antworten:

Eine sinnvolle Entscheidung, sofern sie überhaupt aktiv getroffen wurde ;-).

Was nützt ein überfülltes Fahrzeug als Pulkführer? Dadurch würden nur massive weitere Verspätungen entstehen, da das volle Fahrzeug nicht voran kommt.

von HM2204 - am 30.01.2016 10:45
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